Wichtige Zahlen im Vorfeld zum Apple vs. Epic-Prozess durchgesickert

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[o1] Kirill am 02.05. 10:11
Was ist eigentlich mit Epics Gewinnmarge? Im-Spiel-Käufe sind nicht nur moralisch fragwürdig, sie spülen auch nicht wenig Geld in Epics Kasse und die Marge für virtuelles Zeug ist ziemlich nah bei 1.
[re:1] Fropen am 02.05. 10:43
+7 -
@Kirill: Äpfel und Birnen, es geht nicht um die Marge sondern dass Apple an allem im Apple-Ökosystem mit verdienen will.
Wenn du Epic meidest hast du auch eine viel geringere Einschränkung als wenn du Apple meidest, vor allem als Entwickler fehlt dir dann ein großes Marktsegment.
[re:1] Kirill am 02.05. 10:49
+ -4
@Fropen: Doch, es geht sehr wohl darum, 4. Absatz von unten. Das ist (nicht von der Redaktion hier, sondern von Epics Seite her) erstunken und erlogen.
[re:1] Fropen am 02.05. 13:09
+3 -
@Kirill: "Und da Apple den Nutzern nicht erlaubt, Apps aus den App Stores von Drittanbietern zu laden, haben es iOS-Nutzer schlechter als Android-Nutzer, die - theoretisch - niedrigere Preise erzielen können" was ist daran gelogen?
[re:1] Kirill am 02.05. 14:16
+ -6
@Fropen: Die Preise sind komplett willkürlich. Epic hat keine Einkaufskosten zu decken. Apple (und Google) übernehmen sämtliche Vertriebskosten. NICHTS hält Epic davon ab, in beiden Stores dieselben Preise anzubieten, außer purer Gier. Oder Prinzipdenken. Either way sind die Preise absolut arbiträr.
[re:2] modercol am 02.05. 14:37
+2 -
@Kirill: Das mag zwar minimal stimmen mit der Gier Epics. Aber wenn man man kleinere Entwickler betrachtet: Du möchtest dein Produkt für 5€ anbieten, davon sind 3€ Fixkosten (Server, Marketing, Personal), 2€ sind als Gewinn geplant. Jetzt müssen aber noch die 30% Provision abgezogen werden, also 1,50€. Der Gewinn wäre also nur noch 0,50€ pro Verkauf. Dafür steht niemand auf und macht sich die Mühe, ich ebenso wenig, wenn ich eine App entwickeln würde. Also wird der Verkaufspreis einfach auf 6,50 € erhöht, allerdings unter dem Risiko, dass es Kunden generell zu teuer ist (wenn alternativlos) oder dann lieber zu einer günstigeren App greifen, die aber evtl weniger Funktionsumfang hat.
[re:3] Kirill am 02.05. 14:39
+ -6
@modercol: Die 3€ Fixkosten, die du hier darstellst, gehen a) nicht für Serverkosten drauf (die hat Apple/Google) und b) nicht pro Einheit. Somit hast du 5€ (oder wie viel auch immer du hast) Einmalige Kosten für praktisch unendlich verkaufte Exemplare. Das ist was ganz anders, als was du hier rechnest. Nach den Entwicklungskosten sind die 5€, die du veranschlagst, abzüglich der Provision Reingewinn. Oder bezahlst du deine Softwareentwickler pro verkaufter Lizenz? Wenn ja, welche Firma ist es? Ich werde "nur" für die Entwicklung bezahlt, keine pro-Enheit-Prämie.
[re:4] floerido am 02.05. 14:44
+2 -
@Kirill: Warum fordert Apple dann nicht von den beliebten Gratis-Apps eine Nachzahlung, wenn es doch nicht kostendeckend ist?

