Klage gegen HP: Betroffene wehren sich gegen unbrauchbare Drucker

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[o1] Skystar am 24.03. 21:09
+1 -
Ich hab auch was schönes... Off Topic...Dumm gelaufen...
Ich hab 3 HP Farb Laserdrucker gekauft. Perfekte Geräte, die wunderbar drucken. Nur: Es gibt dafür keinen Toner zu kaufen. Auch nicht auf der HP Webseite!
OK, das alles nicht hier sondern in Brasilien.
Gerät: LaserJet Pro M182nw
Als die Geräte kamen (bestellt über mercadolivre, sowas wie ebay in BR) waren 220V Stecker mit 3 Pin in einer Reihe dabei. Sowas scheint es in Chile zu geben, aber nicht in BR.
Tja, und nun haben wir rund 800 Seiten bis der Toner leer ist. Schade eigentlich...
[re:1] GlockMane am 24.03. 21:34
+ -
@Skystar: Wird doch heutzutage möglich sein einen Toner nach Brasilien zu bestellen?
[re:2] Stefan1979 am 24.03. 22:18
@Skystar: Tja - das kommt davon wenn man immer das billigste "irgendwo" kauft - und das Zeug gar nicht für das betreffende Land bestimmt ist...

Nennt sich dann Grauimport - oder ist OEM Ware die über mehr oder weniger legale Wege zu dem Händler kam...

Beliebt bei Festplatten - macht Spass wenn man eine Platte bei WD reklamieren will und die Abfrage der Seriennummer sagt, dass die Platte an einen OEM in Taiwan ging und gar nicht in Deutschland sein drüfte... Die Hersteller-Garantie kannst dann knicken.

Gibts aber bei vielen Produkten mit erweiterter Hersteller-Garantie... Da sollte das Prodult besser kein Halb-Legaler Import sein - sonst wird das nichts...

Kenne da auch Fälle bei Monitoren, Beamern usw. - aber bei Festplatten passiert es am meisten...

Bei einem offiziellen HP Händler / Distributor in Brasilien wäre dir das wohl nicht passiert...
[re:1] Skystar am 24.03. 23:02
Ach, ich hab jetzt keine Lust darauf detailliert zu antworten. Dauert mir zu lange deine Vorstellung einer heilen Welt mit der Realität eines 3. Welt Landes in Einklang zu bringen.
[re:1] iCheefy am 25.03. 07:51
+ -10
@Skystar: Hier in Deutschland macht man das aber so, jeder hat sich an Regeln zu halten und wenn man dagegen verstößt braucht man nicht jammern. In Deutschland herrscht noch Law & Order ;)
[re:1] Tom 1 am 26.03. 04:59
+3 -1
@iCheefy: Nicht nur hat deine Antwort mit seinem Kommentar nichts zu tun, du führst dich dumm und großmäulig auf.
[re:2] Stefan1979 am 25.03. 08:44
+ -
@Skystar: Habe extra mal geschaut - Ingram gibt es auch in Brasilien und die haben sogar Ware auf Lager... Sogar Drucker....
[re:2] Fropen am 26.03. 06:46
+2 -
@Stefan1979: was ist am Import eines Druckers illegal?
Was ist wenn ich in ein anderes Land umziehe nachdem Kauf?
[re:3] James8349 am 25.03. 00:12
+ -
@Skystar: Typ N Steckdosen gibts in Brasilien seit 2011. Mal mit 110V, mal mit 220V, je nach Region. Teilweise auch pro Stadt unterschiedlich. Daran ist also nix falsch.
[o2] dpazra am 24.03. 23:16
+19 -
Das Geschäftsmodell, Drucker für Dumpingpreise zu verkaufen und durch Sabotage der Firmware den Kauf teurer Druckerpatronen zu erzwingen, ist fundamental unehrlich. Ich hoffe die Klage endet übel für HP um diesem Gebaren einen Riegel vorzuschieben.

Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, wenn HP einen Druckerservice bereitstellt bei dem der Kunde pro Seite zahlt, worauf es defacto hinausläuft, wenn man den Drucker halb geschenkt kriegt aber gezwungen ist, unverhältnißmäßig teure Tinte zu kaufen. Aber dann sollen sie das offen und ehrlich so anbieten, klar machen, dass das Gerät ein Mietgerät ist und die Tinte im Abo verkaufen.

