Strom-Ausfälle in Texas: Beschuldigte Windkraft kann wenig fürs Chaos

oder

Zugangsdaten vergessen?

Jetzt kostenlos Registrieren!
[o1] Alexmitter am 18.02. 15:37
+7 -1
Eigendlich hat es mit den USA und ihrem extrem veralteten Stromnetz zu tun. Bei allen Haushalten kommen 2 Phasen 220V an die dann in zwei Mal 110V aufgeteilt werden und ins Haus geleitet werden. Dabei haben die natürlich auch Leistungsverbraucher die dann an diesem 220V ordentlich Strom ziehen. Die haben ja schon Netz Überlastung im Sommer wegen der Klimaanlagen.

Eigendlich gehört das Strom Netz des ganzen Landes rausgerissen und ein ordentliches 3 Phasen System mit Schuko Steckern installiert. Sicherer, Besser, Leistungsfähiger.
[re:1] Andrescoo am 18.02. 15:44
@Alexmitter: Wir werden noch sehen wie Leistungsfähig unser Netz ist :)
[re:1] Alexmitter am 18.02. 15:48
+6 -2
@Andrescoo: Vom Freund eines Nachbar gehört? Solche Aussagen kommen eigentlich nur zustande wenn man kein fünkchen Ahnung hat wie so ein Stromnetz eigentlich funktioniert.
[re:1] Andrescoo am 18.02. 15:53
+1 -4
@Alexmitter: ne, seit 20 Jahren in der Energieversorgung tätig :)
[re:1] Alexmitter am 18.02. 15:54
+4 -4
@Andrescoo: Na dann gute Nacht. Jetzt habe ich sorgen um unser Netz, aber eher wegen dem Faktor Mensch.
[re:2] Andrescoo am 18.02. 16:10
+5 -3
@Alexmitter: Na dann. Ich weiß ja nicht was du aus der Aussage "wir werden noch sehen wie Leistungsfähig unser Netz ist" so heraus oder hineininterpretierst. Wenn es dir um das simple Ami-Bashing geht: Ja unser Netz mag in der Betrachtung "besser" und "durchdachter" sein. Ob es für das was wir hier noch so alles wollen Leistungsfähig genug ist werden wir sehen.

Und auch wir können Mist - nichtmal all zu selten.

Aber bilde dir ruhig dein Bild in Kommentarspalten :)
[re:3] LoD14 am 18.02. 16:20
+6 -1
@Alexmitter: Wenn du mal in den USA warst, und da mal in die Infrastruktur die angeguckt hast, würdest du dich wegen nix wundern. Meine Schwester hat ein Jahr in Edgewater in Chicage, direkt an der Loyola University gewohnt. Stromleitungen überirdisch (über 80% der Leitungen in den USA sind oberirdisch!). Versorgungsmasten krumm und schief, teilweise morsch. Masttransformatoren, die wie Helikopter brummen und manchmal sogar Lichtbögen spucken. Immer mal wieder kurze Stromausfälle oder Spannungsschwankungen, dass die Geräte ausgingen. Und wir reden hier von einem besseren Bezirk von Chicago, nicht vom Süden. Bei meinen Roadtrips durch die USA sieht man das überall. Das Netz ist komplett marode da drüben. Im Westen tendenziell etwas besser als im Osten. Aber überall...

Du darfst eins nicht vergessen: die USA hatten im 20. Jahrhundert keinen Krieg. Klingt jetzt blöd, aber dadurch, dass die Deutschen und hinterher die Alliierten Europa Mitte des letzten Jahrhunderts zu Klump gebombt haben, hatte einen bereinigenden Faktor auf die Infrastruktur.
[re:4] Fropen am 18.02. 17:45
+ -
@LoD14: oberirdische Leitungen sind zwar anfälliger aber auch schneller und billiger zu reparieren. Das ist in den USA meist wichtiger, schnell und billig.
[re:5] DRMfan^^ am 18.02. 18:47
+1 -
@Fropen: Insbesondere ist auch die Frage, welche Bedrohungen es gibt. In Japan ist auch viel oberirdisch verlegt, weil bei den häufigen Erdbeben die Leitungen eh kaputt gehen und dann ist es besser, sie schnell und günstig reparieren zu können.
[re:6] Alexmitter am 18.02. 20:02
+1 -1
@Andrescoo: Na, Ich habe mir mein Bild im Beruf und davor der Lehre gebildet, da bin Ich auf Kommentarspalten quatsch wie Ihren nicht angewiesen.

