GMK NucBox 2: Mini-PC mit Intel Core i5 & zwei HDMI-Ports im Test

Tobias Rduch, 24.06.2021 08:52 Uhr 1 Kommentare
Nachdem GMK im vergangenen Jahr die NucBox auf den Markt gebracht hatte, wurde nun ein neuer Mini-PC veröffentlicht. Das Nachfolger-Modell ist deutlich größer und bringt stärkere Komponenten mit sich. Wir haben das Gerät getestet und die Vor- und Nachteile zusammengefasst. Das NuxBox 2 genannte Modell ist mit 125 x 110 x 50 Millimetern deutlich größer als sein Vorgänger. Die GMK NucBox war 62 x 62 x 42 Millimeter klein. Dafür wurden in dem neuen Modell wesentlich bessere Komponenten verbaut. Der Hersteller bewirbt das Gerät als Allrounder, der sich für den Einsatz im Office-, Entertainment-, Gaming-, und Education-Bereich eignet. Es handelt sich um einen vollwertigen Computer, der unterschiedliche Betriebssysteme ausführen kann. Ab Werk ist Windows 10 Home auf der NucBox 2 installiert.

Intel i5-Prozessor mit acht Gigabyte RAM

Das Herzstück des Mini-PCs stellt der Intel Core i5-8279U dar. Die CPU gehört der Coffee Lake-U-Reihe an und bringt vier Kerne, die jeweils mit 2,4 bis 4,1 Gigahertz takten, mit sich. Der DDR4-Arbeitsspeicher ist acht Gigabyte groß und taktet mit 2666 Megahertz. Natürlich besitzt das Gerät keine eigene Grafikeinheit. Als GPU wird der integrierte Iris Plus Graphics 655-Chip verwendet. Die maximale Leistungsaufnahme des Prozessors beträgt 28 Watt.

GMK NucBox 2
Spezifikationen der GMK NucBox 2

Speicher mit SSD, HDD & MicroSD erweitern

Sowohl das Betriebssystem als auch die per­sön­li­chen Daten des Nutzers werden stan­dard­mäß­ig auf einer SSD gespeichert. Die Speicherkapazität beträgt 256 Gigabyte. Der Slot kann vom Nutzer allerdings auch mit einer SSD, die maximal ein Terabyte groß ist, belegt werden. Außerdem kann eine 2,5 Zoll-HDD mit einer Größe von bis zu zwei Terabyte eingebaut werden.

Darüber hinaus verfügt die GMK NucBox 2 über einen SD-Kartenslot an der rechten Seite. Hier können MicroSD-Karten mit dem Mini-PC verbunden werden. Wie viel Speicherkapazität die Karten maximal besitzen dürfen, um von dem Gerät erkannt zu werden, ist unklar.

GMK NucBox 2
Die GMK NucBox 2 nimmt deutlich...


GMK NucBox 2
...mehr Platz ein als der Vorgänger

Keine Probleme mit Bluetooth und WLAN

Die NucBox 2 kann über verschiedene Wege an ein Netzwerk angeschlossen werden. Im Gegensatz zum Vorgänger besitzt das neue Modell einen Ethernet-Anschluss, der Gigabit-LAN unterstützt. Wer sich kabellos mit dem Internet verbinden möchte, kann auf das eingebaute WLAN-ac- und Bluetooth 4.2-Modem zu­rück­grei­fen. Sowohl bei der Nutzung von Bluetooth-Kopfhörern als auch beim Herstellen einer WLAN-Verbindung gab es keine Probleme.

Verarbeitungsmängel konnten wir nicht feststellen. Das Gerät wirkt und steht stabil. Die GMK NucBox 2 verfügt über ein mattes Metallgehäuse. Lediglich die glänzende Oberseite ist aus Plastik gefertigt und anfälliger für Schmutz, Kratzer und Fingerabdrücke. Mit einem Gewicht von 426 Gramm ist das Modell etwas leichter als ähnliche NUC-Systeme.

GMK NucBox 2
Die Oberseite der NucBox 2 wirkt hochwertig, besteht allerdings nur aus Plastik

Aufgrund der verbauten Komponenten wird die Box aktiv gekühlt. Hierzu wurde ein Lüfter an der Unterseite platziert. Die warme Luft strömt an der Rückseite heraus. Wenn keine for­dern­den Anwendungen geöffnet sind, ist die NucBox 2 relativ leise. Der Lüfter ist jedoch hörbar, wenn das Gerät stark ausgelastet ist. Vor allem die Rückseite erhitzt sich schnell, sodass sich auch die Metallstücke der verbundenen USB- und HDMI-Kabel erwärmen.

Bei einem Mini-PC kommt es nicht nur auf die reinen Spezifikationen, sondern auch auf die Anschlüsse, die Alltags-Performance und den Preis an. Auf den nächsten Seiten haben wir viele Details zu den Themen zusammengefasst. Jetzt hier klicken und weiterlesen!



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