Office bekommt ein neues und an Windows 11 angepasstes Design

Witold Pryjda am 29.06.2021 09:33 Uhr
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Windows 11 ist dieser Tage in aller Munde, Microsofts neues Betriebssystem bringt auch zahlreiche überarbeitete Anwendungen mit sich. Dazu zählt auch die Büro-Suite Office, hierzu haben die Redmonder zahlreiche Änderungen am Design sowie unter der Haube bekannt gegeben.

Mit Windows 11 wird Microsoft vor allem die Optik seines Betriebssystems ändern und neu gestalten. Mit der neuen Benutzeroberfläche muss Microsoft auch seine wichtigsten und nach Möglichkeit alle Apps überarbeiten. Das ist deshalb wichtig, weil die Redmonder UI-Inkonsistenzen vermeiden wollen. Und deshalb passt man nicht nur diverse System- und Store-Apps an, sondern auch die vielleicht wichtigste Einzel-Software in seinem Programm: Office.

Microsoft hat zum Thema Office gleich zwei Blogbeiträge freigegeben: In einem kündigt man eine 64-Bit-ARM-Version an, diese wird u. a. eine verbesserte Performance bei großen und seitenfüllenden Bildern und Support von 64-Bit-Add-Ins bieten.

Office für Windows 11 angepasst
Alle Bestandteile von Office werden angepasst

Überarbeitete Office-Oberfläche

Im anderen Blogbeitrag kündigte der Redmonder Konzern das anfangs angesprochene Redesign an: Dieses kann man im Wesentlichen mit "an Windows 11 angepasst" zusammenfassen. Denn der visuelle Neuanstrich wird auch bei Office alle für das neue OS entworfenen Design-Elemente aufgreifen, allen voran abgerundete Ecken und andere Fluent Design-Vorgaben.

Office für Windows 11 angepasst

Microsoft: "Mit diesem Update bieten wir Ihnen eine intuitive, kohärente und vertraute Benutzeroberfläche, die die Fluent Design-Prinzipien für alle Ihre Anwendungen nutzt: Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Access, Project, Publisher und Visio."

Die neue Version des Betriebssystems ist dafür nicht Voraussetzung, Office in Windows 11-Optik wird also auch auf Windows 10 verfügbar sein. Office wird sich im Zuge der für Insider bereits verfügbaren Preview auch an die Hell/Dunkel-Vorgaben des Betriebssystems anpassen.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die für Windows 11 vorgesehene Ausgabe in der aktuellen Version das sprichwörtliche letzte Wort darstellt. Denn es gibt nach wie vor sichtbare Inkonsistenzen zwischen dem neuen Office und Windows 11, allen voran bei den Icons - etwa im Vergleich zum neuen Explorer.
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