WhatsApp: Was sich durch Akzeptieren der neuen AGB ändert

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[o1] DSC1905 am 12.05. 22:46
Danke für die ausführliche Recherche und den Artikel! I ?? Winfuture
[re:1] F98 am 15.05. 10:34
+3 -5
@DSC1905: Selbst wenn man selber WA deinstalliert nützt das nichts. Im Freundeskreis haben trotzdem alle meine Kontaktdaten die daraus wieder trianguliert werden.
[re:1] gettin am 16.05. 00:19
+4 -1
@F98: Natürlich nützt es was.
Zumal du das gleiche Argument auf alle negative Verhaltensweisen übertragen kannst. Finde die Einstellung irgendwie schade.

Du kannst übrigens bei Telegram neuen Leuten den Usernamen weitergeben. Dann haben die noch nicht mal deine Handynummer - können dich über telegram aber trotzdem anrufen und anschreiben.
[o2] Nixwiss am 13.05. 08:16
Ich für meinen Teil habe bereits entschieden WhatsApp nicht mehr zu nutzen, der Account wurde gelöscht und WhatsApp auch. Man muss nicht der Datenkrake Facebook noch zusätzlich Daten übergeben angesichts der Tatsache der letzten "Pannen" mit über 553 Millionen gehackten Accounts.
Es gibt zum Glück auch andere Möglichkeiten in Kontakt zu bleiben.
[re:1] iCheefy am 13.05. 09:12
@Nixwiss: Das fällt dir im Mai 2021 ein? Glückwunsch
[re:1] Lanicya am 13.05. 09:34
+8 -1
@iCheefy: Lieber spät als nie.
[re:2] Tomelino am 13.05. 14:48
+1 -1
@iCheefy: Mal sehen, was dir noch in deinem hoffentlich langen Leben unterwegs noch so einfällt...
[re:2] kurumi89 am 13.05. 11:21
+4 -9
@Nixwiss: In der Theorie würde ich zwar zustimmen, allerdings sehe ich die guten Alternativen nicht. Telegramm ist nicht wirklich besser. Über 80% aller Handyapps sind Datenkracken. Da macht WhatsApp den Braten nun auch nicht mehr wirklich fett. Wirklich zu meiner Person connecten können sie die Daten auch nicht. Von daher ist es mir fast wumpe.

Das Hauptproblem ist ohnehin, dass ein alleiniger Wechsel nicht ausreichend ist. Die meisten Leute kommunizieren nun mal über Whatsapp und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Bei solchen Dingen müsste halt der Datenschutz viel stärker eintreten. Am Ende verliert der Verbraucher.

Gehackte Accounts war unschön, allerdings muss man dazu sagen, dass kein Unternehmen davor sicher ist. Gibt viele Dienste die bereits einmal gehackt wurden, auch wenn das nicht an die große Glocke gehängt wurde. War ja auch nicht jeder davon betroffen (macht es natürlich nicht besser).

Fakt ist nun mal, dass Handys perse schon enorm viele Daten verschicken, egal was man tut. Das meiste kriegen die halt durch GPS Daten getrackt. GPS ausstellen ist quasi sinnlos. Die Daten werden trdm. getrackt. Das Handy verschickt dauerhaft so viele Daten, das würde dich wundern. Im Grunde ist da Whatsapp das geringste Problem :D

