WhatsApp: EU-Nutzer müssen Daten nicht mit Facebook teilen (Update)

[o1] H3LD am 07.01. 10:48
+3 -1
[Akzeptieren] *klick*
[re:1] Elek am 07.01. 11:11
+ -1
@H3LD: [Abnicken] *gut*
[o3] MancusNemo am 07.01. 11:01
Verstößt das nicht gegen die Kartellauflagen des Kaufs? Dafür müssen die richtig kräftig auf die Finger kriegen! Denn die Kartellbehörden wurden also getäuscht damit das das gar nicht ginge... Sosos....
[re:1] Odi waN am 07.01. 11:16
+5 -
@MancusNemo: "Dienste wie WhatsApp oder Instagram sollen weiter Daten sammeln dürfen. Eine Zuordnung zu Nutzerkonten bei Facebook soll aber nur noch mit freiwilliger Einwilligung des Nutzers möglich sein. Dasselbe soll für Daten von anderen Websites gelten.

"Facebook darf seine Nutzer künftig nicht mehr zwingen, einer faktisch grenzenlosen Sammlung und Zuordnung von Nicht-Facebook-Daten zu ihrem Nutzerkonto zuzustimmen", hatte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, 2019 zur Verfügung seines Hauses gesagt. Die Kombination der Datenquellen habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Facebook seine Marktmacht erreichen konnte."

Das wurde vom BGH genau so bestätigt und FB widersetzt sich dem jetzt?! Ich verstehe es nicht ganz was hier getrieben wir........
[re:1] feinstein am 07.01. 15:35
+2 -
@Odi waN: https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/2020162.html

"Am 30. November 2020 hat Facebook beim Beschwerdegericht erneut einen Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gestellt. Das Beschwerdegericht hat mit einem sogenannten "Hängebeschluss" vom selben Tag die aufschiebende Wirkung der Beschwerde gegen die Missbrauchsverfügung des Bundeskartellamts vorläufig bis zu seiner Entscheidung über den zweiten Eilantrag angeordnet. Damit hat es die Verpflichtung von Facebook einstweilen ausgesetzt, die Anordnungen des Bundeskartellamtes umzusetzen."

Facebook gibt jetzt Gas, um an die Daten zu kommen, bevor die Hauptsache mglw. anders entschieden wird.
[re:2] DRMfan^^ am 07.01. 11:41
+ -
@MancusNemo: Waren die Auflagen womöglich zeitlich beschränkt (und diese Beschränkung läuft wohl dann bald ab) ?
[re:1] Odi waN am 07.01. 13:28
+1 -
@DRMfan^^: Nein, der BGH hat erst im letzten Jahr geurteilt. Daher bin ich selbst verwundert das Facebook sich über dieses hinwegsetzt.
[re:2] robs80 am 07.01. 14:15
+ -
@DRMfan^^: Sie dürfen die Daten sammeln, was Sie auch tun, Sie dürfen Sie aber nicht verknüpfen. Das bloße Teilen mit Facebook ist noch nicht verknüpfen oder? Verknüpfen verstünde ich, dass beide Datensätze kombiniert werden.
[o5] mirkopdm am 07.01. 11:24
+3 -1
nun wird halt offiziell, was doch längst gemacht wird.

Man muss sich ja nur im FB-Profil mal anschauen, welche Apps und Anwendungen alles Daten mit FB teilen, selbst wenn man z.B. bei Apps keine Anmeldung / Verbindung mit FB herstellt.

