Kritik an Next-Gen-Konsolen: Stromverbrauch laut Experten zu hoch

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[o1] topsi.kret am 19.01. 17:39
"zwischen 30 und 70 Watt und somit 10- bis 25-mal mehr Strom als Streaming-Devices wie der Apple TV oder Amazons Fire Stick"

Echt jetzt? Wir vergleichen mal 2 völlig verschiedene Gerätekategorien und jammern?
[re:1] Link am 19.01. 18:20
@topsi.kret: Kann ich auch nicht nachvollziehen, die Geräte sind nun mal nicht primär für Streaming gedacht, natürlich sind die dabei dann auch nicht so effizient, wie speziell dafür entwickelte Geräte. Aus diesem Grund ist ein PC beim Streaming noch ineffizienter. Vielleicht sollte man im Artikel das Wort "Experten" in Anführungszeichen setzen.
[o2] Ryou-sama am 19.01. 17:49
Die neuen Konsolen verbrauchen laut verschiedenen Tests und Reviews weniger Strom in Spielen, als die Xbox One und PS4, obwohl deutlich mehr Leistung vorhanden ist. Ich hab keine Ahnung was und wie diese sogenannten Experten da gemessen haben.

Da will ich doch glatt wissen was diese "Experten" zu richtigen Gaming-PCs, welche mit einer RTX 3000 Serie und i9 10er Serie, sagen.
[re:1] Link am 19.01. 18:28
@Ryou-sama: Das Problem ist nicht was sie gemessen haben, sondern was für Erwartungen sie haben. Wenn man eine Konsole, die hauptsächlich dafür gebaut ist 3D-Grafiken zu berechnen fürs Streaming zweckentfremdet, kann man nicht verlangen, dass die dabei genauso effizient ist wie speziell dafür entwickelte Geräte. Bei einem Gaming-PC den Stromverbrauch bzw. die Effizienz beim mp3-hören zu kritisieren wäre in etwa genauso idiotisch.
Der einzige sinnvolle Vergleich ist der mit den alten Konsollen unter Berücksichtigung der Rechenleistung, sprich Watt/GFLOP und da sieht man dann, wie viel sich in Sachen Effizienz in den Jahren getan hat. Der absolute Verbrauch sagt über Effizienz genau nichts aus.
[re:1] Ryou-sama am 19.01. 21:10
+1 -
@Link: Ja, das ist absolut idiotisch. Und wenn man schon über Effizienz spricht, dann müssten die doch wissen, dass die Konsolen deutlich weniger verbrauchen als ein, von der Leistung her, vergleichbarer PC. Was erwarten die, 100W für 4K@60fps inkl. RT? Experten am A****.
[re:2] Kirill am 19.01. 20:49
+ -
@Ryou-sama: Im Artikel geht es um den Energieverbrauch im Aus-Zustand. Was bei Konsolen bestenfalls dem Standby von PCs gleichkommt.
[re:1] Ryou-sama am 19.01. 21:01
+ -
@Kirill: Ne, im Artikel geht es um den Stromverbrauch allgemein, also Gaming, Streaming, Standby, Aus-Zustand.
[re:1] Kirill am 19.01. 22:00
+ -
@Ryou-sama: ah so. Mein Fehler.
[o3] witchmaster am 19.01. 17:58
+9 -3
Wenn das die Gretel mitbekommt, heißt's wieder: "How dare you!"...
[re:1] topsi.kret am 19.01. 18:22
+2 -1
@witchmaster: War doch n schönes Lied, vor allem die Danceversion
[o4] Lanicya am 19.01. 18:02
+1 -
"Kraft" kommt von "Kraftstoff". Irgendwie muss man sie Leistung ja füttern.
[o5] Niyo am 19.01. 18:14
+1 -2
Mein Handy verbraucht auch weniger Strom beim streamen und hat sogar nen Bildschirm!
[o6] shilka am 19.01. 18:39
+1 -1
"Der Yeti isst im Winter einfach zuviel Kohlenhydrate" Das ist mir als erstes durch den Kopf gegangen bei der Meldung.
[o7] Kirill am 19.01. 20:46
+ -
Mein aktuelles Mainboard hat in der Voreinstellung die USB-Anschlüsse beim Runterfahren nicht abgeschaltet, was mit meiner Schaltsteckdosenleiste zum Effekt geführt hat, dass die gesamte PC-Anlage durchgehend an ist. Dagegen gibt's zwar eine Firmwareeinstellung, die war aber (ErP-Conformity oder so) nicht per Voreinstellung AN. Soll heißen auch in der EU verkaufte Hardware verschwendet mitunter Strom for the lulz.
[re:1] Link am 20.01. 10:34
+ -
@Kirill: Der zusätzliche Stromverbrauch kommt bei dir aber durch die Kombination mit der (USB-gesteuerten nehm ich an) Steckdosenleiste. Diese Kombination wird aber so nicht verkauft, das hast du zusammengebastelt. Der Unterschied bei einem PC, der ganz normal durchgehend am Strom hängt, dürfte zwischen USB an und USB aus vernachlässigbar sein.
Du sagst auch "Mainboard", also Selbstbau-PC? Da dürften die Auflagen an die Vorkonfiguration noch geringer bis nicht vorhanden sein, schließlich ist da derjenige, der das System zusammenbaut für die richtige Konfiguration der einzelnen Komponenten verantwortlich. Da sind teilweise nicht mal die Stromsparfunktionen der CPU aktiv.
[re:1] Kirill am 20.01. 11:23
+ -
@Link: Du weißt schon, dass an einem PC typischerweise noch ein Monitor hängt, vll. noch ein Verstärker (selbst kleine Aktivboxen haben Verstärker), vll. noch ein 2. Monitor, Drucker, bei mir kommt noch das Netzteil des Tischswitzes und der VR-Brille dazu. Erzähle mir also nicht, dass es vernachlässigbar ist, ob der PC USB an oder aus hat.

