Word, Excel & PowerPoint: Microsoft startet mit Office-App für iPads

Stefan Trunzik am 16.02.2021 15:50 Uhr
Nachdem Microsoft ein Update der Office-App für Apple iPads vor we­ni­gen Wochen bestätigt hat, folgt nun die passende Aktualisierung im App Store. Mit ihr kombinieren die Redmonder Word, Excel, PowerPoint und diverse Tools gesammelt in einer Tablet-Oberfläche.

Im Zuge neuer Funktionen für Office, Teams, Outlook und Co. gab das Unternehmen Anfang Februar einen Ausblick auf die kommenden Neuheiten, welche private und geschäftliche Mi­cro­soft 365-Nutzer in naher Zukunft erwarten können. Vor allem die mobilen Apps standen dabei im Mittelpunkt. Den ersten Schritt geht Microsoft nun mit der lang erwarteten Office-App für iPads, die bis dato nur für Apple iPhones zur Verfügung stand.

Microsoft Office App
Microsoft Office: Alle Apps an einem Ort, jetzt auch für Apple iPads

Lang erwartete Office-Sammlung mit nützlichen Tools

Microsoft beschreibt das Office-Update auf die Version 2.46 für iPads im App Store wie folgt: "Wir kombinieren die Ihnen bekannten Word-, Excel- und PowerPoint-Apps in einer einzigen, für iPadOS optimierten App. Darüber hinaus werden Ihnen zusätzliche Tools zur Verfügung gestellt, mit denen Sie produktiver als je zuvor arbeiten können. So können Sie beispielsweise schnell PDF-Dateien erstellen und signieren sowie Bilder in Dokumente umwandeln."

Zu den weiteren für iPad-Besitzer interessanten Funktion der Microsoft Office-App gehören die Möglichkeit PDFs mit einem Fingerabdruck und dem Apple Pencil zu signieren oder handschriftlich erstellte Tabellen über die Kamera des Tablets direkt in eine Excel-Kalkulation importieren zu können. Zudem besteht auch hier die Möglichkeit, zusammen mit Freunden oder Kollegen gemeinsam in Echtzeit Dokumente zu bearbeiten und die integrierte Office Lense-Funktion zu nutzen. Einige Features benötigten jedoch ein aktives Microsoft 365-Abonnement, welches via In-App-Kauf erworben werden kann.

Abseits der Office-App für iPads plant Microsoft diverse Aktualisierungen für Teams und Outlook, in denen man die Sprachassistentin Cortana erneut in den Mittelpunkt rücken möchte. Zumindest englischsprachigen Nutzern soll es bald möglich sein, in einer "na­tür­li­chen Sprache" mit der künstlichen Intelligenz der Redmonder zu kommunizieren.

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