Man muss sich nicht wirklich wundern. Aber der größte Datenhändler bleibt der Staat, der sich das Recht auf genauso fragwürdige Art und Weise bei jeder Ummeldung beim Einwohnermeldeamt sichert.
[re:1] DRMfan^^ am 07.01. 11:43
+2 -
@mirkopdm: Welche App sind das, abgesehen von denen, wo du dich mit dem FB-Account anmeldest? also ich sehe in Facebook nur genau diese.
[o6] Deafmobil am 07.01. 11:43
+4 -
Ein Erpressungsversuch die AGB für die Datensammlung und Privatsphäre zu nutzen. Für die Verweigern hat man die Wahl: Entweder du akzeptiert es deine Daten freizugeben oder du verzichtet die Messenger-Dienst und kannst nicht mehr nutzen.
Ansonst bleiben die Verweigern einzige Möglichkeit den Messenger-Dienst Threema nutzen da ist verschlüsselt und anonym und werden nichts gesammelt.
[re:1] ZappoB am 07.01. 12:35
+4 -
@Deafmobil: Im Prinzip ja, aber du gibst nicht nur DEINE Daten frei, sondern die Daten aller, die in deinem Adressbuch gespeichert sind. DAS ist die Krux.
[re:2] Nunk-Junge am 07.01. 13:49
+1 -
@Deafmobil: Das ist nicht ganz richtig. Wenn sie gar keine Daten sammeln würden, dann könnten sie keinen Messenger anbieten. Sie müssen Daten haben um Dich bzw. Dein Gerät zu identifizieren, sonst könnten sie gar keine Nachrichten zustellen. Das sind nach DSGVO ganz klar personenbezogene Daten.
[re:3] Nunk-Junge am 07.01. 13:55
+ -
@Deafmobil: Ergänzung: Es gibt Threema und Threema Work. Zumindest Threema Work synchronisiert regelmäßig und das kann nicht abgeschaltet werden, das heißt da werden defintiv Daten gespeichert.
[re:1] Deafmobil am 07.01. 15:32
+ -
@Nunk-Junge: aber verschlüsselt. Da hat Threema Mitarbeitern keinen Zuigriff auf die Daten von Nutzern wenn irgendwelche Behörden die Herausgabe fordern.
[re:2] anyone am 07.01. 23:08
+2 -
@Nunk-Junge: ein klares Nein. Die Daten werden verschlüsselt als Hash auf den Threema Servern im Moment eines Abgleichs hochgeladen und nach dem Abgleich gelöscht. Das wird in den FAQ auf der Threema Webseite auch erklärt. Außerdem werden Kontakte bei Threema über die ID und nicht über die Telefonnummer abgeglichen. Eine Telefonnummer ist nicht notwendig. Sie kann zur besseren Auffindung von Kontakten genutzt werden, muss aber nicht.
[re:1] Nunk-Junge am 08.01. 13:39
+ -
@anyone: Verschlüsselt sind personenbezogene Daten immer noch personenbezogene Daten!!! Auch eine ID ist klar personenbezogen. Das ist rechtlich ganz eindeutig definiert.
[re:2] Nunk-Junge am 08.01. 13:45
+ -
@anyone: Und btw. Daten werden NICHT nur als Hash abgelegt. Bei meinem Threema Work werden die Daten unserer Mitarbeiter automatisch angezeigt. Das würde mit einem Hash nicht machbar sein.
[o7] winman3000 am 07.01. 11:51
+7 -
Bin ja mal gespannt, wieviele Leute noch von meinen Kontakten bei WhatsApp verbleiben. Persönlich würde ich mir wünschen, dass Threema ein wenig bekannter wird.
[re:1] Ide am 07.01. 12:21
+1 -
@winman3000: bekannt ist es schon-nur!! die Leute haben sich an den sch... von FB gewöhnt und wollen die ca. drei Euro für Threeme nicht bezahlen. Geben lieber ihre privaten Daten raus^^

Nachtrag- scheint Kostenlos zu sein!
[re:1] winman3000 am 07.01. 14:14
+2 -
@Ide: Leider. Dabei ist dieser Preis nur einmalig zu verrichten und nichtmal ein Vermögen.
[re:2] lalanunu am 07.01. 13:57
+ -
@winman3000: Signal ist kostenlos, quelloffen und sicherer als Threema.
[re:1] winman3000 am 07.01. 14:13
+ -
@lalanunu: Das weißt du woher? Threema ist inzwischenauch quelloffen. Außerdem weiß ich nicht, wie es da um die Barrierefreiheit bestellt ist.
[re:1] lalanunu am 07.01. 19:36
+1 -
@winman3000: Sind die Server jetzt auch quelloffen?
[re:2] Ide am 07.01. 19:53
+ -
@lalanunu: hast es getestet? meine wegen "Sicherheit?"
[re:3] Margit Inca am 15.01. 22:38
+1 -
@lalanunu: zu Signal wollte ich kurz was sagen. Wie kommt es das Signal bisher als Gemeinützige Plattform nur kleine Spenden akzeptiert hat und jetzt plötzlich von Brian Acton Mitgründer von Whats App 50 Millionen akzeptiert hat.
[re:1] kugman am 17.01. 20:07
+1 -
@Margit Inca: Aussagen ohne Quellenangaben sin wertlos...
[o8] awwwp1987 am 07.01. 12:01
+1 -
Gibt es ein Plugin für Whatsapp in dem man nur noch in Stenografie schreibt? Denn dass was Facebook nutzen will sind nur Schlagwörter in einzelnen Chats.

