Nvidia GeForce RTX 3050 (Ti) vorgestellt: Raytracing für günstigere PCs

Roland Quandt, 11.05.2021 15:04 Uhr 6 Kommentare
Nvidia hat heute die neue Nvidia GeForce RTX 3050 und RTX 3050 Ti offiziell vorgestellt. Die beiden neuen GPUs sollen die Nachfolge der alten GTX 1650-Serie antreten und dabei deutlich mehr Leistung bieten. Außerdem landet die Ray-Tracing-Unterstützung in günstigeren Laptops. Samsung hatte die Überraschung bereits im April verdorben, doch jetzt ist es offiziell soweit: die Nvidia GeForce RTX 3050-Serie ist da. Im Grunde richten sich die neuen Grafikchips an die Hersteller von Gaming-Laptops der unteren Preisklassen. Natürlich sind sie dementsprechend nicht einmal im Ansatz so leistungsfähig wie die erheblich teureren Desktop-GPUs des Herstellers.

Nvidia GeForce RTX 3050 (Ti)
Nvidia und seine Partner führen...


Nvidia GeForce RTX 3050 (Ti)
...gleich eine Vielzahl von neuen Laptops ein

Nvidia verspricht dennoch, dass mit der GeForce RTX 3050 und 3050 Ti Ray-Tracing in günstigen Gaming-Laptops Einzug hält. In seinen hauseigenen Benchmarks sollen mit der RTX 3050 Ti Bildwiederholraten in Titeln wie Call of Duty: Warzone von mehr als 80 FPS und über 95 FPS mit eingeschaltetem DLSS erreicht werden. Zum Vergleich: die GeForce GTX 1650 Ti kam hingegen nur auf rund 55 FPS unter gleichen Bedingungen.

Realistische Lichteffekte in modernen Spielen

Besonders die Unterstützung für Ray-Tracing dürfte für die meisten Kunden interessant sein, schließlich halten damit realistische Lichteffekte in aktuellen Spielen Einzug. Manche Nutzer reizt sicherlich die Aussicht, zu Preisen mobile Gaming-Geräte zu erhalten, die in der Lage sind, Ray-Tracing zu bieten.

Nvidia GeForce RTX 3050 (Ti)
Nvidia-Benchmarks für die GeForce RTX 3050 Ti

Rein technisch gesehen bieten die RTX 3050 und RTX 3050 TI jeweils 2048 bzw. 2560 CUDA-Cores. Gamern, denen eine Performance mit 1080p-Auflösung genügt, dürften die neuen Grafikchips vollkommen ausreichen. Allerdings gibt es einen Haken: Nvidia hat nur Benchmark-Resultate zur etwas teureren Ti-Version veröffentlicht.

Die beiden neuen GPUs haben jeweils vier Gigabyte GDDR6-Speicher zur Verfügung, der per 128-Bit-Interface angesprochen wird. Bisher gibt es noch keine Desktop-Versionen der neuen GPUs, so dass diese vorerst nur in Laptops zum Einsatz kommen. Nvidia bietet außerdem auch Max-Q-Varianten an, die mit angepassten Taktraten auch in extrem dünnen Gaming-Geräten verwendet werden können.

Nvidias neue mobile GPUs dürften mittelfristig auch in einer Reihe von "normalen" Notebooks zum Einsatz kommen, die zumindest offiziell nicht auf Spiele-Fans ausgerichtet sind. Der Grund besteht in ihren nützlichen Features wie Hardware-Video-Encodern und -Decodern, der Möglichkeit zur Aufbesserung von Video- und Audio-Streams und Videogesprächen. Die ersten Geräte mit den neuen RTX 3050-GPUs sollten in den kommenden Monaten von diversen Markenanbietern verfügbar sein.
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