Dann weiß jeder woran er ist und der Kunde kann sich überlegen ob er es will oder nicht. Ich will es nicht und ziehe Drucker mit Tintentanks vor, da weiß ich direkt, wieviel ich tatsächlich für die Maschine zahlen muss und der Hersteller (in meinem Fall Epson mit ihren Ecotanks) verkauft die Originaltinte für einstellige Beträge pro Flasche, die tausende Seiten hält.
[re:1] Rubberducky am 25.03. 06:16
+7 -1
@dpazra: genau so einen Service hat HP doch.
Nennt sich HP instantink. Nutze ich seit 3 Jahren.
[re:1] Realist am 25.03. 14:11
+ -1
@Rubberducky: Jupp, nutze ich auch. Ohne Probleme..... Daher verstehe ich die Thematik nicht.
[re:1] Link am 25.03. 15:15
+ -1
@Realist: Die Probleme betreffen auch nicht Leute, die durch so ein Abo an HP gebunden sind und damit automatisch immer original HP Partonen verwenden.
[re:1] Realist am 25.03. 15:53
+ -2
@Link: Das ist klar! Aber warum macht man das? Ich kippe auch kein Rapsöl in mein Diesel oder Einbereichsöl in meinen Motor, der Mehrbereichsöl mit Hochtemperaturviskosität und Partikelfiltereignung braucht...
[re:2] Link am 25.03. 16:25
+3 -
@Realist: Inwiefern lässt sich dein Vergleich auf eine Wegwerf-Patrone übertragen, die immer komplett (inkl. Druckkopf) ausgetauscht wird sobald sie leer ist? Wobei ich solche Patronen früher selbst mit Tinte befüllt habe und die haben mehrere solcher Befüllungen überlebt bevor sie wirklich nicht mehr wollten.
[re:3] Fropen am 26.03. 06:48
+4 -
@Realist: schlechter Vergleich, das hier ist mehr als dürftest du Diesel nur bei Aral tanken, sobald du Diesel von Shell tankst, springt dein Auto nicht mehr an.
[re:4] Sky Walker am 26.03. 08:39
+2 -
@Realist: stell dir vor, du kaufst dir einen mercedes, der nur mit aral-benzin fährt.
die nächste tankstelle die du bentzen musst, ist aber eine freie tankstelle.
vollgetankt, aber die karre fährt nicht!
[re:2] Fropen am 26.03. 06:51
+ -1
@Realist: nennt sich Marktwirtschaft, HP versucht Konkurrenz los zu werden, so dass sie beim Tintenpreis machen können was sie wollen. Wenn HP die Patronen für deinen Drucker morgen einstellt, kannst du ihn ohne Drittfirmenpatronen wegwerfen auch wenn er noch tadellos funktioniert. Ist eigentlich ganz leicht zu verstehen.
[o3] DerZero am 25.03. 07:21
+5 -4
HP = Hoffnungsloses Produkt

die Laptops sind Müll sowie die Drucker, und der Support erst Recht.

ich kauf seit Jahren keine HP Produkte mehr.
einfach nur schlechte Erfahrung gemacht in allen Bereichen
[re:1] fazeless am 25.03. 08:35
+2 -
@DerZero: im Serverbereich ist HP schon noch sehr stark vertreten.
[re:2] Rashiade am 25.03. 10:22
+1 -
@DerZero: Da kann ich mit meiner Erfahrung vielleicht ein bisschen relativieren. Ich habe von HP ein Tablet. Das Netzteil dazu ist nach Ablauf der Garantie leider verstorben.
Als ich bei HP angerufen und mich nach den Kosten für ein neues Netzteil erkundigt habe, wurde das entsprechend aufgenommen und mir wurde umsonst ein neues Netzteil zur Verfügung gestellt.
Es ist also nicht alles schlecht bei HP.
Mit den Druckern habe ich allerdings bisher auch keine positiven Erfahrungen gesammelt, mit anderen Druckerherstellern allerdings auch nicht.
[re:1] Fropen am 26.03. 06:52
+ -
@Rashiade: Kostenpunkt für so ein Netzteil? Also für HP nicht für dich.
[re:1] Rashiade am 26.03. 09:27
+ -
@Fropen: Einem Bettler einen Euro in den Hut zu werfen kostet auch nur einen Euro und dennoch macht es niemand.
Und vermutlich freut er sich auch wenn es nur 50 Cent sind.