Und seit wann nennt man es Bashing wenn man "the greatest nation in the country" auf ihr Netz anspricht das selbst in 3. Welt Ländern zu frohem Gelächter führen würde.
[re:7] Andrescoo am 18.02. 20:10
+2 -1
Fragt sich halt wer hier "Quatsch" von sich gibt - im Zweifel wohl wir beide... ;)

Mit "Bashing" war das übliche, überhebliche Getue von uns Deutschen gemeint wenn es woanders noch schlechter läuft als hier - und der Ami ist da ein gewohnt gerne genutztes Ziel. Aber da mach ich mir keine große Hoffnung, dass sie das verstehen und einordnen können, denn Sie haben auch die erste Aussage trotz Erklärung immernoch nicht verstanden :)

In diesem Sinne, viel Erfolg mit ihrem Wissen aus der Lehre und Beruf, ich werde also auch noch das ein oder andere zum Lachen und Schmunzeln bekommen - ick freu mir!
[re:2] Thunderbyte am 18.02. 17:32
+ -
@Andrescoo: Wenn Du damit die Elektromobilität oder den wachsenden Anteil von regenerativen Energien meinst, sehe ich da kein Problem. Denn beides kommt nicht von heute auf morgen, sondern über Jahre / Jahrzehnte. Aber selbst wenns plötzlich käme: die Energiebranche in DE könnte aus dem Stand sehr viele zusätzliche eAutos verkraften. Ganz im Gegenteil könnte man daraus sogar ein netzstabilisierendes Element machen, Stichwort V2G (vehicle to grid).
[re:1] Andrescoo am 18.02. 17:58
+2 -2
@Thunderbyte: Ich wollte dem typischen Amibashing einfach nur einen Spiegel vorhalten. Ob du da keine Probleme siehst oder ich welche sehe werden wir beide Erfahren wenn es soweit ist. Es ändert garnix ob wir das nun bis auf den letzten Baustein ausdiskutieren oder nicht - daher lassen wir das besser :) zumal hier mit Alexmitter ja ein absoluter Experte dabei ist :D
[re:1] Thunderbyte am 18.02. 22:39
+ -
@Andrescoo: Ah, ok, Du willst Deine Worte einfach nur unwidersprochen sehen und bist an der Wirklichkeit nicht interessiert. Alles klar. Sag das doch gleich.
Nebenbei sehe nicht ich da "keine Probleme", sondern auch die Energieanbieter keine ( https://www.eon.com/de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/2019/eon-vorstand-thomas-koenig-stellt-neue-studie-vor.html ). Die sagen, sie bekommen das hin. Es sind ja viele Jahre dafür Zeit.
[re:2] pcfan am 18.02. 17:30
+1 -
@Alexmitter: Als ob unser Netz weniger überlastet wäre ;) Liegt vor allem an der mangelnden Pflege meiner Meinung nach.
[re:1] topsi.kret am 18.02. 18:06
+ -
@pcfan: Du kannst ein altes, weniger belastbares Netz pflegen, wie du willst. Wenn Du aber dieses Netz zunehmend belastest, ist auch das gepflegteste netz irgendwann am Limit. Ist wie mit nem kleinen Motor Auto, den kannste noch so sehr pflegen, wirst aber nie und nimmer damit konstant und ohne Folgen hohe Geschwindigkeiten fahren können.

Im übrigen, auch wenn man das am Stammtisch nicht gerne hört: Unser Netz hat noch lange nicht die Grenze erreicht.
[re:1] pcfan am 18.02. 19:09
+1 -
@topsi.kret: Das Netz als ganzes nicht, aber Teilbereiche leider an manchen Orten schon.

Z.B. wo ich wohne war dasa Netz eigentlich redundant ausgelegt und einige mittelgroße Ortschaften und Städte zu versorgen.

Es war für den Fall, dass durch ein Unglück oder eine Naturgewalt mal eine Strecke ausfällt, angedacht, dass die andere Strecke einspringt und übernimmt.

Leider wurde das nicht gepflegt und als tatsächlich mal ein Mast vom Strum umgerissen wurde, sollte die Ersatzstrecke einspringen und da sind dann leider erst mal alle Sicherungen in die Luft gegangen.

Es hat einige Stunden gedauert, bis alles wieder so weit war, dass wieder Strom fließen konnte und dann hat man schnellstmöglich einen Ersatzmast für die Hauptstrecke aufstellen müssen um die Nebenstrecke zu entlasten. MITTEN AUF EINER LANDSTRAßE (die musste auf die Hälfte verengt werden).