Mein Fazit: Leider darf man kein Smartphone verwenden, wenn man seine Daten nicht preisgeben möchte. Ansonsten kann man nur verhindern, dass die Daten der Person zugeordnet werden kann. Dies ist mitunter schwierig, da ja die Sim in der Regel auf dem eigenen Namen registriert ist. In den meisten Fällen dienen die Daten für benutzerspezifische Werbung = Geld. In den falschen Händen könnte man mit den Daten sicherlich noch viel mehr machen. Dafür bin ich aber zweifelsohne nicht wichtig genug.
[re:1] donald2603 am 13.05. 11:36
+2 -3
@kurumi89: Alternativen ist immer was man draus macht. Ich bin vor vier Jahren von WhatsApp weg und nutze nur noch die onboard-Funktion meines iPhones. Sprich für alle mit iPhone (die Mehrheit in meinem Umfeld) iMessage, für alle anderen das grüne Monster (Zitat aus Ginny & Georgia, Netflix). Das grüne Monster beschreibt despektierlich die SMS-Funktion. Auf dem iPhone merkst bis auf den farblichen Unterschied kaum das du über iMessage oder SMS/MMS kommunizierst.
[re:1] kurumi89 am 13.05. 22:03
+3 -
@donald2603: Das stimmt wohl, wobei man in dem Fall dazu auch sagen muss, was andere daraus machen. Viele Leute besitzen heutzutage hauptsächlich eine Internet Flat am Handy. Arbeitsgruppen werden in Whatsapp Gruppen organisiert. Allein aus dem Grund würde es mir schwer fallen, WhatsApp zu verlassen. Ich könnte sicherlich ein paar Engere Freunde aus meinem Freundeskreis dazu überreden, auch andere Dienste zu nutzen. Dennoch käme ich wohl nicht vollständig um Whatsapp herum. Eine Zersplitterung der Dienste erscheint dort ebenfalls nicht sinnvoll. Aus diesem Grund hat es FB ganz klug gemacht, als damals WhatsApp aufgekauft wurde. Solange nicht ein Großteil der Leute zu einem konkreten Dienst wechseln, wird man WhatsApp nicht vom Thron stoßen können. Die Vielzahl an Alternativen machen es eher schlimmer als besser. Es besteht zudem die Gefahr, dass sich die App auf längerer Sicht genau dahin wieder entwickeln wird.

Im Grunde stimme ich dir allerdings vollkommen zu. Der Konsument könnte das Ganze mitgestalten, wenn sich die Leute nur dagegen stellen würden (tun leider nicht genug).

Grundsätzlich ist aber auch die Frage, was die ganzen Onboard-Apps so an Daten weiterleiten. Das ist nämlich ebenfalls eine Menge. Das mein Kommentar übermäßig mit negativen bewertet wurde, kann ich gerade auch nicht nachvollziehen (waren wohl Telegramm Fanboys am Start :D).

Der Punkt ist halt. Es regen sich super viele Leute über WhatsApp auf und ich bin ebenfalls eine Person, die viel Wert auf Datenschutz legt. Allerdings betrifft dies den gesamten Smartphone und auch SmartTV Sektor. Die Geräte flüstern alle kontinuierlich nachhause. Ob das Gerät tatsächlich abgeschaltet ist, kann auch niemand wissen. Die GPS Taste ist eher Dekoration als tatsächlich funktional. Wie sonst kann bspw. Google (aber auch andere Dienste) wissen, wo man sich aufgehalten hat, obwohl der Dienst ausgeschaltet war? Denkt mal drüber nach. Es gab ein Paper dazu, dass Android wie auch IOS massig Daten senden. Kontinuierlich, non-Stop. Es scheint nur niemanden zu interessieren, es sei denn der große FB Konzern steckt dahinter. Aber Insta ist am Ende dann doch wieder okay. Ich verstehe es nicht.

Linux Phones könnten eine Alternative sein. Leider nicht ausgereift genug. Nach und nach scheinen wir auch die Kontrolle darüber zu verlieren. Man müsste halt verschiedene Dinge: Windows, IOS, Whatsapp, Telegramm usw. komplett boykottieren, um die eigenen Daten zu schützen. Die meisten Leute aus meinem Umkreis antworten folgendermaßen: "Ich habe ja nichts zu verbergen". Ich glaube die sind sich gar nicht bewusst, was alles gesammelt werden kann und welch exaktes Profil sich daraus erstellen lässt. Wirklich entziehen kann man sich den meisten Dingen leider auch nicht. Genau da beißt sich die Schlange (zumindest für mich) im Schwanz.
[re:1] Gast73109 am 14.05. 13:30
+2 -
@kurumi89: Ich muss es kurz los werden: Arbeitsgruppen gehören auf ein Arbeitshandy. Und wenn die Firma da drauf WA zulässt, sind es ja ihre Daten, keine persönlichen.
[re:2] gettin am 16.05. 00:24
+2 -1
@kurumi89: Stimmt halt nicht. Das sind alles Vorurteile und du hast dich offensichtlich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt.

