Mercedes: Ausstieg aus Verbrennern kommt schneller als bei VW

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[o1] eMBee am 23.07. 12:51
+ -
"Dieses soll nur noch etwa die Hälfte an Strom benötigen wie die heutigen Modelle" < Der wahrscheinlich wichtigste Satz.
[re:1] pino am 23.07. 13:06
+1 -
@eMBee: EQS schafft schon 15kw/100 km. Wollen sie mit 7 KW in dasselbe Fahrzeugklasse machen? Unrealistisch.
[o2] bear7 am 23.07. 12:55
+1 -2
"Einen Mercedes wird man demnach wahrscheinlich sogar früher als einen VW nur noch als Elektroauto bekommen."

>> ähhhh ja, genau!?

Ich kann mich auch heute schon entscheiden mir ein reines E-Auto bei VW zu kaufen. Wichtiger wäre die News mit dem Zeig auf die fossilen Brennstoffe.
> Also bekommt man (zum bedauern der Umwelt) bei VW noch länger einen Verbrenner.

Ich sehe aber weder bei VW noch bei sonst einem Autohersteller die Schuld diverse Motoren anzubieten. Es liegt immer an den Bedürfnissen und den Budget was der KUNDE kaufen möchte. So müsste die Politik E-Autos noch deutlich Reizvoller machen UND VORALLEM endlich wieder Solar+Akku mächtig Subventionieren.

Es ist keinem geholfen, wenn wir lauter E-Autos mit Kohle laden! <- da die Produktion von Lithium-Akku leider schon an sich Umweltschädlicher ist als es Verbrennermotoren sind.
[re:1] robs80 am 23.07. 13:36
+1 -1
@bear7: Eine aktuelle Quelle für deine letzte Äußerung hast du? Laut ITTC Studie passt diese Aussage nicht mehr.
[re:1] bear7 am 23.07. 13:41
+ -3
@robs80: du meinst dass ein E-Auto (in der Produktion) mehr Co2 als z.B. ein Dieselfahrzeug ausstößt?

... ich leg sogar noch einen drauf... immernoch Bergabbau unter schlechten Bedingungen, Menschen unwürdige arbeiten und abertausende Liter trinkwasser welche verschwendet werden.

Dennoch rentiert sich das Konzept es E-Autos... aber erst nach ~50000km und auch nur wenn man mit erneuerbare Energien Lädt. Bei kleinen Autos wie z.B. dem Smart natürlich schon entsprechend früher, bei den Dicken Autos ein SUV mit 100kw Akku natürlich später.
>> Die Aussage ist aus 2020, die Quelle weiß ich nicht auswendig, ist aber kein geheimer Fakt!
[re:1] robs80 am 23.07. 14:20
+1 -
@bear7: ... ich leg sogar noch einen drauf... immernoch Bergabbau unter schlechten Bedingungen, Menschen unwürdige arbeiten und abertausende Liter trinkwasser welche verschwendet werden.

... und die Abermillionen toten Tiere und Milliarden verschmutzten Liter Wasser durch die Förderung und den Transport von Öl, der Massive CO2 Ausstoß durch die Raffination und den Transport des Benzins/Diesel, stehen natürlich in keinem Vergleich zum industriellen Lithiumabbau und die tausenden verschmutzen Liter Wasser. Ja Industrialisierung fordert Opfer.
Die letzte (aktuelle) Studie der ICCT von 2021, (deine Daten sind aus der Studie von 2019/20). Sagt aus, dass unter der Berücksichtigung von Transport, Förderung und Verarbeitung von Rohöl, das Elektroauto und seine Produktionsprozesse selbst unter Einbeziehung des Strommixes Emissionsvorteile bietet. Ca. 60% mit Kohlestrom und 71-85% mit Ökostrom gegenüber eines Verbrenners.

https://www.spiegel.de/auto/elektroautos-bauen-klimavorteil-aus-wasserstoff-hat-ein-problem-a-977e9115-833c-457b-9fee-78fdfb812996.
[re:1] bear7 am 23.07. 14:30
+ -
@robs80: du vergleichst eine Gesamtzahl an Öl Produkten (wozu auch Kunststoffe gehören), Heizungen und Millionen von Autos mit ein paar E-Autos?
[re:2] robs80 am 23.07. 17:07
+1 -
@bear7: du vergleichst eine Gesamtzahl an Lithium Produkten (wozu auch Elektronik, PC/ Smartphones gehören), Glas und Millionen von Keramiken mit ein paar Verbrennern?

Als wenn Lithium nur für Autobatterien Verwendung findet. 1/3 wird für Wiederaufladbare Batterien verwendet und damit sind auch die normalen Lithiumbatterien für Elektrogeräte usw. gemeint. Die Elektromobilität hat noch einen relativ geringen Anteil.
[re:3] floerido am 24.07. 11:58
+ -
@robs80: Und im Gegensatz zum verbranntem Öl lässt sich Lithium recyclen.
[o3] pino am 23.07. 13:01
+1 -4
Es ist dann jetzt auch Zeit einen Ticket System zu entwicklen, in dem man einen Zeitfenster zum Laden buchen kann :) Mit so ein Tempo mit EV Fahrzeuge stoßen wir schon in 2022 an Kapazitätgrenzen im Ladeinfrastruktur.
[o4] deischatten am 23.07. 14:04
+ -7
Die Hersteller im Ausland freuen sich so einen Ab das alle großen Deutschen in 10 Jahren weg vom Fenster sind. Dann kann Toyota wieder gas geben und Ford :)
[re:1] Tical2k am 23.07. 14:19
+2 -
@deischatten: "Dann kann Toyota wieder gas geben und Ford :)"
Ford F-150 Lightning, Mustang Mach-E & E-Transit machen den Anfang.
Auch Ford geht den Weg Richtung elektrische Fahrzeuge.

