Telekom: Weitere Großstädte bekommen eine Mio. Glasfaseranschlüsse

John Woll am 17.05.2021 18:53 Uhr
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Was in Berlin seinen Anfang nahm, soll jetzt auf drei Großstädte ausge­weitet werden: Die Telekom hat angekündigt, dass in den Metropolen Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf über eine Million "Fiber to the home"-Anschlüsse entstehen werden. Aber auch das Land hat man im Blick.

Glasfaser bis ins Haus wird für mehr Großstadtmenschen Realität

Fiber to the home, kurz FTTH, bringt Glasfaser bis zum Hausanschluss - in Deutschland für viele Anwender noch immer ein scheinbar unerreichbare Traumvorstellung. Wie die Telekom jetzt in einer aktuellen Meldung zu FTTH in Deutschland schreibt, gibt man für die drei Großstädte Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf neue ehrgeizige Ausbauziele bekannt. "Bis Ende 2025 will der Bonner Konzern mehr als einer Million Haushalten und Unternehmen in drei deutschen Großstädten direkte Glasfaser-Anschlüsse ermöglichen."

Glasfaserpotential wird nicht ausgeschöpft
Infografik: Glasfaserpotential wird nicht ausgeschöpft

Das Unternehmen erweitert damit seine Ankündigungen von März deutlich, wo man für Berlin angekündigt hatte, eine Million FTTH-Anschlüsse aufbauen zu wollen. Damit sagt die Telekom nun also offiziell zu, dass in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf insgesamt mehr als zwei Millionen direkte Glasfaseranschlüsse entstehen sollen. Neben Berlin wird Hamburg zum zweiten Vorzeigeprojekt mit 540.000 Haushalten und Unternehmensstandorten mit FTTH-Anbindung bis 2025. Auf Frankfurt am Main entfallen 375.000 Anschlüsse, Düsseldorf wird um 160.000 Glasfaser-Heimanschlüsse bereichert.

All das lässt sich laut Telekom-Vorstandsmitglied Srini Gopalan aber nicht ohne eine deutliche Erhöhung der Investitionen realisieren: "Bis 2024 von derzeit jährlich 1,5 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden nur für den Glasfaserausbau."

Das Land nicht vergessen

Die Telekom weiß natürlich auch um das große Reizthema der Ungleichbehandlung zwischen Stadt und Land bei Internetanschlüssen. Im laufenden Jahr sollen in unterversorgten ländlichen Gebieten insgesamt 200.000 Anschlüsse entstehen. "Insgesamt wollen wir bis Ende 2025 mehr als drei Millionen Haushalten im ländlichen Raum Glasfaseranschlüsse ermöglichen", so das Unternehmen.

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