Jeder Entwickler muss jährlich 100 Dollar zahlen, damit er gelistet wird. Bei WhatsApp reicht es anscheinend um Apples Kosten zu decken.
[re:5] Kirill am 02.05. 14:45
+ -3
@floerido: Von was redest du gerade? Ich habe keine Ahnung, was deiner Meinung nach nicht kostendeckend sein soll.
[re:6] modercol am 02.05. 14:57
+3 -
@Kirill: Der Inhalt der App muss ja auch irgendwo herkommen, deswegen muss ja je nach App-Typ ein großer Server(-Verbund) vom App-Anbieter bereitgestellt werden. Am Beispiel Epic also die Spielserver und dennoch auch Transaktionsserver, weil ja außerhalb iOS auch Direktzahlung an Epic möglich sind. Das wird zwar nur eine Hochskalierung vom Epic Store Backend sein, aber eindeutig Fortnite zuzuordnen. Apple hostet dem gegenüber ja keinen App-Inhalt.
Die dauernd anfallenden Fixkosten würde ich natürlich auf die einzelne Einheit runterrechnen, mittels der zu erwartenden Verkaufsmenge.
Bei Server-gestützten Apps würde ich nicht davon ausgehen, dass du dann 5€ nur noch Gewinn machst, wenn du erwartete Verkaufsmenge überschritten hast. Durch die zusätzliche Last, müssen ja wiederum Server und Admins angeschafft werden. Einzig bei Apps ohne Sever bzw mit leichter Serverlast würde ich dann sagen, dass dann so gut wie alles über der erwarteten Verkaufsmenge nur noch Gewinn ist.
[re:7] Kirill am 02.05. 15:04
+ -4
@modercol: Serverkosten für deine eigenen Inhalte (wenn du eine App hast, die so was braucht), sind allerdings laufend. Deine Verkäufe nicht. Dennoch tust du, als ob die Kosten pro Verkauf anfallen. Deine 5€-Verkaufspreis-mit-3€-Kosten-pro-Einheit ergeben keinen Sinn für Serverkosten.
[re:8] modercol am 02.05. 15:09
+4 -
@Kirill: Evtl reden wir auch gerade aneinander vorbei, weil ich "Fixkosten" falsch verwende. Der letzte Betriebswirtschaftsunterricht liegt schon einiges zurück. Stückkosten oder Durchschnittskosten sind möglicherweise passendere Begriffe, wie ich gerade recherchiert habe. Oder auch die laufenden Kosten pro Einheit runtergerechnet (auf die zu erwartende Verkaufsmenge), wie du bereits geschrieben hast.
Edit: Für so etwas wie Lootboxen oder Ingame-Währung zählt sowas natürlich nicht. Da fallen ja tatsächlich fast keine Kosten an. Ich ging jetzt nur immer vom initialen App-Kauf aus.
[re:9] Fropen am 02.05. 15:11
+3 -
@Kirill: Epic hat Entwicklungs- und Supportkosten. Und vergessen wir nicht was Android und iOS den Status beschert hat, den sie jetzt haben: Apps. Deshalb ist Konkurrenz wie Windows Mobile untergegangen.
[re:10] Kirill am 02.05. 15:14
+ -5
@Fropen: Entwicklungskosten sind einmalig, digitale Güter können beliebig vervielfältigt werden. Your point?
[re:11] Fropen am 02.05. 15:17
+4 -
@Kirill: Entwicklungskosten einmalig? Guter Witz. Programme haben Fehler, Betriebssysteme bekommen Updates nicht, die die API ändern, Apps bekommen neue Features. Wie viele Apps kennst du, die nie ein Update erhalten haben und trotzdem problemlos funktionieren?
Ich kenne keine. Selbst die iOS eigenen bekommen regelmäßig Updates.
[re:12] Kirill am 02.05. 15:17
+ -4
@modercol: Genau diese Kosten gibt es nicht. Keine Stückkosten, keine Kosten pro Einheit. Digitale Güter können unendlich verfielfältigt werden ohne jedwede Kosten pro Einheit. Was Lootboxen & ingame-Währung angeht, können die Spielefirmen sich herzlichst kreuzweise selbst. Was da an moralisch fragwürdigem Mist in den letzten Jahren abgegangen ist, geht auf keine Kuhhaut.