Toyota bZ4X (Concept), Prius & Mirai machen den Anfang für komplette elektrisch und mit den Hybriden zu Venza, RAV4, Highlander, Corolla, Camry, Avalon & Sienna ist der Übergang dort auch eingeleitet.

Wie die gesamte Welt aufgrund der Vorgaben für Fahrzeuge bleiben aktuell auch nicht allzu viele Möglichkeiten.
[re:1] deischatten am 23.07. 14:22
+ -4
@Tical2k: Ok mit den hab ich mich nie wirklich beschäftig. Dann streichen wir mal die 2 und nehmen Aston und Bentley :) Luxus Markt für sich erstmal wohl. Aber das mit dem ganzen Stromautos wird den Ländern noch so um die Ohrenfliegen. Wo soll den der ganze Strom her kommen und wo sollen die ganzen Leute ihre Autos dann laden. Ich habe keinen Festen Parkplatz und auch keine Möglichkeit einen zu bekommen und fast allen meiner Kollegen geht es so.
[re:1] Tical2k am 23.07. 14:24
+1 -
@deischatten: Uff, vllt. informierst du dich nochmals genauer?
Aston Martin Rapide E ist vollelektrisch. Der DBX wird als Hybrid kommen, usw.
Bentley Beyond 100 vollelektrisch ...
Selbst Lamborghini und Ferrari findest du auf elektrisch gepolt.
[re:1] deischatten am 23.07. 14:25
+ -2
@Tical2k: Ja aber nicht mit ihrer Kompletten Flotte sondern immer nur einzelne Modelle. Hab nix gefunden das die ihren gesamten Fuhrpark umstellen wollen oder wo hast das her?
[re:2] Tical2k am 23.07. 14:27
+ -
@deischatten: z. B. https://www.autoexpress.co.uk/aston-martin/100572/90-cent-aston-martins-be-electrified-2030-full-ev-planned - finden sich aber eine ganze Reihe dazu.
Aufgrund der Klimazusagen haben die Länder auch gar keine andere Chance mehr, da es auf dem Papier zumindest besser aussieht mit den Elektrofahrzeugen (das hintendran interessiert keinen, wie die ganzen Dampfer aufm Wasser, usw.).
[re:3] deischatten am 23.07. 14:29
+ -4
@Tical2k: ok gucke nur auf Deutschen Seiten. Schiffe wirst nicht umstellen auf den Akku Mist. Da ist ja der Akku größer als die LAdung
[re:4] Tical2k am 23.07. 14:32
+1 -
@deischatten: Ist mir egal auf was man die umstellt (ob sich da dann so Themen wie Wasserstoff mit direkter Filterung aus Wasser lohnen würde oder so - nicht mein Fachgebiet).
Mir passt es nur nicht, dass man so einen Terz mit den Autos macht und dabei sowas mit dem großen Ausmaß außen vor lässt - ist einfach wieder mal nur totaler Bockmist, sowie die derzeitigen Ziele wieder viel zu kurzsichtig wie mir persönlich scheint.