Beispiel: Du hast Kinder, und sagst: Schatz kannst du Windeln mitbringen.

Etwas später gehst du auf Facebook und bekommst Werbung von Pempers angezeigt und wo diese zu kaufen gibt.

Stenografie nutzt keine handelsüblichen Buchstaben sondern Zeichen. Voraussetzung, dein Gegenüber kann das lesen.
[re:1] Bautz am 07.01. 12:29
+ -
@awwwp1987: Für normale Stenographie gibt es OCR software.
[re:1] awwwp1987 am 07.01. 12:37
+ -
@Bautz: Okay. kann Whatsapp diese auch anzeigen? Weil Stenographie ist die reale Ende zu Ende Verschlüsselung. Denn dein Betreiber/Entwickler muss auch diese Zeichengebung verstehen.

Ich nehme mal an mit der OCR Software, schreibst du den Text und kopierst das Ergenis in den Chat?!
[re:1] Bautz am 07.01. 12:46
+ -
@awwwp1987: Soweit ich weiß sind viele Steno-Zeichen nicht Teil von Unicode.
Und Steno ist nicht verschlüsselt. Das ist wie wenn wir jetzt anfangen auf Zuaheli zu schreiben. Wenn wer anders auch Zuaheli kann, wird er uns verstehen.
[re:2] winman3000 am 07.01. 14:18
+ -
@awwwp1987: Neulich habe ich auf Heise gelesen, dass es eine Software gibt, dass deine Nachrichten mit einem Schlüssel zig mal verschlüsselt. Diese Zeichenfolge könnte man dann in WhatsApp tippen oder kopieren. Der Empfänger könnte die Nachricht dann widerum in die Software einfügen und die Nachricht entschlüsseln. Ist aber sehr aufwändig.
[10] Mitsch79 am 07.01. 12:29
+ -
Da werden sie wohl ordentlich Nutzer verlieren. ????
[re:1] Link am 07.01. 12:34
+10 -
@Mitsch79: Vielleicht maximal 0,1%, der Rest wird auf "zustimmen" klicken ohne auch nur ein Wort zu lesen.
[re:1] awwwp1987 am 07.01. 12:39
+4 -2
@Link: Haben sie die AGB gelesen? -Welche AGB? Da war keine AGB! nur "nicht jetzt" und Zustimmen. Dann hab ich Zustimmen gedrückt, weil meine Familie und Freunde Whatsapp nutzen.
[re:1] Link am 07.01. 12:41
+3 -
@awwwp1987: Genau so wird es laufen.
[re:1] teddy4you am 07.01. 13:49
+ -
@Link: Das ist ja das Problem. Zum einen wenn fast alle Freunde und Bekannte WA nutzen um man zu einem andern Dienst wechseln will, geht das ja nicht wirklich. Zudem kommt noch dazu, dass man in der jetzigen Zeit froh ist, wenn man wenigstens noch WA für Kontakt zu vielen Leuten hat.
Bleibt zu hoffen, dass der Staat oder besser noch die EU hier regulierend eingreift.
[re:2] ChristianH4 am 09.01. 23:29
+ -
@Link: ... und später ist das dann Thema am Esstisch und das Geheule ist groß... Auch schon erlebt
[re:2] DON666 am 07.01. 12:54
+1 -
@awwwp1987: Die haben das aber natürlich auch schlau gemacht: Anstatt diese wichtige Änderung direkt hervorzuheben, indem man sie in den Text mit einbaut, der da bei WhatsApp erscheint, muss man erst einen Link anklicken, der dann wiederum in einem Browser die AGB öffnet. Viele (ich z. B. auch) haben absolut keinen Bock, auf dem blöden, eh schon fummeligen Smartphone-Miniscreen dann auch noch solche Extrafenster öffnen zu lassen, so dass umso schneller lieber gleich einfach auf "zustimmen" geklickt wird. Und ohne einen Artikel wie diesen hier wüsste man ja auch gar nicht, dass sich hinter dem Link eine solch signifikante Änderung verbirgt...
[re:1] awwwp1987 am 07.01. 13:44
+1 -
@DON666: wie du es sagst, "Du hast dann kein Bock". Wiederrum ich lese mir AGB´s durch bei jedem Vertrag oder lasse mir vorlesen durch Programme. Ist manchmal vom Vorteil...
[re:2] DON666 am 07.01. 13:53
+ -
@awwwp1987: Ja sicher ist es das. Aber wie gesagt, die Anbieter machen einem das natürlich so unattraktiv wie nur möglich.
[re:2] Hobbyperte am 07.01. 13:25
+1 -
@Mitsch79: "Da werden sie wohl ordentlich Nutzer verlieren. ????"