Das Argument: Ich nutze Facebook, weil wenn nicht, dürfte ich ja gar kein Handy benutzen, ist etwas seltsam.
Auch dass die Alternativen Datenkraken sind, stimmt schlichtweg nicht. Lies dir doch die Facebook-Bedinungen durch und dann die der Alternativen. Ich würde einzig und allein Facebook mit Whatsapp als Datenkrake bezeichnen.
[re:1] kurumi89 am 20.05. 00:12
+ -
@gettin: Du hast meine Argumentationsgrundlage überhaupt nicht verstanden.
Offensichtlich hast du auch noch nie ein Paper dazu gelesen. Smartphones verschicken grundsätzlich Unmengen an Daten. Dahinter steckte viel mehr die Frage, warum sich die Leute bei FB immer aufregen, bei anderen Diensten aber nicht. Das scheint mir doch etwas inkonsequent zu sein. Entweder mir sind die Daten wichtig und ich schütze mich komplett oder mir sind die Daten nicht wichtig und dann installiere ich halt jeden Schrott.

Und ja, ich sehe keine wirklichen Alternativen. Dafür brauch ich mir die Nutzungsbedingungen gar nicht erst durchlesen. Matrix würde mich ggf. ansprechen. Es ist immerhin open soruce, aber wie bereits erwähnt, es müssten alle aus meinem Bekanntenkreis wechseln. Eine App, die nur ich verwende, bringt mir in diesem Sektor nun mal nichts. Falls es bei dir gelingt, dann kannst du dich ja freuen. Ich müsste wohlmöglich eine Menge Überzeugungsarbeit leisten. Dafür ist mir dann meine Zeit einfach zu schade. Da weiß ich besseres, um mich zu schützen ;)
[re:3] va!n am 22.05. 10:55
+ -1
Ziztat von kurumi89:
"allerdings sehe ich die guten Alternativen nicht. Telegramm ist nicht wirklich besser."

@kurumi89:
Wenn Du nur auf Telegram blickst, dann hast Du vorsichtig gesagt leider keine Weitsicht. Sicherlich springen viele - aufgrund des Bekanntheitsgrades / Mundpropaganda - erstmal auf Telegram, welches in der Tat mindestens genauso schlimm wie WhatsApp ist - wenn nicht gar sogar schlimmer im Bezug auf Datenschutz und Sicherheit.

Persönlich kann ich nur empfehlen, sich Signal anzuschauen... Das scheint um einiges besser und viele Sachen besser zu machen als WhatsApp. Alternativ - aber bzgl Datenschutz und Sicherheit (Betreiber innerhalb der EU) wäre noch Threema. Auch wenn dieses Feine Teil einmalig 3,99 EUR kostet, so ist das sicherlich gut investiertes Geld.

Auch darf man nicht vergessen, dass man auf einem Smartphone beliebig vieole Messenger instgallieren und gleichzeitig zutzen kann. (Meine Erfahrung bei vielen - insbesondere älteren Mitmenschen - ist einfach, dass viele entweder gar nicht wirklich wissen, ob und welche Alternativen es gibt. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele dieser Mitmenschen im Glauben sind, dass man nur einen einzigen Messenger auf dem Smartphone haben und benutzen kann. Viele waren positiv überrascht, als ich erfuhren, dass man eben beliebig viele andere Messenger ohne Probleme nutzen kann.

persönliches Fazit:
Ich bin inzwischen glücklich mit Signal und Threema. (Aktuell habe ich noch WhatsApp und Telegram, deren beider Accounts die Tage komplett gelöscht und dann die Apps entfernt werden.
[re:1] kurumi89 am 24.05. 10:25
+ -
@va!n: Hätten Sie die Kommentare unten ebenfalls gelesen, dann wüssten Sie, dass ich auch von Apps wie Matrix geredet habe. Die von mir angesprochene Alternativlosigkeit begründet sich eben nicht in dem Vorhandensein von alternativen Apps (davon gibt es massig), sondern eher in der Nutzerzahl. Der beste Messanger bringt mir nichts, wenn ich am Ende alleine dastehe.

Die große Masse an Apps ist sogar ein Problem, da dies einen gezielte Einigung schwierig macht. Ich möchte auf gar keinen Fall 10 Apps für einen Zweck haben. Das ist alleine schon Sicherheitstechnisch ein no go für mich. Darüber hinaus müsste man zunächst einmal klarstellen, dass die Alternative wirklich ein höheres Maß an Datenschutz bietet. Die Entwickler der App können schließlich immer viel versprechen. Aus diesem Grund müsste die App dann schon open source sein.