Man findet eigtl. zu jeder Automarke mittlerweile vollelektrisches Vorhaben zwischen 2025-2035 und das ist derzeit einfach absurd und für mich immer noch unrealistisch wie die Welt derzeit voranschneckt.
[re:5] deischatten am 23.07. 15:00
+1 -3
@Tical2k: Vorallem wenn man guckt das DE mit seinen 1,5% am Weltweiten CO2 so ein Spiel macht. China hat ca 30% und die USA auch weiter über uns. Wenn China auch nur annähernd auf unseren Standard kommen würde das Filter und Co angeht könnten wir uns den ganzen Mist mit e-mob und so sparen.
[re:6] Odyssee am 23.07. 19:34
+ -
@Tical2k:Stimmt so auch nicht. Beim Schiffsantrieb wird der Flettner-Rotor wieder interessant und im Schwer-/ Luftverkehr wird als Übergangslösung an E-Fueltechnik gearbeitet. Allerdings erscheint mir mMn der Energieaufwand in der Forschung noch etwas zu gering zu sein. Bei den Corona-Impfstoffen hats auch weltweit geklappt, Gas zu geben.
[re:7] floerido am 24.07. 12:03
+1 -
@deischatten: Deutschland hat etwa 2% des weltweiten CO2 ausstoßes, aber nur 1% der Weltbevölkerung, wir verbrauchen also doppelt soviel wie uns theoretisch zusteht. Somit steht Deutschland pro Kopf sogar recht schlecht da.
[re:2] mongini12 am 24.07. 11:07
+3 -
@deischatten: dieser "wo soll denn der ganze Strom herkommen" Irrsinn geht mit echt auf den Wecker. Ein Liter Kraftstoff braucht ca 1.5 kWh Energie allein in der Raffinerie, plus Transport von Rohmaterial und Endprodukt, plus Tankstellen etc. etc... Wieviel zur Raffinerie noch hinzukommt weiß man nicht genau, aber rechnen wir mal vorsichtig mit 2.5 kWh pro Liter. Ein Benziner mit 120 PS gönnt sich im normalen Mischbetrieb etwa 7 Liter. Das sind 17.5 kWh. Damit fährt ein Elektro schon die 100km, teilweise mehr. Und zack, da hast schon mal einen Teil der nötigen Energie. Ausbau der erneuerbaren läuft, Speichermethoden für den Überschuss kommen langsam in Fahrt, und wenn wir dann noch aufhören Strom nach Österreich zu absoluten Dumpingpreisen zu verhökern, ist das kein thema. Einige Städte und Gemeinden müssten ihr Netz aufrüsten, damit private ihre Wallbox anschließen können, Straßenlaternen können zu Ladepunkten werden (gibt's ja schon mancherorts) und noch viele viele andere Dinge die man tun kann, um das alles voran zu bringen. Und vergiss die Tatsache nicht, dass nur ein Bruchteil der Fahrzeuge gleichzeitig laden. Ich muss nur ein mal die Woche für 6 Stunden an die Wallbox um meinen Bedarf für den Alltag zu decken oder einmal für ne halbe Stunde an den HPC. Es geht alles, es muss nur gewollt werden.
[re:1] robs80 am 25.07. 10:58
+1 -
@mongini12 @ deichschatten: So nicht ganz korrekt. 7l Benzin sind 7*9 kWh = 63 kWh. Bei Gleichen Vorraussetzungen / gleiche Bedingungen. Meiner hat eine Akkukapazität von 70 kWh. Ich komme mit der Ladung ca. 450 km weit bei normaler Fahrweise. Mit nem Diesel oder Benziner komme ich mit 10 bzw. 12l niemals soweit. da stehe ich nach spätestens 150-200 km.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien nimmt stetig zu und wird mit der aktuellen Politik in den nächsten Jahren weiter stärker Vorrangehen. Alleine jetzt produzieren wir 45% unseres Stromes aus erneuerbaren Energien und das sind keine kleinen Mengen!
The German Reichweitenangst ist abstrus. Bin neulich einen Toyota Crossover gefahren und der hatte einen 40l Benzintank. Reichweite ca. 400-500 km. Also nix von wegen 800-1000 km. Das Ding verkauft sich gut und keiner beschwert sich über die geringe Reichweite.
Wo soll man laden? Die ersten Tankstellen bauen Zapfsäulen ab und stellen stattdessen Ladesäulen hin. In 15 Jahren hast du wahrscheinlich 1-2 Zapfsäulen für die alten Autos aber 10-20 Ladepunkte für Elektroautos. Und ja das Netz wird auch parallel ausgebaut.
[re:3] floerido am 24.07. 12:07
+ -
@deischatten: Du nimmst ernsthaft Kleinserienhersteller und vergleichst sie mit Massenherstellern? Wie das Hobby Reiten wird sich eine wohlhabende Schicht das alte Fortbewegungsmittel leisten.

