Windows 10: Insider-Update verhindert x64-Emulation auf ARM-PCs

Tobias Rduch, 16.01.2021 21:13 Uhr
Vor wenigen Tagen wurde ein Update für die Preview-Version zu Windows 10 bereitgestellt. Neue Funktionen waren in der Aktualisierung allerdings nicht zu finden. Das Update scheint aber für Probleme in Zusammenhang mit der x64-Emulation auf Rechnern mit ARM-Prozessoren zu sorgen.

Keine x64-Emulation auf ARM-Systemen möglich

Darauf hat das Redmonder Unternehmen in einem offiziellen Blog-Eintrag hingewiesen. Wer den Build 21292 in Verbindung mit dem kumulativen Update KB4601937 und einem ARM-System verwendet, hat momentan keine Möglichkeit, x64-Anwendungen auf seinem Com­pu­ter auszuführen. Hierfür ist ein Fehler bei der Installation des Updates verantwortlich. Aus diesem Grund empfiehlt Microsoft den Nutzern, die vor kurzem verteilte KB4601937 zu de­in­stal­lie­ren, um die x64-Emulation auf ARM-Rechnern weiterhin verwenden zu können.

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Da das kumulative Update keine Inhalte mit sich bringt, kann die KB4601937 gefahrlos vom Computer entfernt werden. Durch die De­in­stal­la­tion entsteht den Nutzern kein Nachteil.

Feature wurde mit Build 21292 eingeführt

Bei der Option, x64-Anwendungen auf ARM-Systemen emulieren zu können, handelt es sich um ein Feature, das mit dem aktuellen Insider-Build 21292 zum ersten Mal eingeführt wurde. Mit dem kumulativen Update wollte Microsoft lediglich testen, wie gut der Aktualisierungs-Prozess des Betriebssystems funktioniert.

Installation und Deinstallation über Windows Update

Am Insider-Programm angemeldete Windows-Insider haben die Möglichkeit, die jeweils neu­es­ten Aktualisierungen via Windows Update herunterzuladen. Da die Redmonder über den Emulations-Bug informiert sind, dürfte ein Patch in den nächsten Wochen verteilt werden.

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