Microsoft Teams 2.0: Erster Blick auf neue App für Windows 10 & 11

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[o1] IchEuchNurÄrgernWill am 15.07. 10:22
>Webview

Was ist mit dem guten alten C++ passiert? Dann hätte man diese Performance-Probleme auch nicht. Kann doch nicht sein, dass Windows zu einer Electron-App wird.
[re:1] Tical2k am 15.07. 10:44
+9 -1
@IchEuchNurÄrgernWill: Dir ist schon bewusst, dass Teams auf mehr als einer Plattform läuft und laufen soll.
Ebenfalls ist es deutlich einfacher ein Programm zu schreiben und für alle anzubieten mit modernen Mitteln statt zu versuchen etwas wie C++ dann immer umzumünzen für die jeweilige Plattform.
Nicht zu vergessen z. B. eine Alternative mit nativen Apps für iOS und Android, wo dann mit jeder Version sichergestellt werden muss, dass alle dieselben Funktionen haben (und das wird dann eh wieder nicht eingehalten oder lässt sich nicht immer umzusetzen).

Daher lieber etwas Unabhängigeres nutzen, was gut für alle funktioniert.

Daher ist auch je nach Einsatzzweck zu entscheiden welche Technologie man verwendet und für Teams erscheint mir C++ nicht wirklich sinnhaft.

PS: Aufgrund deines Nicks ist noch etwas offen, ob du wirklich nur Trollen/Triggern möchtest oder das ernst gemeint war, daher unterstelle ich dir erst mal positiv letzteres.
[re:1] IchEuchNurÄrgernWill am 15.07. 10:50
+3 -8
@Tical2k: Bei einem Startup würde ich das durchgehen lassen, aber nicht bei Microsoft.
[re:1] SunBlack am 15.07. 11:03
+5 -
@IchEuchNurÄrgernWill: Nehmen wir mal zum Vergleich Mattermost - deren Desktop-Client basiert auch auf Electron, so wie Teams. Und es ist eine gute Entscheidung, dass nicht als C++-Anwendung zu schreiben. Warum? Eigentlich läuft Mattermost im Browser - der Desktop-Client ist im Prinzip nur ein Browser-Fenster, ergänzt um ein paar System-Spezifische Optionen (Systray etc.). Der Vorteil daran: Wenn man eine neue Version auf dem Mattermost-Server einspielt (sich also der WebClient ändert), muss die Desktop-App nicht aktualisiert werden. Vereinfacht ungemein die Entwicklung, da du nicht alles doppelt und dreifach entwickelst. Bei Teams wird genau das gleiche sein.
[re:1] thinal am 18.07. 13:27
+ -
@SunBlack: Aber widerspricht das nicht ein bisschen dem "exklusiv für Windows 10 und 11"? Oder gilt das nur für ein paar Wochen?
[re:2] SunBlack am 18.07. 13:41
+ -
@thinal: Da seht das Wort "vorerst" im Satz ;-). Sprich die werden erst den Fokus auf Windows legen und danach die Anpassungen für die anderen Platformen von dem alten Client portieren.
[re:3] thinal am 18.07. 13:51
+ -
@SunBlack: Folgende Sätze stehen da im Artikel:
"Teams 2.0" soll zeitnah und exklusiv für Windows 10 und Windows 11 erscheinen.
Ob und wann Microsoft eine passende Version für Apple MacOS und Linux bereitstellen wird, ist bisher nicht bekannt.

Was mit der Kompatibilität gemeint ist, die "vorerst" nur für Windows 10 und 11 garantiert wird, ist mir nicht klar.
[re:2] Tical2k am 15.07. 11:23
+3 -
@IchEuchNurÄrgernWill: Gerade große Konzerne machen sich im Regelfall mehr Gedanken, wenn es um die Umsetzung geht und überlegen vorher was sie erreichen möchten, danach wird erst die Technologie und alles entschieden (Prozessgedanke + Ziele von einem Team/Gremium -> Übergabe an techn(olog)isches Team zur Bestimmung von Technologie, Schnittstellen, usw. -> Übergabe an Entwicklungsteam zur Umsetzung mit Koordination).
Das unüberlegte Einsetzen von C++ in dem Fall würde man dann sogar eher von einem Startup oder KMU - dem noch etwas die Erfahrung oder Weitsicht fehlt bzw. einfach mal irgendwo anfangen möchten - erwarten.

Pflege von nur einem Kern (Weiterentwicklungen für alle zeitgleich, Fehlerbehebungen ebenfalls) und dann je nach Bedarf noch weitere Vorteile (je nach Umsetzung keine lokalen Adminrechte zum Aktualisieren benötigt, möglicher nahtloser Übergang von einem Endgerät zum anderen, usw. usf.).
[re:3] DON666 am 15.07. 12:16
+1 -
@IchEuchNurÄrgernWill: Wie, du willst Microsoft nicht durchgehen lassen, dass sie Software so entwickeln, dass sie möglichst plattformunabhängig funktioniert und zu warten ist?