[re:13] Kirill am 02.05. 15:18
+ -4
@Fropen: So ein Fortnite-Hut wird ein Mal entwickelt und das war's. Was Fehler angeht, die kosten längerfristig, korrekt, die kosten aber gleich viel, egal wie viele Einheiten mit welcher Marge du verkaufst. Es gibt keine Kosten pro verkaufter Einheit. Das Gerücht, man müsste die Provision an Käufer weitergeben ist somit nach wie vor falsch.
[re:14] floerido am 02.05. 15:29
+4 -
@Kirill: Und welche Kosten hat Apple, wenn ein Hut bei Fortnite gekauft wird?
Sie bekommen eine Anfrage über eine Zahlung und müssen diese abnicken oder ablehnen. Dafür sollen 30% gerechtfertigt sein?
[re:15] Kirill am 02.05. 15:32
+ -4
@floerido: Welche Rolle spielen Apples kosten für die Frage, wie schwachsinnig der 4. Paragraph von unten ist?
[re:16] floerido am 02.05. 17:00
+1 -
@Kirill: In dem Absatz geht es doch um die "Apple Tax". Epic hat für In-App-Käufe 30% an die Plattformbetreiber auszurichten.
[re:17] Nobel-Hobel am 02.05. 23:53
+ -1
@floerido: du hast NIE 30% auf einen Ingame-Hut bezahlt. Man hat sich im AppStore eine digitale Ingame-Währung für Fortnite gekauft. Auf diese Ingame-Währung hat Apple 30% verlangt. Wenn Du Dir Ingame dann den Hut gekauft hast, wurden keine weiteren 30% veranschlagt.
[re:18] Fropen am 03.05. 07:10
+2 -
@Kirill: na dann wenden wir diese Logik doch mal auf den AppStore an. Was rechtfertigt die 30%, die Apple verlangt.
Für Entwicklungs- und Supportkosten gilt das gleiche wie für Epic. Bleiben Speicherkosten und Zahlungsabwicklung.
Cloud-Speicher ist nicht mehr teuer, vor allem bei der Größe der Apps und Zahlungsabwicklung liegt auch eher im unteren Prozentbereich.
Die Server von Epic, Netflix und Co dürften teurer sein, da hier Latenz im Gegensatz zum AppStore eine Rolle spielt.
[re:19] Kirill am 03.05. 07:18
+ -5
@Fropen: Das ist nicht das Thema. Das Thema ist, dass die Behauptung, die 30% wären theoretisch höhere Endkundenpreise, Schwachsinn ist. Ob Apples Provision rechtfertigt ist, ist hier nicht das Thema.
[re:20] floerido am 03.05. 09:44
+1 -
@Kirill: Da Apple andere Preise außerhalb des AppStores akzeptiert müssen die Preise auf allen Plattformen gleich sein und somit muss der Verlust durch die Store-Steuern durch die anderen Kunden kompensiert werden.
[re:21] Nunk-Junge am 03.05. 13:49
+2 -
@Kirill: Du verwechselst hier einiges. Apple hat praktisch KEINE Serverkosten für InApp-Käufe, sondern dient ausschließlich als Zahlungsabwickler. Die Server, z.B. für Fortnite werden nicht von Apple, sondern von Epic betrieben. Übrigens nur so als Vergleich. Zahlungsabwicklung im Bankenbereich ist gesetzlich gedeckelt bei 0,1% bzw. 0,3 % (!)
[re:22] Kirill am 03.05. 16:29
+ -4
@Nunk-Junge: Stimmt, Apple hat keine Server kosten. Die ganzen Fortnite-Updatesmit den neuen Kosmetika werden per P2P verteilt. Vll. werden sie auch von Feen gebracht. So oder so kommen die ganzen App-Updates auf iPhones nicht über Apple's Server. Ein Hoch auf kostenlose Updatewichtel!
[re:23] Nunk-Junge am 03.05. 16:45
+2 -
@Kirill: Du hast nicht gelesen, was ich geschrieben habe. Ich sprach nicht über die Anwendungen, sondern über die InApp-Käufe. Apple KANN InApp-Produkte gar nicht updaten. Für InApp-Käufe KANN Apple gar nicht mehr als Zahlungsabwicklung machen.
[re:2] Bierbauchunke am 02.05. 11:26
+ -1
@Fropen: Wenn du in China Autos verkaufen willst, musst du auch nach deren Regeln spielen.
