Word, Excel & Co: Schüler wehren sich gegen Microsoft Office-Verbot

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[o1] DataLohr am 21.06. 10:04
naja, wenn wir uns Grundlegend darauf einigen, dass in Schulen nach aktuell gültigem Recht gehandelt werden soll, dann sind Softwaren aus USA die dem Patriod Act unterliegen definitiv mit deutschem Recht nicht vereinbar und somit nicht nutzbar.

Edit: Es gibt Lösungen von den Ländern: Hessen z. B. https://www.digll-hessen.de/
[re:1] Nunk-Junge am 21.06. 10:32
+5 -1
@DataLohr: Bitte triff nicht einfach nur Aussagen, sondern gib auch Argumente an. Nach dem Patriot Act wäre nämlich sogar die Nutzung von Diensten der Deutschen Telekom nicht zulässig. Da sie eine US-Tochter haben, fällt auch der Gesamtkonzern unter den Patriot Act. Gleiches gilt zum Beispiel auch für BMW, also müsste man auf die BMW Services verzichten, ...
[re:1] DataLohr am 21.06. 10:36
+3 -6
@Nunk-Junge: das ist nicht einfach eine Aussage, dass ist leider die Realität mit der wir uns rumärgern müssen.

Rechtskonforme EDV Nutzung ist einer der wichtigsten Punkte von Chaos macht Schule: https://www.ccc.de/schule

Zumindest ist es konsens, dass Zoom, Teams, Office, WhatApp etc. nicht für Schulen geeignet ist.
[re:1] Nunk-Junge am 21.06. 10:39
+6 -1
@DataLohr: Realität ist aber genau das was die Schüler auch fordern... Mit der gleichen Argumentation könnte man einen Großteil an IT-Diensten verbieten.
[re:1] DataLohr am 21.06. 10:40
+6 -9
@Nunk-Junge: Joa, das ist leider ein sehr schwieriges Thema.

Nur das mit der Steinzeit stimmt nicht so ganz. Es gibt genug alternativen.

Mir fällt auch gerade auf, das ist genau der Punkt, warum man nicht nur MS Produkte lehren sollte.
Es gibt ja wirklich in allen Bereich so viele alternativen, das Schüler KEINE davon kenen ist eigentlich genau der Grund warum man genau jetzt damit anfangen muss diese auch zu lehren.
Und natürlich auch von Schulen/Ländern die Infrastruktur dazu bereitstellen.
[re:2] thinal am 21.06. 10:51
+4 -6
@DataLohr: Du sprichst mir aus dem Herzen. In der Schule sollte doch Konzepte vermittelt werden und nicht Bedienung von Produkten eines bestimmten Herstellers. Man stelle sich das in anderen Bereichen vor, wenn Absolventen nur genau mit einem Produkt eines Herstellers umgehen können. Bohrmaschine von Makita? Ich kann nur Würth!

Die Hersteller könnten ja auch versuchen, DSGVO konforme Dienste anzubieten. Okay, den Patriot Act wird man da so schnell nicht los, aber zumindest alles andere könnte man entsprechend designen. Aber da gibt es von vielen Herstellern überhaupt keine Bestrebungen und alleine diese Arroganz empfinde ich schon als unerträglich.
[re:3] DataLohr am 21.06. 11:01
+5 -3
@thinal: vorallem denke ich gerade mit meiner Frau (Lehrerin) darüber nach welche spezielle Funktion ein Schüler von einem Microsoft Produkt in der Schule nutzen könnte.

Wenn du dir heute anschaust, dass fast niemand Wenn-Dann oder SVERWEIS Funktion in Excel kann oder Tabstops in Word, geschweige denn VBA Programmierung. Da frage ich mich ernsthaft, welche Funktionen er bei LibreOffice vermissen könnte.

Teams ist auch nicht gerade optimal für Schulen und es gibt von den Ländern ja bereits Lehrplattformen, über die Konferenzen aber darüber hinaus auch Verteilung von Lehrmaterial und einreichen von Hausaufgaben etc. abgewickelt werden kann.
[re:4] SeppN am 21.06. 12:46
+6 -1
@thinal: " In der Schule sollte doch Konzepte vermittelt werden und nicht Bedienung von Produkten eines bestimmten Herstellers."

Das stimmt natürlich aber da in der Schule ja angeblich nicht für selbige sondern für das Leben gelernt wird, sollte man dort auch das lehren, was im Alltags-Berufsleben so gebraucht wird. Und das sind halt sehr oft Kenntnisse zu den Produkten eben dieses Herstellers.
[re:5] Drachen am 21.06. 13:15
+1 -1
@SeppN: Na dann passt es doch, denn wenn man die Konzepte verstanden hat, kommt man doch auch mit "den Produkten eben dieses Herstellers" gut zurecht.
[re:6] thinal am 21.06. 14:35
+4 -4
@SeppN: Und mit der nächsten Version ist sowieso wieder alles anders. Oberflächen Geklicke ala MS zu lernen ist vertane Zeit. Selbst wenn sie so tief rein kommen, dass sie Excel-Formeln lernen. Beim Arbeitgeber ist dann ein englisches Excel installiert, weil die Firma global aufgestellt ist und es war für die Katz. Formeln lokalisieren, auf sowas kommt auch nur MS....
[re:7] scar1 am 21.06. 15:35
+1 -
@DataLohr: Die Education Variante von TEAMS kann das meines Wissens auch (also dass ein*e Lehrer*in eine Klasse überwachen kann, sich auf einzelne Schüler*innen aufschalten kann, HA eingesammelt werden können). Kann deine Frau aus Lehrerin ja vielleicht besser beurteilen sofern sie sich auch mit TEAMS auseinander gesetzt hat.
Bei den anderen Punkten gebe ich dir Recht, was allerdings daran auch liegt, dass die Produkte als solche zwar genutzt werden werden, aber eben kein Unterricht zu den Produkten selbst stattfindet. So darf z.b. im Informatikuntterricht meiner Tochter derzeit jede Schülerin alleine für sich rausfinden, wie soundschnipsel vom Handy auf den PC übertragen werden um die dann dort bearbeiten zu können, anstatt mal vernünftig in Word ein Inhaltsverzeichnis mit automatischer Kapitelnummerierung u.ä. zu erzeugen.
[re:8] smartin79 am 21.06. 15:50
+2 -5
@thinal: Sehe ich ganz genauso. So macht man die Jugend schon abhängig vom Monopolisten. Allein schon die Wortwahl: zurück in die Steinzeit. Sorry aber 1. seit wann ist Datenschutzsteinzeit? Vielleicht wird umgekehrt ein Schuh draus und die Anbieter sollten endlich mal die Rechter der User beachten anstatt sie permanent zu verletzen und zu ignorieren.

und 2. Also MS Office ist ja nicht schlecht, es aber als Nonplusultra bei der Digitalisierung zu bewerten, ist schon arg daneben. Es gibt auch kostenlose Alternativen. Der Staat muss endlich mal durchgreifen und den Datenschutz stärker zur Pflicht von Facebook, MS, Google und Co machen. Im Sinne: wer die Datenschutzrechte nicht beachtet, fliegt vom Markt bzw. wird ordentlich zur Kasse gebeten (wozu gibt es die DGSVO?). Und dass heißt, ich muss als Kunde zustimmen und nicht MS stellt mich vor die Wahl entweder oder. MS hat kein Recht, meine Daten zweckwidrig zu missbrauchen.
[re:9] PC-Nutzer am 21.06. 18:30
+7 -
@DataLohr:
Was hab ich von massen an Alternativen wenn der großteil der Wirtschaft mit Excel & Co arbeitet und Ich so wenigsten schonmal damit etwas umgehen kann
[re:10] KanzlerNikon am 22.06. 00:35
+3 -
@DataLohr: Schön und gut, aber wo bleibt denn die Erwähnung von den Betriebssystemen... Windows, MacOS, Linux, fällt genau genommen auch flach, da von einem amerikanischen Unternehmen, die ebenfalls allesamt unter den Patriotact fallen...