Aber ja, wir haben wirklich viele Möglichkeiten

Übersicht:

https://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_cross-platform_instant_messaging_clients
[re:3] McClane am 14.05. 13:17
+ -1
@Nixwiss: Ich bin kein Freund von FB,... aber du nutzt sicherlich auch kein Google, Android, IOS, oder gar das Internet ?
[re:1] gettin am 16.05. 00:22
+ -2
@McClane: Du kannst doch nicht Facebook mit den genannten Dingen in einen Topf werfen. Facebook verdient das Geld mit Korrelationen aus Nutzerdaten mit starkem Personenbezug.

Und das machen die so krass wie wohl kein anderen Unternehmen weltweit.
[re:1] McClane am 16.05. 09:34
+1 -
@gettin: Diese Einstellung halte ich für so naiv, wie ich es von einem Kind erwarte.
Selbst deine Bank sammelt (nicht für das tatsächliche Bankgeschäft nötige) Daten über dich!
Datenkraken sind sind (leider) die Zukunft!
[re:4] mh0001 am 22.05. 11:53
+ -
@Nixwiss: Gehackt wurde von diesen 553 Millionen keiner, da sollte man schon bei der Wahrheit bleiben. Es wurde eher mit einer Art "Trial&Error" - Verfahren zu langen Listen bereits bekannter Telefonnummern die Klarnamen ermittelt. Was jeder auch heute noch selbst tun kann, indem man eine Telefonnummer oder Mailadresse in die Kontaktsuche bei FB eingibt. Denn FB erlaubt es, beides zu hinterlegen ohne dass es öffentlich im Profil auftaucht, aber dennoch für die Suche genutzt werden kann, wenn ein Bekannter die Nummer bereits kennt.
Tickerst du jetzt automatisiert 500 Millionen random Handynummern da rein, liefert dir der FB-Kontaktfinder halt einen entsprechenden Datensatz.
Darum war glaube ich die Lösung dieses vermeintlichen "Hacks", dass FB schlicht die API stark limitiert hat. Wenn das nur noch mit hundert Nummern oder so am Tag geht, würde ein 500 Millionen Datensatz nun halt Jahre benötigen.
[o3] hausratte am 13.05. 10:13
Facebook hat eh alle Daten von daher ist es egal ob man WhatsApp nutzt oder nicht.
[o4] Aerith am 13.05. 10:24
"Registrierungsinformationen
IP-Adresse / Standort
Geräteinformationen
Transaktions- und Zahlungsdaten
Berichte und Leistungsnachweise"

Also wenn der Popelkram alles ist was die haben wollen, dann be my guest. Das sind keine Daten die Google bei einem Andriod Phone nicht ohnehin schon hätte.

Seh da keinen Grund ein Fass aufzumachen.
[o5] SuperSour am 13.05. 13:33
Ich nutze einfach Signal, ist DSGVO konform und Ende zu Ende verschlüsselt.
[re:1] Lanicya am 13.05. 15:23
+2 -3
@SuperSour:

Leider meine größte Sorge das die auch von Facebook gekauft werden.
[re:1] SuperSour am 13.05. 15:32
+7 -
@Lanicya: Sollte das passieren, werde ich eben wieder wechseln. Von daher sehe ich da kein Problem.
[re:2] Winnie2 am 15.05. 11:43
+ -
@Lanicya:
Da hat das Kartellamt sicherlich noch ein Wort mitzureden.
[re:3] ostseeratte am 15.05. 12:49
+3 -
@Lanicya: Signal ist doch eine Stiftung und die kann durch ihre Rechtsform nicht gekauft werden. Es ist quasi keine Firma, denn sie leben durch Spenden. Deshalb gibt es auch den Spenden Button unten. Ich habe für mich eine Dauerspende eingerichtet, denn ich will das es voran geht und dieser kotz mit dem Geschäft von Daten eingeschränkt wird. Mir gefällt Signal und die Idee des sicheren Austausches , muss ja nicht jedem gefallen.
[re:1] McClane am 16.05. 09:41
+ -
@ostseeratte: Jede Stiftung kann gekauft werden, sofern dies nicht vertraglich durch den Gründer (sofern nicht mehr lebend) untersagt ist, oder der Gründer sich zum Verkauf entschließt. Stiftungen sind rechtlich gleichgestellt wie Genossenschaften und Vereine a.G. (auf Gegenseitigkeit). Das Prinzip des Verkaufs ist natürlich nicht identisch mit einem Kauf, aber eine "Übernahme" ist selbstverständlich möglich. WhatsApp war auch mal eine gemeinnütze Unternehmung, der sich bis zum Lebensende damit Gesund gestoßen hat, dank dem Verkauf.
[re:2] TheBigHello am 13.05. 18:18
+2 -4
@SuperSour: Ich wollte auch schon mal das so gelobte Signal ausprobieren, bei der Registrierung kommt dann so ein Fenster "Signal wird nur ausgeführt, wenn du die Google-Play Dienste aktualisierst". Ich verwende aber gar kein Google, Signal habe ich über apk eingespielt. Das heißt dann also, vom Regen in die Traufe - dann hat/sammelt Google halt meine Daten. Tolle Option.
[re:1] SuperSour am 13.05. 23:32
+ -
@TheBigHello: Hast du probiert nach der Installation des Playstores/Signals den Playstore wieder zu entfernen/deaktivieren und dann Signal zu starten ?
[re:1] TheBigHello am 14.05. 00:00
+ -
@SuperSour: Auf dem benutzten Gerät gibts es keine Playstore App. Signal APK von der Signal Seite heruntergeladen und installiert. Nur das Registrieren klappt offensichtlich nicht ohne Google Dienste.
[re:1] SuperSour am 14.05. 00:05
+ -1
@TheBigHello: Kannst ja mal Google installieren und testen...
[re:2] TheBigHello am 14.05. 00:07
+ -2
@SuperSour: Google = Datenkrake , Facebook = Datenkrake Wo ist jetzt der Unterschied ?
[re:3] SuperSour am 14.05. 02:24
+ -
@TheBigHello: Mit "testen" meinte ich Signal, nicht Google.
[re:4] Elek am 14.05. 19:11
+ -1
@TheBigHello: Das wäre natürlich gaga, von der einen Seuche zur nächsten
[re:2] mh0001 am 22.05. 12:03
+ -1
@SuperSour: Mal kurz eingehakt - wo genau wäre das dann besser, wenn man auch bei Signal tricksen muss, um es ohne Google nutzen zu können?
Das wäre in etwa so als die WhatsApp apk zu hacken um die Verbindungen zu FB zu unterbinden, und dann zu sagen "hurra, jetzt ist alles super und ich kann WA unbeschwert weiter verwenden!".
Oder genau wie sich Freeware-Tools mit integrierter Spyware/Adware installieren, und dann mit einer Firewall die Kommunikation des Tools ins Netz zu blockieren, um ein gutes Gefühl dabei haben zu können das Tool zu benutzen.

Es kommt einzig und allein auf die Intention des Entwicklers an, ob man einer Software/App vertrauen kann oder nicht. Wenn die Signal-Entwickler auf die Google Play Dienste setzen, dann ist das gleich zu bewerten wie wenn WhatsApp auf Facebook Dienste setzt. Stoppt man deshalb die Nutzung des einen, kann man eigtl guten Gewissens nicht das andere nutzen. Nur weil man bei dem einen mit Gewalt vielleicht den Datenaustausch unterbinden könnte.