Ok, es gibt noch Steckdosenleisten, die den Energieverbrauch an einem der Ports messen und davon abhängig die Slaves schalten, das ist mir aber 'nen Takken zu analog. Und je nachdem, wie gut energiesparend der PC ist, geht die Steckdosenleiste auch schon mal aus, wenn der PC noch an ist aber nix zu tun hat. Jedenfalls wenn man die Empfindlichkeit so weit runter hat, dass das dauereingeschaltete Mainboard noch Saft zieht.

Gut, dann gibt's noch die Methode "manuell", aber dann kann ich den PC gleich aus dem Fenster werfen und meinen Scheiß per Lochkarten machen. Manuell, wie es unsere Vorfahren gemacht haben.

Ich habe vergessen, die ganze USB-Peripherie zu erwähnen. So reichte der aus-Strom vom Mainboard durchaus, um die Razer-Tastatur zu beleuchten und die externe Festplatte in Betrieb zu nehmen (oder auch nicht, lt. Geräusch ist die ständig immer wieder angelaufen).

Worauf ich hinaus will, den Zusatzverbrauch vom Mainboard kann man wegen mir als praktisch irrelevant abtun, wenn man nur das Mainboard misst, im praktischen Fall aber (und USB-Peripherie ist praktisch relevant) haut das so nicht hin.

Danke allerdings für die Warnung wg. Komponenten!
[re:1] Link am 20.01. 11:35
+ -
@Kirill: Was hat ein Monitor mit USB zu tun? Der geht ins Standby, wenn nix mehr von der Graka kommt, dazu muss nicht mal der PC aus sein. Die ganzen anderen von dir aufgezählten Geräte werden auch nicht über USB mit Strom versorgt.
Durch deine Steckdosenleiste mag das einen Unterschied machen, nicht aber wenn alles ganz normal am Strom hängt.

Zu deinem Edit/Peripherie: das ist aber nicht das Problem eines Mainboardherstellers oder des Gesetzgebers, der kann nicht wissen, was du da dran haben willst oder nicht und es an deine Bedürfnisse angepasst vorkonfigurieren. Es wird eine Konfig gewählt, die erstens robust und zweitens so ist wie sie die meisten erwarten: es funktioniert alles. Wenn man etwas davon nicht braucht, schaltet man es selber ab.

"den Zusatzverbrauch vom Mainboard kann man wegen mir als praktisch irrelevant abtun, wenn man nur das Mainboard misst, im praktischen Fall aber (...) haut das so nicht hin."
Wobei du immer noch nicht eindeutig beantwortet hast, ob wir von einem Mainboard für Selbstbau-PCs sprechen oder von einem Fertig-PC (wobei auch bei diesem die Hersteller eher nicht gezwungen sein werden alle mehr oder weniger sinnvolle Features zu deaktivieren und die Vorgaben ohnehin nicht unbedingt mit Konsolen identisch sein müssen).