So, dann machen wir bei den Netzwerken weiter, Cisco, Netgear, auch allesamt darunterfallend, die Liste ist lang! Wenn wir wirklich auf die amerikanische Software verzichten wollen, dann siehts aber noch mehr nach Steinzeit aus?!

SAP könnte es vielleicht stemmen, ach so, nein, fehlt das Betriebssystem!
[re:11] thinal am 22.06. 07:41
+ -1
@KanzlerNikon: Ich glaube, da habe gewissen Leute den Patriot/Cloud Act falsch verstanden. USA Firmen müssen Daten rausgeben, die sie haben! Wenn sie also keine erheben und die Daten nur auf den Computern der Kunden gespeichert sind, dann haben sie diese nicht und können die auch nicht rausgeben. Also muss die Lösung sein: Wenn schon USA Unternehmen, dann mit Datensparsamkeit und keine unnötigen Daten erheben und meine Word Dokumente lege ich eben nicht ins OneDrive oder auf den Online Sharepoint.
[re:2] Fropen am 22.06. 07:03
+ -
@Nunk-Junge: ist es nicht eher der CloudAct? Der Patriot Act bietet noch keine Zugriff auf Daten in anderen Ländern
[re:1] Nunk-Junge am 22.06. 10:37
+ -
@Fropen: Du hast recht, der Patriot Act war eine Einschränkung der amerikanischen Bürgerrechte. Begründung war Terror. Der lief aus und gleichzeitig wurde die Einschränkung amerikanischer Bürgerrechte durch den Freedom Act (hahaha) festgelegt. Hat alles nichts mit dem Thema oben zu tun. Mein Fehler. Richtig ist CLOUD Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act), danke für Deine Korrektur.
[re:2] 1ST1 am 22.06. 09:56
+ -
@DataLohr: Du nutzt noch Systeme mit Intel- oder AMD-CPUs?
[re:1] DataLohr am 22.06. 10:02
+ -
@1ST1: ich bin nicht wahrlos gegen irgendetwas....
[re:1] Blackcrack am 22.06. 18:08
+ -
@DataLohr: [jocke] ....aber irgendwie ist alles scheisse !!! [/jocke] *kicher*
für die, die's nicht verstanden haben.. DAS WAR EIN WITZ !
[re:3] Blackcrack am 22.06. 11:12
+1 -1
@DataLohr: Libre Office ist Open Source und man kann da mit programmieren und so LibreOffice auch so einstellen und Addons für Schulen extra Programmieren, einerseits mit TLS Verschlüsselung die dann auf die eigene Schuleigene NextCloud oder OpenCloud zugreift.. Wenn man mal das ganze über anschaut (ich weis schräges Wort) Will Microsoft im Grunde seine Kunden an sich binden und div. Einrichtungen unterstützen in den Staaten.. an dieser Stelle ist eben ein Schüler, der meint es würde nicht anders gehen weil er nicht alle Informationen hat sondern einseitig rüber kippt und dann als Schüler wahrscheinlich von einem einseitig Microsoft bearbeitenden Kunden der eben bei Ihm Lehrer ist, angestoßen, was im Grunde Missbrauchs eines Schülers ist und ne grundlegende Sauerrei.. und wie schon gesagt, Patriot Act und Deutsche Datensicherheit/Datenschutz kratzen sich.. daher find .. bez. ist meine Meinung, sollten in ganz Deutschland Libre Office benutzt werden mit eigen gehorstetem Nextcloud in jedem Rathaus wo dann auch die Bürger sich einloggen können und dadurch ein näheres zusammenarbeiten gegeben werden kann.. Natürlich, jede Schule kann sich unten im Keller dann auch ein Computer hinstellen mit nem 18TB Raid (oder nen Serverschrank), das langt dann für die nächsten 10 Jahren, inklusive Arbeiten/Noten der einzelnen Schüler mit ihren Accounts.. die sich dann von daheim einloggen können und die Dokumente dann auch in der Schule öffnen können mittels Libre Office (auf Webdav/Server öffnen) Somit wäre dann auch die Datensicherheit sowie Datenschutz gegeben und wäre auf der Web Cloud sicher wo sich jeder Schüler einloggen kann und selbst dann auch an einem Webchat über WebGL teilnehmen kann, wenn er mal Krank wäre und oder auch Coronahausarrest existiert.. und könnte eben auch eben über diese Next Cloud mit teil nehmen an Unterricht.. ... Microsoft Office.. bah.. Bullsch... BRaucht keiner.. (raucht auch keiner)
Es sollte ne Petition geben, die besagt, daß Nextcloud und Libre Office in den Schulen Pflicht sein sollten wegen Datenschutz willen..
liebe Grüße
Blacky
[o2] H3LD am 21.06. 10:08
+12 -
"Stefan Brink schätzt den Anteil von Gegnern und Befürwortern in Bezug auf den Einsatz von Microsoft Office-Software in Schulen auf 50 zu 50 ein."
Klingt so als hätte er sich die Zahlen einfach ausgedacht..
[re:1] Bautz am 21.06. 10:16
+9 -2
@H3LD: Jop, bis auf 3 Hansel die sich "Datenschutzbeauftragte" nennen (das sind dann die die uns die komischen Cookie-Concent-Nerv-Popups gebracht haben), dürfte da wohl kaum einer was gegen haben.
[re:1] DataLohr am 21.06. 11:40
+7 -1
@Bautz: Die Cookie Popups sind nicht von den Datenschützern, das ist einfach eine völlig falsche und übertriebene Reaktion. Technisch Notwendige Cookies müssen z. B. garnicht bestätigt werden: https://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/12119-bgh-urteil-cookies-einwilligung.html
[re:1] Paradise am 21.06. 13:42
+2 -
@DataLohr: Ja das ist wie mit dem Disclaimer den dann alle meinten einbauen zu müssen. Bis heute hat es sich noch nicht herumgesprochen das es zu 99% Schwachsinn ist.
[re:2] FatEric am 21.06. 15:36
+1 -
@H3LD: Selbst wenn die Zahlen stimmen, helfen die nur bedingt weiter. Es sagt nämlich nicht viel darüber aus, warum die das nicht wollen. Also der echte Grund. Viele schieben den Datenschutz nur vor, weil sie mit Digitalisierung nicht klar kommen.
[re:1] _Andy_ am 22.06. 11:12
+1 -1
@FatEric: Das gilt aber für beide Seiten. Viele wollen MS-Produkte weil sie mit der Digitalisierung nicht klarkommen. Die kennen nämlich weder Alternativen noch wissen sie etwas über Datenschutz.
[re:1] Blackcrack am 22.06. 18:13
+ -
@_Andy_: mist, man kann kein dreimal Daumen hoch geben..veeerrdammmt
[o3] Digisven am 21.06. 10:09
Also soll Deutschland einfach weiter digital abgehängt werden? Eine gute Idee... :D
[re:1] DataLohr am 21.06. 11:21
+1 -8
@Digisven: Nein, die Schulen und Schüler sollen nur die Plattformen, die von den Länder schon bereitgestellt werden, auch nutzen.

