Microsoft Flight Simulator: Die meisten sind zuerst nach Hause geflogen

Witold Pryjda, 30.11.2020 09:02 Uhr 2 Kommentare
Die Rückkehr des legendären Flugsimulator von Microsoft wurde für den Redmonder Konzern zum Triumphzug, denn das Spiel begeisterte Fans durch seine absolut realistische Grafik. Und die meisten machten bei ihren ersten Flugversuchen dasselbe: Sie flogen nach Hause. Der Microsoft Flight Simulator ist im August veröffentlicht worden und große Teile der PC-Welt stürzten sich begeistert auf die nächste Generation von Flugsims. Dabei können auch wir bestätigen, was Entwickler Asobo nun verraten hat: Ein überwiegender Großteil der Spieler hat bei ihrer ersten Flugreise ein ihnen bestens bekanntes Ziel angesteuert: ihr eigenes Zuhause.

Verraten hat Entwickler Asobo Studio diese interessante, aber nicht wirklich überraschende Zahl in der Videospiel-Doku-Reihe Noclip. In dem gut halbstündigen Film mit dem Titel "How Microsoft Flight Simulator Recreated Our Entire Planet" ("Wie der Microsoft-Flugsimulator unseren ganzen Planeten nachgebildet hat") werden die Arbeit am Spiel, die Macher, die Welt, die Nutzer und der Flight Simulator selbst beleuchtet.



Am Ende verrät Präsentator Danny O'Dwyer die Zahl der Nutzer, die nach dem Tutorial als erstes ihre eigene Wohngegend von oben sehen wollten und die ist durchaus hoch, aber eben nicht überraschend, nämlich 70 Prozent (via PCGamesN).

Pandemie spielte eine Rolle

Das betraf übrigens auch die Entwickler selbst, wie sich Jörg Neumann, Chef des Microsoft Flight Simulator, erinnert. Denn die Veröffentlichung fiel in die Zeit der Pandemie und viele waren (auch im Sommer) wegen der Coronakrise und ihren Beschränkungen nicht in der Lage, zu ihre Familien zu fahren bzw. zu fliegen: "Als das Coronavirus ausbrach, sollte ich meine Familie besuchen, was ich nicht konnte, weil sie in Deutschland leben", erinnert sich Neumann.

Neumann weiter: "Also flog ich hin, rief meine Eltern an und wir sprachen einfach über das Wetter. Es war dieselbe Tageszeit, dasselbe Wetter, es sah genau richtig aus. Ich rief sie im Grunde genommen an und sagte: 'Ich bin so nah an euch dran, wie ich nur kann'. Die Welt hat sich ein wenig von uns entfernt, und in der Simulation ist sie ein wenig näher und ich finde das großartig."

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