PS: Wenn bei VW vom VW Konzern gesprochen wird, dann gehört dazu natürlich auch Bentley.
[re:2] Frankenheimer am 24.07. 10:36
+ -
@deischatten: Ford hat auch schon die Zeichen der Zeit erkannt mit dem elektrischen F150 und den Mustang Mach-E. Wer jetzt nicht umstellt wird eher das neue Nokia
[o5] Escape688 am 23.07. 14:18
+1 -7
Ich hoffe eher auf ein durchbruch bei E-Fuels z.B oder ähnliches. wahrscheinlich wird man ggf. 2035 wieder Vebrenner herstellen die dann mit sowas wie E-Fuels fahren. Die Herstellung eines Verbrenners ist erheblich freundlicher als eines E Autos und viel Umweltschonender. Oder es gibt bei der Herstellung der E Autos einen durchbruch. Ansonsten verschieben wir die Umweltbelastung ja nur in Ländern wo E Autos hergestellt werden mit niedrigen Umweltauflagen. Erstaunlich das es als freundlich gilt nur weil die Belastung im Ausland stattfindez und nicht bei uns. Der Planet wird uns diesen Kurs bei den EAutos nicht sehr danken wenn sich da nichts tut.
[re:1] Matico am 23.07. 14:43
+1 -1
@Escape688: Der Individualverkehr ist bestimmt noch 20 Jahre eine Umweltsau. Gehe ich mit. Aber Elektroautos schaffen mehr als "Umweltverschmutzung ins Ausland schieben". Prüfe deine Quellen.
[re:1] Escape688 am 23.07. 14:52
+1 -
@Matico: Wertvolle Metalle, wir lassen in Ländern das ganze Herstellen die sehr niedrige Umweltauflagen haben -um Geld zu sparen- . Ich finde leider keine anderen Quellen die etwas anderes sagen sondern eher immer das selbe. Wenn unter besten Umweltauflagen das Material abgebaut wird neuste Technik benutzt wird die weniger Trinkwasser benutzt etc. - dann mag ein Elektroauto wirklich nicht so Umweltschädlich sein. Das geschieht aber fast nie - überzeuge mich gerne vom Gegenteil. Ich weiß das es machbar ist, aber es wird so gut wie nie gemacht das so ein Auto Möglichst gut für die Umwelt gebaut wird.
[re:1] Black._.Sheep am 23.07. 16:22
+1 -1
@Escape688: Finde auch das die Art der Produktion und Entsorgung vor allem der Akkus viel zu wenn Raum einnimmt in der öffentlichen Diskussion.
[re:1] floerido am 24.07. 12:10
+1 -
@Black._.Sheep: Ich finde das die Öl-Förderung zu wenig Aufmerksamkeit in der öffentlichen Diskussion einnimmt. Höchstens kurz, wenn es Mal wieder eine neue Ölpest gibt. Dann wird kurz berichtet und danach der Landstrich kontaminiert gelassen.
[re:2] Black._.Sheep am 24.07. 16:57
+ -
@floerido: Auch das ist natürlich ebenso ein Thema.
[re:2] robs80 am 25.07. 11:04
+1 -
@Escape688: " Das geschieht aber fast nie - überzeuge mich gerne vom Gegenteil. Ich weiß das es machbar ist, aber es wird so gut wie nie gemacht das so ein Auto Möglichst gut für die Umwelt gebaut wird." und wo ist der Beleg dafür? Ich denke schon, das dir VW, für so eine Äußerung auf die Finger klopfen könnte. KEINER in der Automobilindustrie kann sich so eine Art des Metallabbaus leisten. Der Imageschaden wäre zu groß. Was in den Medien hochstilisiert wird ist, das Lithium nur für Autobatterien verwendet wird. Das ist falsch. Nur 1/3 geht in die Akkuproduktion und davon macht die Fahrbatterie einen 5- 10% Anteil aus. der Rest sind Smartphone, Laptop usw.
Wenn ich jetzt bei Verbrennungsmotoren schaue, muss ich sagen, die ganzen seltenen Metall in der Abgastreinigung und die Abbaubedingugen bzw. Recyclingbedingungen stehen dem sogenannten Lithium Raubbau in nix nach. Keiner hat was das angeht Vorteile.
Meine Persönliche Erfahrung ist, das Elektroauto hohlt die Leute aus der Komfortzohne und die große masse versteht es nicht. Es werden Teilweise abstruse Argumente angeführt nur um den Status Quo zu halten (woher kommt der nachhaltige Strom usw. Selbst mit Braunkohlestrom sind die CO2 Emissionen pro gefahrenen Kilometer geringer als bei einem Verbrenner!). Das können wir uns aber nicht mehr Leisten!
[re:2] gutzi4u am 23.07. 20:30
+2 -
@Escape688: Strom->E-Fuel->Verbrennung->Bewegung Motor->Übersetzung->Bewegung Achse kann nicht effizienter sein als Strom->Bewegung Motor->Übersetzung->Bewegung Achse. Und wenn man bedenkt, dass man den Anstriebsstrang eines E-Autos derzeit zu 95% wiederverwenden kann, dann überdenke dein umweltschonender noch mal. Abgesehen davon ist die Herstellung von Akkus mittlerweile deutlich umweltschonender, als sie es mal war.
[re:1] Escape688 am 23.07. 20:59
+ -1
@gutzi4u: Natürlich ist eine direkte Umwandlung effektiver. Da bin ich deiner Meinung. Aber fast immer zur Zeit werden Akkus nicht umweltfreundlich hergestellt wie es Möglich wäre - ebenso wird ein E Auto nicht ansatzweise so hergestellt wie es Möglich wäre. Meist wird es nicht gerade Umweltfreundlich hergestellt - das ist "fast" immer aktuell der Fall aus Kostengründen. Trotz intensiver Suche finde ich hier nicht das Gegenteil. Google mal was unser Laschet und die anderen Politiker selber dazu sagen - er sagt z.B er fährt ein E Auto und sieht die Zukunft nicht da drinnen. Aktuell wäre es das beste für die Umwelt E Autos nur mit neusten Verfahren herzustellen damit diese so umweltfreundlich sind wie Möglich . Das wäre eine echte Kehrtwende dann. Allerdings wird das ganze dann auch teurer- was wieder nicht passt. Die Herstellunt kann umweltschonder erfolgen - Fakto ist das aber fast nie der Fall. Für mich ist das nicht der Sinn dahinter - für mich wäre es erst so wenn wirklich jedes e Auto so umweltfreundlich hergestellt wird wie es aktuell Möglich wäre.
[re:1] gutzi4u am 23.07. 22:30
+2 -
