Verkaufszahlen: Nintendo Switch dominiert PS5 und Xbox Series X

Stefan Trunzik, 21.05.2021 07:55 Uhr 8 Kommentare
Die Nintendo Switch überflügelt die Next-Gen-Konsolen Play­Station 5 und Xbox Series X hinsichtlich der weltweiten Verkaufszahlen im ersten Quar­tal 2021. Beinahe sechs Millionen Geräte sollen über den Ladentisch ge­gangen sein. Mehr als bei Sony und Microsoft zusammen. Das unabhängige Marktforschungsunternehmen Ampere Analysis zeigt in einer Auswertung der Verkaufszahlen zwischen Januar und März 2021 die weiterhin anhaltende Beliebtheit der Hybrid-Konsole Nintendo Switch. Mit insgesamt 5,86 Millionen verkauften Einheiten konnte der japanische Hersteller die Gunst der Stunde nutzen, um seine Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um weitere 12 Prozent zu erhöhen. Die Analysten bescheinigen Nintendo somit sogar mehr verkaufte Konsolen als das Unternehmen zuletzte selbst bestätigt. Für die Sony PlayStation 5 und die beiden Microsoft-Modelle Xbox Series X sowie Series S gibt Am­pere Analysis 2,83 Millionen respektive 1,31 Millionen abgesetzte Geräte an.

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Hohe Nachfrage und Chip-Engpässe sorgen für leere Lager

Aus der von Herstellern bisher unbestätigten Statistik geht nicht nur die Dominanz der Nintendo Switch hervor, sondern auch der PS5-Fokus vieler Spieler. Liegt die Auswertung richtig, konnte Sony in den ersten drei Monaten des Jahres mehr als doppelt so viele Next-Gen-Konsolen verkaufen als die Redmonder. Alle drei Konzerne kämpfen dabei mit einer pandemiebedingt hohen Nachfrage und einem gleichzeitigen Chip-Engpass, der zu einer verhältnismäßig langsamen Produktion und weltweit leeren Lagern führt. Lediglich Nintendo kann mit Restbeständen für eine halbwegs annehmbare Verfügbarkeit der Switch sorgen.

Eine Normalisierung am Konsolenmarkt ist der­zeit nicht in Sicht. Experten und die Un­ter­neh­men selbst gehen davon aus, dass die Ein­schrän­kun­gen hinsichtlich der Verfügbarkeit bis in das Jahr 2022 und eventuell sogar darüber hinaus anhalten werden. Einzig und allein die alternativen Konsolen Nintendo Switch Lite und Xbox Series S sind aufgrund ihrer geringen Nachfrage problemlos lieferbar. Nintendo, Sony und Microsoft stehen nicht allein vor dieser Problematik. Auch die Grafikkarten-Hersteller AMD und Nvidia sind restlos ausverkauft, was zu Hardware-Wucherpreisen auf Auk­tions­platt­for­men wie eBay führt.

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