DirectStorage: Windows 11 Spiele-Boost erscheint auch für Windows 10

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[o1] Tical2k am 20.07. 09:17
+ -1
Im Artikel klingt es so, als müsste ein Entwickler fest für DirectStorage optimiert entwickeln (und somit indirekt nicht ohne dieses laufen), ist das wirklich so?
Oder eher eine Option, um mehr Performance zu gewinnen?
Minimale Anforderungen: XY
Empfohlene Anforderungen: XY + DirectStorage

Wenn das tatsächlich nicht nur mit einer Fallback-Option möglich wird, befürchte ich sonst, dass das wieder eine ganze Zeit dauern wird bis das Einzug findet.
[re:1] Knarzi81 am 20.07. 09:41
+4 -
@Tical2k: Die Entwickler müssen es explizit unterstützen. Es ist eine spezielle API, die den Zugriff auf SSDs an der CPU vorbei ermöglicht, um direkt Daten in den Grafikspeicher zu laden. Theoretisch sollte die API aber selbst über Fallbackfunktionalitäten verfügen, um den Programmieraufwand nicht zu erhöhen, aber das weiß ich nicht genau. Würde ich zumindest von einer guten API erwarten.
[re:1] Tical2k am 20.07. 10:19
+ -1
@Knarzi81: Ist auch meine Erwartung und Hoffnung, möchte hier nur irgendwo sichergehen, sofern das überhaupt schon bekannt ist bzw. Jemand weiß.
Ansonsten wird der Großteil der Entwickler mit großer Sicherheit nicht darauf zurückgreifen. SSD hat zwar mittlerweile Einzug im PC-Markt beim Großteil gefunden, aber eben nicht unbedingt als NVMe, sondern häufig die 2,5'' über SATA & Entwickler wollen natürlich einen möglichst großen Zielmarkt ansteuern.
[re:1] Knarzi81 am 20.07. 10:26
+2 -
@Tical2k: Da diese API so auch auf der Xbox X und S zu finden ist, gehe ich schon von größerer Unterstützung aus, da es ja dadurch nicht wirklich Mehraufwand für die Windows-Version bedeutet. Zumindest alle größeren Spieleengine-Hersteller werden das recht schnell in neuere Versionen ihrer Engines implementieren.
[re:2] pcfan am 20.07. 11:48
+ -
@Knarzi81: Ein guter Compiler könnte eventuell auch die API generell nutzen und automatisch ein Fall Back implementieren.
Man müsste also nur den Compiler besorgen/erstellen, recompilen und das dann als Update rausbringen.
[re:1] Knarzi81 am 20.07. 12:08
+1 -
@pcfan: Das hat nichts mit dem Compiler zu tun. In dem Fall muss der Fallback direkt in den API-Funktionen von Direct Storage liegen, der dann je nach vorhandener Hardware entscheidet, ob die Daten direkt von SSD in den Videospeicher geladen werden oder der Umweg über die CPU genommen wird.
[re:2] bear7 am 20.07. 10:40
+ -
@Tical2k: das wird seine Zeit brauchen. Das ganze ist im SDK integriert und muss auch entsprechend genutzt werden.

Diese "Tools" laufen so Hardwarenahe, dass es eben nicht vom System automatisch gesteuert werden KANN. Würde es durch den Prozessor laufen, hätte man zwar weniger Programmieraufwand, gleichzeitig würde es aber das Ziel verfehlen.

Ich geh aber davon aus, dass für die XBOX programmierte Spiele einfach "direkt" exportiert werden können und für Windows 10, Steam... funktionieren.
[re:1] Tical2k am 20.07. 10:47
+ -
@bear7: Nja, simpel ausgedrückt wäre das ja mit einem "if (DirectStorage.IsSupported()) CallDirectStorageLogic(); else UseFallBackLogic();" durchaus im Bereich des möglichen und wird an einigen Stellen bei so Funktionalitäten (zumindest wo möglich) auch getan - dabei auch mit Zusatzfunktionen von Mantle oder Nvidia Hairworks & Co (bzw. auch schon für OpenGL vs. Direct3D Themen).
[re:1] bear7 am 20.07. 10:49
+ -
@Tical2k: naja...
Ich geh davon aus, dass es im SDK deutlich komplexer ist. Bislang hat die Grafikkarte "fast immer" die Daten vom Prozessor bzw. aus dem RAM bekommen.