Hessen zb.: https://www.digll-hessen.de/
[re:1] nicknicknick am 21.06. 11:43
+6 -
@DataLohr: Wenn du mit diesen tollen Plattformen arbeiten müsstest, würdest du das nicht so unkritisch sehen.
[re:1] DataLohr am 21.06. 11:46
+4 -7
@nicknicknick: ich bin sehr kritisch, meine Frau nutzt die Produkte täglich.
Ich administriere eine Firma mit Windows und Linux Servern und habe privat ebenfalls Windows und Linux mit Word und Libre etc. Produktiv in Einsatz. Ich weiß, ich bin damit nicht der Durchschnittsuser, aber ich weiß eben auch, dass MS an Schulen kein Monopol haben muss.
[re:1] Digisven am 21.06. 14:07
+2 -
@DataLohr: Mag sein, dass MS kein Monopol haben muss. Dann sollte es eben beides geben. MS ganz weg zu lassen wäre auch nicht besonders positiv.
[re:2] DataLohr am 21.06. 14:09
+2 -1
@Digisven: ja klar. Man sollte in der Schule die wichtigsten Programme kennen lernen, darunter eben auch MS Office.

Genau so sind auch die Vorderungen bzw. die Herangehensweise von der CCC Organisation Chaos macht Schule
[re:3] Digisven am 21.06. 14:15
+ -
@DataLohr: Ja dann ist doch gut, schön das wir das geklärt haben. ;D
[re:4] nicknicknick am 21.06. 14:28
+1 -
@DataLohr: Von einem Monopol kann ja auch keine Rede sein, schließlich werden an vielen Schulen auch iPads und Apple-TV oder Chromebooks genutzt. Man sollte halt in jedem Bereich das am besten passende Tool nutzen. Office ist in dem Bereich der Standard, wobei ich zum kollaborativen Arbeiten insbesondere Googles Produkte gut geeignet finde.
[re:5] jackii am 21.06. 17:57
+1 -
@DataLohr: Hm aber beides zu nutzen macht ja dann keinen Sinn, da es hier doch darum geht MS ganz auszuschließen weil ganz inakzeptabel böse und gefährlich. Es 60% weniger zu benutzen löst das vermutete Problem mit den Daten nicht. Logisch wäre nur es entweder überall komplett zu verbieten oder aber überall als okay einzustufen. Wenn es so inakzeptabel ist, dann doch in jeder Unterrichtsstunde und in jedem Bundesland gleichermaßen.
[re:6] DataLohr am 22.06. 08:52
+ -
@jackii: oder in einer geschützen Umgebung.
[o4] iCheefy am 21.06. 10:09
Die ganze Welt nutzt Word, Excel, Powerpoint und Outlook. Aber deutschen Schülern möchte man es verbieten, damit sie was Digitalisierung betrifft, noch weiter zurückfallen. Macht Sinn. Ab und an muss man sich über unsere Entscheidungsträger doch mal etwas mehr Gedanken machen. Wer wählt solche Menschen?
[re:1] James8349 am 21.06. 10:18
@iCheefy: Die ganze Welt nutzt ebenfalls Writer, Calc, Impress und Thunderbird. MS Office ist überbewertet. Das brauchen wenige Firmen und wenn sie wirklich MS Office brauchen, dann wegen Funktionen die in der Schule erst gar nicht behandelt werden, d.h. die Firmen müssen das eh schulen.

Spielt absolut keine Rolle welches Office man in der Schule verwendet.
[re:1] felix111984 am 21.06. 10:26
@James8349: Sehe ich genauso! Wer kapiert hat wie man eine Tabelle, Formatierung oder Grafik in einer Textverarbeitung einfügt oder eine Rechen-Formel anwendet, der kann dieses Wissen auf sämtliche Programme übertragen. Egal ob LibreOffice, OpenOffice, MS Office,... das Funktionsprinzip ist immer sehr ähnlich. Das kann man von den Schülern und Lehrkräften schon noch erwarten.
[re:1] felix111984 am 21.06. 10:56
+5 -4
@felix111984: Ich verstehe die Minus-Klicks auf meinen Kommentar nicht. Dieses Thema kann man auf die meisten Bereiche im Leben übertragen. Den Führerschein macht man bei der Fahrschule beispielsweise in einem VW Handschalter. Trotzdem kann man später mit diesem Wissen einen BMW Automatik fahren.
In der Ausbildung lernt jemand in seiner Lehre wie man ein Loch in ein Stück Metall bohrt. Trotzdem kann man dieses Wissen auf Kunststoff und Holz übertragen.
Und jetzt soll es den Untergang von Deutschlands Schülern bedeuten, dass man nicht mehr MS Office an den Schulen verwenden darf?
Der Umstieg von Facebook auf Instagram oder von iPhone auf Android klappt doch auch!
[re:1] nicknicknick am 21.06. 11:44
+1 -1
@felix111984: VW Handschalter? Wohl eher ein 25 Jahre alter Lada.
[re:2] thinal am 21.06. 11:48
+5 -2
@felix111984: Weil es hier so viele Leute gibt, die genau das Problem haben: Sie kennen nichts anderes, also ist es automatisch Schrott oder Frickelwerkzeug. In ihren Augen ist es völlig unmöglich, IT ohne die entsprechenden MS Werkzeuge zu machen. Und durch diese Konzentration auf MS schon in der Schule liefern wir uns auf Gedeih und Verderb diesem einen Hersteller aus. Der kann uns dann natürlich Produkte und Preise diktieren.

Der Umstand, wie schwierig die Migration weg von MS ist, zeigt nicht, wie toll MS ist, sondern den Mangel an Standards in der Datenhaltung und den Grad des Vendor Lock ins.
[re:3] robs80 am 22.06. 08:40
+ -
@nicknicknick: der Lada fährt aber immer noch so wie am ersten Tag mit allen Macken und tut das weitere 25 Jahre. Der VW Handschalter nicht. ^^
[re:4] nicknicknick am 22.06. 13:13
+1 -
@thinal: 10 Jahre habe ich ausschließlich mit Linux gearbeitet, jetzt mit macOS. LibreOffice und andere OS-Tools sind schön und gut, aber bieten halt für den Einsatz in der Schule nicht einmal ansatzweise das, was MS oder (teilweise noch besser) Google hinbekommen.
[re:5] Blackcrack am 22.06. 18:30
+1 -
@felix111984: Weist Du was Fachidioten sind ?! Die was gelernt haben einen Lada zu fahren und dann später nicht mal begreifen wo das Bremspedal hin ist bei 130 !! ... Oder wenn sie gelernt haben, wie man ein Loch bohrt in Holz, daß man das nicht bei einer Frau macht und nicht das selbe in Stahl ist sondern das ähnliche wegen den Umdrehungen und anderen Druck sowie verspahnung, was es nicht bei ner Frau geben darf, weil's dann weh tut ! Fachidioten stehen davor und machen "blhhblhh" und schreien zum Chef, wir müssen jemand einstellen, der das gelernt hat in Stahl und in Fleisch !! Ich kann das nur mit Holz (vor meinem Kopf) ! So sind eben Fachidioten, sie habens nich anders gelernt.. die Armen.. denen erschließst sich eben auch nicht das wahre Leben.. jaaahh.. solche Menschen gibt es .. auch Leute die meinen, sie müssten das einzigste machen, was sie Gelernt haben.. => Minusklicks zu verteilen.. weil sie's nicht anders können und es nicht gelernt haben, auf den Grünen Button zu klicken.. verstehst Du, im Grunde gaaanz arme Menschen *kicher*
[re:2] Laggy am 22.06. 13:02
+2 -
@felix111984: Genau das ist der Punkt. Es geht darum grundlegendes Wissen zu vermitteln. Dafür ist es völlig egal, ob man Microsoft Produkte oder was anderes verwendet.