Hmm.
[re:4] cxmusic am 16.07. 00:26
+ -
@IchEuchNurÄrgernWill: Okay du Profi, dann mach es besser.
[re:2] xxxdevxxx am 15.07. 16:15
+ -2
@Tical2k: Sagen Leute, die keine Ahnung haben und nur JavaScript können. Alleine der Schwenk von Electron auf WebView2 zeigt, dass es mit der Nachhaltigkeit nicht so weit her ist. Teams kommuniziert doch nur übers Web. Ich sehe absolut keinen Grund, warum das nicht C++ sein kann und warum das nicht multi Plattform gänge.

Der Hauptgrund ist einfach nur Ideologie und Nadellas festgefahrenen Ansichten, alles muss Web sein. Und wenn Teams scheiße Usability hat, merkt man es weniger, wenn Microsoft andere O365 Web Dienste verdongelt.
[re:1] Tical2k am 15.07. 18:08
+1 -
@xxxdevxxx: "Ich sehe absolut keinen Grund, warum das nicht C++ sein kann und warum das nicht multi Plattform gänge."
Soweit mir bekannt ist das out of the box nicht unterstützt.
Für Android gibt's teilweise Möglichkeiten direkt mit C++, aber auch Aufwand zu betreiben.
Für iOS müsste man dann schon eher auf Objective-C setzen.
Um nur mal diese mobilen Endgeräte abzudecken.
Während du mit derzeitigen Weblösungen out of the box alle gängigen Geräte abholst.

Ich persönlich weiß nicht, ob die gefällte Entscheidung von Microsoft "die beste" ist, ich habe lediglich erläutert wie solche Konzerne normalerweise an sowas herangehen (was nicht leichtfertig geschieht, sondern im Regelfall sich mehrere Experten sich Gedanken zu machen) und im Regelfall geht das bis zu einem gewissen Grad auf - wenn nicht, gibt es meist immer noch Alternativen auf die man später umschwenken kann.
[re:2] teek am 15.07. 20:11
+ -1
@xxxdevxxx: natürlich kann man es in c++ schreiben.