Es dauerte dann ein Jahr, bis ein neuer richtiger Mast aufgestellt und der Ersatzmast abgebaut wurde.

Das Netz als Ganzes hat durchaus Potential, aber leider wird dieses Potential nur ausgebeutet und wenig gepflegt.
[re:1] topsi.kret am 18.02. 21:20
+ -
@pcfan: Schöne Anekdote, hat aber mit dem Thema "Kapazitäten" nichts zu tun.
[re:2] pcfan am 19.02. 07:23
+ -
@topsi.kret: Die Ersatzstrecke hatte nicht die Kapazität, für die sie gebaut wurde, wegen mangelnder Wartung.
Das kann und wird auch andere Strecken betreffen,
[re:3] topsi.kret am 19.02. 17:33
+ -
@pcfan: Es ging um generelle Kapazität und nicht um redundante und wegen seltener Nutzung vernachlässigte Ersatznetze für den Notfall.
[re:2] Alexmitter am 18.02. 20:04
+ -
@pcfan: Unser Netz kratzt an den belasteten tagen an der 50% Marke. Es geht hier nicht um Redundanz für Störanfälligkeiten.
[o2] P-A-O am 18.02. 15:39
+1 -
Sicherlich hat er da recht, allerdings dürfte es die betroffenen Menschen kaum interessieren. Wenn ich sehe wohin die Reise geht, ohne fossile Brennstoffe und ohne Kernkraft dann stellt sich eben die Frage nach der funktionierenden und bezahlbaren Alternative. Es wird noch dauern bis das alles soweit ist, und sicherlich werden dabei auch Fehler gemacht aber wenn ich eine Woche bei eisigen Temperaturen nicht heizen kann (und selbst das verbrennen von Holz nicht möglich ist) wünsche ich mir das KKW zurück mit dem alles wunderbar geklappt hat.
[re:1] ckahle am 18.02. 16:11
+4 -1
@P-A-O: Wie bezahlbar denn noch? Wind und Solar sind doch schon das billigste, was es aktuell gibt. Es fehlt eigentlich nur politischer Wille, die ganze Sache mal in die Hand zu nehmen und was zu tun.
[re:1] LoD14 am 18.02. 16:31
+1 -
@ckahle: Das Problem ist: Sonne scheint nicht Nachts. Und ein Windrad kann ich mir in der Stadt nicht in den Garten stellen. Und dadurch bin ich wieder von Großkonzernen und deren Netzen abhängig. Wenn man zu Hause wirklich eine halbwegs autarke Versorgung mit Strom will, musst du 40-50k Euro für Photovoltaik und Stromspeicher einplanen. Das kann sich ein Normalverdiener nicht leisten. Problem ist auch: Leute, die es sich leisten können, steigen so aus dem Stromnetz aus. Und die, die es sich nicht leisten können werden dadurch die, die den teuren Umstieg bezahlen müssen. Und dadurch, dass die mit eigener Anlage aussteigen, sogar noch mehr bezahlen müssen.
[re:1] ckahle am 18.02. 16:35
+ -
@LoD14: Es sagt auch niemand, dass alle Leute jetzt autark ihren Strom produzieren sollen. Größere Anlagen sind weiter nötig. Auch hier passiert viel zu wenig. Der Ausbau der Erzeuger schleift gewaltig und noch mehr die Umsetzung von Smart Grids, die die dezentrale Erzeugung gut steuern können, und der Bau von Speicheranlagen, mit denen Bedarfs-Peaks oder Erzeugungsengpässe abgefangen werden. Gehen tut auch hier viel, gemacht wird zu wenig.
[re:1] Andrescoo am 18.02. 16:39
+1 -
@ckahle: Was hindert dich hier Produktiv einzusteigen? Die Tätigkeit bei WF? Du scheinst ja ziemlich genau zu wissen was gemacht werden muss. Unterstützer suchen und loslegen - bekommen "die Großen" ja scheinbar nicht auf die Kette.
[re:2] LoD14 am 18.02. 16:49
+2 -
@ckahle: Ich zitiere dich mal: "Wie bezahlbar denn noch? Wind und Solar sind doch schon das billigste, was es aktuell gibt." Jetzt listet du auf, was alles gebraucht wird. Der Strom selbst mag zwar sehr billig sein. Aber die Investitionen in Netz und Infrastruktur sind eine Generationenaufgabe. Oder machen uns alle Arm. Also nix mit billig. Zumindest nicht im Endkundenpreis.
[re:3] dahoood am 18.02. 17:05
+ -