Ich persönlich mag auch MS office lieber, aber das ist in dem Fall einfach völlig unerheblich.

Grundlegend liegt das Problem ja schon darin, dass die Schüler anscheinend auf das Microsoft UI antrainiert werden, anstatt das die Konzepte dahinter im Unterricht behandelt werden.
Wenn wir unsere Schüler nur auf das UI antrainieren und nur Komfortfunktionen nutzen lassen, dann haben wir am Ende ne Uschi und nen Peter, die nach jedem Software Update beim IT Support anruft, weil sie die 1-klick Funktion nicht mehr finden.

Ja, so vermittelt man Kompetenz - nicht.

Tatsächlich war das bei mir damals ähnlich. Da bestanden die Prüfungen nur daraus, dass der Lehrer neben dir sitzt und jeden Klick notiert. Als ich dann mal intuitiv nen anderen Menüpunkt anklicken wollte weil ich nicht mehr sicher war, ob der gewünschte Punkt dahinter war oder nicht gab es sofort Punktabzug, weil ich nicht auswendig gelernt hatte, wo der Menüpunkt lag. Das ist sowas von hirnrissig, das kann sich keiner ausdenken.
Tja, Auswendiglernen, hirn aus und routine abspielen bringt mehr punkte, als im kontext logisch zu ergründen, wie ich ohne Vorwissen ans Ziel komme. Hach ich dummerchen...

Über solche Inkompetenten Lehrer könnte ich heute noch fluchen. Zum glück war später in der Hochschule alles anders, wenn auch nicht optimal. Aber wenn ich mir auch nur vorstelle, wie der IT Unterricht heutzutage z.B. an Haupt und Mittelschulen aussehen mag, läufts mir kalt den Rücken runter. Ich hab das Gefühl, damit machen manche Lehrer mehr kaputt als richtig...
[re:2] Winter[Raven] am 21.06. 10:29
+2 -2
@James8349: Quelle?
[re:1] James8349 am 21.06. 10:51
+4 -4
@Winter[Raven]: Quelle wofür? Dafür das viele Firmen MS-Office nicht wirklich brauchen, sondern mit Libre/OpenOffice genauso gut fahren würden, kann ich dir nicht geben, das ist meine Meinung.

Das es 1,2 Milliarden MS-Office nutzer gibt und 60 Mio. MS-Office 365 Nutzer findet man bei MS. Das es 200 Mio. LibreOffice Nutzer gibt bei der Document Foundation. Beides weltweit. Jetzt wirken 200 Mio. vielleicht winzig gegenüber 1,2 Milliarden, aber 200 Millionen sind ebenfalls eine Menge, auch weltweit.

Ebenfalls meine Meinung ohne Quelle: Viele der 1,2 Mrd. Leute sind noch bei alten Versionen von MS-Office. Um die 2016 vermutlich. Weil einmal zahlen und dann lange nutzen anscheinend immer noch besser ankommt als Abo. Das sieht man einerseits an den "nur" 60 Mio. Office 365 (bzw. jetzt Microsoft 365) Nutzern und andererseits daran das MS-Office seit 2019 auch wieder zum einmalkauf, ohne Abo, angeboten wird.
[re:1] DataLohr am 21.06. 11:19
+2 -2
@James8349: Und du musst einberechnen, dass viele davon Unternehmen sind, die keine andere Wahl haben. In kleinen Unternehmen gibts einen "erfahrenen" Admin der Windows Server und den 365 kram laufen lässt, obwohl keine speziellen Funktionen genutzt werden, aber man weiß, dass es läuft. Somit nutzen in diesen Unternehmen alle MS Produkte.

Bei uns ist das gerade im Umbruch, wir haben MS Dynamics NAV im Einsatz. Daher natürlich überall Windows und MS Office.

Outlook habe ich aber bei vielen schon durch Thunderbird ersetzt, da Outlook klicki Bunit Oberfläche einfach nicht zum Arbeiten taugt und die wirklich speziellen Funktionen nicht genutzt werden. Dazu nutzen wir Firefox.
Mehr geht leider nicht, bzw. mehr Software braucht der Normale Anwender auch nicht.

Trotzdem hängt natürlich der ganze Krempel mit Office365, Exchange etc. nutzlos aber kostenintensiv hinten dran.

Die nächtse NAV Version wird Cloud basiert, wenn es also keinen Windows Client mehr benötigt, dann werde ich versuchen die Clients auf Linux umzurüsten.
[re:2] Winter[Raven] am 21.06. 12:25
+4 -2
@James8349: Na also, dann ist ja alles klar, genauso wie der Kommi von DataLohr. Alles von euch nur subjektive Meinung und Vermutungen. Du bist der Meinung, die Menschen brauchen nicht alle Funktionen oder können OO nutzen und der andere, es wäre ihm viel zu Bunt ....

Mehr an Subjektivität geht nimmer.
[re:3] James8349 am 21.06. 12:31
+1 -6
@Winter[Raven]: Dir fällt also aus dem Stegreif eine Funktion aus Word oder Excel ein die wirklich jeder (oder sogar nur eine 51% Mehrheit) braucht und die Writer oder Calc nicht beherrschen? Ich glaube nicht.

Edit: Damit möchte ich übrigens nicht behaupten das *niemand* MS Office braucht. Nur eben das viele es nicht brauchen.
[re:4] Drachen am 21.06. 13:45
+2 -2
@Winter[Raven]: Dir ist aber schon klar, dass deine Antwort auch nur eine subjektive Meinung ist?
Und die vorherigen Meinungen waren mit Zahlen und Erfahrungen und konkreten Infos begründet, deine subjektive Meinung dagegen geht weder auf Inhalte ein noch lieferst du IRGENDWAS an Begründung ....

Na vielleicht lieferst du ja noch eine Antwort auf James' Frage nach wirklich _von allen benötigte_ Funktionen, die ohne Word, Excel & Co. nicht zu haben sind.

Und Kommi? Echt? Generation Teletubbi?
[re:5] DataLohr am 21.06. 14:01
+1 -3
@Winter[Raven]: eh ja, klar ist das Subjektiv.

Ich musste wegen einem Outlook fehler einige Mitarbeiter auf Thunderbird umstellen, jetzt habe ich den Fehler beheben können und die Kollegen wollen einfach nicht mehr auf Outlook zurück.
Die Oberfläche von Outlook ist einfach wirklich nicht für produktives arbeiten optimiert. Die Übersichtlichkeit ist sehr schlecht.
Ist zwar auch meine Meinung, aber da habe ich eben noch einige mehr.

