Kartellklage: Google soll Play Store-Konkurrenten aktiv ausbremsen

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[o1] floerido am 08.07. 08:53
+3 -
Gegen Boni für Exklusivrecht ist eigentlich nicht viel zu sagen, eher gegen die Verhinderung der Vorinstallation des Epic-Stores bei LG und OnePlus.
[re:1] Tical2k am 08.07. 09:58
+1 -
@floerido: Wird ja nicht verhindert, nur dürfen sie im gleichen Atemzug nicht die Play Services (inklusive Store) dann vertreiben.
Kann man nun auch halten was man möchte, aber sehe ich auch erst mal als in Ordnung an - Impact ist sorum natürlich größer, als wenn ein Epic aktuell sagen würde: "Wenn ihr den Play Store nutzt, dürft ihr nicht unseren Store installieren".

(zumal gerade Epic in so Sonderzahlungen für Exklusives auch sehr weit vorne mitspielt)
[re:1] floerido am 08.07. 10:06
+1 -2
@Tical2k: Bei LG und OnePlus hat Google angeblich damit gedroht die Zertifizierung des Herstellers zu entfernen.
[re:1] Tical2k am 08.07. 12:47
+2 -
@floerido: LG ist einen Vertrag mit Google eingegangen, der Sideloading ausschließt sofern sie als OEM fungieren möchten (wofür sie sicher auch "etwas" Geld erhielten). Einen Vertrag abschließen, ihn dann aber nicht erfüllen wollen, ist daher nicht so prickelnd.

OnePlus kenn ich die Geschichte im Detail nicht (falls sie überhaupt komplett öffentlich gemacht wurde), dürfte für OnePlus aber grundsätzlich kein Problem sein sofern sie eben Android ohne Google Play Store oder sonstigen Google Play Services verteilen möchten.
Also im Grunde das, was Huawei (dank Trump) machen muss(te).
Da ist einfach die Frage was rentiert sich mehr und da wird OnePlus sicher eher das komplette Google Paket nehmen als ein Game Launcher von Epic.
[re:2] DRMfan^^ am 08.07. 13:59
+ -1
@Tical2k: Was? Samsung hat doch seinen Dreck-Store auch weiterhin neben dem Play Store, wieso sollte das bei Epic nicht gehen?!
[re:1] Tical2k am 08.07. 14:04
+1 -
@DRMfan^^: Dann gibt es offenbar eine gewisse Übereinkunft zwischen Samsung und Google (bzw. Samsung erfüllt diverse Kriterien mit ihrem Store).
Der Grundsatz ist in etwa "Android mit Google Play Store & Services bedeutet kein anderer Store" (fing glaub ich damals mit dem Amazon Store an mit den größeren Diskussionen).
[re:1] DRMfan^^ am 08.07. 14:24
+ -1
@Tical2k: Wieso sollte Google Samsung für die nicht-Weiterenticklung bezahlen (laut Artikel), wenn eine Übereinkunft überhaupt erst nötig wäre, dass sie es betreiben dürfen. das erscheint mir komisch. Aber evtl ist der Unterschied OEM-Store vs. Drittanbieter-Store.
[o2] Fleischmann am 08.07. 09:24
+2 -
Das müsste ja dann auch auf Konsolen-Exklusive Spiele zutreffen. Und Apple mit seinem absoluten Monopol müsste ja dann noch viel härter verklagt werden.
[re:1] P-A-O am 08.07. 09:45
+ -3
@Fleischmann: das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Auf IOS gibt's nur den App-Store und keine alternativen Stores. In dem Fall bietet Google den Entwicklern Geld damit sie ihre Produkte über den Playstore vertreiben und nicht (z.B.) über Fdroid oder andere.
Sollte Apple irgendwann mal dazu gezwungen werden Alternativen zuzulassen könnten sie das gleiche Problem bekommen.
Alternativen sind ein zweischneidiges Schwert. In vielerlei Hinsicht sind sie auf den ersten Blick nicht schlecht. Wenn irgendwas im App/Playstore 10 Euro kostet und ich es wo anders billiger bekomme ist das gut. Wenn es das gleiche kostet ist es mir egal und ich kaufe dort wo ich den besseren Service und Sicherheit bekomme.
Allerdings, und hier sehe ich das größere Problem könnte es passieren dass ziemlich viele Entwickler schlicht aufgekauft werden wenn genug Geld im Spiel ist und am Ende das eigentliche Produkt darunter leidet. Dabei rede ich gar nicht erst von so Aktionen wie Facebook und WhatsApp sondern all die Entwickler die von Google, Apple, Microsoft und und und aufgekauft und fallengelassen/weggeworfen wurden.
[re:1] FatEric am 08.07. 10:58
+3 -
@P-A-O: Überlege mal, warum es bei Apple keine Alternative gibt. Und dann überdenke nochmal deine Aussage. Andersherum müsste Google ja nur die Alternativen verbieten und alles ist in Butter.
[re:1] P-A-O am 08.07. 11:51
+ -1
@FatEric: nur musste Google etwas tun um die Nutzer und Entwickler vor paar Jahren dazu zu bewegen überhaupt erst für Android zu entwickeln und nutzen. Smartphones gab es vorher schon, nur eben nicht wirklich erfolgreich.
[o3] rallef am 08.07. 12:35
+2 -
"extravagante 30-prozentige Provision" - da die offiziellen Appstores der konkurrierenden Plattformen ebenfalls dieselben 30% verlangen, würde ich das als Marktüblich ansehen, keinesfalls als extravagant.

Und wenn ich nur ein paar Jahre zurückdenke, wo Software und Inhalte "offline" über Datenträger vertrieben worden sind, da haben die Entwickler dank Medienerstellung, Groß-, Zwischen- und Einzelhandel noch einen viel kleineren Anteil vom Einzelhandelspreis bekommen als die 70 %, die sie jetzt einstreichen.
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