Beim Intelligenzquotienten des Durchschnitts-Nutzers sind die vier Fragezeichen sicherlich berechtigt. Schön wär's aber ... Doch die allermeisten werden diese lästigen AGB-Änderungen, Cookie-Einstellungen und womit der Internutzer sonst noch alles belästigt wird, schlicht und einfach schnellst möglich weg klicken / Abnicken ... um sich dann ggf. später Aufzuregen.
[re:1] Mitsch79 am 08.01. 16:38
+ -
@Hobbyperte: Die Fragezeichen sind das Facepalm Emoji unter Android, das hier nach dem Submit nicht korrekt dargestellt wird. :)
[11] anyone am 07.01. 13:00
+1 -
Wie bereits geschrieben, 99,9% werden, ohne etwas zu lesen, auf Zustimmen drücken. Es interessiert einfach niemanden, jedenfalls nicht die Nutzer von Whatsapp. Datenschutz ist eben nicht greifbar. Die meisten Nutzer sind sich dessen nicht bewusst, was sie da erlauben.
Es wird sich nichts ändern.
Es sei denn, dass "die da oben" Europäisches Recht durchsetzen, in dem die Datenübertragung in die USA untersagt ist.
[re:1] Runaway-Fan am 07.01. 14:00
+1 -
@anyone: Viele sind es sich durchaus bewusst, aber es interessiert sie trotzdem nicht. Da heißt es dann "Die wissen doch sowieso schon alles von uns" oder "Ich habe eh nichts zu verbergen".
[13] Kiergard am 07.01. 14:55
+2 -
Diese Erinnerung genutzt, das Ding bereinigt und Account gelöscht.

Der Zuckerdroide dreht durch nun.
[re:1] WinYesterday am 07.01. 15:03
+ -1
@Kiergard: Joah, und bei der nächsten News um Whatsapp schreiben wieder dieselben Leute, also jetzt, ja, jetzt, dieses mal ist es wirklich gelöscht. Also echt jetzt, ich schwör, dieses Mal echt ehrlich!
[re:1] Kiergard am 07.01. 16:54
+ -
@WinYesterday: Tja gibt immer welche die es können und auch tun.
Bei mir wars zb relativ einfach weil nur noch 2 Kontakte WA genutzt haben. Der Rest war schon woanders.

Ist auf jedenfall kein Ding der Unmöglichkeit ;)