Android benutzen rund drei Viertel der Smartphone-User, also bekommst du als Entwickler den größten Teil des Kuchens ab, wenn du nach Googles Regeln spielst. Epic schert sich überdies einen Dreck um die kleinen Entwickler, die bekommen einfach den Hals nicht voll in meinen Augen.
[re:1] Fropen am 02.05. 13:05
+2 -1
@Bierbauchunke: gutes Beispiel, apple =China. Hier geht es um freie Marktwirtschaft und da sind geschlossene Systeme ohne Wahlmöglichkeit was schlechtes. Für Entwickler geht es um Einnahmen und da werden 50% im Apple AppStore generiert. Vor allem in den USA
[re:1] Bierbauchunke am 02.05. 14:36
+ -1
@Fropen: Dann nimm Nordamerika, da musst du auch nach deren Regeln spielen, wenn du dort ein Auto bauen/verkaufen willst. Ein gewisser Teil deiner Einnahmen geht dann an den Staat und wenn einem das nicht passt, baut er sein Auto woanders.
Grundsätzlich finde ich die Monopolgeschichte auch nicht gut, siehe bei uns mit der Telekom früher, aber wie gesagt, drei Viertel der Leute benutzen Android, man erreicht also definitiv genug Leute, wenn die App etwas taugt.
Ich denke auch nicht, dass es nur Nachteile hat für iOS zu entwickeln. Apple bietet dir als Entwickler den Vorteil, dass du nur eine Hand voll Geräte und Versionen des Betriebssystems mit Updates/Bugfixes versorgen musst. Das hast du bei Android nicht.
[re:2] Fropen am 02.05. 15:14
+1 -
@Bierbauchunke: nach US-Regeln kannst du gegen solche Regeln klagen wenn sie gegen die Marktregeln verstoßen. Genau das macht Epic. Hätten bestimmt auch andere schon gerne gemacht, aber du brauchst halt richtig viel Geld, um solche Dinge bis zum Ende auszufechten. Siehe Oracle vs. Google.
Da bleiben nicht viele übrig, die klagen können.
[re:3] Bierbauchunke am 02.05. 22:00
+ -1
@Fropen: Finde es sehr gut, dass du auf die anderen, von mir genannten, Punkte eingehst. Einen Monolog kann ich selbst führen, danke.
[re:2] floerido am 02.05. 10:46
+1 -
@Kirill: Und ist es nicht auch moralisch verwerflich bei den ganzen In-App-Käufen zu bereichern? Da sollte sich Apple doch bei allen Apps dann komplett aus der Transaktionskette heraushalten, als moralisch integres Unternehmen. ;-) Bei Apple als Zahlungsanbieter sind die Margen dann noch höher, weil sie nichts eigenes geschaffen haben sondern nur ihr OK für eine Banküberweisung geben.
[re:1] Kirill am 02.05. 10:48
+3 -3
@floerido: Ist es. Ich will v.a. darauf hinaus, dass sich zwei suprarreiche Konzerte, die beide wesentlich mehr Kohle haben, als die es eigentlich sollten, gegenseitig mit Schlamm bewerten. Hier nicht, aber immer wieder liest man Darstellungen von Epics David gegen Apples Goliath. Ich habe keinen Plan, was ich rauchen muss, damit dieses Bild einen Sinn ergibt, andererseits ist die Bild auch die Auflagenstärkste Zeitung Deutschlands und dort frage ich mich auch immer wieder was ich rauchen muss (oder wie viel saufen), um sich das erträglich zu machen, vll. habe ich einfach nur die falschen Drogen. Cuba Libre, Prost!
[re:1] TRJS am 02.05. 11:02
+2 -
@Kirill: Naja, aber wenn ein Mörder einen anderen Mörder verpfeift, heisst das nun, dass man aufgrund der Tat des ersten die Tat des zweiten nicht verurteilen soll? Von daher sehe ich die Relevanz deines Votums nicht. Klar sollte man es vermeiden, Epic zu glorifizieren. Aber eigentlich geht es doch um das vermutete Verbrechen von Apple. Dagegen hilft kein Whataboutism ...
[re:2] theBlizz am 02.05. 11:27
+1 -
@Kirill: Whataboutism kommt in der BILD schon gut an, das ist dir bewusst oder?