@Escape688: Das brauche ich nicht zu googeln. Ich bin an beiden Prozessen (Verbrenner/ Elektro) direkt beteiligt. Natürlich ist da Luft nach oben. Aber für den Pkw Bereich sind E-Fuels genauso wenig eine Alternative, wie Wasserstoff. Der erhöte Energieaufwand für Herstellung und Transport kann einfach wesentlich effektiver und umweltfreundlicher direkt ins Stromnetz eingespeist werden. Und intelligente, gepufferte Ladestationen dienen als Puffer fürs ganze Netz. (Eigentlich auch die Autos selbst, aber da sperren sich die meisten Kunden noch.) l
[re:1] Escape688 am 24.07. 00:19
+ -
@gutzi4u: Die Teile werden doch aus dem Ausland direkt geliefert... letztens erst von einer Umwelt Organasitation direkt gesehen was die Zulieferervon VW so machen.... direkt aufgedeckt das Werk wo die Teile mit sehr schlechten Umweltauflagen Produziert werden - obwohl es erheblich besser geht. Auch die Aufdeckungen der anderen Hersteller von den Zulieferern wird bald aufgedeckt... aber vielleicht überdenken die dann ja die Zuliefere - es kann sein das Ausnahmen gibt - aber die meisten Teile im Ausland werden von Zulieferern beliefert die echt schlechte Bedinungen haben. Solange wenigsten nicht darauf mehr geachtet wird sehe ich das E Auto noch skeptisch. Es geht sauberer - also sollte man es auch machen. Die jetzige Form von E-Fuels etc. gebe ich dir recht - ist alles sehr schwierig '- aber E Autos sollten dann wenigsten so sauber wie Möglich hergestellt werden.
[re:2] gutzi4u am 25.07. 14:38
+ -
@Escape688: Welche Teile?
[re:3] GTX1060User am 24.07. 07:48
+1 -
@Escape688: Genau das ist das wie Elektro verfechter niemals begreifen werden. ;-)
[re:4] Frankenheimer am 24.07. 10:39
+2 -
@Escape688: keine deiner Aussagen trifft zu oder ist mit wissenschaftlichen Daten belegbar, eher das Gegenteil. Und ich bin gespannt wie du E-Fuels mit einem 5-6-fach höheren Verlustwert bzw. Energiebedarf für die Masse bringen willst statt sie direkt in Batterien zu laden die du ja nicht für zukunftsfähig hälst. Es müsste also die 5-6 fache Menge Windkraftanlagen, Solarpanels und oder anderen regenerativen Energien aufgebaut werden um deine Welt der "sauberen" E-Fuels zu realisieren. Ich glaube ich kenne diese Welt, sie heisst Utopia
[re:1] Escape688 am 24.07. 20:10
+ -
@Frankenheimer: ich habe doch bereits zugegeben das die Umwandlung dieser Art wohl nicht das beste ist. Gebe ich zu das dies nicht das Allerbeste in der Form ist. Habe ich verstanden. Trotzdem ändert dies nicht das die Aussagen über die jetzige Gewinnung für E Autos größtenteils eine Katastrophe sind. Es geht besser - aber es wird schmutzig und nicht so freundlich wie es sollte für die Umwelt gemacht. Die meisten jetzigen E Autos bis auf wenige Ausnahmen sind nicht so umweltfreundlich wie immer geworben. Die Zulieferer arbeiten im Ausland aus Kosten Gründen nicht so wie es sollte - das wurde mehrfach aufgedeckt. Ich weiß das dort bald eine weitere Aufdeckung kommt... vielleicht ändert das dann die Methoden wenigstens um das E Auto wenigsten soweit Umweltfreundlich herzustellen das es sich lohnt. Eine andere Aussage kommt gerne von den Herstellern hier - aber die Zulieferer der Teile sind das Problem und die erhebliche Belastung für die Umwelt - aber anscheint wird gerne hier weggeschaut was das angeht. Und das ist belegt - dafür brauche ich nichtmal fragwürdige Seiten sondern genug. Die Teile die das Gegenteil behaupten mal genau durchlesen - dorr wird nämlich nur von der freundlichen Endproduktion gesprochen, nicht von den Teilen die garnicht hier hergestellt werden. Wenn VW sagt das diese Umweltfreundliche E Autos bauen z.B stimmt die Aussage soweit - VW - die Teile kommen aber von Zulieferern die ganz anderes arbeiten.
[o6] FlatHack am 23.07. 14:34
+ -2
sobald Mercedes merkt, dass Diesel kein Elektro ist, ziehen die sich ganz schnell wieder zurück.
[o7] Rumulus am 23.07. 15:56
+1 -
Ich habe selbst einen Polestar 2. Ich bin sehr angenehm überrascht, dass ich bisher keine Nachteile zu einen Verbrennungsmotor feststellen konnte. Ladezeiten sind zu 99% kein Problem da ich sehr selten mehr als 350 Km fahre und möglich sollten 470 Km sein. Beschleunigung wäre für den Preis bei einem Verbrennungsmotor unmöglich und die Unterhaltskosten sind auch künftig weniger. Ja ich habe mir auch Gedanken gemacht bezüglich der Akkus und Umwelt, ab 50K Km sollte gemäss das Elektroauto umweltfreundlicher sein. Nun ja, es gibt für alles eine Studie die einem immer genau das aussagt was man hören möchte .... Für mich zählt vor allem, dass der Verbrennungsmotor Alternativen braucht und es waren schon immer die Pioniere die gegen den Strom schwimmen mussten. Würde es diese Vorläufer nicht geben, würden wir noch heute in einer Hölle leben. Nach dem Motto: Warum machst du das? Ganz einfach, weil man es machen kann ....
[o8] GTX1060User am 23.07. 18:38
+1 -7
Elektro ist eh eine Totgeburt, hätten die Idioten mal eher auf Wasserstoff gesetzt, oder sich gedanken über alternative Kraftstoffe gemacht, welche es lustigerweise schon gibt, aber nicht zugelassen werden, da es ja schon genug Treibstoffe gibt xD
Frag mich was für Vollidioten das zu bestimmen haben.
[re:1] FuzzyLogic am 23.07. 21:31
+4 -1
@GTX1060User: zum Glück nicht du, so uninformiert wie du bist.
[re:1] GTX1060User am 24.07. 07:44
+ -
@FuzzyLogic: Was ist denn an Aktuellen Elektro Autos so toll? Zähl mal die Vorteile gegenüber einem Verbrenner auf. Ich fang mal mit den Nachteilen an

