Windows 11: Frühe Benchmarks deuten auf Performance-Schub hin

Witold Pryjda am 21.06.2021 09:15 Uhr
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Vergangene Woche ist Windows 11 durchgesickert, eine frühe, aber vollständig lauffähige Version kann seither installiert werden. Das machen auch viele Nutzer und sie graben auch immer tiefer im Betriebssystem. Ein Anwender wollte wissen, ob und wie die Leistung profitiert.

Windows 11 ist am Dienstag der vergangenen Woche an die Öffentlichkeit durchgesickert und Microsoft versucht seither mit aller seiner Macht, das "PR-Desaster" zu minimieren und die ISO aus dem Netz zu bekommen. Doch das ist natürlich im Grunde sinnlos, denn keine DMCA-Beschwerde oder Abmahnung bekommt die Zahnpasta wieder in die Tube hinein.

Auch ein YouTuber namens Ben Anonymous hat sich Windows 11 geschnappt und das aktualisierte Betriebssystem näher angesehen. Allerdings meint er, dass es sich bei seiner Fassung nicht um die durchgesickerte Version handelt. Ben Anonymous hat vor allem unter die Haube geblickt und sich angesehen, wie sich die Performance des Betriebssystems verhält.

Windows 11 - Das neue und das alte Startmenü in Aktion
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Vielversprechende Ergebnisse - aber sind sie korrekt?

Und seine Erkenntnisse sind, wenn sie sich später in der finalen Version bestätigen, mehr als vielversprechend. Schon alleine der Titel seines Videos deutet das an, demnach "zerstören" die Windows 11-Benchmarks jene von Windows 10. Dazu nahm der YouTuber einen Laptop mit u. a. Intel Core i7-10875-CPU und Nvidia GeForce RTX 2070 Super-Grafikkarte.

Die Boot-Zeit lag bei 13 Sekunden, das ist drei Sekunden schneller als Windows 10. In 3DMark und Geekbench konnte Ben Anonymous in vielen Disziplinen teils deutlich bessere Werte bzw. Scores erreichen. Allerdings sollte man diese Erkenntnisse mit einigermaßen großer Vorsicht genießen. Denn es ist möglich, dass diese Ergebnisse nicht ganz sauber erzielt worden sind (alles muss aber durch sekundäre Quellen noch bestätigt oder widerlegt werden)

So meint Windows Central, dass die im Video präsentierten Benchmarks ungenau sind. Denn während bei Windows 10 allem Anschein nach mit "empfohlenen" Einstellungen gemessen wurde, kam bei Windows 11 der Modus für hohe Performance zum Einsatz. Man sollte die gezeigten Benchmarks also nicht für bare Münze nehmen. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Verbesserungen geben wird, denn es gibt andere Berichte, die eine verbesserte Leistung in Aussicht stellen.

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