Windows 11-Upgrader haben nur 10 Tage für Rückkehr zu Windows 10

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[o1] gandalf1107 am 11.07. 20:20
+ -5
Wird wohl auch nach den 10 Tagen noch funktionieren, dann aber wohl nur mit einer sauberen Neuinstallation.
[re:1] dpazra am 11.07. 20:23
+8 -
@gandalf1107: Es lohnt sich den Artikel zu lesen, dann könnte man das "wohl" weglassen.
[o2] mh0001 am 11.07. 20:26
+10 -
Man sollte vor so einem Upgrade eh ein Image gezogen haben (sollte man generell regelmäßig als Backup). Dann ist die Zeit, die man für eine unproblematische Rückkehr ohne Neuinstallation hat, unbegrenzt!
[re:1] Scaver am 12.07. 08:47
+1 -
@mh0001: Richtig. Solange die Lizenz unverändert bzw. für BEIDE Versionen gültig bleibt, ist das eh die schlauste Variante!
Und bisher war es ja immer so und es wurde bisher auch nichts angekündigt, dass z.B. mit dem Upgrade auf 11 die Nutzungserlaubnis für 10 entfällt (rechtlich dürfte MS dies, muss aber sich dies vom User VOR dem Upgrade bestätigen lassen).
[o3] dpazra am 11.07. 20:27
+2 -
Wozu überhaupt eine künstliche Beschränkung? Der einzige naheliegende Grund ist es, dass man irgendwann Festplattenspicher freigeben möchte, der zur Aufbewahrung der Rollbackdaten genutzt wird. Aber das könnte man doch den Usern überlassen (etwa mit einer Notification, welche die User fragt ob der Speicherplatz auf Kosten der Rollbackmöglichkeit freigegeben werden soll).
[re:1] bear7 am 11.07. 21:39
+1 -
@dpazra: weil sich das System, deine Daten, Treiber / Updates und so weiter ... verändern! Irgendwann würde man einen "zu großen" schaden anrichten beim Roll Back.

Ich habe ~15 Windows 10 Rollbacks gemacht (alle innerhalb der ersten 14 Tage) das hat eigentlich immer weitestgehend gut funktioniert. Bei einem hats aber mal geknallt und dann waren "beide Systeme" korrupt. Ich weiß nicht warum, womöglich wars ein anderer Fehler. Womöglich war es aber auch die Änderung am System welche dann nicht mehr sauber funktionieren konnte.
> Zum glück hatte ich ne Datensicherung und wir haben das Problem "ohne Rollback" gelöst.

Bevor einer Fragt: ja, der Rollback hat auch 3x nicht geklappt!
[re:2] Scaver am 12.07. 08:55
+ -
@dpazra: Dazu hat MS schon mal bei Windows 10 Stellung genommen.
Die meisten User wechseln eh nie zurück und wenn, in unter 30 Tagen.
Gerade Otto Normal User machen kein Rollback, weil es ihnen egal ist oder weil sie nicht wissen wie.
Aber der fehlende Speicherplatz stört sie oft recht schnell.

Daher hat Microsoft entschieden, dass diese Daten nach 30 Tagen automatisch gelöscht werden.
Für den Otto Normal Home User ist das egal. Der Power oder Pro User hingegen weiß das und kann die Zeit manuell verkürzen oder eben eigenen Backups machen.
Theoretisch kann man das automatische Löschen auch deaktivieren. Wer das unbedingt will, der weiß auch wie das geht oder wie er das herausfinden kann.
[o4] DK2000 am 11.07. 21:03
+5 -
Hatte ich ja schon im anderen Artikel in den Kommentaren geschrieben:

Die 10 Tage sind die Standard-Einstellung, über DISM kann man das auf maximal 60 Tage ausdehnen. Setzt aber voraus, dass man den Ordner Windows.old zufrieden lässt, also weder manuell noch über die Datenträgerbereinigung oder Speicher löschen lässt. Ansonsten geht nur noch Neuinstallation.
[re:1] Scaver am 12.07. 08:58
+ -
@DK2000: Grundsätzlich käme der Otto Normal Home User ja nicht mal auf die Idee. Der Power oder Pro User hingegen schon, egal ob für das eigene System oder das System des Otto Normal Users, welches er betreut.
Die kennen dann diese Fristen, die wissen wie man sie vorzeitig beendet oder ggf. verlängert. Eben durch Artikel wie auf dieser Seite (Danke nochmal dafür) ;).
Allerdings haben diese in der Regel auch "echte" Backups, welche vor einem Upgrade angefertigt werden. Da dürften die Fristen dann richtig egal sein. Diese zurück zu spielen dürfte oft auch schneller gehen, als das Rollback von Windows selber.
[re:2] Potrimpo am 12.07. 12:40
+ -
@DK2000: Es sind aber schon seit Version 1607 standardmäßig auch bei Windows 10 nur 10 Tage, da hat sich also mit Windows 11 nicht nur keine große Änderung ergeben, sondern es hat sich diesbezüglich rein gar nichts geändert. Seit Version 1803 kann man den Zeitraum verlängern.

https://www.deskmodder.de/wiki/index.php/Windows.old_Ordner_Dateien_herauskopieren_und_entfernen_Windows_10 (bezüglich des Hinweises auf die Änderung von ursprünglich 30 auf 10 Tage)

bzw. https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Windows_10_Rollback_verl%C3%A4ngern_-_Mehr_als_10_Tage_einstellen
[o5] mirkopdm am 11.07. 21:31
+1 -4
mir ist eh unklar, was diese rückkehr pberhaupt soll.
bevor ich ein Upgrade mache, überlege ich mir doch, ob es notwendig ist und ob die hardware mitmacht.

in firmen laufen dazu test-Installationen - oder sie sollten es.

darüber hinaus kann man ja erst einmal einen test in der vrituellen umgebung machen.

egal... soll jeder machen.
[re:1] CrazyWolf am 12.07. 00:10
+1 -
@mirkopdm: Woher soll man wissen, ob es ggf. mit Hardware Treiber-Probleme gibt? Das sieht man erst nach der Installation. Wenn ein Update angeboten wird, geht man normal davon aus, dass es funktioniert, da es ja Kompatibilitätschecks gibt. Aber eine Garantie gibt es eben nicht.
[re:2] tueftler42 am 12.07. 07:56
+ -
@mirkopdm: HyperVs und Testinstallationen sind nun mal nix für den normalen Anwender. Der klickt auf "Update" und bei Bedarf hinterher auf "Rückgängig machen".
[re:3] Scaver am 12.07. 09:04
+ -
@mirkopdm: Ja und jetzt sag mir, wie ich meiner Mutter, meiner Stiefmutter und meiner Schwiegermutter (alle zwischen 60 und 70 Jahre) das erklären und beibringen soll?
Die wollen Windows nutzen... Punkt.
Wenn es ein neues Windows gibt, tun die sich schwer mit dem Wechsel. Bisher ging das aber, da der Umstieg von 7 auf 10 jetzt nicht so gravierend war. Nun sind sie aber älter und der Umstieg von 10 auf 11 ist wesentlich gravierender.

Mit dem Startmenü im Sinne von "Alle Apps" oder der Suche können sie nicht arbeiten.
Anwendungen sind sortiert an der Taskleiste oder in Gruppen am Startmenü angepinnt. BEIDES geht in Windows 11 NICHT mehr!
Wenn die Damen sich jetzt nicht umgewöhnen können oder wollen, muss ich ein Rollback durchführen bzw. das vorher erstellte Backup wieder aufspielen!