@ckahle: Das es überall schleift hängt fairerweise aber auch nicht nur an den Versorgern: Will man Windkraft ausbauen, heben die Ornitologen und Anwohner die Hand. Möchte man Trassen bauen, das gleiche in grün. Es gibt einfach keine universell beliebte und optimale Lösung. Das Thema SmartGrids wird u.a in BW seit Jahren verfolgt bzw. entwickelt und hier hat es mal an der Sicherheit gehapert, dann an der Akzeptanz und dann teilweise an der Wirtschaftlichkeit. Du willst ja auch keine halbgare Technik einsetzen, nur weil es Smart ist, sondern letztlich deinen Strom zuverlässig aus der Steckdose.
Aber ich stimme dir zu, wenn es um das Potenzial von SmartGrids und der dezentralen Ausgestaltung geht...wäre jedenfalls erstrebenswert.
[re:4] ckahle am 18.02. 17:19
+2 -
@Andrescoo: Mir fehlt das nötige Kleingeld, um eine Strominfrastruktur zu bauen. Weil ihr ja alle Werbeblocker benutzt! :D Im Kleinen mach ich durchaus, was ich kann. Stecke grad schwer in einer energetischen Haus-Sanierung und plane die ganze Energiesache und so.
[re:5] ckahle am 18.02. 17:23
+ -
@LoD14: Der Endkundenpreis ist auf keine Naturgewalt, auf die niemand einen Einfluss hat. Gemacht werden müssen die Investitionen doch sowieso. Dann doch besser jetzt, als wenn der alte Kram noch wesentlich höhere Kosten verursacht.
[re:6] Fropen am 18.02. 17:52
+ -
@LoD14: der Strom wurde doch nur so teuer für die Endkunden weil der Wind- und Solarstrom so billig sind und das EEG-Umlage-Gesetz miserabel gestaltet ist. Dazu gab es mal einen schönen Beitrag von der Anstalt.
Die Zusatzkosten für Atomstrom werden ja auch nicht zu den Stromkosten gezählt, dann wäre der nämlich noch teurer.
Außerdem sind die meisten Reaktoren bei Hitzewellen nicht nutzbar weil sonst die Flüsse aus denen das Wasser stammt überhitzen und das Ökosystem abstirbt.
[re:7] Andrescoo am 18.02. 17:55
+ -
@ckahle: Daher schrieb ich auch "such dir Unterstützer" ;) Energetische Haussanierung bringt dir was und den Firmenbesitzern der Sanierung aber nicht der Allgemeinheit.
[re:8] Andrescoo am 18.02. 17:57
+ -
@dahoood: Die Versorger sind die Netzbetreiber und die müssen entsprechend ihrer Last Erzeugung "Einkaufen". Die Erzeuger haben mit den Endkunden relativ wenig am Hut da sie ihre Erzeugerleistung an die Netzbetreiber verkaufen. War ja politisch gewollt die Trennung. Daher sagen sich die Erzeuger, dank rechtlicher und Gesellschaftlicher Rahmenbedingungen halt: Fliegt nicht, machen wir nicht. und dann stehst da.
[re:9] ckahle am 18.02. 22:23
+ -
@Andrescoo: Natürlich bringt es auch der Allgemeinheit was. Heizen ist beispielsweise ein riesiger Berg in der gesamten Klimabilanz der Energieerzeugung. Wenn jeder sein Haus ordentlich dämmt, lässt sich da ziemlich viel einsparen - auch an Brennstoffen, die aktuell noch Abhängigkeiten in nicht gerade prickelnde Länder schaffen. Ich werd am Ende, wenn einige Jahre Kompensation rum sind, komplett Klimaneutral heizen und dazu noch das Auto "tanken".
[re:2] Fropen am 18.02. 17:46
+1 -
@LoD14: klar scheint die Sonne auch nachts, du siehst siehst sie nur nicht.
[re:2] P-A-O am 18.02. 18:06
+ -
@ckahle: bezahlbar für den Endkunden. Und unser Strom hier ist jetzt schon überteuert
[re:1] ckahle am 18.02. 22:26
+1 -
@P-A-O: Der Strompreis ist aber wie gesagt nicht mittelbar davon abhängig, woraus der Strom gemacht wird. Das ist eine wirtschaftliche und politische Entscheidung. Angenommen, man würde zwangsweise den Strompreis an die realen Erzeugungskosten koppeln, dann würde man für den Anteil Solarstrom einen ziemlich guten Preis zahlen, was an Kernkraft dazu kommt, wäre hingegen mindestens doppelt so teuer, wenn das denn reicht. Sicher ist es komplexer, aber mal so als Ansatz.
[re:2] tueftler42 am 18.02. 16:36
+1 -
@P-A-O: Das Problem bei den betroffenen Menschen,..