Aber welche Funktion gibt es denn in LibreOffice nicht?
Mittlerweile haben die auch Makro Programmierung mit drin.

Ich hab selbst in Excel schon einen IRC Bot Programmiert, wo ich auch auf Windows Libraries zugegriffen habe, ist echt sehr schöh mit VBA, und ein recht umfangreiches Angebotstool fürs Unternehmen welches seit 15 Jahren läuft. Mit Updater auf diversen Clients, Importer für über 500 verschiedene Herstellerpreislisten, Angebot und Rechnungserstellung etc.
Sowas nenne ich dann erweitere Funktionen, die so wirklich nicht mit anderen Tabellenkalkulationen gehen.

Zuletzt habe ich mal in Google Sheets Programmiert, ist fürn Verein ganz praktisch. Ist halt JavaScript.

Alle Standard Funktionen sind aber heute in allen Programmen vorhanden.

Daher kannes für den großteil der Schüler keine wirkliche Notwendigkeit geben nur MS zu nutzen.

Darüber hinaus kenne ich mitlerweile mehrere Lehrer, die nur Macintosh nutzen und somit auch keine laien kompatibilität von Mac Lehrer zu MS Schüler gegeben ist.

Ich bin weiß Gott kein MS gegner, man muss aber immer abwägen welche Software für welchen Einsatzzweck die richtige ist.
[re:6] Winter[Raven] am 21.06. 20:44
+1 -1
@Drachen: Zwei Sachen zuerst:

Geniale Diskussionskultur! Wenn einem nichts mehr einfällt gibt es dann Beleidigungen? Benimmst du dich auch so im echtem Leben, oder nur weil, du ja so "anonym" bist? Sorry, aber solche Persönlichkeiten nimmt man nicht für ernst.

Zweitens: Anscheinend müssen einige auch arbeiten und können nicht sofort antworten? Schon mal dran gedacht, oder geht es nur bis zum Rand des eigenen Tellers?

Aber kurz zu deinem "Beitrag". Wie kommst du auf den schmalen Trichter, dass meine Meinung subjektiv wäre? Habe ich zu irgendeinem Zeitpunkt mein bevorzugtes Produkt und somit meine Meinung präsentiert? Etwas Schlecht/Gut geredet? Nicht? Dann full stop! Schlag mal nach, was "Subjektiv" eigentlich bedeutet. DataLohr gibt doch selbst zu, dass seine Ausführung subjektiv ist. Wo ist jetzt dein Problem?

Nenne mich Korinthenkacker, aber wenn James schreibt, "die ganze Welt nutzt ebenfalls". Das Wort "Ebenfalls" deutet auf eine gewisse "Gleichheit" hin. Das wäre der Fall, wenn 50/50 wäre. 1.26 Milliarden gegen 200 Millionen das sind 15%.... nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht wäre eine andere Wortwahl die bessere.

Genauso wenig habe ich die Funktionalitäten einzelner Produkte in Frage gestellt, noch diese hinterragt. Mir ist nicht ganz klar, warum ich jetzt Beispiele liefern soll, was in OO im Vergleich zu MO. Aber hey, Angriff ist die beste Verteidigung wa?
[re:7] Winter[Raven] am 21.06. 21:21
+1 -1
@DataLohr: Auch für dich, wenn du dir meine Kommentare anschaust, ich habe mit keiner einzelnen Silbe die Funktionen kritisiert! Deswegen, nichts sicher, warum ich etwas beweisen soll, was ich nicht getriggert habe.

Fakt ist, ein optimales Programm, was jedem passt wird und kann es nicht geben. Mein aktueller AG hat bereits seit Anfang an auf Microsoft und seine Dienste gesetzt. Im Verlauf der letzten 9 Jahre ist die Firma um das 4x gewachsen und wird noch mal um die aktuelle Anzahl (ca. 25k) bis 2021 anwachsen. Jedes Jahr haben wir eine Zufriedenheitsumfrage laufen zu allen Applications die im Unternehmen verwendet. da das ganze Anonym läuft, kannst du dir vorstellen, welch "außergewöhnliche" Kommentare dort kommen. Das Feedback zu Office so um 2011 war nicht berauschend. Verbesserte sich aber über die Jahre massiv und liegt aktuell auf den Höchstwerten. Die Möglichkeit Cloudbasiert mit mehreren Personen an Dokumenten zu arbeiten mag keiner mehr missen. Sharepoint Anbindung an Teams ist top. Dazu haben wir auch unsere Telefonanlage (Nfon) mit Teams geknüpft. Tischtelefone sind weg, MA happy.

Doch das spannende war auch: -> Für die anderen Mitarbeiter, die durch Zukauf vieler kleiner Firmen mit an Board kamen, war der Wechsel auf MOffice eine Offenbarung. Viele beschwerten sich, dass formatierte Dokumente aus MOffice in OO nicht richtig erkannt wurden, die GUI wäre einfach altertümlich und nicht mehr zeitgemäß. Wie du siehst, es liegt im Auge des Betrachters und Geschmacks.

Wir haben den Mitarbeitern die Möglichkeit geschaffen kostenlos MOffice auf Ihren privaten Rechnern zu nützen solange sie angestellt sind.

Ansonsten, privat durfte ich 2020 das OO installieren. Das Gymnasium meines Kindes verwendet im Matheunterricht und für Hausaufgaben ein Trainer, dieser wurde auf OO programmiert ohne Verluste. Die Datei lässt sich nicht in Excel öffnen. Trotz mehrfacher Beschwerden vieler Eltern, hält die Schule an dem Konzept fest, und hat die Nutzung von Teams verboten, ohne einen Ersatz zu präsentieren. Das nenne ich Operation Gelungen, Patient tot.
[re:8] Drachen am 22.06. 15:09
+ -
@Winter[Raven]: Natürlich ist auch deine Meinung subjektiv, ganz ohne jeden Zweifel sogar. Meine übrigens auch. Das Gegenteil wäre objektiv und das sind Meinungen quasi per se nicht.

Deinen Einwand zu "ebenfalls" verstehe ich, auch wenn ich es anders sehe. Ich hatte "ebenfalls" so verstanden, dass neben MSO ebenfalls LO genutzt wird in der Welt und das fand ich nicht falsch.