Fakt ist, dass durch die hohen Gebühren primär kleine Entwickler geschädigt werden, Epic macht das wenig aus. Eventuell wird Epic sogar mehr Geld verlieren als gewinnen, darum hatten sich die großen Konzerne so lange nicht gewehrt. Insofern verstehe ich schon, dass sich diese Entwickler sehr über die Klage freuen, sie selbst könnten das nämlich nie finanzieren. Gegen Mangel an Empathie hilft Alkohol wenig.

Die Ingame Käufe sind kleinen Entwicklern hingegen völlig egal, die zerstören kein Geschäftsmodell. Über Lootboxen und Suchtmechaniken bei Kinderspielen kann man gerne reden, aber halt in einem separaten Prozess, ohne sich darauf auszureden dass die anderen auch böse sind.
[re:1] Kirill am 02.05. 12:19
+ -3
@theBlizz: Kann auch nix für, dass die Bild ein wunderbares Beispiel für Populismus ist. Apropos Populismus. Die Story um Darq zeigt, wie falsch Epics Gesang "Im Wohle der Entwickler" ist.
[re:3] floerido am 02.05. 14:30
+1 -
@Kirill: Epic ist zwar groß im Vergleich zu einem einfachen App-Studio, aber im Vergleich zu Apple sind sie klein. Aber mit der Aussage, Epic ist groß, die dürfen ruhig zahlen, kommt die nächste Frage auf, ab welcher Größe ist eine faire Behandlung eines Marktteilnehmers nicht mehr nötig?
In den USA wurde klargestellt, dass es sich beim Apple AppStore um eine monpolistischen Marktplatz handelt und Teilnehmer z.B. gegen die Gebühren klagen dürfen. (Supreme Court Apple vs. Pepper)
[re:1] Kirill am 02.05. 14:38
+ -4
@floerido:Epic ist insofern groß, als dass die es sich leisten können, Marktanteile zu kaufen. Das ist groß genug, als dass diese "Epic=David gegen Apples Goliath"-Rhetorik lächerlich wird.
[re:2] floerido am 02.05. 22:59
+1 -
@Kirill: Dann vergleichen wir Epic und Partner mit den Alliierten und so schließt sich der Kreis zur 1984-Parodie.
[re:3] DiaboIo am 03.05. 05:58
+2 -
@Kirill: alles klar. Apple hat über 800 Milliarden als reinvermögen auf der hohen Kante aber epic ist da ja gleich auf. Nimm mal Tim cooks Bild in deinem schlafzimmer ab. Ist ja unfassbar lächerlich, was du hier von dir gibst. "fanboy" ist da noch eine maßlose untertreibung
[re:4] Kirill am 03.05. 07:16
+ -3
@DiaboIo: Zitiere bitte, wo ich gesagt hätte, Epic sei gleichauf mit Apple. Zitiere bitte, wo ich gesagt hätte, Äpple hätte in diesem Rechtsstreit definitiv recht. Meiner Ansicht nach (meiner echten Ansicht nach, nicht der Ansicht nach, die du hier halluzinierst) ist Apple genauso ein Saftladen, wie Epic.
[re:5] Kirill am 03.05. 07:18
+ -3
@floerido: Nö, vergleichen wir nicht. Ich mei du kannst es, viel Spaß damit, ich tue es aber nicht weil es mir dann viel zu reißerisch wird.
[re:3] Nomex am 02.05. 11:11
+1 -
@Kirill: Stört mich nicht. Als Pc Spieler freu ich mich auf ein wöchentliches spiel, was sie dann verschenken.
[re:1] Kirill am 02.05. 14:39
+ -1
@Nomex: Jop, die nehm ich auch mit. Geld lasse ich im EGS erst, wenn die mit einem langfristig haltbaren Geschäftsmodell rausrücken, aber Gratiszeug mitnehmen geht immer.
[o2] mirkopdm am 02.05. 12:30
+1 -5
"Durchgesickert"... nunja... es wurde wohl eher bewusst an die Öffentlichkeit gespielt.
Aber letztlich auch vollkommen egal.

