'Stop Elon' und 'Fuck Elon': Memecoins kritisieren Elon Musks Verhalten

Witold Pryjda am 19.05.2021 14:26 Uhr
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Elon Musk hat auf Twitter mehr als 55 Millionen Follower und viele seiner Anhänger kann man auch als fanatisch bezeichnen. Denn was Musk sagt, hat so­for­ti­ge Folgen. Das zeigt sich auch am Thema Kryptowährungen. Doch Musk hat auch viele Gegner - und die organisieren sich nun.

Elon Musk kann mit einem einzigen Tweet Kurse zum explodieren bringen, aber auch Ab­stür­ze auslösen. So hat der Tesla-Chef mehr oder weniger eigenhändig der Spaßwährung Doge­coin zu einem rasanten Aufstieg verholfen, vor kurzem hat er maßgeblich dazu beigetragen, Bitcoin auf einen nach wie vor anhaltenden Kurs-Crash zu schicken. Denn vergangene Woche teilte Musk per Twitter mit, dass Tesla Bitcoins nicht länger akzeptieren wird, wenig später gab es auch ein Hin und Her zum Thema, ob Tesla seine Bitcoin-Reserven abstoßen wird.

Anlegern und Kennern der Kryptowährungsszene ist die Macht von Musk schon länger ein Dorn im Auge, denn der 49-Jährige kann aus einer Laune heraus den Markt in die eine oder andere Richtung beeinflussen. Und es gibt auch schone eine Reaktion auf die jüngsten "Kryp­to-Es­ka­pa­den" Musks (via derStandard).


Typische Memecoins

So haben Musk-kritische Krypto-Fans zwei neue Währungen gegründet, die aus ihrer Ab­leh­nung des Tesla-Chefs keinen Hehl machen. Denn eine heißt "Stop Elon", die andere wird noch ein­deu­ti­ger und nennt sich "Fuck Elon".

Auch wenn $FUCKELON und $STOPELON sich derzeit über steile, sicherlich durch mediale Auf­merk­sam­keit befeuerte Kursanstiege freuen kön­nen: Beide Kryptowährungen sind natürlich kei­ne ech­te Konkurrenz zu Bitcoin und Co., son­dern sind als so genannte Memecoins zu be­zeich­nen. Ent­spre­chend werden sie sicherlich auch bald wieder in der Versenkung verschwinden.

China und Kryptos

Elon Musk ist derzeit allerdings nicht der einzige Grund, dass Bitcoin seinen jüngsten Sturzflug nicht bremsen kann: Eine wesentlich größere Rolle spielt nämlich die Ankündigung chinesischer Finanzindustrieverbände, Geschäfte und Transaktionen mit Kryptowährungen zu untersagen. Das bevölkerungsreichste Land der Er­de, das auch Standort für die meisten Miner ist, hat damit Bitcoin und Co. einen schweren Schlag verpasst.

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