Wer aus Datenschutzgründen den Messenger wechselt, muss wirklich zu einem gehen der weder an die Google-Dienste noch sonst irgendwelche Drittdienste angeschlossen ist. Das schließt Sachen wie den Google Push Dienst ein. Ein wirklich komplett "sauberer" Messenger müsste aus dem Messengernetzwerk selbst gepusht werden bzw seine eigenen Dienste dafür mitbringen - oder eben im Hintergrund eine permanente Verbindung halten.
[re:1] SuperSour am 24.05. 00:19
+ -
@mh0001: Man braucht weder Google noch MicroG.
https://www.reddit.com/r/signal/comments/6e8z2n/why_does_signal_need_google_play_services/
[re:2] Reinhard62 am 14.05. 01:00
+4 -
@TheBigHello: Auf meinem Phone mit Custom Rom und ohne Google konnte ich Signal problemlos installieren. Falls du Probleme hast, empfehle ich die Installation von microG, das die Google-Dienste simuliert.
[re:1] TheBigHello am 14.05. 13:23
+1 -
@Reinhard62: Prima, danke
[re:2] SuperSour am 14.05. 16:38
+ -
@Reinhard62: Gute Idee, MicroG tut ja auch bei Vanced sehr gut seinen Dienst. ;-)
[re:3] Mitglied1 am 14.05. 21:13
+ -1
@SuperSour: So sauber ist der auch nicht,nutzt den Amazon Server.
[o6] Deafmobil am 13.05. 17:38
+4 -6
95% werden wohl die neuen AGB akzeptieren. Weil die meisten Kontakte fast nur Whatsapp nutzen.
Keiner die meisten Kontakten werden einfach zu Threema oder andere Messenger wechseln.
Sie haben genug mit ständigen Wechseln des Messengers. Angefangen von MSN Messenger, Camfrog bis hin zu Skype. Für Whatsapp ist die meisten letzte Wechsel. Dass Facebook die Daten sammelt ist die meisten egal. Die Datensammlungen werden auch von verschiedenen Behörden genutzt von Sozialämtern, Versicherungen bis hin zu BKA.
Nur weil Facebook die Daten sammelt macht jemand die Theater???
Also ich bin auch auf Facebook angemeldet. Da poste ich nur mein Geburtsort. Über Privatleben poste ich nie. Ich habe nur Facebook, Instagram und Twitter angemeldet damit ich die verlinkten Seite von News bis zu Promis lesen kann. Ein unangemeldete Gast kann die gepostete Beitrag und Bilder gar nicht sehen und lesen.
[re:1] Mocky am 13.05. 19:32
+1 -1
@Deafmobil: Genau ;-)
[re:2] MasselTopf am 15.05. 10:29
+3 -
@Deafmobil: Da war jetzt erst ein Bekannter von mir. Ja da war mal was hab auf..Ja.. geklickt. Meine Frage.. Für was hast Du auf ja geklickt..Seine Antwort das weiß ich doch nicht.. Genau so wird bei 99 % der Nutzer laufen die wollen gar nicht wissen zu was Sie gerade zugestimmt haben
[re:1] Deafmobil am 15.05. 13:41
+1 -
@MasselTopf: beim Registieren oder geänderte neue Regeln des AGB liest ja fast kein Mensch. 95% der Internetnutzer scrollen einfach die Seite nach unten, die Haken gesetzt und auf Button Zustimmen angeklickt. Ohne je die AGB gelesen zu haben.
[re:3] rallef am 16.05. 23:57
+ -
@Deafmobil: Wenn die Zustimmung für 95 % der User ok ist, ist doch alles paletti. Die 5 %, die in den Foren herumheulen (vermutlich sind es noch deutlich weniger, die tatsächlich wechseln), sind in einem Massenmarkt wie der Werbeindustrie völlig irrelevant und schießen sich, aus FB's Sicht, nur selbst ins Bein, was dort maximal ein Achselzucken bewirkt.
[re:1] Drachen am 22.05. 08:56
+ -
@rallef: ja und nein.
Die 5% sind i.d.R. auch Multiplikatoren, also Leute, die von ihrem Umfeld aus "Auskenner" betrachtet werden. Das würde dafür sprechen, dass mit Verzögerung noch Leute diesen 5% nachziehen.
Andererseits gibt es natürlich die Bequemlichkeit - man hört nur auf die Auskenner, wenn man selbst wenig oder nichts tun oder ändern muss.

Ich persönlich war nie bei FB und bin schon länger weg von WA - und kann sehr gut damit leben, dass mir nur ein sehr kleiner Teil meines Umfeldes gefolgt ist. Die mir wichtigen Leute habe ich auf Signal, Threema oder Telegram (einige auch auf mehreren davon) und wenn irgendwas nur über WA läuft, ist es eh nicht wichtig.