Erst die Bedingungen akzeptieren und dann rummeckern?!
Und dann wird eben behauptet es sei ein Monopol.

Aber offensichtlich verdient EPIC ja trotzdem noch genug. Bleibt die Frage, was sie im Erfolgsfall machen... vermutlich KEINE Preissenkung, sondern streichen selbst mehr ein.
[re:1] Norbie E. am 02.05. 13:24
+5 -1
@mirkopdm: "Erst die Bedingungen akzeptieren und dann rummeckern?!
Und dann wird eben behauptet es sei ein Monopol."

Weil es ein Store-Monopol ist.

Wenn Du Software auf die Apple Plattform bringen willst, musst du in den Store und das zu den Bedingungen die Dir aufgezwungen werden, weil Du keine Wahl hast.

Unter Android kannst Du den Play-Store nutzen, musst Du aber nicht, weil es Alternativen gibt.

Unter Windows kannst Du den Microsoft Store nutzen, musst Du aber nicht weil es Alternativen gibt.

Selbst Auf Konsolen kannst Du wählen, ob Du den jeweiligen Online-Store nutzt oder auf physikalische Datenträger ausweichst, die der Nutzer in jedem beliebigen Laden kaufen kann.

Du hast aber bei jedem anderen System die Wahl, wie Du Deine Software an den Mann bringst, bei Apple jedoch nicht.

Wann hören die Jobs-Jünger endlich auf, jeden Mist zu verteidigen, den Apple produziert.

Ja, Apple hat tolle Produkte, ist aber genauso wenig perfekt wie jede andere Firma auch.
[re:1] P-A-O am 03.05. 11:00
+ -2
@Norbie E.: ihr tut hier gerade so als wären die Leute von Apple bei Epic einmarschiert und haben die unter vorgehaltener Waffe gezwungen ihre Produkte dort anzubieten damit Apple den Zuhälter markieren kann. Wenn Epic die Regeln auf der Plattform nicht passen dann sollen die doch nur noch für die Plattformen entwickeln bei denen es passt. Auch auf die Gefahr hin eben selbst eine Plattform entwickeln zu müssen.
Und wieso muss der Epic Store zwingend eingebaut sein? Ein Link tut es doch auch. Dann kann jeder seine bunten Klamotten über seinen Account auf ner Website kaufen und gut ist. Fragt sich halt ob die Preise die aufgerufen werden tatsächlich dauerhaft 30% günstiger sind oder nicht? Ich wage es zu bezweifeln.
[re:1] Norbie E. am 03.05. 15:34
+1 -
@P-A-O: Es geht insgesamt aber nicht nur um Epic.

Gerade kleinere Softwareentwickler können sich nicht leisten es sich mit Apple zu verscherzen, Leiden aber genauso unter den Bedingungen im Apple App Store.

Hier will Epic wohl einspringen und sich für die kleinen stark machen.