Auch andere Otto Normal User wissen nicht mal, was eine VM oder Test Installation überhaupt ist. Sie informieren sich auch nicht großartig auf Seiten wie WF über das neue Windows. Irgendwann fragt Windows, ob sie Windows 11 wollen und sie klicken auf "Ja". Und dann ist die Ernüchterung groß. Kein Backup, aber Windows 11 drauf und es "taugt nichts". Egal ob sie nun selber googeln oder Verwandte oder Bekannte um Hilfe fragen... der Rollback ist dann die einzige Option, damit auch Daten und (im Großen und Ganzen) Einstellungen behalten werden.
[o6] aguilucho am 11.07. 22:05
+ -5
so eine schwachsinns Meldung... Selbst die von Windows 7 können problemlos auf 10 upgraden und zurück... bei windows 11 ists nix anderes, das lizenzmodell hat sich bei windows noch nie wirklich geändert warum sollte das mit windows 11 anders werden?
[re:1] rallef am 11.07. 22:15
+2 -
@aguilucho: Weil nach der Frist das windows.old standardmäßig gelöscht wird. So einfach. Das hat mit der Lizenz wenig zu tun.
[re:2] dpazra am 11.07. 23:16
+2 -
@aguilucho: Es lohnt sich, weiter als bis zur Überschrift zu lesen, vor allem bevor man eine Meldung als Schwachsinn deklariert. Es geht überhaupt nicht um Lizenzen sondern um die Frage, wie lange eine Windows 11 Installation nach einem Upgrade das Feature bietet, ein Rollback auf die Windows 10 Installation zu machen, von der aus geupgradet wurde.
[re:3] Scaver am 12.07. 09:10
+ -
@aguilucho: Du hast den Artikel entweder nicht gelesen, oder nicht verstanden!
Es geht hier jetzt nicht um die Lizenz!
Es geht darum, dass die alten Daten beim Upgrade gesichert werden. Von 7 oder 8.1 auf 10 wurden diese 30 Tage gespeichert und dann AUTOMATISCH gelöscht!
Jetzt bei Windows 11 werden diese Daten nur noch 10 Tage gespeichert und dann ebenfalls AUTOMATISCH gelöscht!
Klar kann man dann immer noch zu Windows 10 mit einer Neuinstallation zurück kehren (steht auch so im Artikel!), aber dabei verliert man alle Benutzerdaten und Einstellungen.
Zumal kein Otto Normal Home User eine Neuinstallation selber hinbekommen würde!

Was deine Aussage zu der Lizenz angeht: Warum sollte MS es so lassen wie es immer war? Dinge ändern sich und MS hätte das Recht, eine kostenlose Nutzungserlaubnis/Lizenz für Windows 11 nur im Austausch gegen die alte Windows 10 Nutzungserlaubnis/Lizenz zu vergeben. Der Nutzer muss dem VORHER zwar zustimmen, aber dann wäre das rechtlich OK.
Wenn Microsoft Windows 11 forcieren will, wäre das durchaus eine Möglichkeit.

Man sollte nicht immer davon ausgehen, dass nur weil etwas "schon immer so war" auch so bleibt. Besser einfach warten, bis es eine klare Aussage dazu gab. Denn so etwas wie Bestandsschutz gibt es hier nicht!
[o7] leander am 11.07. 22:14
+1 -1
Firmen und Otto Normalverbraucher wie ich haben das Problem, wenn etwas mit Upgrade auf Win11 schief läuft und gewohnte Programme nicht mehr so funktionieren wie vor dem Upgrade.
Bei mir ist das kein Problem, ich habe ein Backup von Laufwerk C:
und starte eine Wiederherstellung mit Backup-Tool.
Bei Firmen, zumindest bei meiner, werden die PCs sogar dann ausgetauscht, wenn ein Software-Problem auftritt und der Arbeitsablauf unterbrochen wird.
Ich empfehle jedem, sich Backup von der Boot-HDD anzulegen, das mache ich und hat sich bei mir bewährt
[re:1] Scaver am 12.07. 09:11
+1 -1
@leander: Das ist in Unternehmen aber die absolute Ausnahme, dass die Rechner getauscht werden. Das passiert eigentlich fast nur bei Hardwareproblemen, oder wenn Softwareprobleme durch Updates, Backups oder Neuinstallationen nicht behoben werden können.
[re:1] leander am 12.07. 21:09
+ -
@Scaver: das ist keine absolute Ausnahme, wenn bei einem Software-Problem der Rechner ausgetauscht wird sondern eine Vorsichtsmaßnahme der EDV Abteilung bei uns, damit der Arbeitsablauf nicht unterbrochen wird. Das ist wichtig, PC muss 100% funktionieren auch bei einer stressigen Auftragslage.
Hardwarewareprobleme können immer vorkommen wenn z.b. Arbeitsspeicher defekt ist und der Rechner mit Bluescreen abstürzt.
Dann wird der Rechner entsorgt außer Festplatten und evt. Grafikkarte und CPU, Maus, Tastatur und Tower-Gehäuse.
Ich weiss nicht wie andere Firmen Software-Probleme lösen bei einem hektischen Arbeitsablauf, bei uns wird der Rechner getauscht.
[o8] zivilist am 11.07. 22:26
+ -4
Warum nur. Irgendwie fehlt mir für Windows 11, nach bisherigen Infos, mir noch Argumente für einen Umstieg. mein PC muss auch aufgerüstet werden.
[re:1] dpazra am 12.07. 00:37
+ -2
@zivilist: Hier ist ein Argument: Windows ist proprietäre Software und proprietäre Software bedeutet "friss oder stirb". Microsoft wird den Support für Windows 10 irgendwann auslaufen lassen und dann musst du entweder aufrüsten oder auf ein anderes Betriebssystem als Windows umsteigen.
[re:1] Scaver am 12.07. 09:18
+1 -2
@dpazra: Muss man nicht. Windows 10 stellt doch beim Support Ende nicht den Dienst ein.
Auch neue Treiber und Software wird es noch Jahre später dafür geben.