die werden sich wieder lieber einreden lassen "Böse Windkraftwerke, KKW & AKW make Texas graet again".. als sich eine Erklärung anzuhören, dass ihr Staat ne marode Infrastruktur hat. Sei es das die Windkraftwerke nicht Kälteresistent sind (obwohl es welche davon gibt) Oder deren Leitungsnetz so alt ist, dass es gefühlt bei der Erfindung des Stroms bei sind.

Schon das innerstädtisch die Leitungen oft noch auf Holzmasten stehen und es nur nen dusseligen PKW Fahrer braucht, damit plötzlich die Straße ohne Strom ist oder auf der Straße noch unter Spannung stehende Leitungen rumzucken.
[re:1] P-A-O am 18.02. 20:08
+ -
@tueftler42: das ist mir schon klar, allerdings ist es in dem Moment ziemlich egal. Versäumnisse aus der Vergangenheit helfen bei einem akuten Problem nicht weiter. Um es in der Zukunft besser oder anders zu machen, ja. In dem Moment aber nicht.

@topsi.kret: ja, natürlich. Aber in dem Moment interessiert auch das keine Sau. Wenn mir mein Job gerade mal genug Geld für die Fixkosten liefert dann juckt's mich nicht wirklich ob in 300 Jahren irgendwo was platzt und die gesamte Menschheit auslöscht. Klar ist das egoistisch gedacht aber die aktuelle Situation der Menschheit läuft darauf hinaus dass jeder selbst schauen kann wo er bleibt. Und wenn es selbst in den wirtschaftlich stärksten Ländern viele Menschen gibt die bei weitem nicht genug verdienen, wie sieht es erst wo anders aus wo man täglich für sein überleben fast schon kämpfen muss?
[re:3] topsi.kret am 18.02. 18:08
+ -
@P-A-O: Die eigentlich Kosten für Atomkraft sind noch gar nicht beziffert. Nur weil man damit (scheinbar) billig Strom anbieten kann, ist er es noch lange nicht.
[o3] caZper am 18.02. 15:44
+3 -
Der letzte Artikel den ich dazu gelesen habe hies"US-Infrastruktur so marode wie China in den 80ern".
[re:1] Alexmitter am 18.02. 15:45
+ -
@caZper: Vielleicht das ländliche China in den 80ern.
[re:1] LoD14 am 18.02. 16:32
+ -
@Alexmitter: Warste ma in den USA?
[re:1] DeeZiD am 18.02. 17:57
+1 -
@LoD14: Ja, ist in der Tat ziemlich runtergekommen und anfällig.
[re:2] Alexmitter am 18.02. 20:08
+ -
@LoD14: Ne, nicht mal für Geld würde ich an diesen Ort reisen. Toi Toi das mich die Firma nie da hin schicken will.
[o4] picard47 am 18.02. 17:11
+1 -2
Wird Bill Gates jetzt für alle Themen als Experte heran gezogen?
[re:1] pcfan am 18.02. 17:32
+2 -
@picard47: Nö, nur für Themen mit denen er sich auskennt.
Da er sich sehr stark mit Klimaschutz und Technologie beschäftigt, gehört Grundlagenwissen zu regenerativen Energien und dem Stromnetz dazu.

PS: Sogar ich hätte dir sagen können, dass Windenergie das nicht wirklich verursacht hat, genau wie bei dem BEinahe Crash in Europa vor einigen Wochen.
[o5] Odi waN am 19.02. 08:54
+ -
In Texas ist es noch viel schlimmer. Zum einen ist das Netz nicht am nationalen Netz angeschlossen, ja die versorgen sich selbst. Zum anderen sind deren Kraftwerke eher auf den Sommer ausgelegt und können Winterstürme nicht standhalten.
https://www.bing.com/maps?v=2&cp=28.796711~-96.056385&style=r&lvl=15&sp=Point.28.796711_-96.056385_Kernkraftwerk%20South%20Texas___

Hier das Atomkraftwerk in Texas, wem fällt es auf? :D Das Atomkraftwerk ist eingefroren und musste abgeschalten werden, warum nur......
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2022 WinFuture Impressum Datenschutz Cookies