Unions-Politiker wollen Verbrenner unbedingt auch nach 2035 erhalten

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[o1] bigspid am 07.07. 16:59
+1 -2
Die Flottenziele definieren doch die maximal erlaubten Emissionen für die verkauften Fahrzeuge im jeweiligen Jahr. E-Fuels die klimaneutral sind belasten diese doch gar nicht, also stellen die scharfen Flottenziele doch auch gar kein Hindernis für E-Fuels dar, oder verstehe ich hier etwas falsch?
[re:1] DataLohr am 07.07. 17:04
+18 -
@bigspid: die wissen doch eh nicht was sie reden. Das ganze Thema hat in der bisherigen Politik nichts zu suchen. Eigentlich müssten das wissenschaftliche Gremien entscheiden und die Politik müsste dass dann nur noch in Gesetze formulieren und die Durchführung kontrollieren.

Bisher läufts ja eher so, dass man wissenschafliche Berater einlädt, diese dann reden lässt und bejubelt und dann bei dem eigentlichen Gesetzestext einfach ignoriert...
[re:1] tueftler42 am 07.07. 17:06
+ -1
@DataLohr: Traurig, aber wahr.
[re:2] kritisch_user am 07.07. 18:36
+2 -
@DataLohr: Der Wunsch nach Technokratie ist verlockend, die Frage ist aber, wie sich solche Gremien zusammensetzen sollen. Soll das durch die Politik bestimmt werden? Dann wirst du dort Menschen finden, die die Meinungen der Parteien widerspiegeln. Soll das durchs Volk bestimmt werden? Dann hast du das gleiche Problem wie in der Politik, dass dort nur der Wahlkampf wichtig ist. Es gibt leider keine einfache Möglichkeit eine ausgewogene Mischung an Menschen zu finden.

Und schlussendlich ist Politik ja auch immer ein Abwägen von Kosten/Nutzen verschiedener Politikbereiche, sowohl kurzfristig, mittelfristig als auch langfristig. Die Haudruff-Methode kann zwar vielleicht schnell zum Ziel führen, bringt aber eventuell eine Menge Kollateralschäden in anderen Bereichen mit sich.
Wenn z.B. ganze Industrien (und da hängen ja einige dran) plötzlich nicht mehr benötigt werden, hat man plötzlich viele Menschen, die durch den Sozialstaat aufgefangen werden müssen. Daher ist ein Abwägen der Möglichkeiten imho weiterhin die beste Möglichkeit.
[re:1] DataLohr am 08.07. 10:41
+1 -
@kritisch_user: ja, genau das wäre gut, aber derzeit wird nicht abgewogen. wenn du dir die letzten paar Redebeiträge von Laschet anschaust, dann siehst du reine Dummheit. Und ich meine damit nicht, dass ich ihn als dumm beleidigen möchte, ich glaube nämlich nicht das er dumm ist, aber korrupt, geldgeil, machtgeil und skrupellos. Was er aktuell öffentlich vertirtt ist aber dumm.

Die ganzen Argumente sind auch längst nicht mehr haltbar, weil schon ausgetestet. Es wurden die letzten Jahre Arbeitsplätze und Firmen in der Solar und Wind Branche politisch zerstört.
Dafür wurden Lufthansa, Banken, Kohle und Autoindustrie gefördert, die haben aber trotzdem Stellen gestrichen.

Im moment ist es für uns kein abwägen, sondern wir verlieren immer.

Das dumme daran ist halt, dass er im selben Boot sitzt, wenn die solziale ungerechtigkeit größer wird und der Planet nicht mehr bewohnbar ist, dann hat er (stellvertretend für viele) das gleiche Problem wie alle andern auch.
Das einzige, wie man sich sowas schön reden kann ist, dass man selbst die gewissheit hat, dass man dann sowieso nicht mehr lebt.

Aber dabei verstehe ich wiederum nicht, warum wägt man dann nicht ab, was für die eigenen Kinder oder Enkel gut wäre?
[re:2] rallef am 08.07. 13:16
+1 -1
@bigspid: Als Gegenargument wurde angeführt, dass es die E-Fuels so gut wie gar nicht gebe und allenfalls einen winzigen, keinesfalls kostendeckenden Probebetrieb gebe... Was natürlich Bullshit ist: vor wenigen Jahren war auch die Elektromobilität nicht flächendeckend verfügbar, und kostenneutral ist sie auch jetzt noch nicht, wenn man sich die notwendigen Subventionen anschaut.
[re:1] PakebuschR am 08.07. 21:03
+ -
@rallef: Der Strom für E-Autos war und ist schon da, E-Fuels extrem Energieaufwendig und Energie wollen wir sparen / die Energiewende vorantreiben, E-Fuels braucht man dazu in anderen Bereichen z.B. Flugzeugen und selbst da wird man es erstmal nur dem Kerosin beimischen können.
[o2] DataLohr am 07.07. 17:00
Das sind übrigens noch 15 Jahre hin... So lange darf das sowieso nicht dauern. Die Konzerne müssen gesetzlich verpflichtet werden in 5 Jahren damit fertig zu sein.

Zudem muss die Politik auch jetzt sofort anfangen das tägliche leben und die mobilität generell zu ändern. Es geht ja leider nur per Gesetz, freiwillig verzichtet niemand aufs Auto.

(ja ich weiß, ich hab da gut reden, ich wohne auf dem Land und kann sowieso niemals darauf verzichten)
[re:1] silvio.elis am 07.07. 17:39
@DataLohr: ODER man sorgt für eine günstigere Alternative, dann steigen die Leute auch freiwillig um. Das ist dann sogar noch sozial gerechter als Verbote und Steuererhöhungen, aber was kümmert die Grünen schon die Armut anderer?
[re:1] Knarzi81 am 07.07. 18:00
+5 -2
@silvio.elis: Im Gegensatz zu der jetzigen Lösung der CDU und SPD, sah die Lösung der Grünen einen Ausgleich vor allem für schwächere Einkommen vor, aber was interessieren schon Fakten, wenn man ein klares Feindbild hat?

"Damit Klimaschutz sozial gerecht sei, wollen die Grünen dem Entwurf zufolge ein "Energiegeld" einführen, über das alle zusätzlichen CO2-Einnahmen an die Menschen zurückgezahlt werden sollten. Davon soll jeder profitieren, und zwar fair aufgeteilt pro Kopf. Weiter heißt es, auf diese Weise könne man mit Klimaschutz Geld verdienen, und es gebe einen sozialen Ausgleich. So würden vor allem Geringverdiener und Familien entlastet und Menschen mit hohem Einkommen belastet."

