Bill und Melinda Gates: Scheidung könnte teuerste aller Zeiten werden

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[o1] Big_Berny am 04.05. 16:15
+3 -
Ich weiss ja, wies gemeint ist. Aber eigentlich wird ihm nicht weggenommen, ich nehme ja an, dass er das Geld bereits in den letzten 30 Jahren mit ihr geteilt hat. Der Satz "Bill Gates war viele Jahre die reichste Person der Erde, doch das wird sich demnächst ändern: Denn der 65-Jährige wird einen wesentlichen Teil seines Vermögens mit seiner bald Ex-Ehefrau Melinda teilen müssen." ist so gesehen schlicht falsch.
[re:1] witek am 04.05. 16:54
+ -
@Big_Berny: Und das weißt du woher? Wenn das stimmt: Warum hat Melinda Gates keinen eigenen Eintrag (mit konkretem Vermögen) bei Forbes?
Vergleiche: https://www.forbes.com/profile/melinda-gates/ mit https://www.forbes.com/profile/bill-gates/
[re:1] Big_Berny am 04.05. 17:22
+ -
@witek: Das weiss ich gar nicht. Aber ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass sie wie eine arme Kirchenmaus gelebt hat, während er die Milliarden auf dem Konto hatten. Ich kenne auch die rechtliche Grundlage nicht, aber so wie ich das verstehe (zumindest würde es so Sinn machen), gilt die Teilung des Besitzes nicht erst bei der Scheidung sondern auch während der Ehe.
[re:1] 0711 am 04.05. 20:42
+ -
@Big_Berny: Es gibt keine Teilung wärend der Ehe, die Frau kann aber darauf zugreifen. Trotzdem ist es rechtlich im zuzuordnen wenn sein Name und nicht beide zB im Grundbuch o.ä. stehen...das passiert auch verheiratet nicht automatisch
[re:2] AndyK70 am 04.05. 22:27
+ -
@witek: weil bei Forbes Ehepaare immer noch nicht gleichberechtigt behandelt werden?
[re:2] sav am 04.05. 17:12
+ -
@Big_Berny: Es ist schon ein Unterschied ob das Geld auf deinem Konto liegt und du ab und zu deine Frau "freiwillig" die Karte benutzen lässt bzw. freiwillig Geld auf das Gemeinschaftskonto überweist oder ob du bei der Scheidung xx% von deinem Konto nimmst und direkt an das Konto deiner Frau überweisen musst.
[re:1] Big_Berny am 04.05. 17:26
+3 -
@sav: Vielleicht hast du recht. Es scheint mir nur unlogisch, dass man den Besitz während der Ehe für sich behält und erst im Falle einer Scheidung 50:50 teilt. Handhabe ich jedenfalls nicht so.
[re:1] sav am 04.05. 17:39
+ -
@Big_Berny: Das funktioniert alles solange man in Harmonie zusammen ist und/oder beide ähnlich viel verdienen. Was aber wenn der eine Partner 30k im Jahr verdient und der andere 100k. Nach einigen Ehejahren hat man zusammen 500 k angespart, wollte von diesen eigentlich ein Haus kaufen, es kam aber anders und jetzt geht's an die Trennung. Willst du wirklich 250 k abgeben, obwohl du den Hauptteil zu diesem Vermögen beigetragen hast?
Klar, wenns zum Schluss nur darum geht wer die olle Waschmaschine und wer dafür den Fernseher bekommt - geschenkt. Aber bei größeren Summen wie Auto, Haus oder eben Ersparnissen sollte man vorsichtig sein. Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann wen man frisch verliebt ist und heiratet, aber es kann böse werden. Zum Glück nicht persönlich aber zumindest im Freundeskreis erlebt.
Also lieber immer einen ordentlichen Ehevertrag aufsetzen, damit es im Fall der Fälle nicht zu solchen Problemen kommt.
[re:1] Breaker am 04.05. 17:53
+2 -
@sav: Und wer hat es mit möglich gemacht, dass man den Hauptteil zusammentragen konnte? Wer hat die Launen ertragen, abends das Essen hingestellt, einen zum Lachen, Schmunzeln und Grübeln gebracht, einen auch mal in den Arsch getreten in der Zeit?