Lithium Abbau und somit erhebliche Wasserverschwendung
Akku entsorgung aktuell wie?
Lade Infrastruktur funktioniert oft nicht, bzw ist im vergleich zu Benzin/Diesel ziemlich rar.
Extrem lange Ladezeiten im Vergleich zum Verbrenner
Ziemlich teuer für das was man bekommt
Strom wird immer teurer | Gut Benzin auch
Reichtweite im Vergleich zum Diesel ziemlich schlecht.
Nutzlast von Fahrzeugen verringert sich massiv.

Gibt sicher noch einige mehr, aber habe keine lust noch stunden lang weiter zu suchen ;-)
Die Trottel die Minus geben und es nicht begründen können, sind die Wahren Idioten, scheint es hier auf Winfuture ja ziemlich viele von zu geben.
[re:1] Frankenheimer am 24.07. 10:49
+1 -
@GTX1060User: Lithium wird mit Sole-Wasser gewonnen, das ist kein Trinkwasser das vorher in Benutzung war.

Akku Entsorgung zu 95% möglich, wird aber derzeit kaum betrieben weil es noch praktisch keine Rückläufer-Akkus gibt. Wo genau wird eigentlich der verbrannte Sprit recyclet?

Ladeinfrastruktur ist bei mir zuhause in der Garage, 3,7kwh einphasig reicht selbst für große 80kwh Akkublöcke zuhause vollkommen aus. Auf der Langstrecke gibt es inzwischen mehr als genug Lader, einfach mal z.B. die EnBW App runterladen.

Ladezeit im neuen Hyundai liegt bei etwa 15 Minuten von 10-80%, und das auch nur auf Langstrecke oder Menschen die nicht zuhause laden können, ansonsten bei ca. 10 Sekunden fürs Einstecken des Kabels zuhause.

Preis liegt inzwischen bei Neuwagen in der Mittelklasse auf identischem Niveau, Tendenz fallend zugunsten der E-Autos wohingegen Verbrenner aufgrund von Vorschriften (Abgasnachbehandlung) stetig teurer werden.

Reichweite ist für die meisten Menschen jenseits der 400km kein Problem mehr. Die übliche Fahrzeugnutzungsstrecke liegt bei unter 40km täglich, schon die nächste Generation Auto wird vermutlich eine gesamte Arbeitswoche ohne Nachladen auskommen können. (Muss sie aber nicht).

Nutzlast hat nix mit dem Antrieb zu tun, sondern damit was der Hersteller baut oder im Fokus hat. In meinem alten BMW E46 hätte bei Vollbesetzung hinten auch nur ein kleiner Koffer mitgenommen werden dürfen.

Möchtest Du jetzt vorteile hören?
- kaum/gar keine Inspektion nötig
- kein Ölwechchsel
- kein Zündkerzen/Glühkerzenwechsel
- absolut praxisnahes Drehmomentband
- kein Getriebe mehr
- absolute Ruhe (+ Laufruhe) im Stillstand
- niedriger Verbrauch im Stadverkehr
- die Tankstelle kann bei vielen zuhause sein
- Autarkie z.B. über eigene PV ist möglich
- Bidirektionales Laden wird kommen
- nahezu keine Verschleissteile
- höhere Gesamtwirkungsgrade
- keine lokalen Emission mit Potential zu nahezu null Emission
- nahezu kein Bremsabrieb (Feinstaub + Kosten für Bremsen)
- bei Geschwindigkeiten bis 70kmh deutlich leiser als Verbrenner
- Leistung nachezu beliebig skalierbar ohne signifikantem Mehrverbrauch (z.B. Tesla Model 3 SR+ vs Model 3 Performance)
- im Winter deutlich bessere Traktion weil Antrieb viel granularer und feinfühliger arbeitet
- Kurzstreckenfahrten (Stichwort Ölschlamm usw.) kein Problem
- Vorklimatisierung/Heizung fast immer möglich

ich höre mal auf....
[re:1] GTX1060User am 24.07. 15:08
+ -
@Frankenheimer: Dann Tausch mal alle 46.000.000 Verbrenner die Aktuell auf Deutschen Straßen fahren mit Elektro Autos aus, von den aktuell gerade einmal 310.000 auf Deutschlands Straßen unterwegs sind

Was passiert wohl mit unserem Stromnetz, wenn abends alle anfangen ihr E-Auto zu laden ;-) sagen wir mal bis es so weit ist sind es grob 50 Mio Fahrzeuge, wenn nur 10% Davon immer abends an der Hauseigenen Steckdose geladen werden sind das immer noch 18000 Megawatt oder 18 Gigawatt (installierte Leistung aller Kernkraftwerke in Deutschland (Stand 2020) beträgt gerade einmal 8GW und 10% ist garnix.
[re:2] GTX1060User am 25.07. 08:45
+ -
@GTX1060User:
@Frankenheimer

