Patent beschreibt Quad-Kamera im Display mit Microsoft Logo-Design

Roland Quandt am 07.06.2021 13:53 Uhr
Microsoft hat ein neues Konzept für die Integration von vier Kameras in seinen mobilen Hardware-Produkten patentiert, bei dem man die Sensoren so anordnen will, dass sie dem Microsoft-Logo entsprechen. Ob dieses Konzept aber je zum Einsatz kommt, ist offen.

Wie LetsGoDigital entdeckte, arbeitet man bei Microsoft an einem neuen Konzept für die Integration von vier Kamerasensoren in einem Smartphone oder Tablet. Dabei will man nicht nur für jedes Farbspektrum separate Kameras verbauen, sondern diese auch noch so anordnen, dass sie äußerlich das Microsoft-Logo bilden.

Patent: Quad-Kamera bildet Microsoft-Logo
Die vier Kameras sollen zusammen aussehen wie das Microsoft-Logo

Im Grunde sieht der Ansatz also vor, je einen Kamerasensor mit Farbfiltern für die Erfassung von Rot, Grün, Blau und Gelb zu installieren. Wie üblich soll dann die Software auf dem jeweiligen Endgerät zusammen mit dem Signalprozessor die von den Sensoren erfassten Daten verarbeiten und zu einem Foto zusammensetzen.

Patent: Quad-Kamera bildet Microsoft-Logo

Microsoft will sich dabei Technologien aus dem Bereich der Computational Photography bedienen, was in heutigen Zeiten dem üblichen Standard entspricht. Kurios ist aber vor allem, was Microsoft machen will, wenn die Kameras nicht genutzt werden. Sie sollen durch ihre Anordnung im Quadrat nämlich auch eine Art Microsoft-Logo bilden, das sich bekanntermaßen ebenfalls aus vier "Kacheln" zusammensetzt.

Interessanterweise erwägt Microsoft sogar, das quadratische Kamera-Array, das sogar mit seinen Filtern für die einzelnen Farben des Firmenlogos steht, auch als eine Art Under-Display-Frontkamera zu verwenden. Im ungenutzten Zustand sollen die Kameras dann hinter einem auf dem darüberliegenden Display angezeigten Microsoft-Logo oder einer Art Benachrichtigungs-Leuchte versteckt werden.

Microsofts Patent beschreibt die Verwendung des Konzepts nicht nur in einem Smartphone, sondern auch in Notebooks oder Desktop-Monitoren und Tablets. Vorerst bleibt das Ganze aber wohl ein Gedankenspiel. Das Patent wurde nämlich schon 2019 angemeldet, aber erst jetzt veröffentlicht. Ob jemals ein fertiges Produkt erscheint, bei dem das Patent in die Tat umgesetzt wird, darf mehr als bezweifelt werden.
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