Egal, wieviel HP das Netzteil gekostet hat, sie haben es außerhalb der Garantiezeit auf ihre Kosten verschickt. Jeder andere gierige Hersteller hätte es dir für 50€ plus Versandkosten verkauft.
[re:3] Tom 1 am 26.03. 05:04
+ -
@DerZero: Deren Laptops sind ok, aber könnten besser sein.
[o4] Driv3r am 25.03. 07:39
+1 -
Ist doch fast egal von welcher Marke man sich ver*schen lässt. Man hat ja auch herausgefunden, dass Cannon Drucker beispielsweise einen Zähler haben, dass er nach x Seiten nicht mehr druckt. (Künstliche Veralterung). Auf yt findet man teilweise Tutorials, wie man den Chip reseten kann und dann ist der Drucker wie neu. Nach der Aktion hier kann man auch kein HP mehr kaufen! Was am besten ist - vorfallen auch für die Umwelt - versucht alles digital zu lösen. Das geht besser als man denkt. Und für Notfälle einfach für ein paar Cent irgendwo drucken lassen. So unterstützt man die Abzocker nicht mehr und tut sogar noch was für unsere Natur :) Abgesehen davon kann man Dokumente schneller wieder finden und besser archivieren.
[re:1] Rashiade am 25.03. 10:36
+3 -
@Driv3r: Das hat allerdings auch einen halbwegs plausiblen Grund.

Pro:
In den Druckern befindet sich ein Schwamm, der bei Reinigung und Co. die Tinte aufnimmt.
Ist der Schwamm voll, gibt es eine ziemliche Sauerei und die Tinte suppt dir aus dem Drucker, ist mir bei einem HP schon passiert, nachdem ich den Zähler manuell zurückgesetzt hatte und munter weitergedruckt habe. Ist keine schöne Sache. Würden Drucker das im Normalfall erlauben, gäbe es sicherlich von vielen Nutzern, die sich damit Mobiliar oder ähnliches zerstört haben, Klagen.
Diesen Schwamm auszubauen ist bei den meisten Druckern ein ziemlicher Akt, den ein "Normalo" nicht bewältigen kann, da man dazu oft den halben Drucker zerlegen (und anschließend wieder zusammenbauen) muss.

Contra:
Jetzt könnte man als Druckerhersteller natürlich den Schwamm so verbauen, dass man ihn einfach austauschen kann, es ist schließlich ein Verbrauchsmaterial. Dann könnte der Zähler ähnlich wie bei den Patronen bei Austausch zurückgesetzt werden, ohne eine spezielle Software, eine geheime Tastenkombination o.ä. zu brauchen.
Ich verstehe auch nicht, warum das nicht praktiziert wird. Wenn Druckerhersteller, wie immer behauptet, am eigentlichen Druckerverkauf nichts verdienen, sollte es in ihrem Interesse sein, einen Drucker möglichst lange zu betreiben um die schweineteure Tinte verkaufen zu können.
Denn die meisten User dürften in dem Fall den Drucker nicht zum Austausch des Schwamms einschicken, da das in der Regel teurer ist als sich eben einen neuen Drucker zu kaufen.
Würden Autohersteller so arbeiten wie Druckerhersteller müsste man den kompletten Motor zerlegen um den Aschenbecher zu leeren.
[re:1] Roehre am 25.03. 11:03
+4 -1
@Rashiade: "Würden Autohersteller so arbeiten wie Druckerhersteller müsste man den kompletten Motor zerlegen um den Aschenbecher zu leeren."

naja, der Wechsel einer Scheinwerferbirne kommt dem schon recht nahe...
[re:1] Rashiade am 25.03. 11:43
+ -
@Roehre: Je nach Marke und Modell, ja ^^
[o6] Tomy Tom am 25.03. 10:07
+2 -
Bisher scheint es nur die Tintenstrahldrucker zu betreffen. Bin mal gespannt wann HP anfängt den gleichen "Mist" auf die Tonerkartuschen aus zu weiten. Sollte es mal soweit sein ist HP-Hardware für mich gestorben.
[re:1] wunidso am 25.03. 13:19
+ -
@Tomy Tom: Bei der Auswahl meines Samsung Farblasers habe ich extra die Preise von Originalkartuschen vor dem Kauf verglichen, weil ich mir den Heckmeck mit Treibern und Nachbauten nicht geben wollte. Nach einem Jahr kam das Nachfolgemodell, mit subtil geänderten Kartuschen, die erneut günstig waren, aber natürlich nicht ins Vorgängermodell passen. Der Kartuschensatz für das Vorjahresmodell kostete dann plötzlich das 1,5 fache des Neupreises des Druckers. Ich war kurz davor das vollkommen einwandfrei funktionierende Gerät im Elektroschrott zu entsorgen, konnte dann aber doch noch günstiges Verbrauchsmaterial über Alibaba besorgen, was ich eigentlich gerade vermeiden wollte.