Die jetzige Lösung ist die, die sich mal wieder nicht um die Armen scherrt.

https://www.heise.de/news/Energiegeld-Gruene-planen-Rueckgabe-der-Einnahmen-aus-CO2-Preis-5992441.html

Und nebenbei wird der Preis schon durch staatliche Förderungen auf Verbrenneralternativen ordentlich gedrückt, aber so lange E-Mobilität noch in deutlich kleineren Serien produziert wird, ist es schwierig mit niedrigeren Listenpreisen. Zumal man eben die verpennten Jahre der Entwicklung nun als Mehrkosten oben aufschlägt, weil man nun an zig Fronten nachholen muss, aber den armen Aktionär ja nicht die Dividende versauen will.
[re:1] Alexmitter am 07.07. 18:30
+2 -1
@Knarzi81: Das "Energiegeld" ist nun mal klar Verfassungswidrig.
[re:1] Knarzi81 am 07.07. 18:33
+ -1
@Alexmitter: Wegen dem Gleichheitsprinzip?
[re:2] Alexmitter am 07.07. 18:39
+1 -1
@Knarzi81: Wegen den selben gründen die Karlsruhe dazu gebracht haben die im Gegensatz zu diesem Unsinn tatsächlich nützliche Reichensteuer einzukassieren.

Aber wen interessiert die Verfassung wenn man eine klare Ideologie hat ;)
[re:3] Knarzi81 am 07.07. 18:49
+3 -1
@Alexmitter: Willst du auf das hier hinaus?

https://www.zeit.de/news/2020-12/08/reichensteuer-scheitert-vor-bundesverfassungsgericht

Da geht es nur nicht um Steuerbelastungen für Bürger, sondern um Ausgleichszahlungen auf Kommunalebene, die "reiche" Gemeinden zu Zahlungen in den Kommunalhaushalt verpflichtet hatten.

Aber wen interessiert schon Inhalt, wenn er Headlines lesen kann?

Die Vermögenssteuer war ja auch nicht Verfassungswidrig, genauso wenig wie es die Steuerprogression, oder auch die steuerliche Mehrbelastung von Alleinstehenden ist.
[re:2] klink am 07.07. 18:45
+4 -3
@Knarzi81: Die 75€ Energiegeld Ausgleich ist ein Witz. Wer ein Benziner fährt mit 7 Liter durchschritt und 20k im Jahr, wird mit den Grünen schon im ersten Jahr 240€ mehr zahlen, heizen mit Gas nochmal +140€ und mit Öl ca. das doppelte. Dazu kommt noch das durch die CO2 Abzocke alles teurer wird...
[re:1] Knarzi81 am 07.07. 18:54
+3 -1
@klink: Und jetzt gibt es mit CDU und SPD eine jährlich um 10 Euro steigende CO2-Abgabe ohne jeglichen Ausgleich. Wenn du glaubst, damit besser zu fahren, bitte!
[re:2] robs80 am 08.07. 05:58
+ -1
@klink: Ich denke nicht, das sich ein armer Mensch es leisten kann 20k km zu fahren. Das sind eher die Laufleistungen von Berufstätigen.
[re:3] he@dy am 08.07. 11:20
+ -
@robs80: lol, arm und berufstätig gibts als nicht.
[re:4] klink am 08.07. 12:44
+ -
@robs80: Gerade Leiharbeiter müssen viel Fahren und sind fast immer schlecht bezahlt. Selbst das Arbeitsamt, verlangt von Arbeitslosen Arbeit anzunehmen die 1,5h Fahrzeit entfernt ist.
[re:3] silvio.elis am 07.07. 19:54
+2 -1
@Knarzi81: warum sollte das gerecht sein? Einen Wdr-intendanten interessieren doch die 3,50 nicht.
Es trifft WIE IMMER die arme Bevölkerung auf dem Land. Wollen die Grünen, dass alle in die Stadt ziehen, damit dort die Mieten steigen und große Immobilienkonzerne unterstützt werden?

Warum nicht Bus und Bahn mit dem Geld kostenlos machen?

Wie sozial gerecht die Grünen sind, haben sie ja gezeigt, als sie die Vermögenssteuer abgeschafft und Hartz4 und Riester Rente eingeführt haben
[re:1] Knarzi81 am 07.07. 20:12
+2 -1
@silvio.elis: Die letzten Punkte waren SPD-Projekte und als Juniorpartner muss man sich leider auch mal Bücken, damit man auch eigene Projekte durchbringen kann. Weiter war es angesichts der über 5 Millionen Arbeitslosen damals durchaus berechtigt, Reformen zu machen, nur hätten diese als es wieder besser lief, deutlich nachjustiert werden müssen. Aber dagegen wert sich die CDU seit sie an der Macht ist und witzigerweise werden die fürs nicht nachjustieren und dem Profitieren von diesen Maßnahmen trotzdem immer wieder gewählt. Die Grünen haben dagegen schon lange Korrekturen in ihren Programmen vorgesehen.

Und weiter: Warum fragst du nicht die CDU- und SPD, warum sie eine jährlich um 10 Euro steigente Abgabe einführen, aber den ÖPNV nicht kostenlos machen, geschweige denn einen Ausgleich gewähren? Falls es dir nicht aufgefallen ist, die CO2-Abgabe gibt es trotzdem, so ganz und komplett ohne die Grünen. Zumal die Grünen den Nahverkehr wenigstens im Wahlprogramm haben.
[re:2] silvio.elis am 07.07. 20:53
+ -
@Knarzi81: ach, natürlich sind die Grünen an all diesen Punkten völlig unschuldig. Genauso wie an den 2 Kriegen, die sie angefangen haben.
Das klingt ja mal so gar nicht fadenscheinig.