Hätte der Hauptverdiener genauso viel alleine von der Summe zusammen gespart, ohne den Partner, der immer wieder daran erinnert hat, der vielleicht sogar mit seinem "Kleingeld" für das lebensnotwendige sorgte, so dass der andere das komplette Geld überhaupt nur ansparen konnte?

Nur weil einer viel Geld in der Ehe anbringt, bedeutet das ja nicht, dass sich der andere nicht in die Ehe eingebracht hat und so ebenso vieles ermöglichte - und das muss ja nicht unbedingt Geld gewesen sein.
[re:2] sav am 04.05. 18:12
+ -
@Breaker: Alles richtig, Geld ist nicht alles. Aber man sollte sich halt vorher Gedanken machen. Nur weil jemand mehr Geld verdient, muss dieses Geld nicht automatisch auf dem Rücken des Partners verdient worden sein. Es können auch einfach unterschiedliche Branchen sein. Vielleicht hast du auch einfach schon einen gewissen Betrag mit in die Ehe gebracht, der völlig unabhängig von der Ehe/dem Partner ist. Wieso sollte Ich dir im Fall einer Trennung nach einigen Jahren Ehe 50% von meinem geerbten Vermögen abgeben, obwohl das Vermögen nichts mit der Ehe zu tun gehabt hat? Oder vom Haus, in dass du mit eingezogen bist, ich es aber schon vor der Ehe für mein Geld gekauft bzw. geerbt habe?
Und während der Ehe kann ja der Partner der weniger verdient trotzdem profitieren. Da übernimmt die Person die mehr verdient entsprechend mehr bei der Miete, mehr beim Urlaub, lädt den anderen öfters zum Essen ein, zeigt sich mit Geschenken erkenntlich usw.
Es sagt ja auch niemand dass man strikt ALLES bis auf den Cent trennen sollte. Aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof und alles kann passieren. Die Statistiken sprechen eine eindeutige Sprache und zeigen, dass die Liebe leider nicht so ewig hält wie es viele gerne hätten. Also lieber vorher Gedanken machen und entsprechende Vereinbarungen treffen. Da weiß dann jeder woran er ist und erspart sich zum Schluss teure Gerichtsprozesse in denen nur die Anwälte gewinnen.
[re:3] Breaker am 04.05. 19:21
+ -
@sav: Deinen Edit sehe ich eben erst, deine 1. Version war da noch weit besser zu lesen.
Da wirfst du jetzt auch einiges durcheinander. Vermögen, das in die Ehe mitgebracht wurde, also schon vor der Ehe vorhanden war, wird laut Gesetz eben nicht geteilt - natürlich nur, sofern es noch vorhanden ist. Wurde es während der Ehezeit ausgegeben bedeutet das also nicht, dass der Partner bei Scheidung plötzlich Schulden beim Partner hat, weil das Geld, das vor der Ehe da war, jetzt weg ist.
Auch Erbschaften und Schenkungen werden genauso berücksichtigt bei einer Scheidung, es zählt dasselbe wie beim Vermögen, das schon vorher vorhanden war.
Bei der 50/50-Regelung geht es tatsächlich nur und ausschließlich um Vermögenswerte, die während der Ehe (von beiden) erwirtschaftet wurden.