Abschließend noch zum Beleidigungsvorwurf: Ich habe das nicht getan und werde das auch künftig möglichst vermeiden. Ohnehin entsteht der Eindruck, dass du mir das nur angedichtet hast, um dich "in gleicher Weise" zu revanchieren, also deinerseits beleidigend werden "zu dürfen".
Ich finde es sehr schade, dass du das offenbar nötig hast, aber auf dieses Niveau werde ich dennoch nicht herablassen.
[re:2] gutzi4u am 21.06. 12:37
+2 -
@Winter[Raven]: Für die ganze Welt kann ich dir keine Quelle nennen, aber unsre Schule nutzt im Büro tatsächlich Libre Office. Email weiß ich nicht. Ein Teil der dort arbeitenden sind von MS Office auf Libre Office umgestiegen. Da werden die Schüler den umgekehrten Weg auch schaffen. Nicht zu vergessen übrigens die Anzahl der Schüler, die privat auch das Google Pendant nutzen. Einfach weil es bei ihren Smartphones mit dabei ist. Egal was dann die Schule nutzt, da müssen sie sich das erste Mal umgewöhnen - und es wird nicht das letzte Mal in ihrem Leben sein.
[re:1] Drachen am 21.06. 13:51
+1 -2
@gutzi4u: man muss auch nicht stets und ständig Quellen liefern für bekannte und leicht nachprüfbare Sachverhalte und erst recht nicht für jemanden, der seinerzeits NICHTS liefert :)
Ich wäre auch viel zu faul, Links z.B. über die französische Gendarmerie zu suchen, die vor einigen Jahren mit einer fünf- (oder gar sechs-)stelligen Zahl von Arbeitsplätzen zu OpenOffice oder LibreOffice migrierte. Lange her, teils wegen Abhängigkeiten wieder zurückgewechselt (also Abhängigkeit von Backend-Diensten und Austauch mit anderen Behörden, nicht wegen fehlender Funktionen), wenn ich das richtig mitbekommen hatte, aber auch dafür müsste ich nachsuchen.
[re:2] gutzi4u am 22.06. 10:17
+ -
@Drachen: Es ging mir tatsächlich auch weniger um die Quelle, als vielmehr um das Aufzeigen, das es nicht ungewöhnlich ist, zwischen Systemen zu wechseln.
[re:3] Drachen am 22.06. 15:10
+1 -
@gutzi4u: Alles gut, ich wollte dich nur bestärken und dir zustimmen.
Und auch ich bin Wechsel zwischen Systemen seit vielen Jahrzehnten gewohnt ...
[re:3] xenon-light am 21.06. 13:17
+1 -1
@James8349: Lass mich raten, du nutzt auch kein Windows sondern Linux?
[re:1] James8349 am 21.06. 13:21
+1 -
@xenon-light: Falsch geraten.
[re:4] jackii am 21.06. 18:00
+2 -
@James8349: Die Verbreitung ist klar pro MS Office und nur weil Firmen es vielleicht nicht bräuchten, heißt es nicht dass sie trotzdem MS nutzen und es fordern.
[re:5] donald2603 am 22.06. 00:20
+2 -
@James8349: Das brauchen wenige Firmen und wenn sie wirklich MS Office brauchen, dann wegen Funktionen die in der Schule erst gar nicht behandelt werden?
Wenige Firmen? Ich als Wirtschaftsprüfer gehe in Hunderte Firmen im Jahr und nicht eine davon hat etwas anderes im Einsatz als MS Office. Mit ist egal was die Schüler einsetzen, kann ich das eine, kann ich auch das andere. Aber die Aussage wenige Firmen ist schlichtweg falsch.
[re:1] James8349 am 22.06. 10:45
+ -1
@donald2603: Etwas im Einsatz haben != etwas benötigen.
[re:2] ckahle am 21.06. 12:30
+5 -1
@iCheefy: Nicht Deutschland. Das Problem besteht in der gesamten EU. Und warum fordert man dann die Aufweichung des Datenschutzes und nicht, dass Microsoft sich an die geltenden Gesetze hält?
[re:1] Drachen am 21.06. 13:54
+1 -1
@ckahle: Also bitte! Fakten sind sowas von out, also rüttele nicht an seinem vorgefassten Weltbild!
</sarcasm>
[re:2] bamesjasti am 21.06. 22:58
+1 -
@ckahle: wurde in all den Microsoft-in-Schulen News jemals ein konkretes Beispiel für Daten genannt, die von Microsoft illegal verarbeitet werden? Ich lese jede News zu dem Thema, aber es wird immer nur schwammig von Daten gesprochen, ohne diese zu benennen.
[re:1] ckahle am 22.06. 07:46
+1 -1
@bamesjasti: 1. Seit wann gelten Gesetze nur für jene, die sich schonmal etwas haben zuschulden kommen lassen? 2. Es geht überhaupt nicht vordergründig um einen Missbrauch durch Microsoft. Die EU-Gesetzgebung schützt deine Daten vor willkürlichen staatlichen Zugriffen. Die US-Gesetzgebung schreibt hingegen vor, dass Unternehmen ihr jederzeit willkürlich und unkontrolliert Zugriff gewähren müssen. Daher untersagt die EU-Gesetzgebung eben auch die Weitergabe in die USA bzw. an US-Unternehmen.
[re:1] bamesjasti am 22.06. 08:53
+1 -
@ckahle: es ist doch so, dass Microsoft die nach dsgvo notwendige Auftragsdatenverarbeitungsverträge unterschreibt und sich zu Vertraulichkeit verpflichtet. Den deutschen Behörden scheint ja irgendwas daran zu fehlen, aber es wird nicht gesagt, was fehlt. Die Möglichkeit des staatlichen Zugriffs gibt es in jedem Land, das kann doch kein Argument sein.
Es muss ja auch um korrekte Daten gehen. Wenn eine Schule für die Kinder konnten anlegt, dann hat Microsoft bestenfalls den Namen und in der Cloud ein paar Hausaufgaben - warum werden diese Daten als unglaublich Schützenswert angesehen, wenn Großunternehmen weltweit dieselbe Infrastruktur nutzen ohne Probleme zu bekommen? Ich glaube die Verhältnismäßigkeit kommt hier zu kurz
[o5] eragon1992 am 21.06. 10:14
Wenn die Datenschützer schon den Einsatz von Diensten und Programmen verbieten, sollen sie gefälligst auch funktionierende und stabile Programme und Dienste vorschlagen und selbst für die Schulen und sonstige Einrichtungen zur Verfügung stellen und warten.
In Verbieten sind die Datenschützer sehr gut, aber zum Vorschlagen von funktionierenden Alternativen sind sie wohl nicht fähig.
[re:1] Bautz am 21.06. 10:17
+2 -
@eragon1992: Naja, könnte man jetzt argumentieren "ist nicht ihre Aufgabe".
[re:1] Krucki am 21.06. 10:50
+1 -
@Bautz: Und genau darin liegt der Grund warum viele Prozess in Ämtern und Unternehmen nicht funktionieren. Entscheidungen nur innerhalb der eigenen Blase und vorgelagerte und nachgelagerte Prozesse werden nicht mit berücksichtigt. Damit fährt man früher oder später jeden Bereich an die Wand.
[re:1] thinal am 21.06. 10:56
+4 -3
@Krucki: Wäre schön, wenn die Anbieter mir ihrer arroganten Art, die DSGVO zu ignorieren, mal an die Wand fahren würden. Den Fehler machen hier nicht Datenschutz-Leute, sondern die Dienste-Anbieter.
[re:2] P-A-O am 21.06. 11:19
+1 -3
@Bautz: dann sollten sie lediglich eine Empfehlung aussprechen und sonst die Klappe halten wenn es um Verbote geht. Dass vieles mit Alternativen geht ist klar, dass das auch für viele Firmen ausreichend wäre ebenfalls. Allerdings muss man eben auch nach dem gehen was üblich ist.
[re:1] Bautz am 21.06. 14:44
+1 -
@P-A-O: Jap, sehe ich auch so!
[re:2] DataLohr am 21.06. 11:24
+ -7
@eragon1992: Doch sind Sie, die Länder haben das schon länger, Hessen z. B. https://www.digll-hessen.de/
[re:1] Screami5 am 21.06. 11:40
+4 -
@DataLohr: eragon1992 hat aber von funktionierenden Programmen gesprochen.
Ich kenne das von Hessen nicht also mag das dort so sein, aber ich weiß, dass es bei Rheinland-Pfalz und Saarland weit davon entfernt ist von einem funktionernenden Dienst zu sprechen.
[re:1] nicknicknick am 21.06. 11:46
+3 -
@Screami5: Nö, die Plattformen der Länder sind durch die Bank weg Schrott. Bin selbst ein großer OS-Fan, aber so ist nun einmal die Realität.
[re:3] sepost am 21.06. 11:53
+ -
@eragon1992: Alternative: https://softmaker.de/bildung
[re:1] eragon1992 am 21.06. 12:11
+2 -
@sepost: Ist da etwas dabei, dass mit Microsoft Teams vergleichbar ist? Soweit ich weiß, ist das nicht der Fall.
[re:1] Drachen am 21.06. 14:35
+1 -1
@eragon1992: Einerseits könnte man Teams auch ohne das ganze MSO nutzen und andererseits gibt es soger mehrere gute Alternatven zu Teams.
Ob Teams seinerseits rechtskonform nutzbar ist, wird sehr unterschiedlich betrachtet; tatsächlich wäre hier eine Art "abschließende" gemeinsame Meinung der verschiedenen Landesdatenschützer sehr wünschenswert.
[re:4] Drachen am 21.06. 14:32
+2 -2
@eragon1992: Du zäumst das Pferd m.E. von hinten auf. Ein wenig Datenschutzbashing ist zwar beliebt und bringt ohne viel Aufwand viel Zustimmung Gleichgesinnter, aber in der Sache liegst du trotzdem komplett daneben - meiner Meinung nach natürlich nur.