Und selbst wenn das was dran sein sollte, was haben sie denn für Riester, Politik der ruhigen Hand, stabiler Beitragssatz der Krankenversicherung (allerdings NUR für den Arbeitgeber) Hartz4, Vermögenssteuer und die 2 Kriege denn bekommen? Das Dosenpfand?
[re:3] klink am 07.07. 23:10
+2 -2
@Knarzi81: Die SPD und Linke machen nur noch Themen für Minderheiten, sei es Gendern, Flüchtlingen, LGHDTV+, Frauen in Vorstände.
[re:4] klink am 07.07. 23:24
+1 -1
@silvio.elis: Fahr mal im Ruhrgebiet ÖVP, vor allem abends, ganz besonders als Frau, da ist selbst Kostenlos zu teuer... Ich bin selbst Jahrelang Zug und Straßenbahn täglich gefahren, abgesehen von ständiger Verspätungen und Ausfälle, gab es für mich zwei Ereignisse die mich auf Auto umsteigen ließen. Erstens 2007 mit EU Osterweiterung, da kam eine massive Zunahme von Dieben und Bettler und dann 2015, die Jugendlichen Fachkräfte die sich wie wilde Ti.. benommen haben. Seit dem gibt es z.B. Security in den Bahnen und Einkaufsläden...
[re:5] sunrunner am 08.07. 08:06
+ -
@klink: LGHDTV+ :-D
Schön, dass sich das nun immer mehr durchsetzt und nicht nur in kleinen Communities bleibt XD
[re:2] kritisch_user am 07.07. 18:40
+4 -
@DataLohr: Wie soll ein Konzern innerhalb von 5 Jahren seinen kompletten Betrieb umstellen? Da hängen Verträge dran, da hängen Planungen und eine Mengen Mitarbeiter dran. Meinst du, man kann einfach mal eben mit ner Powerpoint alle Mitarbeiter auf Elektro umschulen und dann machen die irgendwie? Man muss auch mal realistisch bleiben, so sehr ich deinen Idealismus auch teile.
[re:1] bamesjasti am 08.07. 08:13
+ -
@kritisch_user: Es braucht den politischen Willen, dass Unternehmen auch untergehen dürfen, dann ist das kein Problem. Dieser Wille ist aber nicht vorhanden und deshalb sind die Ziele utopisch.
[re:2] DataLohr am 08.07. 10:43
+1 -
@kritisch_user: sehe ich wie bamesjasti, warum soll VW überhaupt umsteigen? Warum gründet man nicht eine neue Firma mit ordentlich staatlicher beteiligung und holt sich die guten Ingenieure einfach da rein?
[re:1] kritisch_user am 08.07. 11:49
+ -
@DataLohr: Ja, aber es bringt halt dann eventuell große Kollateralschäden mit sich. Arbeitsplätze sind zwar immer so ein Totschlagargument, aber wenn plötzlich Zehntausende von Menschen arbeitslos sind, muss das erst einmal aufgefangen werden. Auch die Menschen, die heute leben, sollte man nicht vergessen. Ich denke daher, dass ein bedachter Übergang sinnvoller ist.
[re:1] DataLohr am 08.07. 11:58
+ -
@kritisch_user: Ja, klar, mann soll das gut durchdenken. Aber da kommen wir wieder zu dem Thema dedingungsloses Grundeinkommen, da die automatisiertung eigenltich weit genug ist, dass sowieso nicht mehr jeder voll arbeiten müsste.

Wir könnten auch anfangen zu rechnen, was teuere ist, Subventionierung und Rettung von Unternehmen, oder die Firmen pleite gehen lassen, das Rettungsgeld aufteilen und den Arbeitslosen direkt geben... Ich vermute aber, da werden wir uns erschrecken.
[re:2] rallef am 08.07. 13:26
+ -
@DataLohr: Klar werden wir uns erschrecken... wenn wir sehen, dass irgendjemand das BGE auch finanzieren muss. Da die Chinesen das mit Sicherheit nicht ohne Gegenleistung übernehmen, bleibt nur die Gelddruckmaschine... oder Bitcoin-Mining. lol.
[re:3] DataLohr am 08.07. 15:39
+ -
@rallef: Es gibt auch heute schon keine Gegenleitung mehr für das meiste Geld. Es wird laufend Geld aus dem nichts "erfunden", bzw. buchhalterisch erzeugt. Das ist ja ne ganz normale Sachen, nur wird dsa nie richtig kommuniziert, sonst würden alle den Glauben an das Geldsystem verlieren und nicht mehr als Arbeitssklaven herhalten wollen.

Aber innerhalb des aktuellen Systems gedacht lässt sich das auch finnazieren. Dazu gibts genug durchgerechnete möglichkeiten, man müsste nur etwas umorganisieren.

Hier z. B. ein Konzept aus der Schweiz: http://www.grundeinkommen.ch/ist-ein-grundeinkommen-finanzierbar/
[re:3] P-A-O am 07.07. 20:40
+6 -1
@DataLohr: ich will auch nicht auf mein Auto verzichten. Dafür hab ich gutes Geld gezahlt. Viel einfacher würde ich auf die DUH und die Grünen verzichten. Die Materie aus der die bestehen wäre in Form von Kot besser investiert und kann meinetwegen auch direkt in solches umgewandelt werden. Wie du siehst ist alles Ansichtssache
[re:1] robs80 am 08.07. 06:02
+1 -1
@P-A-O: Wenn du ein Auto hast, musst du nicht darauf verzichten. Wo steht denn das Sie dir dein Auto wegnehmen? Es wird nur innerhalb der nächsten Jahrzehnte (wenn es einen Verbrennungsmotor hat) deutlich teurer das Auto zu fahren. Und ob du das für gute Geld gekaufte Auto in 20 Jahren noch fährst? selbst wenn jetzt nichts mehr teurer wird... Steht in Frage.
[re:1] silvio.elis am 08.07. 06:30
+1 -1
@robs80: das ist ja ein super Argument für Mieterhöhungen.
Leute, ich will euch nicht aus der Wohnung werfen, die Miete wird nun einfach nur deutlich teurer.
Das muss ich mir merken.

Aber Angebot an die Grünen: wenn ihr mir mein Gehalt weiter zahlt, bleibe ich sehr gerne zu Hause und schon habe ich mein Fahrverhalten um 98% reduziert. Deal?
[re:2] P-A-O am 08.07. 08:05
+1 -1
@robs80: Autofreie Städte und so......Grünpolitikerfreie Welt wäre viel erstrebenswerter.
[re:3] sunrunner am 08.07. 08:10
+ -
@robs80: Und wie soll ich mir das dann leisten?!
1500 Nett im Monat, ich bin 100% auf den PKW angewiesen um zur Arbeit zu kommen.
Ich wohne in einer Mietwohnung und habe definitiv NICHT die Möglichkeit ein E-Auto bei mir zu laden. Auch in der Nachbarschaft sind keine Ladeplätze vorhanden.

Wie stellt sich die Politik das jetzt für den normalen Bürger vor?
Politiker, gerade die Grünen scheißen auf die am ende der Nahrungskette. "Muss du halt mehr verdienen, dann kannst du dir auch dein E-Auto leisten" oder wie?!?!