Ich glaube die Taktiken der Hersteller auf diesem Markt geben sich alle nicht viel, am ehrlichsten scheint mir da noch das Ecotank System von Epson zu sein, wobei Epson den Trick mit durch Treiberupdate deaktivierten Fremdpatronen zumindest früher auch betrieben hat. Zum Glück war es da aber nur der Treiber und nicht die Firmware, mein Bruder hatte noch den bei Inbetriebnahme heruntergeladenen Treiber im Download Ordner und eine Reinstallation des alten Treibers hat geholfen. Ich bin mir nicht sicher ob es überhaupt einen Hersteller in diesem Markt gibt, den man als seriös bezeichnen könnte.
[re:2] Vienesko am 25.03. 13:57
+ -
@Tomy Tom: Oh das ist eigentlich bei allen Hersteller inswischen gang und gäbe. Zwar nicht im Bereich Tonerkartuschen an sich sondern bei den Trommeln / Entwicklereinheiten. Du hast eigentlich fast immer einen fest verbauten Chip, der dem Gerät sagt, ob das Bausteil original ist, wann es eingebaut wurde, wieviele Seiten es gedruckt hat usw. Ist die vom Hersteller maximale ANzahl erreicht, muss die Einheit getauscht werden. Dabei sind die Bauteile für 2-3fache Nutzungsdauer ausgelegt. Es gibt aber auch all-in-one Kartuschen wo dann auch der Tonerteil mitbetroffen wäre. Aber im professionellen Bereich wird auch an den Geräten nichts mehr verdient sondern am Service. Es gibt zwar Serviceverträge aber in denen wird auch festgeschrieben, was dies beinhaltet usw. Dem Unternehmen ist also daran gelegen, dass das Gerät so lang wie möglich ohne einen Technikereinsatz funltioniert und wenn dann mal die Trommeleinheit getauscht werden muss, werden eben Resetchips von z.B. KATUN eingesetzt. Die alte Trommel läuft dann weiter, man hat das teure Bauteil gespart, der Kunde denkt, sein Kopierer wurde gewartet und man hat als Servicefirma Geld gespart. SO läuft das heute.
[re:3] mgbd0001 am 25.03. 20:50
+ -
@Tomy Tom: Kann man umgehen. Lade Dir die Firmware vom Drucker herunder und speichere die irendwo ab. Wenn neues Firmareupdate das drucken verhindert, einfach das alte wieder einspielen. Und wenn Du einen Drucker hast der via Internet nach Hause telefoniert, die entsprechenden Ports, bzw. IP sperren.
[o7] Ralfi am 25.03. 11:31
+ -
Habe ich bei meinen letzten Canon Tintendruckern auch erlebt. Ganz plötzlich geht nichts mehr, "Interner Fehler".

Mal sehen, wann es meinem Canon Farblaser ähnlich geht. Der zumindest verträgt die Fremdkartuschen anstandslos.
[o8] wormy am 25.03. 11:49
+ -
Wenn das mit den Dongeln bei Hardware weitergeht, sollte ich meinen alten Nadeldrucker entstauben *g* - auch wenn die Ersatzbänder nur sehr schwer zu finden sind...
[o9] Tom 1 am 26.03. 05:07
+ -
Ich benutze zwar einen HP Drucker und benutze kostenlos den HP Instant Ink mit 15 Seiten/Monat (mehr Seiten kosten)...

..Aber ich finde Software-Beschränkung garnicht gut. Das ist wie bei Autos wo die Klima-Anlage physikalisch in das Auto reingebaut wurde, man aber erst per Software freischalten muss...
[10] berndpfe am 26.03. 17:28
+ -
Vor längerer Zeit hat doch schon Lexmark eine solche Klage über sich ergehen lassen müssen. Mit dem Ergebnis daß man dort Fremdfabrikate auch nicht mehr aussperren darf. Wenn das so weitergeht und das oberste Gericht das nach Klagen jeweils immer nur für einen Hersteller verbietet, wirds noch lustig, anstatt das man entscheidet (und dann am besten per Gesetzgebung das an die Hersteller verordnet, betreffend veraufte Geräte, und zwar egal wo diese verkauft werden und auch egal an wen und über welchen Vertriebsweg auch immer) daß Drucker - egal welches Fabrikat das auch immer ist) mit jeglichen Fremdpatronen zu funktionieren haben. AUCH nach jeglichen Firmwareupdates. Blockade unzulässig. Die Gewährleistung ist insofern Sache des Herstellers, die das durchaus ausschliessen dürfen wenn Fremdtoner/-tinte im Gerät ist. Aber technisch funktionieren muss es. müssen.
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