Punkt 1: Das deutsche Bundesdatenschutzgesetz war seinerzeit so gut, dass auf seiner Basis die EU ihren Datenschutz harmonisiert hat. Bei den meistens ziemlich zerstrittenen EU-Mitgliedsstaaten will das etwas heißen!
Leider war das BDSG ein zahnloser Tiger mangelns effektiver Sanktionierung bei Gesetzesverstößen. Nicht zuletzt in diesem Punkt hat die DSGVO eine Verbesserung gebracht.

Punkt 2: Die Datenschützer verbieten nicht halb so oft, wie es gern behauptet wird. Können sie auch garnicht! Ihre Aufgabe ist die Überwachung der Einhaltung der einschlägigen Datenschutzvorschriften - und den Job möchte ich nicht haben. Sind sie unaufmerksam oder großzügig, hagelt es Ärger, und machen sie ihren Job gut und verweisen auf Probleme oder wie hier auf Unvereinbarkeiten, hagelt es auch nur Ärger.

Punkt 3: Die DSGVO ist seit ca. 8 Jahren bekannt. Es wäre nun interessant zu erfahren, weshalb viele Leute wie du jetzt auf die Datenschützer einhauen, die offenbar einen guten Job machen, statt auf die tatsächlichen Verursacher des Dilemmas, also die Schulbehörden oder halt Microsoft.

Punkt 4: Wieso sollen die Datenschützer Alternativen vorschlagen? Die sollen Methoden oder Vorgänge auf Gesetzeskonformität prüfen und ganz sicher nicht aktiv etwas vorschlagen! Einerseits würden Empfehlungen von Datenschützern eine Art Filterung des Marktes vorwegnehmen und nebenbei andere, ebenfalls Datenschutz-konforme Lösungen aktiv benachteiligen.
Andererseits haben sie nicht mal ansatzweise die Ressourcen für aktive Marktbeobachtung und Produktauswahl, sie haben ja meist kaum genug Leute für ihre ureigenste Aufgabe!
[o6] mh0001 am 21.06. 10:18
+3 -4
Das wäre eine gute Gelegenheit für Microsoft, hier einzuspringen. Analog zum früheren Office 365 University, wo man 4 Jahre für 69€ bekommen hat (gibt es ja leider nicht mehr meines Wissens nach), könnte man für Schüler nach erfolgtem Nachweis eine überaus günstige Jahreslizenz anbieten, sowas wie 15€/Jahr.

Die Idee wäre dann, dass weder Schule noch irgendein Ministerium etwas dagegen sagen könnte, wenn die Schüler sich das einfach privat kaufen. Es ist ja nicht verboten, mit privaten Geräten zu lernen, und darauf kann Software installiert und genutzt werden wie jeder will.

Für die Schüler, wo der private Kauf auch zu sehr geringen Kosten nicht zu stemmen ist, findet sich schon irgendeine unbürokratische Lösung. Während meiner Schulzeit wurde irgendwann eingestellt, dass Lehrbücher kostenlos offiziell über die Schule zur Verfügung gestellt wurden, und die Schüler mussten sich diese offiziell selber besorgen. Daraufhin wurde dann eben ein privater Lehrbuchverein gegründet, für den gespendet wurde um das auch für die zu finanzieren, die sich keine teuren Bücher jedes Jahr leisten konnten.
[re:1] ckahle am 21.06. 12:33
+4 -
@mh0001: Wie soll das laufen? Die Lehrer sagen ihren Schülern, dass es der Schule nicht möglich ist, gegen Gesetze zu verstoßen, daher sollen die Eltern Geld dafür ausgeben, dass die Schüler es privat tun können? Super Idee, kann man dann ja auch in anderen Bereichen machen.
[re:2] Drachen am 21.06. 14:43
+ -
@mh0001: ich fände die Idee gut, wenn man MSO noch ohne MS-Konto installieren (und nutzen) könnte. Früher gab es einen Key, der wurde online geprüft, aus die Maus. Kein MS-Konto nötig.
Und es gab auch vergünstigte Lizenzen für Schüler und Lehrer etc., also war eigentlich alles ok.

"Für die Schüler, wo der private Kauf auch zu sehr geringen Kosten nicht zu stemmen ist, findet sich schon irgendeine unbürokratische Lösung." - Davon gibt es sogar mehrere. Neben LibreOffice und dem zwar nicht kostenlosen Softmakeroffice gibt es von Letzterem noch einen kostenfreien Ableger, nämlich FreeOffice. Dort kann man wie im SoftmakerOffice sogar die GUI umstellen, sofern man eine Optik und Bedienung wie bei MSOffice bevorzugt.
[re:1] Labidium am 21.06. 15:48
+2 -
@Drachen: also ich konnte mein Office 2019 ohne Konto nur mit Key aktivieren. Beim Abo Modell 365 ist natürlich klar das man sein Konto braucht
[o7] chris899 am 21.06. 10:31
+ -
Geht es hier nun grundsätzlich um die Programme Word, Excel etc. oder nur um die Programme in Verbindung mit dem 365 Cloud Abo/Kontozwang ? Sonst bliebe immer noch Office 2019.
[re:1] DataLohr am 21.06. 11:28
+3 -2
@chris899: dem Datenschützer geht es um die Unternehmenspraktiken und die nicht vereinbarkeit mit unserem Rechtssystem, da kann man leider auch nicht diskutieren, MS passt sich nicht dem deutschen Recht an ohne wirklich wichtigen Grund.