Sorry, solange es nicht die PFLICHT gibt, dass ein Vermieter für jede Wohnung einen Ladeplatz bereitstellen muss, wird es auch nichts bringen, verbrenner zu verbieten.
[re:1] robs80 am 08.07. 09:14
+3 -1
@sunrunner: wie machst du das, wenn jetzt plötzlich dein Auto kaputt geht? Und wer sagt dass du dein Auto zuhause laden sollst? Ich Tanke einem Diesel ja auch nicht auf meinem Parkplatz! Mit besserer Technologie sind wir schnell bei 10 Minuten und dann ist man auch mit dem Tanken nicht schneller. Aktuell mit der 800V Technologie ist man schon bei 20 Minuten.
Wir reden auch nicht von Heute Auf Morgen sondern über einen gewissen Zeitraum von 10-20 Jahren. Die Gesetze werden angepasst. So war es in den letzten 70 Jahren und so wird es auch noch bis zu unserem Tode sein.
[re:2] sunrunner am 08.07. 09:48
+1 -
@robs80: Naja, der aktuelle Trend geht dahin, dass immer mehr immer schneller Elektrisch sein MUSS. Benzin wird in letzter Zeit so unverschämt teuer, weil die Leute sich ja die "grünen" E-Autos kaufen sollen.
Und selbst ein "Tanken" von 10 Minuten ist viel zu lange. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unser Stromnetz es aushält, wenn man eine "Tankstelle" für E-Autos mit 20 Zapfsäulen dahin stellt und dann alle 20 Wagen nonstop die 800V ziehen. Also selbst wenn mein Tank leer ist, stehe ich keine 5 Minuten an der Zapfsäule und bin dann wieder auf dem Weg für die nächsten 700 km.
[re:3] DataLohr am 08.07. 10:49
+2 -1
@sunrunner: E-Autos sind nicht die Zukunft der mobilität. Das wird auch von keinem Ingenieur oder WIssenschafter so gesagt.

Ganz im gegenteil, es ist physikalisch nichtmal möglich genug Energie durch Wohngebiete in Städten zu leiten um in jeder Straße mehrere Autos laden zu können.
E-Autos sind nur etwas für den ländlichen Bereich, wo Einfamilienhäuser mit Solar stehen.
Städte müssen komplett anders organisiert werden.

Trotzdem können Verbrenner nicht weiter genutzt werden.

Es ist keine Entscheidung darüber, was uns am liebste wäre, sondern wie man das Überleben irgenwie noch sichern kann...

Es wird auf jeden Fall sehr ungemütlich für alle, aber je früher man anfängt, desto weniger hart ist es.
[re:4] sunrunner am 08.07. 11:13
+1 -
@DataLohr: "Das wird auch von keinem Ingenieur oder Wissenschaftler so gesagt" - Von unseren Politikern aber. Für die ist das die Lösung, weil die sich nicht um das Volk scheren. Deren Autos werden immer voll geladen sein.

Wenn die Politiker mehr auf Ingenieur oder Wissenschaftler hören würden, hätten wir bestimmt schon ganz andere Antriebe.
es wird jedoch lieber auf die Lobby gehört, daher werden wir fossile Brennstoffe noch so lange weiter nutzen, bis die Erde ausgetrocknet ist.
[re:5] robs80 am 08.07. 20:19
+ -
@DataLohr: Wenn man jedes Auto mit einem Elektroauto ersetzt hast du recht. Aber da Arbeiten wir doch auch hin, Autofahren in der Stadt so unattraktiv machen, dass keiner mehr da fahren will.
Das das E Auto nicht die Zukunft ist, ist toll und sollte auch bitte so sein! Vor 150 jähren konnte sich auch keiner vorstellen, das ein Benzinbetriebenes Auto das Pferd oder die Dampflokomotive ablösen könnte. dieselben teils komischen, Status quo haltenden Argumente. Bei der Dampflock hatten damals alle Ärzte gesagt, dass die hohe Geschwindigkeit den Menschen dumm macht.
Sorry wir sind hier nicht auf der Biegen und Brechen Tour, es werden Maßnahmen getätigt an mehreren Stellen.
[re:6] ReBaStard am 09.07. 11:08
+ -
@DataLohr: "Es wird auf jeden Fall sehr ungemütlich für alle, aber je früher man anfängt, desto weniger hart ist es." Solltest vielleicht mal weniger Katastrophenfilme gucken.
[re:7] DataLohr am 09.07. 12:24
+ -
@ReBaStard: mit ungemütlich meinte ich die Ausrottung der Menschheit, hab es etwas zu harmlos ausgedrückt.

Leider ist das kein Film,das hier schreibt die EU sehr kurz zur aktuellen Lage: https://ec.europa.eu/clima/change/consequences_de

Falls du interesse hast kannst du mal bei Prof. Lesch oder MaiLab nachschauen, da gibts viele Infos in gut aufbereiteten Videos.
[re:4] he@dy am 08.07. 11:22
+ -
@robs80: ah, man kann es also noch behalten, das ist ja schlau, nur nutzen kann man es nicht weil es teurer gemacht werden soll, ahhhhhh Licht
[re:1] robs80 am 08.07. 20:36
+ -
@he@dy: Es steht dir jederzeit Frei, dir ein neues oder gebrauchtes Auto zu kaufen, dass du dann benutzen kannst. De Facto ist es aber keine Enteignung. Du kannst dein Eigentum behalten.
[re:4] sunrunner am 08.07. 08:00
+ -
@DataLohr: Also ich wohne in der Innenstadt und könnte rein Theoretisch locker auf das Auto verzichten. Möchte ich aber nicht, da es sich für mich nicht lohnt. Jetzt nach Corona haben die Öpnv die preise noch mal angehoben, wiel denen ja so viel schaden entstanden sind...
Dabei haben die letztes Jahr keine Verluste gemacht UND haben noch was von der Stadt bekommen wegen "Corona Rettungsschirm"
Mitlerweile müsste ich für ein Monats/Jahresticket mehr bezahlen als mich der Spritt kostet, wenn ich nur E5 Tanke.
[re:1] DataLohr am 08.07. 10:24
+ -
@sunrunner: Sprit ist aber nicht alles. Wenn du ein durchschnittliches Auto hast und reparaturen nicht selbst machen kannst, dann kostet dich ein Auto im Monat um die 500€. Ja, öffentliche Verkehrsmittel müssen günstig sein, daher können wir nur hoffen, dass die Grünen / Die Linke mehr Stimmen bekommen.
Ich würde gern auf mein Auto verzichten, aber bei uns gibts leider keine alternativen.
[re:1] he@dy am 08.07. 11:27
+ -1
@DataLohr: 500€?=??? finde ich immer geil wenn man KEINE AHNUNG hat und 500€ hinschreibt.

