PC-Gamer stinksauer: FIFA 22 für PC bekommt keine Next-Gen-Features

Witold Pryjda, 12.07.2021 18:15 Uhr 13 Kommentare
Alle Jahre wieder erscheint eine neue Version von EAs FIFA und die Änderungen halten sich in der Regel in Grenzen. Hin und wieder macht das Spiel aber einen technologischen Sprung und nun ist es wieder soweit, denn FIFA 22 wird einige Neuerungen bieten - doch nicht für alle. FIFA ist und bleibt die wohl weltweit beliebteste Sportspiel-Reihe und für Electronic Arts ist das Game auch eine nicht versiegende Goldgrube. Dabei gibt es nicht unbedingt jedes Jahr einen zwingenden Grund, sich das Spiel neu zu kaufen, denn wie anfangs erwähnt sind die echten Fortschritte eher selten. Dieses Jahr wird EA Sports aber einige spannende Features bieten, allen voran eine neue Technologie namens HyperMotion.

Vereinfacht erklärt kombiniert HyperMotion maschinelles Lernen mit Elf-gegen-elf-Motion-Capture, um zu verbessern, wie sich Spieler während eines Matches bewegen. Insgesamt sollen auch mehr als 4000 neue Animationen zum Einsatz kommen, um ein noch "organischeres" Gefühl bzw. einen Grad an Realismus zu erschaffen.

FIFA 22 - Next-Gen-Konsolen bekommen technisch viel Neues
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Ob das in der Spiel-Realität tatsächlich einen Unterschied macht, wird sich erst zeigen, davon werden sich ab 1. Oktober 2021 Gamer auf PlayStation 5, Xbox Series X/S und Stadia überzeugen können. Wer FIFA 22 auf PlayStation 4 oder Xbox One spielen wird, der bekommt hingegen kein HyperMotion. Und das gilt auch für die PC-Fassung, denn diese wird ebenfalls nur die Old-Gen-Version bekommen.

FIFA für alle

Im Fall von PS4 und Xbox One verweist EA sicherlich auf die veraltete Hardware, doch dieses Argument hinkt im Fall des PC natürlich. Und entsprechend sauer sind auch PC-Spieler mit zeitgemäß leistungsstarken Rechnern. Auf Reddit und anderen sozialen Medien hagelt es Kritik (via Eurogamer).

EA argumentiert konkret, dass man auf dem PC niemanden von FIFA 22 ausschließen möchte und die Mindestvoraussetzungen entsprechend niedrig halten muss oder möchte. Ob man nicht mit ein wenig Aufwand HyperMotion als zu- bzw. abschaltbare Option integrieren hätte können, sei dennoch in den Raum gestellt.
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