Leute tun so als gäbs nix anderes. Zur Not halt SMS für die, die gar keine Alternative wollen.
[re:2] anyone am 07.01. 23:03
+1 -
@WinYesterday: durchaus möglich, dass ich mich dann wieder zu Wort melde. Allerdings nutze ich WhatsApp schon seit 2014 nicht mehr, Facebook und Instagram habe ich noch nie benutzt.
[14] caZper am 07.01. 15:07
+4 -
Verstößt das teilen der eigenen Friendlist/Kontaktliste/Rufnummern, welche natürlich Daten von dritten enthalten, nicht gegen die DSGVO ? Ich müsste doch jeden in meiner Kontaktliste vorher fragen ob er damit einverstanden ist wenn ich meine Kontakliste mit Facebook teile ? Das ist für mich persönlich nämlich der Grund meine Rufnummer nicht rauszugebeben und kein WhatsApp zu nutzen.
[re:1] Gast73109 am 07.01. 15:17
+1 -
@caZper: Richtig, nur durch das "Zustimmen" bestätigt der Nutzer, dass er das getan hat. Du müsstest also deine Kontakte verklagen, falls dem nicht so war. Ich schätze aber, damit verkürzt sich deine Freundesliste rapide.
[re:1] caZper am 07.01. 15:23
+2 -
@Gast73109: Owei. Dazukommen würden ja auch noch die, die mich beim betreten Ihrer Wohung nicht auf Amazon Echo oder Google Home hingewiesen haben. Schöne neue Welt.
[15] M4dr1cks am 07.01. 15:33
+1 -1
Hm.. schade, dass keiner mehr icq hat. Threema nutz auch kaum jemand
[re:1] tedstriker84 am 07.01. 16:25
+1 -
@M4dr1cks: Hab mich aus Spaß letztens mal bei ICQ mit meinen alten Logindaten angemeldet. Geht alles. Nur die Freundesliste, da war niemand mehr online "seit sehr langer Zeit"... PS: Gehört jetzt den Russen...
[re:3] merlin1999 am 07.01. 17:01
+ -
@M4dr1cks: Ich habe tatsächlich noch ICQ und auch den einen oder anderen aktiven Freund in der Liste <3
[re:4] anyone am 07.01. 23:01
+ -
@M4dr1cks: naja, 6 Millionen private und 2 Millionen Threema Work Nutzer würde ich nicht als niemand bezeichnen.
Klar, mit WhatsApp nicht zu vergleichen.
Wer es nicht erschreckend findet, dass Milliarden Nutzerdaten weltweit in der Hand eines Konzernes liegen, nutzt eben weiter deren Dienste
[re:5] Drachen am 08.01. 21:44
+ -
@M4dr1cks: warum nicht gleich zu Briefen zurück. Nur bis ICQ zurück ist irgendwie halbherzig ;-) :-P
[re:1] M4dr1cks am 09.01. 03:30
+ -
@Drachen: ICQ hatte mal garn nichts von Briefen zu tun.
[re:1] Drachen am 09.01. 22:16
+ -
@M4dr1cks: Stimmt und stimmt nicht: beide sind nicht mehr populär ;-)
[16] FuzzyLogic am 07.01. 16:37
+1 -4
Verdammter Gruppenzwang, kann auf Whatsapp leider nicht verzichten.
[re:1] Drachen am 09.01. 22:23
+ -
@FuzzyLogic: kann oder will?
Zu 99% Letzteres.
[re:1] FuzzyLogic am 09.01. 22:33
+ -
@Drachen: klar kann ich, wäre aber mit erheblichen Nachteilen verbunden
[re:1] Drachen am 10.01. 15:25
+ -
@FuzzyLogic: das verstehe ich eher als "kann nicht" ;)
Wie sähen die Nachteile aus?

Und: hast du solch einen Schritt je ernsthaft erwogen und dir zumindest schonmal einen zweiten Messenger installiert?

Bin selbst schon länger von WA weg. Ein paar Kontakte weniger, aber Nachteile kann ich keine ausmachen. Man kann sich Gruppenzwang unterwerfen oder eben auch nicht - nicht selten kann man auch selber Initiator einer neuen Richtung sein, wenn man seinen eigenenen Weg geht und nicht nur dem Herdentrieb folgt.
Ich jedenfalls entscheide jeweils im Einzelfall und bin damit stets gut gefahren.
[re:1] FuzzyLogic am 10.01. 17:43
+ -
@Drachen: ich habe tatsächlich mal eine Zeit lang WhatsApp gelöscht, da hatten aber auch noch mehr Leute im meinen Umkreis ein iPhone, so dass man über iMessage kommunizieren konnte, aber selbst dazu musste ich die Leute erstmal überreden. Ich habe mir jetzt mal testweise Telegram geladen und habe überrascht festgestellt, dass die ein oder andere Person das tatsächlich schon hat. Aber leider viele aus meinem näheren Umfeld halt nicht. Ich bin halt auch in diversen WhatsApp Gruppen von Freuden, Vereinen, Uni etc., da würden mir schon einige Informationen entgehen. Also was soll ich machen? Ich kann und will meine Freunde und Bekannte nicht überreden etwas anderes zu nutzen.
[re:2] Drachen am 10.01. 21:04
+ -
@FuzzyLogic: Passt schon.