Ein Gebrauchtwagen = 4.000€ (4 Jahre dann angenommen Restwert 0)
Wartung ist 1.000€
Steuer 100
Versicherung 400
Sprit 10 tkm 7L = 1050€

ISTGLEICH !!!!

212€

Nicht 500€. Sondern: zweihundertzwölf und das Auto hält wahrscheinlich länger als 4 Jahre....
[re:1] DataLohr am 08.07. 11:39
+ -
@he@dy: find ich auch gut. Deshalb gibts ja eine Studie dazu:
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/studie-euer-auto-kostet-mehr-als-ihr-dachtet/

"Laut der Studie schätzten die Befragten im Durchschnitt die monatlichen Kosten auf 204 Euro, die tatsächlichen Ausgaben belaufen sich jedoch auf 425 Euro."

welche Ironie das die Zahlen unserer Äusserungen sogar genau passen :p

Ich selbst fahre übrigens viel günstiger, da ich ein kleines Auto habe, alle Reparaturen selbst mache, die Teile dafür im Großhandel über die eigenen Firma zum Einkaufspeis bekomme, der täglich Fahrtweg für den Motor in der perfekten Entfernung ist, etc., deshalb habe ich das vorher extra ausgeführt.

Ich kann deine Rechnung auch gut nachvollziehen, und für uns beide triftt das zu, aber das ist kein Durchschnittsauto, so eine "schäbige Karre" würden die meisten nicht im Traum fahren.
[re:2] robs80 am 08.07. 20:39
+ -
@he@dy: Nun ja du darfst aber die von CDU und SPD den Grünen zuvorkommende Preissteigerung bei Diesel un dBenzin nicht vergessen. Wenn das so bleibt kostet der Liter Diesel in 4 Jahren 1,80€ Tendenz weiter steigend.
[re:3] WinYesterday am 08.07. 21:21
+ -
@DataLohr: Natürlich. Ist ja in dieser Betrachtung auch gar kein Unterschied, ob ich einen Neuwagen, Jahreswagen oder 15 Jahre alten Gebrauchtwagen fahre...
[re:4] DataLohr am 09.07. 10:16
+ -
@WinYesterday: doch ist es, allein schon vom Anschaffungswert. Das ist der größte Posten überhaupt.

Selbst mein C1 kostete neu 10.000€, ohne Klima und elektrische Fensterheber. Und ich werde für dieses Auto selbst von unseren Azubis belächelt, die gerade erst ihren Führerschein gemacht haben.
Gebrauchtwagen für 4.000€, die in einigermaßen Zustand sind, gibts fast keine mehr, dafür haben die beiden Abwrackprämie Aktionen gesorgt und die Werbung bzw. Sprüche von Politikern wie zb. "Deutschland darf nicht zu einem Volk von Kleinwagenfahrern werden":

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Deutschland-bald-ein-Volk-von-Kleinwagenfahrern-id2756446.html
[re:5] WinYesterday am 09.07. 22:46
+1 -
@DataLohr: Ich habe letztes Jahr einen gebrauchten A6 gekauft, rund 200 PS, inkl. Gasanlage - für 2.800 €. Der Wagen ist in einwandfreiem Zustand, bis auf natürlichem Bremsenverschleiss und der Zahnriemen musste gewechselt werden - was eben kilometerleistungsbedingt dran war. Alles in allem hab ich so für das Auto 4.200 € bezahlt - für einen Quattro, mit Gasanlage.
Das Auto ist günstig, technisch einwandfrei und hält noch locker 10 Jahre, wenn nicht länger.
Welches e-Auto soll diese Ökobilanz schlagen?
[o3] Knarzi81 am 07.07. 17:04
Rückwärts immer, vorwärts nimmer. Wir können uns schon mal auf weitere 4 Jahre technologisches Abhängen freuen, weil man lieber dem einstigen Status Quo hinterherhechelt. Erinnert sich noch wer an Grundig und Co.? Denen war auch der Status Quo am wichtigsten.
[re:1] F98 am 07.07. 18:34
+1 -
@Knarzi81: Da werden die Konkurrenten aber hoffentlich ordentlich die Suppe versalzen.
[re:1] Knarzi81 am 07.07. 18:37
+1 -
@F98: Ja, auch wenn ich deutsche Arbeitsplätze für sehr wichtig halte, wäre ein ordentlicher Arroganzdämpfer mal ganz gut.
[re:1] silvio.elis am 08.07. 08:34
+ -
@Knarzi81: Klar, vor allem die reichen Werkstattbesitzer, die arroganten KFZ-Mechaniker und die schnöseligen Mitarbeiter bei den Zulieferern.
[re:1] DataLohr am 08.07. 15:53
+ -
@silvio.elis: der Zusammenhang ist nicht richtig.

Ganz im Gegenteil. Letue, die sich in Wissenschaft, Politik und Gesellschft für die Energie- / Mobilitätswende einsetzten denken auch immer an die langfristigen folgen. Genau das ist ja der Ansatz, warum man überhautp erst eine Notwendigkeit für eine Änderung sieht und unterstützt.

Es forder auch niemand, dass Werkstätten schliessen und die mechaniker auf die Straße setzen.

Mit der Energiewende sind selbstverständlich Konzepte für jeden einzelnen, der seinen Job nicht mehr genauso ausführen kann, enthalten. Das ist sogar ein Kernpunkt des ganzen.

Hier zb. die Info Seite vom Bundesministerium für Wirtschaft:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Energie/arbeitsplaetze-und-beschaeftigung.html