Das mit dem Link scheint wohl auch nicht zu klappen, da hatte gerade Microsoft seinen Disput mit Apple, wegen Game Pass auf IOS Geräten.

Die dürfen auch keinen Client im Apple Store anbieten, weshalb die gesamte Streaming-Technik wohl ins Netz verlagert wurde und rein über den Browser genutzt wird.
[re:1] P-A-O am 03.05. 17:52
+ -2
@Norbie E.: ganz ehrlich? Einen feuchten Dreck will Epic für die kleinen tun. Ihr Zugpferd ist seit längerem auf dem absteigenden Ast. Sei es weil es mehr Konkurrenz gibt oder einfach nur die Spieler weniger bereit sind Geld für nix auszugeben.
In unserer kranken Welt würde ein börsennotiertes Unternehmen selbst dann schlecht aussehen wenn es ein Produkt verkaufen würde das jeder Mensch auf der Erde ein mal täglich kauft, kaum Kosten produziert und bei einem Verkaufspreis von einem 1,01 Euro einen vollen Euro Gewinn abwirft. Spätestens im nächsten Jahr müsste es, trotz dessen dass mehr als 7 Milliarden täglich an Gewinn erwirtschaftet wird Wachstum her. Das ist natürlich arg überspitzt aber trifft trotzdem die teils perverse Realität an den Börsen.
Natürlich haben viele kleine unter Umständen ein Problem, aber irgendwie hab ich noch keinen Entwickler pleite gehen gesehen. Sicherlich, wenn jetzt der 237. Abklatsch vom Abklatsch keine Gewinne generiert sollte man vielleicht auch über die Daseinsberechtigung nachdenken.
[re:2] Norbie E. am 03.05. 23:24
+2 -
@P-A-O: Bei Deiner Einschätzung zum Thema börsennotierter Unternehmen bin ich ganz bei Dir.

Gerade deshalb finde ich es aber auch wichtig solche Monopole wie das von Apple mit dem App-Store aufzubrechen, damit die dieser Raffgier endlich ein Ende gesetzt wird.

Mir ist Epic genauso egal wie Apple, ich finde es nur gut, dass sich irgendjemand gegen einen solchen Machtmissbrauch auflehnt, wenn es die Kartellwächter schon nicht tun.

Aus meiner Sicht sollten hier die Kartellwächter schon lange aktiv sein, wenn man vergleicht wo diese früher schon tätig wurden.