Jetzt bekommt die Grafikkarte den Befehl "hol dir doch deine Daten selber" <- und das in einer Hochsprache! <- aber darum kümmert sich das SDK!
[re:3] glenntws am 20.07. 23:24
+1 -
@Tical2k: Die API wird wohl dynamisch geladen (als DLL) und wenn die API oder gewisse Funktionalitäten nicht verfügbar sind, kriegt der Entwickler entweder eine nicht geladene DLL oder Nullpointer auf gewisse requests, die nicht garantiert verfügbar sind. Somit ist es aus technischer Sicht kein Problem für die Entwickler, da Zweigleisig zu fahren und die Standard-Methodik zum Assets laden als Fallback zu nutzen :)
[o2] Kirill am 20.07. 09:39
+ -3
Irgendwie kommt mir das recht egal, der PC in meiner Bude, der für W11 zu alt sein dürfte, dürfte auch für DirectStorage zu alt sein und meine Gaming Battlestation kann genauso gut Windows 11 ausführen.
[re:1] Shellshokk am 20.07. 09:45
+ -
@Kirill: Es geht nicht darum alte Computer dazu zu bringen "schneller" zu laufen. Sondern etwaige lange Ladezeiten zu minimieren. Schau dir mal Technikvideos der PS5 und Spiderman an.
[re:1] Kirill am 20.07. 09:47
+ -1
@Shellshokk: schau dir das Video selbst mal an, um genau zu sein die SSD-Anbindung. Der alte Rechner, von dem ich hier rede, hat eine SATA-SSD und ich bin mir sehr sicher, dass das Technikvideo, von dem du sprichst, mit einer NVMe-SSD arbeitet, weil SATA langsam genug ist, dass die ganze Thematik keine Rolle spielt.
[re:1] Shellshokk am 20.07. 10:11
+1 -
@Kirill: ja natürlich geht das vermutlich nur mit einer nvme-ssd, da hier mit großer Wahrscheinlichkeit die PCIe-Lanes verwendet werden. Dennoch versteh ich nicht ganz deinen ersten Kommentar. Wie bereits gesagt, es geht nicht darum noch irgendwie Performance aus einem "alten" PC zu quetschen (z.B. wie bei HDD vs. SSD), sondern Ladezeiten zu "eliminieren" wenn ein gewisse Voraussetzungen (Implementierung + Hardware) vorhanden ist.
[re:1] Kirill am 20.07. 12:41
+ -2
@Shellshokk: ... womit wir zurück beim Thema wären, dass mein anderer PC für das alles zu alt ist. Denn der hat keine m2-Slots und während ich natürlich noch einen Adapter von m2 auf PCIe und eine NVMe-SSD für den kaufen könnte, das lohnt sich angesichts der restlichen Hardware so ca. 0, ob mit W10 oder mit W11.
[re:2] Scaver am 20.07. 16:48
+ -
@Kirill: Ja, deine Aussage stimmt, geht aber vollkommen am Thema vorbei. Wäre genauso, als ob man sagen würde, dass mein alter 486er das nicht kann. Klar kann er das nicht, da die Mindestvoraussetzung NVMe ist und nur einen Vorteil für jene bringen soll, die NVMe nutzen bzw. dadurch zum Umstieg zu bewegen.
Ich werde daher bei meinem nächsten PC auf NVMe setzen. Den aktuellen werde ich aber deswegen nicht upgraden.
[re:3] Kirill am 21.07. 07:26
+ -1
@Scaver: Tut mir echt leid, dass ich es wage, eine aktuelle Entwicklung in Perspektive meiner aktuellen Situation zu sehen. Ich schwöre, in Zukunft stets dich zu fragen, eher ich mir eine Meinung (und ggf. Kaufentscheidung) bilde!
[re:2] bear7 am 20.07. 10:42
+1 -
@Kirill: wenn du ne NVME - also eine Festplatte direkt am PCI-Bus angebunden hast, sollte das auch mit "älteren" Rechnern kein Thema sein... Es ist auch nicht explizit für W11 sondern eben auch die Unterstützung für W10 geplant.

Außerdem... nur weils bei Person A nicht läuft, heißt es nicht, dass Person B nicht in den Genuss kommen darf -> und Person A holt sich ja auch irgendwann mal nen neuen Rechner?
oder bist du schon kurz vor EOL?
[re:1] Kirill am 20.07. 12:40
+ -3
@bear7: Willst du mir sagen, ich soll für meinen alten Rechner eine NVMe-SSD und einen m2-PCIe-Adapter kaufen? Nee, lass mal. Außer du bezahlst mir die Hardware, dann natürlich gern! :)
[re:1] bear7 am 20.07. 12:43
+1 -
@Kirill: nein, das will ich dir nicht sagen... vor allem weil ein PCIe Adapter nicht von jedem Chipsatz unterstützt wird ^^

wenn du einen älteren Rechner haben willst oder es dir reicht,... dann soll dem so sein.
Wie du drauf kommst hier die Caritas für PC-Hardware zu sein, versteh ich nicht.
[re:1] Kirill am 20.07. 12:46
+ -3
@bear7: Wie kommst du drauf, dass ich die Option, mir über einen Adapter eine NVMe-SSD und somit DirectStorage in den alten Rechner zu holen, nicht selbst schon überlegt habe, inklusive der Überlegung nach Preis-vs-Nutzen? Meine PERSÖNLICHE Überlegung endete mit "Preis lohnt den Nutzen nicht", aber wenn du extra betonst, dass es geht, dann kannst du es mir doch bezahlen!
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