"Im Ergebnis stellen diese bisherigen Vorhaben wie auch die aktuellen Vorhaben übereinstimmend fest, dass mit der Energiewende positive Beschäftigungswirkungen verbunden sind."
[re:2] kritisch_user am 07.07. 18:44
+ -
@Knarzi81: Also ich finde, die deutsche Autoindustrie hat in recht kurzer Zeit doch schon ganz gut nachgelegt. Immerhin hat jeder jetzt Elektro im Portfolio, und schlecht sind die ja auch alle nicht. Und Geld wird in die Weiterentwicklung dort ja auch gesteckt.
[re:1] sunrunner am 08.07. 08:13
+2 -1
@kritisch_user: Nicht schlecht.... okay, stimmt. Schön ist was anderes, aber das sei mal dahingestellt. Viel zu teuer?! Auf jeden Fall. Unnütz, weil kaum Ladeplätze vorhanden? Auf jeden Fall.
Sieht immer ganz lustig aus, bei uns an der Arbeit sind 2 Parkplätze mit Ladesäule. Da stehen täglich 3-4 Autos und die Fahrer haben einen Zettel drin: "Wenn Fertig mit Laden bitte anrufen und Bescheid geben, brauche die ladesäule"
Immer wieder lustig.
[re:1] kritisch_user am 08.07. 10:21
+ -
@sunrunner: Ja, da hast du Recht. Die Infrastruktur ist tatsächlich noch schlecht. War für mich auch der Grund noch kein Elektroauto zu kaufen, obwohl ich noch welche Probe gefahren bin. Nur hätte ich in den Provinzen, wo ich privat unterwegs bin, keine Ladeinfrastruktur gehabt.
[re:2] robs80 am 08.07. 20:44
+ -
@sunrunner: Ja das ist deutsche Ingenieurskunst. Das tote Pferd solange pflegen , vielleicht kann man es noch Reiten. Bis fast ende 2020 war Tesla der einzige Hersteller, der das Elektroauto von gründe auf neu gedacht hatte. Alle etablierten haben Verbrennungsmotoren Fahrzeuge auf E umgerüstet. Was dabei rauskam ist das was du beschrieben hast. Wenn man sich ein Hyundai Ioniq 5 oder Kia EV6 anschaut, da sieht das ganze anders aus. VW mit der MEB Platform nun ja nett gemeint, aber noch Zuviel Verbrennereinflüsse.
Bei aktuellen Elektroautos kann man einstellen, das der Ladestecker entriegelt, wenn das Ladeziel erreicht ist. d.H. Zettel unnötig.
[re:1] sunrunner am 09.07. 09:56
+ -
@robs80: ich hoffe ja weiterhin noch darauf, dass es in den nächsten 4-5 Jahren endlich neue Energiespeicher geben wird. Sowas in die Richtung von Kondensatoren. Schön schnell geladen und dann langsam die Leistung wieder abrufen, das wäre super. Oder natürlich noch besser wären Feststoffe, die Elektrizität speichern könnten.
Mir missfällt es im Moment sehr, dass die meisten E-Autos so fette SUVs sind, wegen der großen Batteriebox. (Und natürlich dieser ganze quatsch mit einem "City SUV", egal ob Verbrenner oder Elektro..... *würg*)
[o4] Alexmitter am 07.07. 18:36
+ -
Der Verbrenner wird in machen Anwendungszwecken nie verschwinden. Der Benziner vielleicht, aber der Diesel wird noch für mindestens 80 Jahre eine große rolle spielen wo immer viel mechanische Leistung nötig ist. Schwerlastverkehr auf der Straße und Schiene, im Hoch und Tiefbau und vielen anderen Einsatzzwecken.

Für den Diesel sind auch keine aufwendig zu produzierenden Kohlenwasserstoffe nötig als E-Fuels. Gewöhnliche Planzen Öle reichen. Diese darf man aber in DE nicht zum fahren verwenden da man darauf keine Kraftstoffsteuer geleistet hat.
[re:1] Link am 07.07. 20:12
+1 -
@Alexmitter: Warum man auf Schiene Diesel benötigen sollte, kann ich nicht nachvollziehen, wenn man gerade da völlig problemlos mit Oberleitungen arbeiten kann.
[re:1] Tomy Tom am 08.07. 08:49
+ -1
@Link: Weil zum einen nicht überall Oberleitungen verlegen werden können bzw. dürfen und zum anderne gerade im Güterbahnverkehr die Diesellok die Kraft besser, schneller und verlustfreier auf die Schiene bringt als eine E-Lok.
[re:1] Link am 08.07. 09:16
+ -
@Tomy Tom: "besser, schneller und verlustfreier" ???
[re:2] Frankenheimer am 08.07. 09:30
+1 -
@Tomy Tom: das riecht aber eher nach eine Hybrid Lok mit Batterie. Sie fährt dort wo Oberleitungen vorhanden sind elektrisch und lädt dabei die Batterie auf und fährt ohne Oberleitung batterieelektrisch weiter. So große Lücken haben wir im Netz der Bahn nicht dass man das nicht überbrücken kann.
[re:2] steffen2 am 08.07. 08:42
+ -
@Alexmitter: wenn man Diesel herstellt, dann hat man auch Benzin. Oder soll man das dann entsorgen?
[re:3] DataLohr am 08.07. 16:01
+ -
@Alexmitter: ein bekannter, der in der LKW Entwicklung tätig war, hat einige Jahre konzepte Entwickelt Industriemotoren mit Wasserstoff zu betreiben und Tanks gebaut, die auch bereits eingesetzt werden. Soweit ich mitbekommen habe, wird das sehr breit angenommen und soll den Diesen ablösen.
Es könnte gut sein, dass LKWs recht bald mit Strom oder Wasserstoff fahren.

Ich selbst arbeite im Baumaschinenbereich. Alle Hersteller haben mitlerweile Radlader, Bagger, Stampfer etc. elektrisch betrieben im Angebot, oder in der Entwicklung.
[o5] Siggi©® am 07.07. 18:52
+4 -
Man nennt es auch Wahlkampf, was von den Ideen und Versprechen übrig bleibt wissen wir ja alle, bis auf die sehr jungen Menschen unter uns ;)
[o6] shiversc am 07.07. 20:03
+1 -
Sehr gut, auf die Union ist Verlass.
ein paar Automotive-, Bonzen (Ich) werden also aucb nach 2935 so weitermachen können, fid navb mir kommen, mussen dann den Niedergang verwalten.
der Kern der Union isg Politik fuf alte uns explizit gegen Interessen def Jugend.
[o7] robs80 am 08.07. 06:12
+1 -1
Reine Interessenpolitik. Da hat doch jemand das Schreiben der 170 anonymen Wissenschaftler gelesen und reflektiert daraus das die Mehrheit möchte, dass... Warum war der Großteil der unterzeichnenden Anonym? Und was haben 1000 Lungenärzte damit zum tun? Richtig Lobbyismus.
Jeder der mal ein Elektroauto gefahren hat und den Fahrspaß, Beschleunigung, Durchzug, Komfort usw. erlebt hat, kann doch nicht allen ernstes an einem Verbrennungsfahrzeug festhalten wollen. Un die die häufig laut über die mangelnde Reichweite meckern sind meist auch diejenigen die diese Reichweite gar nicht benötigen. Für meine Lieblingsstrecke quer durch Deutschland 750 km benötige ich mit dem Elektroauto ca. 8h. Mit dem Diesel ... 8h. Da ich an den selben Stellen genausolange Pause mache.
In Berlin ins Auto steigen und bis nach München non Stop durchfahren... macht nicht mal die Bahn und die ist schneller in der Münchener City als der PKW.
[re:1] silvio.elis am 08.07. 06:59
+1 -
@robs80: klar fahren sich EINIGE Elektroautos ganz toll. Ich hab zwar bisher nie irgendwo eine h Pause gemacht, aber warum nicht?