Ich schätze also, dass du in Summe völlig recht hast, und sich die FB-Manager noch lange keine Sorgen machen.
[re:1] NewRaven am 22.05. 15:58
+ -
@Drachen: Seh ich aus meiner persönlichen Erfahrung da anders. Niemand betrachtet den jemanden, der quasi allein wechselt als "Auskenner", weil die Erfahrung gezeigt hat, dass exakt das die Person ist, die 3 Wochen später eben dann doch wieder WhatsApp installiert hat - die multiplizieren dann auch erstmal nichts. Aus meiner persönlichen Bubble kann ich dir sagen, dass sowas eigentlich nur funktioniert, wenn sich ne handvoll Leute vorher und gleichzeitig darüber einig sind, zu wechseln... dann kannst du die anderen Leute mitziehen. Wenn nur einer da seinen rebellischen Alleingang macht, ist das meist zum Scheitern verurteilt. Natürlich kann man sagen: gut, wenn die anderen nicht wollen, bleib ich halt mehr oder minder allein in meiner Echokammer bei den anderen Clients, aber realistisch betrachtet ist das für die meisten Menschen ohne irgendeine Sozialphobie wohl eher keine ernsthafte Alternative. Und deshalb bleiben die Dinge auch vermutlich einfach so, wie sie sind... das nächste große Ding nach WhatsApp im Messengerbereich wird nicht ein "sichereres" Produkt sein, es wird auch kein Produkt sein, dass besseren Datenschutz bietet und es wird auch nicht zwangsläufig das Produkt sein, dass mehr Features für spezielle Anwendungsgebiete bereitstellt oder technisch einfach besser ist - das nächste große Ding wird ein Produkt mit super Marketing sein, dass einen irgendwie gearteten, aber für fast jeden nützlichen, einfachst zu bedienenden, neuartigen Vorteil bietet - oder gar etwas, dass andere Messenger längst bieten zentraler und einfacher umsetzt. Das ist das, womit du Massen abholst - wenns dazu noch sicherer ist, den Datenschutz mehr beachtet oder oder oder... das sind nette Boni oben drauf, aber im Bezug auf den Massenmarkt eben auch nicht mehr.
[re:2] Heia am 22.05. 09:00
+ -
@rallef: Die anderen 5% wissen aber auch, dass nicht nur die eigenen Daten (wie im Artikel beschrieben) an FB übertragen werden, sondern das ganze Adressbuch. Das führt dazu, dass die Datenhoheit der Kontakte nicht mehr bei mir liegt. Und ja, ich habe die neuen Bedingungen gelesen, und zwar im Originalen Englisch.
[o7] leander am 13.05. 18:57
+1 -
Je weniger persönliche Informationen geteilt werden desto besser.
Im Grunde teilt WhatsApp zwangsweise die WhatsApp-Daten an Facebook mit einer Zwangszustimmung der Datenschutzregeln die WhatsApp geschrieben hat. Der Typ der das geschrieben hat gehört verhaftet.
Dabei geht es auch laut Bericht um Zahlungsdaten, das hat mit Geld zu tun.
Das würde ich niemals freiwillig ins Internet persönlich teilen und schon garnicht zwangsweise an Facebook.
Mit WhatsApp stimmt etwas nicht
[re:1] Max.Headroom am 13.05. 19:00
+ -
@leander: ich kenne mich da nicht so aus, bitte erkläre mir, um welche Zahlungsdaten es geht. Muss man in WA echt eine Kreditkarte oder ein Konto hinterlegen?
[re:1] ibecf am 14.05. 10:04
+ -
@Max.Headroom: nein muss keine zahlungsdaten hinterlegen.

Es geht hier um Facebook Pay.

Facebook plant das man in allen Apps Zahlungen senden und empfangen kann.

In Brasilien hat man ja schon letzend Jahr angefangen mit WhatsApp Pay.
[o9] Kartello am 14.05. 14:27
+ -2
Hey Leute und Fans des Europäischen Datenschutzes. Ihr nutzt Office, Xbox, iTunes und weitere Produkte. Mal ganz ehrlich, wer hat die Nutzungsrechte der ganzen Produkte, die Ihr nutzt, gelesen und auch verstanden. Manch einer sagt sogar "Ich will das jetzt benutzen und der Rest ist mir egal!".
Super wenn WhatsApp es geschafft hat, dass alle Menschen jetzt weltweit sensibilisiert sind in Sachen Datenschutz und Nutzungsrecht.
Was will Facebook, WhatsApp usw. mit unseren Daten, außer das uns alles, auf die einzelne Person bezogen, an Werbung erreichen wird. Der Rest ist im Datenschutz (National und über internationale staatliche Abkommen) geregelt sowie Überwacht.
Jeder hat das Recht Vereinbarungen zuzustimmen oder eben nicht. Doch muss auch jeder mit den Konsequenzen sowie eigenen Entscheidungen leben. Also willkommen im freien Leben der eigenen Einflüsse.
[10] MasselTopf am 15.05. 09:46
+1 -
Was sich durch Akzeptieren der neuen AGB ändert ?? Das es viele nicht mehr auf Ihrem Smartphone haben.
[11] avril|L am 15.05. 10:33
+ -1
Gut an sich finde ich es ja nicht besonders schön, wenn Firma x oder y irgendwelche Daten über mich hat.
Jetzt aber mal ehrlich, alle die hier ein Fass aufmachen ... Warum seit ihr überhaupt online ? Ihr müsstet eigentlich alle im Tiefsten Wald leben und hoffen das euch der Förster nicht sieht, denn der könnte euch beobachten oder an andere melden etc.