BTW, PC mit der Tastatur aufwecken geht aber beim ausgeschalteten USB nicht. Willst du etwa deinen PC mit dem Schalter einschalten? Ja, dann kannst du in der Tat passend dazu gleich wieder mit Lochkarten arbeiten. ;-)
[re:1] Kirill am 20.01. 12:57
+ -
@Link: Machen wir es kurz: im Laborbeispiel "Mainboard auf Testbank" ist es praktisch völlig egal, was das Mainboard da an Mehrstrom verbraucht. In der Praxis allerdings macht es sehr wohl einen Unterschied, sei es durch die unausweichliche USB-Peripherie, durch Schaltsteckdosenleisten oder sonstiges. Darauf können wir uns gern einigen. Ich schalte meinen PC übrigens mit dem Einschaltknopf am Gehäuse an, welcher sich in der normalen Arbeitsposition wohl innerhalb der Reichweite meiner Hände befindet->in der Theorie hast du recht, PC per USB-Tastatur einschalten ist das Einzig Wahre, in der Praxis allerdings ist ist der Gehäusetaster echt nicht weit entfernt, zumal der weniger Saft verbraucht, als die sonst dauerhaft hochgefahrene Tastatur.

Das war ein nackt gekauftes Mainboard, daher der Dank an deine Warnung bzgl. einzeln gekaufter Komponenten. Fertig-PCs von der Stange locken mich eher selten. Klar, ab und an gibt's was mit einem echt geilen Preis-Leistungsverhältnis, meistens aber bekommt man dieses durch Selberbau besser hin, während man gleichzeitig mehr Optionen hat, was Vernünftiges zu bauen, so hab ich schon Komplettsysteme gesehen, wo das Mainboard USB3 noch und nöcher hat, das gewählte nicht mal potthässliche Billiggehäuse davon keinen Gebrauch machen kann->Geldverschwendung am Mainboard. Auch sehr toll: viel RAM, lahmer Prozessor.
[re:2] Link am 20.01. 13:27
+ -
@Kirill: Aber da siehst du schon, wie unterschiedlich die Einsatzszenarien sein können. Ich z.B. bin nicht so abgeneigt gegenüber älteren Lösungen und schalte den PC mit einer "manuellen" Steckdosenleiste ein (der ist im BIOS so eingestellt, dass er starten soll, wenn Strom da ist), du machst das mit deiner USB-Steckdosenleiste, aber die meisten, die ich kenne verwenden sowas gar nicht, dafür aber einige die USB-Ports als Ladegerät für Smartphones/etc., in Büros gibts i.d.R. auch keine Steckdosenleisten. Jetzt eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden ist da schlicht unmöglich und ich habe den Eindruck, dass wir mit unseren Steckdosenleisten eher eine Minderheit darstellen.

Und wie gesagt, bei einem einzeln gekauften Mainboard wird wenn überhaupt, dann wirklich nur das Mainboard auf Testbank berücksichtigt, weil nicht absehbar ist, wie es vom zukünftigen Besitzer verwendet wird.
[re:3] Kirill am 20.01. 13:33
+ -
@Link: Genau, die Einsatzbereiche sind unterschiedlich! Fakt ist aber nach wie vor, dass der zusätzliche Energieverbrauch eine Mainboardeingeschaft ist, bzw. Eigenschaft der Voreinstellung. Das ist das Urproblem gewesen. Fakt ist aber aber auch, dass Mainboards typischerweise USB-Hardware betreiben. Nicht in Spezialfällen, aber typischerweise schon. Die USB-Peripherie setzt dann Saft um, sodass sich auch ohne Schaltsteckdosen sehr wohl Unterschiede ergeben, ob USB an oder aus.

