Schnelleres Laden: Apple soll Wireless-Charging für iPhones verbessern

Stefan Trunzik, 05.07.2021 10:01 Uhr 12 Kommentare
Im Vergleich zu diversen Android-Smartphones bildet Apple beim Thema "Fast Charging" das Schlusslicht. Mit dem im Herbst erwarteten iPhone 13 (Pro) könnte sich das ändern. Vor allem im Bereich des kabellosen Ladens via Qi-Standard und MagSafe soll der Hersteller nachrüsten. Wie der oftmals gut informierte Leaker und Android Police-Redakteur Max Weinbach in einem Video des YouTubers "EverythingApplePro" prognostiziert, könnte Apple bereits in diesem und vor allem in den nächsten Jahren an einigen Stellschrauben hin zu einem schnelleren Aufladen der iPhone-Akkus drehen. Das Hauptaugenmerk soll dabei vor allem auf größeren Qi-Spulen liegen, die das kabellose Laden über den weit verbreiteten Standard beschleunigen sollen. Im gleichen Atemzug dürfte Apple das "Reverse Charging" einführen, um Zubehör über die Rückseite des iPhone 13 (Pro) aufzuladen.



Bessere MagSafe-Verbindung und Konkurrenzfähigkeit

Ein Upgrade soll das kalifornische Unternehmen auch dem MagSafe-Zubehör spendieren, dessen Marke mit der Einführung des iPhone 11 (Pro) sein Comeback feiern durfte. Mit mehr oder auch stärkeren Magneten will man erreichen, dass die magnetisch andockbaren Gadgets fester mit dem Smartphone verbunden werden. Vor allem Zubehör wie Autohalterungen und Docks könnten davon profitieren. Technische Eckdaten zur Verbesserung des Wireless-Chargings und zum MagSafe-Upgrade sind jedoch weiterhin unbekannt.

Während Android-Smartphones die Messlatte beim Aufladen bereits auf über 100 Watt gelegt haben, unterstützt das aktuelle iPhone 12 (Pro) bisher lediglich das kabelgebundene Laden mit bis zu 20 Watt, während die kabellose Stromzufuhr auf 15 Watt (MagSafe) respektive 7,5 Watt (Qi) limitiert ist. Gerade in Hinblick auf die oft prognostizierte Zukunft ohne physische Anschlüsse muss Apple in diesem Bereich stark nachbessern. Nicht nur um konkurrenzfähig zu bleiben, sondern auch um die hohen Preise des eigenen Zubehörs zukünftig noch rechtfertigen zu können.

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