Such einfach mal nach Zugewinngemeinschaft, das ist nämlich (in DE) die Eheform, die automatisch eintritt, sofern man keinen Ehevertrag abschliesst.
[re:4] Big_Berny am 04.05. 22:42
+ -
@sav: Naja, meiner Meinung nach ist man während der Ehe (eigentlich auch in einer guten Partnerschaft) ein Team. Ähnlich wie in einem 2-Player-Coop-Game. :) Man gewinnt gemeinsam und verliert gemeinsam. Wenn jemand weniger verdient, liegt er/sie ja nicht zwingend auf der faulen Haut (wie auch in diesem Fall). Und wenn jemand sich mehr um die Erziehung kümmert, ermöglicht die Person damit der anderen mehr zu arbeiten. Dass man da 50:50 macht (nur des während der Ehe generierten Zugewinns) scheint mir da fair zu sein. Kann man sicher auch anders handhaben, jedem das seine. Ich glaube aber nicht, dass Bill das Gefühl hat, abgezockt zu werden. Kenne ihn aber nicht. ;)
[re:5] x-perience1 am 05.05. 09:50
+ -
@Breaker: Schön gesagt, genau so sieht es aus :-)
[o2] mreyeballz am 04.05. 16:24
+4 -
das Geld der Gates ist auf unterschiedlichste Weise investiert (Aktien, Immobilien, Land, Kunst, 5G-Chips etc.)

danke für den Lacher :-D
[o3] Belarus am 04.05. 16:56
+1 -
Wenn man sich einigt und erwachsen teilt, dann passt das schon.
[o4] chris899 am 04.05. 17:18
+ -
Man darf gespannt sein wie schnell sich die beiden werden einigen können, von ihrem Auftreten her, würde ich die beiden nicht so einschätzen das es groß Ärger bei der Scheidung gibt. Aber bei Geld hört ja bekanntlich die Freundschaft auf.
Und wenn man noch was aus der ganzen Geschichte lernen kann, am Besten gar nicht erst heiraten. Es wird am Ende teuer und erfreut eigentlich nur die Anwälte.
[re:1] witek am 04.05. 17:27
+ -
@chris899: Ich gehe ja stark davon aus, dass Gates bereits vor der Ehe eine wasserdichten Ehevertrag aufgesetzt hat, entsprechend ist ein Rosenkrieg wie bei Bezos nicht zu erwarten.
[re:1] Islander am 04.05. 17:46
+ -
@witek: Laut n-tv gab bzw. gibt es tatsächlich keinen Ehevertrag. Sollte also spannend werden!
[re:2] Weißbrot am 04.05. 19:10
+ -
@witek: Einen Ehevertrag gab es nicht
[o5] Sebastian Nimtsch am 04.05. 17:54
+2 -
Egal wieviel er abgeben muss, unter Armut wird er sicherlich nicht leiden :-D
[o6] moniduse am 04.05. 21:48
+2 -
Da beide ihr Vermögen bei ihrem Tod eh spenden wollen und deren Kinder nur einen kleinen Teil bekommen sollen, ist es ja eigentlich eh unerheblich, wer wie viel bekommt.
[re:1] Rob Otter am 05.05. 13:46
+ -
@moniduse: Das Argument verstehe ich nicht. Interessant ist doch wohl die Zeit _bis_ zu ihrem Tod. Oder gehst Du davon aus, dass das Leben mit der Scheidung vorbei ist? ;-)
[re:1] moniduse am 05.05. 15:02
+ -
@Rob Otter: Nein, aber ob sie nun 20, 40 oder 60 Mrd. bekommt, ist doch relativ egal. Ausgeben kann das eh keiner. Höchstens schon zu Lebzeiten mehr spenden.
[o7] legalxpuser am 05.05. 02:45
+1 -
"Aktuell hat er nach Berechnungen des Magazin Forbes einen Besitz von rund 130 Milliarden Dollar. " ... tja aber das erscheint auch wieder relativ "wenig" im Vergleich zu unserem Staatshaushalt in Höhe von 498 Mrd. €. Selbst die Neuschulden von 180 Mrd. liegen weit darüber.
Kommen wir nie wieder von runter...aber gut anderes Thema- Nur mal ins Verhältnis gesetzt.
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