Dass bei einzeln gekauften Komponenten jedwede Richtlinien keine Rolle spielen, habe ich bereits zur Kenntnis genommen und dir für den Hinweis gedankt.
[re:4] Link am 20.01. 13:48
+ -
@Kirill: Ach, jetzt verstehe ich, wo wir aneinander vorbei reden. Der Punkt ist nicht, ob das auf der Stromrechung etwas macht, der Punkt ist, der Hersteller liefert seine Ware so aus, dass erstmal alle Features ohne Zutun des Besitzers zuverlässig funktionieren. Und USB-Stromversorgung zum Laden von tragbaren Geräten ist ein durchaus nicht selten beworbenes Feature. Da kann das natürlich nicht im Auslieferungszustand ausgeschaltet sein. Das ist wie mit allen anderen Schnittstellen auf so nem Board, die sind auch erstmal alle aktiv.
[re:5] Kirill am 20.01. 13:54
+ -
@Link: Ganz ehrlich, um die Stromrechnung mache ich mir weniger Sorgen, als um die externe Festplatte, die ständig anzulaufen versucht. USB-laden im Aus-Zustand war allerdings nicht beim Mainboard beworben. Stand nirgends auf der Verpackung, stand nirgends in der Produktbeschreibung, kein einziger USB-Port wurde, wie es üblich ist, entsprechend markiert. Insofern ist es ein Thema, das (bei der vorliegenden Thematik) für mich keinerlei Rolle spielt. Das Problem sehe ich eher darin, dass die entsprechende Firmwareeinstellung nicht mal anständig benannt ist, sondern nur recht faul auf eine Richtline verwiesen wird. Andererseits kann ich um die Richtlinie wohl froh sein, sonst bekäme man wohl gar keine Mainboards, die den Aus-Zustand vernünftig regeln.
Ich glaube allerdings keinen Moment lang, dass es auf der Stromrechnung recht egal ist. Bei einem blanken Mainboard auf der Testbank, auf jeden. In der Praxis betreiben Mainboards allerdings Hardware. Ok, das sollte wiederum völlig egal sein, wenn der PC ohnehin die größte Zeit lang komplett an ist (und vll. sogar unter Dampf läuft).
[re:6] Link am 20.01. 14:01
+ -
@Kirill: Hmm... die Frage ist aber in dem Fall eher, wieso die Platte ständig anläuft, i.d.R. sollte da nix vom USB kommen, was sie dazu bewegen könnte. Naja, werden wir wohl nie erfahren...
[re:7] Kirill am 20.01. 17:43
+ -
@Link: die Diskussion hier wurde damit angefangen, dass mein aktuelles Mainboard per Voreinstellung auch im ausgeschalteten Zustand die USB-Ports versorgt. Das, was die Platte dazu bewegt, einen Hochfahrversuch zu starten, ist Saft. Guter alter elektrischer Saft.
[re:8] Link am 20.01. 18:19
+ -
@Kirill: Das sollte aber nicht der Fall sein, meine 3,5" USB-Platte kann ich auch am Strom lassen (eigenes Netzteil logischerweise), solange da keine Zugriffsversuche vom USB kommen, dreht sie auch nicht ständig hoch. Auch nach dem "Auswerfen" in Windows kann ich sie am Strom und USB lassen, ohne Kabel abziehen und wieder reinstecken (oder Rechner neustarten) rührt sich da nichts mehr. Aber gut, das erklärt, warum du so ein Problem deswegen hast.
[re:9] Kirill am 21.01. 11:31
+ -
@Link: "Eigenes Netzteil" Zitat ende. USB-versorgte Festplatten laufen, wenn sie genug Saft über USB bekommen, schon mal an und melden sich dann, wenn sie angefahren sind, am System an. Ob sie nicht komplett durchläuft, weil das Mainboard im Aus-Zustand doch nicht komplett genug Saft liefert, oder weil der Anmeldeversuch fehlschlägt, ist mir an der Stelle recht egal.
[o8] Tomy Tom am 20.01. 09:47
+ -
Ähem...was wird eigentlich von diesen "Experten" erwartet? 4K Auflösung bei (ich übertreibe jetzt mal) 10 - 25 Watt?
Es dürfte doch jedem klar sein das man für mehr Leistung auch mehr Energie benötigt, dass man dann dies noch kritisiert weil die "Erwartung der Experten" nicht getroffen wurde zeigt das man hier irgendwo beim Unterscheiden zwischen Theorie und Praxis falsch abgebogen ist.

Zudem nehme ich immer Abstand von entsprechendne "Erwartungen", denn ich könnte dann auch erwarten das ich morgen aufwache und mit jemand ZIG Millionen geschenkt hat. ;-)
[o9] x-perience1 am 20.01. 11:18
+ -1
Ich höre meist auf zu lesen, wenn Experte dabei steht.
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