Ich habe seinerzeit einfach alle informiert, warum ich WA verlasse und dass ich auf Telegram, Signal und Threema weiterhin erreichbar bin.
Recht zügig habe ich festgestellt, dass all diese WA-Gruppen häufig nur der Selbstdarstellung wneiger Gruppenmitglieder dienen und keine relevanten Informationen liefern. Infos bekomme ich, sofern sie wichtig sind, auch anderweitig - oder sie sind nicht wichtig. ;-)
Anderer Aspekt: man bekommt schnell mit, wem man selbst wichtig genug ist, um sich einen zweiten Messenger neben WA zumindest mal anzuschauen .... es geht ja schließlich nicht um entweder oder, sondern man kann problemlos kombinieren.

Muss jede(r) mit sich selbst ausmachen. Du bist nicht allein mit deinem Problemchen, also mach dir vorerst noch keine größeren Sorgen. Ich würde an deiner Stelle auch dauerhaft den/einen zweiten Messenger laufen lassen und - sofern du Kontakte in beiden Systemen hast, nur noch oder deutlich schneller auf dem anderen antworten, also per WA solchen Kontakten nicht oder später antworten.

Schönen Abend noch :)
[17] FZ61 am 07.01. 16:43
+1 -1
Endlich ein Grund die eigene Bequemlichkeit zu überwinden und bei WhatsApp auszusteigen. Nun Threema.
[re:1] Rulf am 07.01. 16:47
+ -
@FZ61: nützt nur nix...die daten sind schon da und werden auch genutzt...
[re:2] BonnerTeddy am 07.01. 18:36
+ -
@FZ61: nutzt kaum wer
[re:1] FZ61 am 08.01. 07:55
+ -
@BonnerTeddy: jetzt einer mehr.
[18] Rulf am 07.01. 16:46
+ -1
man doch einfachdem fratzenbuch seine telephonnummer verweigern, so daß die die konten nicht soo einfach verknüpfen können...und realdaten sollte man auch tunlichst vermeiden bzw verfälschen...
[19] legalxpuser am 07.01. 17:45
+ -
Grade auf akzeptieren geklickt...wie kann man es weder rückgängig machen? ^^
[re:1] caZper am 07.01. 18:04
+ -
@legalxpuser: Oh oh, kennst die Southpark Apple Folge ? Du bist am A**** ; )
[20] Althena am 07.01. 18:55
+ -
Die teilen die Daten also nicht mit Facebook? Aber mit Google, oder?

Ist nämlich schon oft aufgefallen (nicht nur mir) das man über irgendwas in WhatsApp schreibt und kurz darauf woanders Werbung zu den Sachen bekommt.

Also da wird definitiv was weitergegeben!
[21] Quasyboy am 07.01. 19:20
+ -
Golem hat bei Facebook nachgefragt
"Es gibt keine Änderungen an den Praktiken der Datenweitergabe von Whatsapp in der europäischen Region (einschließlich Großbritannien), die sich aus den aktualisierten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien ergeben", erklärte eine Whatsapp-Sprecherin auf Nachfrage von Golem.de. "Um jeden Zweifel auszuschließen: Es bleibt dabei, dass Whatsapp in der europäischen Region keine Whatsapp-Nutzerdaten mit Facebook zur Verbesserung von Facebook-Produkten oder Werbung teilt." Auf die Nachfrage, warum dies in der deutschen Variante der Datenschutzerklärung explizit erlaubt wird, wenn es nicht genutzt wird, antwortete Whatsapp hingegen nicht.
[re:1] Odi waN am 08.01. 07:37
+1 -
@Quasyboy: "Auf die Nachfrage, warum dies in der deutschen Variante der Datenschutzerklärung explizit erlaubt wird, wenn es nicht genutzt wird, antwortete Whatsapp hingegen nicht."