Aber die Idee ist ja eine ganz andere: Startup Mentalität in einem großen Unternehmen. Das baut jemand in einem kleinen Team MS Teams und Microsoft schaut ob die Welt noch einen messanger braucht. Dann kam die Pandemie und man nimmt diesen Proof of concept und baut ihn continuierlich aus, weil er halt genutzt wird wie doof...
[re:2] Nunk-Junge am 15.07. 11:19
@IchEuchNurÄrgernWill: Dir ist klar, was Du da vergleichst? C++ ist nur eine einfache Programmiersprache. Webview 2 ist ein Steuerelement zur Einbettung von Webtechnologien. Da reden wir von völlig verschiedenen Sachen. C++ ist für das oben beschriebene Einsatzszenario einfach das falsche Thema.
[re:1] xxxdevxxx am 16.07. 21:14
+ -2
@Nunk-Junge: Aha, und warum sollte man die Teams Kern Funktionalität wie Kontakte Chat, Anrufe, Teams, Aufgaben usw. mit lahmen Webtechnologien wie CSS, JS und HTML entwickeln? MS rotzt dem Nutzer im Jahr 2021 einfach übelste Design und Usability Scheiße hin, weil man Kosten sparen will.
[re:2] Kirill am 17.07. 13:41
+ -1
@Nunk-Junge: Öhm, nö? C++ wäre für das Szenario "Desktopprogramm" genau das Richtige.
[re:1] mh0001 am 18.07. 20:37
+ -
@Kirill: Wenn der Entwickler das Rad immer wieder neu erfinden will, sicherlich. Ein moderner Messenger wie Teams oder auch Skype, Discord, etc., stellt heutzutage den Großteil seiner Betriebszeit Webinhalte dar und rendert sie wie es ein Browser auch tut. Ein solches Programm von Grund auf in C++ zu implementieren, bedeutet daher effektiv, dass der Entwickler den Großteil der Entwicklungszeit in einen eigenen Browser steckt, und sich vor allem um die Wartung der darin implementierten Webtechnologien selber kümmern muss. Warum zur Hölle sollte man das daher tun, und nicht einfach diese Komponente in fertiger Form (WebView2) einfach einbauen? Das ist mit das effizienteste was man sich vorstellen kann in der Softwareentwicklung. Konzentriert man sich darauf, WebView sicherer, stabiler und performanter zu machen, profitieren tausende Apps/Programme von dieser Arbeit. Hat man alles nicht, wenn jeder seine eigene "native" App programmiert. Und ich bezweifle, dass der Großteil der Entwickler es wirklich besser könnte, und mit einer eigenen nativen Lösung etwas zu programmieren schafft, das wirklich effizienter ist und weniger Ressourcen für das gleiche beansprucht.
[re:1] Kirill am 18.07. 20:45
+1 -
@mh0001: Nicht im Ansatz. Ein IM rendert größtenteils keine Webinhalte, sondern IM-Inhalte. Also Textboxen. Diese per Webcode in einem Browser zu rendern verbraucht mehr Ressourcen, also nativer C++-Code.
[o2] Blue7 am 15.07. 12:44
+1 -
Gibts eigentlich nen Termin wann die neue Sparsamere Version final angeboten wird?
Herbst/Winter 2021?
[re:1] Tical2k am 15.07. 13:27
+1 -
@Blue7: Da es sich um einen Leak handelt, eher nicht - zumindest nicht offiziell.
Da die Integration in Win 11 entsprechend funktionieren soll, sollte es theoretisch bis Win 11 erst mal feature complete gilt, stehen (was angeblich am 11.11. sein soll).
[re:2] Xfer am 18.07. 13:37
+ -
@Blue7: Da es für mich so aussieht, dass das Ganze auf Blazor Desktop basiert und das Mitte November mit .NET6 kommt, denke ich mal kurz danach. Vielleicht November/Dezember.
[o5] Kirill am 17.07. 13:40
+3 -1
Wie nett der Wechsel von Electron auf WebView(2) ist, wie wäre es mit einem Wechsel von Web- auf nativen Code? Das sollte wesentlich mehr in Sachen Ressourcenverbrauch bringen.
[re:1] mh0001 am 18.07. 14:05
+ -
@Kirill: Und wieso? Der Vorteil von WebView ist, dass das nun fester Bestandteil von Windows 10 und 11 ist. D.h. es ist nicht mehr nötig wie vorher bei Electron, dass jedes Programm seine komplette eigene Instanz davon mitbringt und startet. Dieses multiplikative Hochtreiben der Ressourcenauslastung mit dem Start jeder weiteren Electron-App ist also Geschichte.
Ist dann nun halt ähnlich wie beim NET-Framework, dessen Runtime auch nur einmal im System installiert ist und worüber dann alle Programmen laufen.
Kann mir nicht vorstellen, dass ein in C++ geschriebenes Programm da dann noch nennenswert mehr einsparen kann.
[re:1] Nigg am 18.07. 16:22
+ -
@mh0001: noch ist das aber gar nicht der Fall und WebView 2 ist noch lange nicht nativer Teil von Windows. Bei den LTSB/LTSC Versionen dürfte dies auch längerfristig nicht per Update kommen. Außerdem verlagert sich das Problem ja nur. Du hast dann halt X Edge-Prozesse statt Electron/Chrome Prozesse.
[re:1] mh0001 am 18.07. 20:25
+ -
@Nigg: Selbstverständlich ist es nativer Teil von Windows. Alle aktuellen Windows 10 Installationen, auf denen der neue Edge (Chromium) installiert ist, haben schon vor ein paar Monaten automatisch eine "Microsoft Edge WebView2-Laufzeit" installiert bekommen, zu finden in der "Apps und Features" - Liste der neuen Systemsteuerung. Genau diese wird von allen Apps, die momentan auf WebView2 umgestellt werden, genutzt. Spätestens, wenn du eine App oder ein Programm installierst, welche darauf aufbaut, wird das als Windows-Feature installiert, ich vermute mal ebenso bei den Versionen mit Langzeitsupport.
[re:1] Nigg am 18.07. 21:03
+ -
@mh0001: nope, weder bei unseren 1809er LTSC, noch bei 21H1 oder Vorgängerinstanzen ist das hier der Fall. So wie das für mich auf der Releaseseite beschrieben wird, ist der Entwickler wieder dafür verantwortlich, den Kram via Setup-Binary mitzuliefern. Letztlich kommt das ganze 10 Jahre zu spät und die Umsetzung ist eben auch nicht viel anders als Chromium Embedded Framework es mal war.
[re:2] Kirill am 18.07. 20:09
+ -
@mh0001: Ganz einfach: Ressourcenverbrauch.
[re:1] mh0001 am 18.07. 20:29
+ -1
@Kirill: In einem Ausmaß, der nicht wirklich ins Gewicht fällt. Tat er auch bei den Electron-Apps schon nicht, weil es bei den heutigen Standards von 16 oder 32 GB RAM schlicht wumpe ist, ob ein Programm wie Teams wenn es aktiv ist 500 MB oder 1 GB benötigt. Aber gut, dank WebView2 und einer zentralen Runtime in Windows, fällt dieser Mehrverbrauch nun weg, da der Großteil nur noch einmal zentral geladen werden muss und alle Apps das dann nutzen können. Dann reden wir jetzt nur noch von 100 MB mehr als bei einer "nativen" App. Ein wirtschaftlich agierender Softwareentwickler wird für diesen Vorteil keine 10 Minuten zusätzliche Arbeit investieren.
[re:1] skrApy am 19.07. 13:08
+1 -
@mh0001: in den meisten Firmen stehen keine Rechner.mit 16 oder 32 GB RAM, sondern meistens 4-8GB. Und Teams verbraucht extrem viel RAM und ist lahm wie eine Ente...
[o6] fabian86 am 20.07. 22:23
+ -
Finde Teams ein grausamen Programm, nurschon die tatsache das es oft einfach nur hängt beim Laden ist ein graus...
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