Möchtest Du jetzt vorteile hören?
- kaum/gar keine Inspektion nötig
Schlecht für Werkstätten

- kein Ölwechchsel
Ebenfalls schlecht für Werkstätten

- kein Zündkerzen/Glühkerzenwechsel
Ebenfalls schlecht für Werkstätten

- absolut praxisnahes Drehmomentband
Du meinst sicher von 0 bis Ende

kein Getriebe mehr
Sicher hast du noch ein 1 oder 2 Gang Getriebe

- absolute Ruhe (+ Laufruhe) im Stillstand
Soll sich während der fahrt ändern wegen der Sicherheit

- niedriger Verbrauch im Stadverkehr
Ein Voller Bus kommt auf 1,6 Liter pro Person auf hundert Kilometer

- die Tankstelle kann bei vielen zuhause sein
Viele werden sich dann irgendwann über die Stromrechnung wundern

- Autarkie z.B. über eigene PV ist möglich
Haben ja so viele Leute zuhause...

- Bidirektionales Laden wird kommen
Ja damit der Akku noch schneller verschleißt

- nahezu keine Verschleissteile
Bis auf das Wichtigste der Akku...

- höhere Gesamtwirkungsgrade
Jo kann man als Vorteil gelten lassen

- keine lokalen Emission mit Potential zu nahezu null Emission
Bei der Herstellung aber mehr als ein Verbrenner, ergo die Ersten zig Tausend Kilometer umweltschädlicher

- nahezu kein Bremsabrieb (Feinstaub + Kosten für Bremsen)
Hier wieder ein Vorteil für den Elektro

- bei Geschwindigkeiten bis 70kmh deutlich leiser als Verbrenner
Also der Tesla der vor einiger Zeit an mir vorbei ist im Ort, war ziemlich laut. Reigen geräusche etc. Würde sogar meinen lauter als ein Verbrenner

- Leistung nachezu beliebig skalierbar ohne signifikantem Mehrverbrauch (z.B. Tesla Model 3 SR+ vs Model 3 Performance)
Dann würde sich laut dieser These der Verbrauch sogar verringern umso Stärker der Motor wird. Interessant.

- im Winter deutlich bessere Traktion weil Antrieb viel granularer und feinfühliger arbeitet

- Kurzstreckenfahrten (Stichwort Ölschlamm usw.) kein Problem
- Vorklimatisierung/Heizung fast immer möglich
Kann man wieder als Vorteil sehen. Aber 1. Was ist eine Kurzstrecke, oder 2. Warum nicht mit dem Fahrrad fahren? Das Öl im Auto braucht ja auch keine Zig Kilometer um warm zu werden, nach 5-6 Kilometer hat es meistens seine 80°C schon erreicht.
[re:3] floerido am 25.07. 16:52
+ -
@GTX1060User: Und das "Schlecht für Werkstätten" ist einer der Gründe weshalb Händler sich eher weniger Mühe beim Verkauf bzw. Bewerben von E-Autos machen. Da wird dann quasi direkt Anti-Marketing bei Interesse suggeriert.
[re:2] F98 am 24.07. 10:50
+ -1
@GTX1060User: Die gleiche Argumentation könnte man auch andersrum auswalzen.
[re:2] floerido am 24.07. 12:14
+ -
@GTX1060User: An Wasserstofffahrzeugen wird seit Jahrzehnten geforscht und trotzdem gibt es keine richtige Großserie. Vielleicht gibt es eben Gründe, weshalb sich die Batterie so schnell als Energiespeicher durchgesetzt hat.
[re:1] der.ens am 25.07. 03:06
+ -1
@floerido: Elektro gibts seit über 100 Jahren, schnell ist das nicht.
Und Gründe sind rein wirtschaftlicher Natur, quasi die Sau ausschlachten bis man eine neue durchs Dorf treiben kann...
[re:1] floerido am 25.07. 17:06
+ -
@der.ens: Etwa zur Zeit der Ölkrise wurden die E-Autos auch wieder als Option gesehen. Ein Golf CityStromer ist auf Bleibatterie-Basis Anfang der 80er Jahre zu kaufen. Aber erst mit besserer Batterietechnik haben sie jetzt den Durchbruch geschafft.