Ich denke da daran wie Microsoft gezwungen wurde einen Auswahldialog für die Browserinstallation in Windows zu integrieren. Und da war es schon vorher möglich sehr einfach war einen beliebigen alternativen Browser selbst zu installieren.
[re:3] P-A-O am 03.05. 23:58
+ -2
@Norbie E.: vergiss die Kartellwächter. Die machen nur was um ihr eigenes Dasein zu rechtfertigen und fertig. Das war schon immer so und wird immer so bleiben. Egal bei welchen Absprachen in der Vergangenheit, profitiert haben diejenigen die sich abgesprochen haben und das Kartellamt resp. der Staat. Solange die geschädigten nicht automatisch entschädigt werden kann sich der Staat das Kartellamt in den Hintern stecken. Ganz tief.
Am Ende läuft es doch darauf hinaus dass die geschädigten in der Summe z.B. um 10 Mrd geprellt wurden, nachdem die Sache auffliegt die Täter zu 5 Mrd Strafe verdonnert werden und alle was verdient haben. Die geschädigten bekommen das übliche....nix. Win Win Situation für Betrüger und Staat, der Geschädigte (der dumme Geschädigte heißt es richtig) freut sich für....eigentlich nichts weil er den Schaden hatte und von Entschädigung weit und breit keine Spur....und das Spiel beginnt von vorne.
Muss nur genügend Rindvieher geben die das mit sich machen lassen.
[o3] Nobel-Hobel am 02.05. 13:03
+1 -2
"ein für Epic tätiger Sachverständiger behauptet" - ... alles klar :)
[o4] floerido am 02.05. 14:40
+1 -
Die Veröffentlichung ist interessant, weil im Urteil für Apple gegen Pepper vor dem oberen Gericht geht es explizit darum, dass Marktteilnehmern erlaubt wird gegen künstliche Preiserhöhungen im AppStore zu klagen. Wenn Apples Argumentation, dass der Store nur kostendeckend betrieben wird hinfällig wird, dann stricht das für die künstliche Preissteickerung und Kunden müssten entschädigt werden.
[re:1] topsi.kret am 02.05. 15:27
+ -1
@floerido: Nur wenn das Urteil generell für alle gilt, was ich bezweifele. Somit müsste jeder einzeln, sich darauf berufend, klagen.
[o5] topsi.kret am 02.05. 15:26
+1 -3
Diese Doppelmoral einiger Entwickler ist echt lächerlich, bei Apple meckern wegen der 30% aber bei Google diese 30% freiwillig zahlen.
[re:1] floerido am 02.05. 17:04
+2 -1
@topsi.kret: Gegen Apple kann man wegen eines Monopols für die Plattform vorgehen.
Deshalb hat Epic gegen Google auch eine andere Argumentation, hier wird gegen die Behinderung der vorinstallation geklagt. Epic wollte den Epic AppStore auf LG- und OnePlus-Geräten anbieten und da hat sich Google dann eingemischt.
[re:1] Nobel-Hobel am 02.05. 23:15
+ -2
@floerido: und warum hat Google sich eingemischt? Weil Google eigentlich auch ein Monopol unter Android hat. Jeder Hersteller unterliegt wiederum den Google Richtlinien um Android mit Google Apps nutzen zu können, diese sehen keinen weiteren AppStore vor. Ein Grund warum Amazon für seinen eigenen Android AppStore auch FireOS entwickelt hat um von Google los zu kommen.
Google selbst will auch künftig den Side Load für fremde Apps/AppStores unterbinden (Android 12).
[re:1] floerido am 03.05. 09:56
+1 -1
@Nobel-Hobel: Deshalb läuft ja auch ein separates Verfahren gegen Google. ;-)

Und ich glaube das mit dem Sideloaden verstehst du etwas falsch. Soweit ich es gelesen habe können die Google-Apps nicht mehr über APKs installiert werden. Dieses unterbindet dann nicht das Sideload allgemein, sondern eher die Custom-ROMs und das Google-Features auf nicht passenden Handys laufen (Google Kamera, Pixel Extras).
[re:2] topsi.kret am 03.05. 11:16
+ -1
@Nobel-Hobel: Google hat die Hand auf Google-Dienste, was vollkommen logisch ist. Es gibt kein Monopol auf eigene Produkte, was ist daran so schwer zu verstehen?
Jeder Hersteller von Smartphones kann Android als pures OS kostenlos und ohne Google-Dienste auf seine Geräte bringen. Geht es aber um die Dienste von Google, muss der Hersteller logischerweise einen Vertrag mit Google eingehen.
[re:2] topsi.kret am 03.05. 11:14
+ -1
@floerido: Dann müssten diese Entwickler auch so konsequent sein, sich aus dem Playstore zurückzuziehen, wenn es um die 30% geht, DAS ist der Punkt.
[o6] AlexKeller am 02.05. 21:08
+ -1
Store-Betreiber Epic vs Store-Betreiber Apple. Pest vs Cholera, was haben die Kunden zukünftig davon?
[re:1] floerido am 03.05. 09:58
+1 -
@AlexKeller: Auswahl, dadurch theoretisch günstigere Preise oder die Preise bleiben gleich dafür haben die App-Entwickler mehr Geld für bessere Apps.
[re:1] AlexKeller am 03.05. 11:56
+ -1
@floerido: hmm, denke die Auswahl könnte grösser werden. Preise? Denke, die bleiben ja gleich, weil jeder möchte seine grosse Marge beibehalten um die Aktionäre freudig zu stimmen
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