Microsoft-Gründer Bill Gates steckt zwei Milliarden Dollar in Klimaschutz

Roland Quandt am 15.02.2021 11:43 Uhr
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Microsoft-Gründer Bill Gates sieht in der Bekämpfung des Klimawandels offenbar nicht nur eine Mammutaufgabe, die alle Menschen betrifft, sondern auch eine Möglichkeit für neue Investitionen. In den kommenden Jahren will er deshalb Milliarden in entsprechende Projekte stecken.

Wie Gates im Gespräch mit dem Handelsblatt angab, will er in den nächsten fünf Jahren insgesamt rund zwei Milliarden Dollar in Projekte und neu gegründete Firmen investieren, die daran arbeiten, den Klimawandel aufzuhalten. Gates ist nach wie vor einer der reichsten Menschen der Welt und verfügt über mehr als 100 Milliarden Dollar.

Gates fordert 110 Milliarden Dollar jährlich für Forschung

Um eine Klimakatastrophe abzuwenden, brauche es zahlreiche Innovationen, so Gates gegenüber der Zeitung. Es sei nicht unmöglich, die nachhaltige Veränderung des weltweiten Klimas zum Negativen aufzuhalten, aber dennoch sehr sehr schwer, fügte er hinzu. In seinem neuen Buch fordert Gates unter anderem, dass die Menschheit sich bemühen müsse, bis zum Jahr 2050 sämtliche CO2-Emmissionen zu eliminieren.

Um die bevorstehende Klimakatastrophe abzuwenden, müsse es Veränderungen in der Wirtschaft geben, die so schnell erfolgen sollten wie noch nie zuvor. Dazu müsse es unter anderem Steuern auf CO2-Ausstoß, den Handel mit Zertifikaten und massive Investitionen in alternative Energiequellen wie Solarenergie und Windkraft geben.

Gates forderte unter anderem eine Verfünffachung der Investitionen in die Forschung rund um saubere Energiequellen und andere Innovationen durch Regierungen in aller Welt innerhalb der nächsten zehn Jahre. Gates geht davon aus, dass dafür jährlich rund 110 Milliarden Dollar aufgebracht werden müssten, um die von ihm genannten Ziele tatsächlich zu erreichen.
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