Der Schüler hat einfach keine Ahnung was es überhaupt alles an möglichkeiten gibt.
Das kann man ihm auch nicht vorwerfen, dafür ist er ja Schüler, er muss es eben noch lernen.
Das die Schulen aber noch nicht die möglichkeiten der Länder nutzen ist ein Grund, warum man es evtl. nur über verbote hinbekommt. Es gibt nämlich die Plattformen schon: Hesen z. B. https://www.digll-hessen.de/
[re:1] Wolfi_by am 21.06. 14:01
+1 -
@DataLohr: Was viel wichtiger wäre zu wissen was denn wo an Daten gesammelt wird... Oder sind es telemetriedaten? Wo steht dass was an persönlichen Daten gesammelt wird? Wer hat das nachgeprüft und wie war das Ergebnis?
Und zum Thema Abhängigkeit... Man ist immer von irgendjemand abhängig... Ausser die Schüler schreiben ihre eigenen Anwendungen in assembler
[re:2] ckahle am 21.06. 12:34
+2 -
@chris899: Es geht um die Cloud-Sachen. Word und Excel bekommt man auch so hin, das stimmt wohl. Schwieriger wird es allerdings bei Teams u.ä.
[o8] Belarus am 21.06. 11:20
+ -1
Naja. Ich will ja nicht unken. Angefixt, und nun soll was anderes auf den Desktop? Kein Wunder. Das sind die Kunden von Microsoft für die Zukunft.
Ich gebe es zu, ich habe es auch installiert, ist eine alte Version.
Damals ab Windows3.11 gab es auch kaum was anderes, (gab es schon) das mit dem System funktionierte. Eine Abhängigkeit habe ich nie verspürt. Man hat das Produkt genutzt, damit geschrieben und gedruckt und gut.
Klar, Microsoft hatte immer Write als Ersatz.

Die neueren Versionen würde ich auch nie installieren. Mir zu überfrachtet, mir zu viel Online. Mir zu abhängig und Abo.
[o9] DRMfan^^ am 21.06. 11:55
+1 -
Wo ist das Problem, in der Benutzerverwaltung (so liest es sich für mich)? Dann nennt man die Accounts in Office365 einfach nicht beim richtigen Namen, sondern Schueler1996-123 und nur schulintern gibt es die Zuordnung zu den Realnamen der Schüler.
[re:1] scar1 am 21.06. 16:27
+1 -
@DRMfan^^: genau, wie bei der Schule meiner Kinder wo die Schüler einfach durchnummeriert sind und in Teams ALLE mit einer 1 angzeigt werden als "Initiale" (weil die halt 10001, 10002, 10003,.... heissen).... Workaround: "macht euch ein Bild von euren Initialen oder so, dass man euch erkennen kann"... Allerdings mal wieder ohne Anleitung, sodass es halt wie Kraut und Rüben aussieht, weil jede ihr eigenes Süppchen kocht
[re:1] DRMfan^^ am 21.06. 20:01
+1 -
@scar1: Mal ehrlich, die Initialen von 35 Schülern in einer Klasse sind auch nicht wesentlich hilfreicher, da gibts auch genug Kollisionen. Man kann aber auch einen Gastzugang nehmen, da ist dann freie Namenswahl.
[10] Twinks am 21.06. 12:13
+2 -2
Und das kommt dabei raus wenn Deutschland mal wieder Musterschüler spielen will. Wir verbieten erstmal was... um die Konsequenzen kümmern wir uns später. Viel später...
Irgendwann kommt dann mal wieder jemand mit OpenOffice um die Ecke, irgendeiner obskuren Lösung für Video Calls und wundert sich dann warum der Mist nicht angenommen wird.
[11] Schwips2020 am 21.06. 12:44
+2 -3
Wehret den Anfängen!
Man muss nur mal schauen, wie sich das im Heimatland mit den Komplettlösungen von Microsoft an Schulen entwickelt hat !
Alles, aber wirklich ausnahmslos alles wird durchleuchtet, bis hin zu den E-Mail Konten der Schüler*innen. Privatsphäre ist für das Unternehmen diesbezüglich ein Fremdwort und für unserer Schüler*innen bald auch wenn wir das normalisieren !
[re:1] FatEric am 21.06. 15:41
+2 -
@Schwips2020: Sollte es am Ende nicht vielleicht möglich sein, dass die Schüler hier selber entscheiden? Wir machen uns da sorgen um Datenschutz und die Kiddis springen fast alle mit Smartphones rum, die ebenso munter Daten Sammeln.
[12] Screenzocker13 am 21.06. 13:09
+1 -
Office 2000 CD rauskramen und go :)
[13] zivilist am 21.06. 13:14
+3 -1
toll sowas verbieten wollen aber dann keine akzeptable andere Lösung parat haben. In München ist ja beispielweise Linux gescheitert. Diese hatte ja OpenOffice verwendet, war auch nicht recht. Bringt halt nic alles zu verbieten was gut ist aber keine Alternativen selbst entwickeln oder entwickeln lassen (kostet richtig viel Steuergeld!) oder zu empfehlen.
[re:1] Drachen am 21.06. 14:51
+1 -2
@zivilist: siehe o4 - re5
Die Datenschützer verbieten nicht und selbstverständlich sind sie überhaupt nicht zuständig, Alternativen zu benennen! Frag doch lieber mal, warum die Schulbehörden auf Lösungen bestehen, welche nichts rechtskonform sind, oder warum Microsoft in Europa Proukte anbietet und anbieten darf, die gegen EU-Recht verstoßen!
LiMux war ja nun auch eine ganz andere Baustelle und der Wechsel zurück zu MS Windows war sachlich in den Fachanwendungen und politisch in dem Amsstuben begründet, aber nicht in LibreOffice. Spannendes Thema, aber passt hier nicht.
[14] KarstenS am 21.06. 15:23
+2 -
Warum muss es denn Office 365 sein?

Das gesamte Kultusministerium mit all seinen Schulen ist ja wohl groß genug, um auf Enterprise Verträge abzuschließen. Die lassen sich schon wesentlich besser abschotten und in der Summe wäre diese Lösung auch noch deutlich billiger.

Mit welchem Programm der wohl seinen Bericht zu dem Thema geschrieben hat?
(Stichwort: Wasser predigen, Wein trinken)
[re:1] sepost am 21.06. 16:09
+1 -
@KarstenS: Kultusministerium? Bitte nicht! Das KM in Bayern hat vom Rechnungshof eine kräftige Watschn erhalten, weil die Software zur Schulverwaltung noch nicht zu 100% verteilt ist. Aktuell sind es 75%, 100% soll 2028 erreicht werden!! Projektbeginn war 2004!
hier ist die Meldung: https://www.br.de/nachrichten/bayern/orh-ruegt-schul-it-schallende-ohrfeige-fuers-kultusministerium,SYj9O5t
Solange wir solche "Spezialisten" haben, wird es bei uns nie was.
[15] GlockMane am 21.06. 19:49
+ -1
Wer ohne MSO abgehängt wird, hat andere Probleme ;) Außerdem gibt es vernünftige Alternativen wie z.B. SoftMaker oder meinetwegen auch LibreOffice und es wird eh viel zu viel in Office Apps gemacht (vor Allem Excel)..
[16] Aerith am 21.06. 20:41
+3 -
Dusseliges Deutschland. MS Office ist Industriestandard, das hat gefälligst in Schulen angeboten zu werden.

Man kann ja gerne offene Alternativen dazunehmen, keiner sagt das MS da eine Monopolstellung innehaben muss.
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