Ich hab nur immernoch nicht verstanden, warum es sinnvoller ist mein 3 Jahre altes Auto nach Afrika zu tauschen und dafür von dort Batterien für mein neues E-Auto zu bekommen.
Mir hat mal jemand erzählt, dass die Herstellung der Autos auch CO2 kostet...dass da die Rechnung trotzdem aufgeht?
Aber ok, wenn es für uns alle besser ist, schau ich mich schon mal nach einem richtig langen Verlängerungskabel und einer Kabelbrücke um.
[re:1] robs80 am 08.07. 08:54
+ -
@silvio.elis: 1h?? Sorry aber das sind Geschichten. 20 Minuten. Dann geht es weiter die nächsten 250 km.
[re:1] silvio.elis am 08.07. 09:11
+ -
@robs80: Passt doch zu deinem Beispiel? 3x250Km=750Km, also 3xPause a 20min macht 60min, was ja eine Stunde ist.
[re:1] robs80 am 08.07. 20:50
+ -
@silvio.elis: Zitat:"Ich hab zwar bisher nie irgendwo eine h Pause gemacht, aber warum nicht?" klingt eher danach, dass du eine Stunde an einer Station pausieren willst.
[re:2] silvio.elis am 08.07. 21:35
+ -
@robs80: na eigentlich mache ich bei einer Strecke von 750Km überhaupt keine Pause. Höchstens mal zum Wasserlassen, aber das dauert noch keine 20min. Soweit ist noch alles in Ordnung
[re:2] Link am 08.07. 09:18
+ -
@robs80: Ich tanke für die dreifache Strecke in 1/4 der Zeit.
[re:1] robs80 am 08.07. 20:52
+ -
@Link: und von dem Getankten nutzt du nur 30-35% für die Strecke, der Rest ist sinnlose Abwärme. Würde mich Ärgern zu wissen, das bei einem Dieselpreis von ca. 1,50€ ich 1 € in Sinnlose Abwärme investiere und nur 50 Cent in Vortrieb...
[re:3] MaikEF_ am 08.07. 10:44
+ -
@robs80: Klar... und du bist dann auch der einzige auf der Autobahn an der Rast-/Tankstelle, der sein Auto da 20 Min. lang auflädt. Da bilden sich praktisch keine Schlangen?! Und falls doch, stehen die alle nur 20 Min. und fahren dann alle gemeinsam nach 20 Min. wieder los, für die nächsten 250 km.

Meine Beobachtungen und Erfahrungen zeigen mir anderes, aber hey... jeder malt sich seine Welt, wie sie ihm gefällt...
[re:1] robs80 am 08.07. 20:54
+ -
@MaikEF_: Momentaufnahme 2021. In 5 Jahren sieht das anders aus. Aber jeder verteidigt gerne seine Status Quo, weil alles andere ja unbequem ist.
[re:2] MaikEF_ am 09.07. 14:50
+ -
@robs80: Wenn das der Status quo 2021 ist, kauft sich niemand gern ein E-Auto. Das schreckt potentielle Käufer ab, und in 5 Jahren sieht es nicht viel anders aus. Es hat auch nichts mit unbequem zu tun, sondern mit Realismus. Du kannst gern ausrechnen, wie lange man unter solchen Bedingungen für eine Anreise bspw. zum Urlaub an Ost-/Nordsee benötigt, wenn man aus Süddeutschland kommt.
Und viele werden auch keine Lust haben, sich an ihr Eigenheim eine Wallbox zu hängen, das E-Mobil die Nacht über zu laden mit der Gefahr, dass es dabei abfackelt wie andere E-Mobile an den Ladestationen auch schon. Solange da kein Vertrauen in Technik und Infrastruktur vorhanden ist, wird E-Mobilität flächendeckend nicht umsetzbar sein.

Und zweitens:
Was nutzt E-Mobilität in Deutschland überhaupt? Was soll mit den derzeitigen Verbrennern werden? Die werden dann in den Ostblock oder nach Afrika verkauft und fahren dort weiter rum und stoßen Emissionen aus.
Hier werden neue Autos mit E-Antrieb verkauft, die ihrerseits beim Herstellungsprozeß schon reichlich Emissionen ausgestoßen haben, ohne überhaupt einen Meter gefahren zu sein, in den für die Batterien benötigten Rohstoffabbaugebieten schreitet die Umweltverschnutzung und -zerstörung weiter voran und das Problem wird wieder nur in andere Regionen verlagert! Wie soll der Strombedarf der vielen E-Mobile künftig gedeckt werden? Es ist naiv bis utopisch zu glauben, dass das in Deutschland zu 100% aus erneuerbaren Energien möglich sein wird. Es ist klar, dass der Strom aus dem Ausland zugekauft werden muss, wo er mittels Kohle- oder Atomkraftwerken erzeugt wird.
Also insgesamt sehr sinniges Konzept...
[re:2] robs80 am 08.07. 20:49
+ -
@silvio.elis: Es hat keiner von deinem 3 Jahre alten Auto geredet! Fahre das solange du willst und als nächstes holst du dir ein Elektroauto. Wo ist das Problem? Warum muss man immer alles sofort machen?
Ja spoiler, das CO2 Produktionsargument wurde mittlerweile mehrfach Wiederrufen und als schlichtweg Falsch erklärt. Ja auch die Herstellung, Transport von Kolben, Kurbelwelle, Steuerrungselektronik usw. des 4 Taktmotors kosten Doppelspoiler : Energie und verursacht CO2 Emissionen. Mit den aktuellen Fertigungsverfahren ist es so, dass Elektroautos nach ca. 50 Tkm klimaneutral sind. Verbrennugnsfahrzeuge brauchen mind. 80T km.
[re:1] silvio.elis am 08.07. 21:30
+ -
@robs80: klar klingelt jetzt niemand bei mir und will meinen Autoschlüssel haben. Aber die Benutzung so teuer machen, dass ich mir das fahren nicht mehr leisten kann kommt auf das selbe raus.
Wie gesagt, das gleiche wie bei der Miete. Ich muss niemanden aus meiner Wohnung werfen, kann aber die Miete so weit erhöhen, dass derjenige nicht mehr zahlen kann und geträumt wird. Das sollte soweit klar sein.

