Apple iPhone 2022: Mini mangels Erfolg gestrichen; neue 48-MP-Cam?

Roland Quandt am 14.04.2021 13:36 Uhr
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Apple zieht offenbar Konsequenzen aus dem scheinbaren Misserfolg des iPhone 12 Mini und hat das erst im letzten Jahr gestartete kleinere iPhone-Modell für das kommende Jahr schon wieder aus der Roadmap gestrichen. Dies behauptet ein meist gut informierter Analyst.

Wie MacRumors unter Bezug auf eine Investorennotiz des Analysten Ming-Chi Kuo berichtet, will Apple im Jahr 2022 nur iPhone-Modelle mit größeren Displays anbieten. Das 2020 gestartete iPhone Mini soll dann schon wieder auslaufen, so dass kein Modell mit kleinerem Bildschirm mehr erhältlich sein wird, heißt es.

Mini-Modell erfüllte Erwartungen nicht

Konkret plant Apple angeblich zwei iPhones mit 6,1- und zwei iPhones mit 6,7-Zoll-Displays. Das 5,4-Zoll-Modell in Form des iPhone Mini entfällt angeblich. Wie schon jetzt soll es die größeren Versionen jeweils in einer normalen und einer High-End-Variante geben. Im laufenden Jahr 2021 soll zunächst aber noch eine Auffrischung des iPhone Mini erfolgen.

Aktuell scheint Apples Roadmap aber eben vorzusehen, dass nach 2021 erst einmal kein kleineres Modell mehr angeboten wird. Hintergrund dürften die eher enttäuschenden Verkaufszahlen des iPhone 12 Mini sein, die Apple am Potenzial des kleineren Modells zweifeln lassen. Nach dem wie üblich im Herbst erwarteten iPhone 13 Mini dürfte daher Schluss sein.

Neue 48-Megapixel-Kamera mit großem Sensor erwartet

Für das Jahr 2022 erwartet Kuo unterdessen auch die Einführung eines neuen, deutlich leistungsfähigeren Bildsensors bei der Hauptkamera. Er erwartet, dass Apple einen 48-Megapixel-Sensor einführt, mit dem man dann per Pixel-Binning eine gesteigerte Pixelgröße erzielt. Kuo spricht von einer Pixelkantenlänge von rund 2,5 Mikrometern, wobei die Kamera auch 12-Megapixel-Bilder ausspucken soll.

Dies legt nahe, dass Apple sich des Konzepts des Pixel-Binning bedienen wird. Der Sensor hat also eine physische Auflösung von 48 Megapixeln, es werden jedoch immer vier Sensorpixel per Software zu einem fertigen Fotopixel zusammengerechnet, so dass 12-Megapixel-Fotos entstehen. Die Angabe zur Pixelkantenlänge könnte also auch bedeuten, dass Apple einen Sensor mit einer physischen Pixelkantenlänge von rund 1,25 Mikrometern einsetzt, der aber erheblich größer und hochauflösender ist als bisher.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen der 2022 erwarteten neuen iPhone-Modelle gehören angeblich auch Unterstützung für 8K-Videos. Ab 2023 plant Apple angeblich auch die Integration der Sensoren für die Face ID-Gesichtserkennung direkt unter der Display-Oberfläche, was die bisher bei iPhones übliche "Notch" hinfällig machen würde. Außerdem ist von einer Periskop-Kamera für Zoom-Fotos die Rede, wie sie in manchen Android-Smartphones schon länger zu finden ist.
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