Datenschutz ist sicherlich ein Hohe Gut aber was die "Bundesregierung" über euch alles weiß, scheint euch ja wohl nicht zu stören (SCHUFA, Führerscheinstelle, Jobcenter, Banken Paysafecard, Deutschlandkarte etc.) und jetzt ist es Facebook ein Amerikanisches Unternehmen das in meinem Leben mal so gar keine Rolle Spielt. Es hat kein Einfluss, weder positiv noch Negativ.

Leute mal ehrlich, es gibt zig Firmen die Daten über euch/uns/mich sammeln, das wird sich eh nie verhindern lassen. Alleine die Tatsache das ich hier einen Text schreibe, lässt sich später irgendwie nachverfolgen sogar mit dem Inhalt der hier steht.

Was Whatsapp angeht, die Sammeln schon seit 2016 Daten über euch/uns nur mal so nebenher also spielt es am Ende keine Rolle da sie schon vorhanden sind.

Ist es ein schönes Gefühl ... nein mit Sicherheit nicht. Ich für meinen Teil kann nur versuchen halt wenig persönliches Preis zu geben, nicht wie alle auf Instagram ihr Privatleben zu posten, wer mit wem wo und wann ...

Ach ja Instagram gehört auch zu Facebook, also viele viele haben ihr Daten so oder so freiwillig abgegeben.

So und nun her mit den ganzen (-)

Danke fürs lesen.
[12] Elek am 15.05. 17:42
+ -1
Für Face­book ist heute ein guter Tag
[13] moon47 am 15.05. 21:20
+3 -
Da ich auch Facebook schon den Rücken gekehrt habe, wird es nun auch noch WhatsApp treffen.

Zu Anfang fand ich FB ganz gut, Leute wiederfinden, die man lange nicht mehr gesehen hat, weil sie jetzt verpartnert oder weggezogen sind, war interessant. Aber dann hat man diese Leute in der FB-Freundesliste und nach etwas Hin- und her Geschreibe, schläft das auch wieder ein. Immer nur neue Statusmeldungen zu kommentieren bzw. ab zu harken, fand ich zunehmend langweiliger. Und NEIN es fehlt mir nicht.
[14] Nomex am 16.05. 11:25
+ -1
Selbst wenn WhatsApp also Euer Konto nicht löscht, zwingt Euch die App im Grunde dazu, den Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien zuzustimmen, wenn Ihr den Mes­sen­ger weiterverwenden wollt.

Also Kurz: Wie die Regierung mit Impfen. Es gibt keine Pflicht, aber will man seine Freiheit zurück, muss man :D Also brauch man sich da nicht aufzuregen. Läuft ja hier nicht anders.
[15] heidenf am 16.05. 15:01
+4 -
Daten gegen kostenlose Nutzung. Das war schon immer der Deal.
Hat hier jemand wirklich geglaubt, Wirtschaftskonzerne bieten Leistungen aus Nächstenliebe an?
Wer seine Daten nicht preisgeben will, kehrt diesen Diensten eben den Rücken, so einfach ist das.
[16] junior50 am 22.05. 10:22
+ -1
Eine sehr unübersichtliche Seite...lfd. Änderungen..aber nicht hervorgehoben :-(
[17] dvdwildsau am 23.05. 02:56
+ -
Das Smartphone ist das Problem, nicht Whatsapp

mit keinem "Bunten bildchen" aus dem App Store ist man sicher

Deswegen sind die Dinger auch so Billig.

cu eure DVDwildsau
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