Aber wie auch bereits gesagt, wenn die Grünen mein Gehalt weiter zahlen, bleibe ich gerne zu Hause und reduziere Menge Autofahrten um ca.98%. wäre das nicht toll?
[re:2] sunrunner am 08.07. 08:19
+1 -
@robs80: "Fahrspaß, Beschleunigung, Durchzug" alles nichts mit Effektivität zu tun.
"Komfort" ?! In welchem E-Auto fährst du denn rum?! Also der ID von VW ist nicht komfortabler als ein Polo. Der i3 von BMW ist nicht komfortabler als ein Smart.
Schon mal in einem 120ps Smart gesessen?! Das ist auch Fahrspaß pur, die kleine Rakete geht ab wie schmitz Katze.
Aber das Problem bei den Elektros ist ja, dein Fahrspaß kostet dich. Jedes mal Durchziehen sind mindestens 1-2 km weniger auf dem Tacho. Dagegen fährt mein alter Golf 6 mit seinen 75 PS einmal quer durch Deutschland, steht nach ca. 650 KM für 4 Min an der Tanke und fährt dann die 650 Km wie der zurück. :D
Aber klar, Elektro ist die Zukunft, da kann ich dann demnächst 2 Tage für den Weg zur Arbeit einplanen ^^

Solange wir keine neue Energiespeichertechnologie haben, oder ein einheitliches Wechselakku Prinzip werden sich meiner Meinung nach E-Autos nicht gegen die Verbrenner durchsetzen.
[re:1] robs80 am 08.07. 09:08
+ -
@sunrunner: Ich weiß ja nicht was du für eAutos fährst bzw. gefahren bist, aber sicher kein ordentliches. Elektro wird Kommen. Audi hat vorgelegt. Wenn du weiterhin der Meinung bist, dass man 650 km ohne Kurze Pause durchfahren musst, kannst du das gerne mit deinem Auto machen. Zwingt dich ja keiner so ein Auto zu kaufen. Nur mich würde es ankotzen, 1,50 bzw 1,70€ dafür zu zahlen, das 1/3 der Energie in Vortrieb geht und 2/3 nur Wärmeverluste sind wenn ich auf de Anderen Seite 0,3-0,5€ für reinen Vortrieb zahle. Ganz zu schweigen von dem Preislotto an der Zapfsäule. Und nein der 120PS smart beschleunigt nicht so toll wie ein E Auto. Weil so ein Schei? Getriebe den Vortrieb für nen Sekunde verdaut.
[re:1] sunrunner am 08.07. 09:52
+ -
@robs80: E-Autos sind was die Energie => Bewegung an geht wesentlich effizienter als Verbrenner, das stimmt. Das habe ich auch nie abgestritten.
Auch nicht, dass es theoretisch günstiger ist, mit einem E-Auto zu fahren stimmt. Auch wenn man dafür zig Apps von noch mehr Anbietern braucht, weil jede Ladesäule einem anderen Hersteller gehört und jeder seine eigenen Preise hat. (Da hast du dein Preislotto)
"Wenn du weiterhin der Meinung bist, dass man 650 km ohne Kurze Pause durchfahren musst[...]" Das ist nicht MEINE Meinung, sondern die von meinem Chef.
Für den ist jede Minute kostbares Geld.
[re:1] robs80 am 08.07. 21:01
+ -
@sunrunner: App Lotto, ja gut hast du genauso an den Tankstellen, jede hat andere Preise. zwar nur Minimal günstiger oder teurer, aber genau das selbe. Der Markt entwickelt und Verdichtet sich. in 5 Jahren sieht es anders aus. Wir reden gerade mal von 3-4 jähren Entwicklung in der E Mobilität und forcierten Ausbau der Ladeinfrastukrur. Als der Verbrenner angefangen hat, musstest du Benzin in der Apotheke kaufen.
Wenn dein Chef dir aufzwingt 650 km durchzufahren ohne Pause... Dann solltest du dir mal überlegen a) Warum lasse ich sowas mit mir machen? und b) nen anderen Chef suchen. Meinen Chef kostet auch jede Minute den ich Pause Mache richtig, richtig viel Geld, aber im Endeffekt zahlt es der Kunde. Wenn die Mehrheit Elektroautos fährt, wird auch der nicht mehr mucken und die Preise akzeptieren.
[o8] derpate74 am 08.07. 08:37
+ -1
Also ich nehme lieber das kleinere übel und lebe in einer Stadt mit etwas CO2 statt in einer Lithium-Wüste.
[re:1] PakebuschR am 08.07. 21:04
+ -
@derpate74: Die Atacama Wüste war schon immer Wüste, darum heißt sie auch so.
[o9] gutzi4u am 08.07. 09:26
+ -
"kürzlich kündigte beispielsweise der Volkswagen-Konzern an, bis spätestens 2035 alle Verbrenner aus der Produktpalette auslaufen zu lassen. "
Nein, VW kündigte an bis dahin keine mehr in Europa zu bauen. Bei weltweiten Produktionsstätten ist das ein riesiger Unterschied.
[re:1] PakebuschR am 08.07. 21:05
+ -
@gutzi4u: Wo will man denn dann noch welche bauen, geht doch "alles" in Richtung E-Mobilität.
[re:2] robs80 am 08.07. 21:09
+ -
@gutzi4u: VW Konzern bis 2035, Audi bis 2025, Opel 2028 einzig Daimler und BMW sind sich noch unschlüssig. VW kündigte aber auch an, ab 2030 keine mehr zu verkaufen in Europe. das heißt, du kannst gerne einen Verbrenner 2035 aus Übersee importieren aber ob du ihn zugelassen bekommst.... aktuell GB ab 2030; Norwegen ab 2033 und die Bundesregierung Plant aktuell mit 2038-42. Wenn die Auromobilkonzerne aber immer schneller umschwenken (Vorteile: Günstigere Herstellung und hoher Verkaufspreis- Ja Autos werden nicht günstiger auch in 100 Jahren nicht!) kann der Ausstieg auch früher erfolgen.
[re:1] gutzi4u am 09.07. 08:31
+ -
@robs80: Ich habe kein Problem damit, wenn VW komplett umstellt. Die Aussage ist nur schlichtweg falsch. Derzeitig werden auch nicht alle Autos in allen Ländern gebaut, in denen sie Angeboten werden. Weder die Verbrenner, noch die ID.x. Und ob ich ein Auto in D zugelassen bekommen, hat ja erstmal nichts mit der Produktpalette eines weltweit agierenden Konzerns zu tun.
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