Der Support für Windows 7 endete im Januar 2020, also vor rund 1,5 Jahren.
So gut wie jede neue Software läuft auch noch auf Windows 7.
Treiber werden auch weiterhin für Windows 7 bereit gestellt.
Bzw. erst jetzt nach diesen 1,5 Jahren fangen einige Hardwarehersteller an, für NEUE Hardware keine Treiber mehr für Windows 7 mit anzubieten.
Bestehende Hardware wird aber mit den bestehenden Treibern weiter laufen.

Zudem liefert MS trotz Support Ende noch für die aller größten Sicherheitsprobleme weiter Updates aus, bis vor kurzem sogar noch für Windows XP und da war das Support Ende 2014, also vor rund 7 Jahren!

Fazit: Man kann Windows 10 auch über das Support Ende noch weiter nutzen, solange die genutzte Hard- und Software damit läuft!
[o9] wlorenz65 am 12.07. 05:06
+ -
C:\>ren windows.old windows.old1
[re:1] wlorenz65 am 12.07. 05:35
+ -
@wlorenz65: Edit: Wenn der Systemschutz das überhaupt zulässt, ist das doch keine gute Idee, weil man entweder schneller als der Löscher sein muss oder man trennt das Internet und setzt das Datum zurück. Die Lösung mit DISM klingt besser.
[re:1] DerTigga am 14.07. 09:38
+ -
@wlorenz65: Und wenn der querschießt, dann gibts da nen nettes (Freeware) Tool, das auf die Bezeichnung Unlocker hört.. Damit hat sichs dann ausgesystemschützt + wunschgemäß umbenennen oder umbewegen oder löschen kann der in einem Ratsch..
Selten mal kommt auch der nicht ans Ziel. Ganz klar nicht für Beginner und nur leicht Fortgeschrittene gedacht..
[10] Scaver am 12.07. 08:45
+1 -
Ich vermute stark, dass die Absenkung auf 10 Tagen auf Grundlage der (so verhassten) ausgewerteten Telemetriedaten erfolgt.
So werden vermutlich die meisten User die zurück gewechselt haben, dies in den ersten 10 Tagen getan haben und/oder in der Zeit sogar die Sicherungsdateien manuell gelöscht haben.

Zu letzterem gehöre ich. Für einem Update oder Upgrade mache ich ein vollständiges Backup meines Systems und sichere dieses nochmal dezentral (verschlüsselt) im Cloud Speicher.
Somit kann ich das System 1:1 zurück setzen, ohne das durch Upgrade und Downgrade irgend etwas kaputt geht, verändert wurde oder irgendwelche Rückstände übrig bleiben.
Von daher lösche ich diese Sicherung in der Regel nach 2-3 Tagen, spätestens nach einer Woche.
[re:1] zivilist am 12.07. 10:37
+ -
@Scaver: oder einfach weil Windows 11 mehr Speicherplatz braucht muss schneller das alte runter, sonst beschweren sich die User dass die Festplatte wegen Windows so schnell voll ist.
[re:1] Potrimpo am 12.07. 12:43
+ -
@zivilist: Wie ich weiter oben schrieb - es ändert sich überhaupt nichts. Sind auch schon bei Windows 10 nur 10 Tage (seit Version 1607).
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