Genau deswegen müssen die Behörden schnell eingreifen, hier wird so getan das alles seine Richtigkeit hat, dann kommt das endgültige Urteil und dann machen sie einen auf uuupss da ist wohl was schief gelaufen aber nun haben wir alle Chats, sorry wir zahlen dafür freiwillig 15 mio und dann vergessen wir die ganze Sache.
[23] Reinhard62 am 07.01. 22:10
+1 -
Was habt ihr denn alle mit Threema? Ich kann meine Freunde niemals dazu bewegen, auf eine App umzusteigen oder sie mal wenigstens auszuprobieren, wenn sie etwas kostet.
Die Alternative zu Whatsapp heißt Signal. Kostenlos und besser.
[re:1] awwwp1987 am 08.01. 08:07
+1 -
@Reinhard62: Und Viber und Telegram.
[24] anyone am 07.01. 23:11
+ -
Ich weiß ja nicht, ob deine Freunde sich 3,99€ nicht leisten können. Außerdem gibt es bei Bezug über den Playstore ja auch die Möglichkeit der Rückgabe. Gegner des Playstores können die App auch direkt bei Threema beziehen. Da fällt dann allerdings die Erstattung weg. Über Weihnachten gab es auch gerade wieder eine 50% Aktion
[re:1] Reinhard62 am 08.01. 08:25
+ -
@anyone: Natürlich haben sie 4 Euro übrig. Aber wieso ausgeben, wenn es kostenlose und bessere Alternativen gibt? Wer auf Threema setzt, setzt auf das falsche Pferd. Denn die App wird niemals aus ihrem Nischendasein herauskommen.
[re:1] Drachen am 08.01. 21:47
+ -
@Reinhard62: Ich vermute, dass du mit dem letzten Satz richtig liegst.

Aber wenns immer nur kostenlos ist, darf und muss man sich ja mal fragen, wie die sich finanzieren.
[25] Mitsch79 am 08.01. 01:44
+1 -
Wenn sich in der EU nichts ändert, warum müssen und zu was sollen wir da unsere Zustimmung geben?

Sorry, aber wer der Aussage von Facebook glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
[re:1] awwwp1987 am 08.01. 08:04
+ -
@Mitsch79: Hab gestern mit dem Osterhasen telefoniert... Der Weihnachtsmann konnte 2020 nicht wegen Corona und der Osterhase weiß es 2021 auch noch nicht.
[re:1] Drachen am 08.01. 21:48
+ -
@awwwp1987: Achja und 2020 war ein defektes Jahr, es hatte einen Virus.
[26] KaffeeTrinkEN am 08.01. 16:10
+ -
Weiss jemand, wie die Sache in der Schweiz aussieht? Wohl genauso wie in der EU, oder?
[27] ChristianH4 am 09.01. 23:22
+ -
"WhatsApp ist mittlerweile seit vielen Jahren eine Tochter von Facebook und es ist eigentlich erstaunlich, dass das soziale Netzwerk den nun angekündigten Schritt erst jetzt durchführt."

Ähm das wurde doch lang und breit damals kommuniziert, dass in den ersten Jahren (die Zahl habe ich nicht nicht mehr im Kopf) keine Zusammenlegung kommen wird. Langfristiges Ziel solle aber die Vernetzung sein... Wo ist das dann jetzt erstaunlich?!
[28] Margit Inca am 15.01. 22:45
+ -
Über die neuen Regelungen bei WA bin ich auch nicht glücklich.
Aber ganz ehrlich sobald man Pc, Smartphone, Alexa, etc. nutzt ist eh nichts mehr geheim. Bei jedem anklicken von irgend welchen Seiten musst du erstmal die AGBs bestätigen. Lest ihr die wirklich alle vorher? Wir sind eh alle schon gläsern. Bleibt gesund
[29] Nirbulas am 16.01. 13:22
+ -
Könnte man bei der Diskussion bitte mal den Aspekt berücksichtigen, dass es Menschen gibt - welche WhatsApp VOR der Übernahme durch Facebook bereits genutzt haben. UND ganz wichtig: weder Facebook noch Instagram genutzt hatten/haben/jemals werden! Wie soll da denn der Zucki meine Daten nutzen?!

Aber unterm Strich: jetzt ist das Geheule GROSS! Aber in einigen Wochen/Monaten ist das vergessen und WhatsApp wird wie eh und je weiter genutzt...
oder

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