Anfang der 2000er gab es eine große Wasserstoffwelle, z.B. A-Klassen oder BMW mit H-Verbrenner. Bei Mercedes wurde aber mittlerweile die F-Cell-Technik für PKW wegen zu wenig Zukunftsaussichten eingestellt. Bei den olympischen Spielen in Vancouver 2010 waren auch alle Fahrzeuge Wasserstoff-Fahrzeuge.
Der Medienhype ist somit eher bei Wasserstoff-PKW zu sehen.
[o9] P-A-O am 23.07. 18:56
+1 -3
Hoffentlich kommt das böse Erwachen und der Ausstieg vom Elektroschrott noch schneller.
[10] BeerGuy am 23.07. 19:08
+6 -
Puh zum Glück haben wir neben den ganzen Fussballtrainern auch die ganzen Zukunftsforscher auf der Couch zuhause sitzen. ;-)
[11] cooltekki am 23.07. 22:22
+ -
Ein zentrales Element der kommenden Entwicklung soll ab dem kommenden Jahr zu sehen sein. Dann will Mercedes mit dem EQXX den Prototypen eines neuen Experimental-Modells zeigen. Dieses soll nur noch etwa die Hälfte an Strom benötigen wie die heutigen Modelle und Reichweiten von tausend Kilometer bieten
Wenn das wirklich stimmt, dann freu ich mich wirklich sehr und kauf mir das Modell. Immerhin hatte ich auch sehr lange Hoffnung auf Wasserstoffmodelle gehegt. Vieleicht klappts noch???
[12] LeonGTR am 24.07. 05:55
+1 -
Das Elektro Auto hat schon seinen Sinn. Es ist für die Umwelt keine schlechte Idee. Was mich bei dem ganzen Thema stört, daß man sich so sehr auf den individuellen Verkehr konzentriert. Wenn wir CO2 einsparen wollen, dann gibt es weit wichtigere Strllschrauben. Zum Beispiel die Nachhaltigkeit von Produkten, die Änderungen des Verhalten der einzelnen Menschen, Wiederverwertung der Ressourcen, Renaturierung der Umwelt, Begrenzung der Geburtenrate, Optimierung der Abläufe in dem Wirschaftskreislauf und noch viel mehr. Wir müssen an allen Fronten massiv arbeiten. Nicht nur am Auto. Das ist meine Meinung.
[re:1] AlexKeller am 24.07. 08:29
+ -
@LeonGTR: das mit der Nachhaltigkeit der Produkte ist so eine Sache. Bestes Beispiel sind Pommes. Kartoffeln aus deutschen Feldern, werden aber in Holland zu Pommes verarbeitet und in Deutschland wieder verkauft. Bei den Chips ist es noch skurriler. Schweizer Kartoffeln werden in Deutschland geschält, in Holland zu scheiben verarbeitet und in der Schweiz "veredelt", also gebraten und mit der richtigen Würze gestreut (Zweifel Chips) und dann dort verkauft.

Und die ganzen Transportwege mit LKWs!

Nachhaltigkeit pur oder? ;-)

Eigentlich sollten wir so leben, regional und saisonal (nach 4 Jahreszeiten)
[re:1] floerido am 24.07. 12:17
+1 -
@AlexKeller: Wenn Kartoffeln aus NRW in die Niederlande gebracht werden, ist es effizienter als wenn sie nach Bayern gebracht würden.
Ausland bedeutet nicht immer längere Wege.
[re:2] LeonGTR am 25.07. 12:01
+ -
@AlexKeller: Das ist ja noch harmlos. Krabben werden in der Nordsee gefischt und eingefroren. Nach China transportiert und verarbeitet und dann zurück nach Deutschland in den Supermarkt. Das darf nicht sein. Das ist Wahnsinn.
[re:1] floerido am 25.07. 17:11
+ -
@LeonGTR: Wobei wenn du auf das einzelne Produkt herunterbrichst ist die Energiebilanz von dieser Art der Produktion doch nicht so schlimm.

Zum Beispiel verteufeln viele die schmutzigen Frachtschiffe. Nur bei der enormem Nutzlast ist der Transport dann doch eher sauber.
[re:1] LeonGTR am 26.07. 06:29
+ -
@floerido: Da gebe ich dir recht. Aber alles was man vermeiden kann ist halt besser. So was wie Kreuzfahrt. Mag bestimmt toll sein und dennoch finde ich sie nicht gut.
[13] oOTrAnCe4LiFeOo am 24.07. 10:42
+ -
Weder VW noch MB. Sind beide eher Marken für den Wohlstand bzw MB war schon immer für die etwas gediegene Kundschaft und VW ist es in den letzten Jahren immer mehr geworden. Leasen könnte man mit dem rundum Service, aber dann gehört Dir das Auto nicht und darfst daran nichts verändern und musst immer wie Ei rohes Ei drauf aufpassen, sonst kann es richtig teuer werden. Für mich persönlich keine Option. Dann lieber warten, bis andere Hersteller auch in die Pötte kommen. Es muss bezahlbare eAutos geben! Dann klappt das Ziel, die Verbrenner los zu werden auch...
[14] WinYesterday am 25.07. 11:49
+ -1
Für Stadtbewohner dann bitte mit optionaler 1000-Meter-Kabeltrommeln im Kofferrraum.
[re:1] floerido am 25.07. 17:16
+ -
@WinYesterday: E-Autofahren ist ein Mentalitätswechsel. Es heißt nicht mehr ich mache den Tank voll und fahre ihn leer. Es ist eher ich habe eine Gelegenheit zum Nachfüllen, also nutze ich sie. Da wird dann der Einkaufsparkplatz oder Ähnliches zum nachfüllen genutzt.
[re:1] WinYesterday am 25.07. 21:29
+ -
@floerido: Ja, klar, aber denkt mal bitte nach - das funktioniert alles nur solange es NUR WENIGE E-Autos gibt. Oder glaubst Du ernsthaft, in 10 Jahren hat jeder Stellplatz auf Deinem Aldi eine Ladesäule? Klar, in 10 Jahren hat noch nicht jeder sofort ein E-Auto. Aber wenn die Anzahl deutlich zunimmt, reicht das alles nicht mehr. Und in Städten können Hochhausbewohner sich keine Parkplätze vor die Haustür zaubern.
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