Microsoft hat Xbox Series-Produktion für spezielle AMD-Tech verzögert

John Woll am 25.11.2020 14:21 Uhr
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Der Launch ist erfolgt, jetzt plaudert Phil Spencer aus dem Nähkästchen. Wie der Xbox-Chef verrät, war Microsoft mit der Xbox Series S und X verspätet in die Produktion gegangen. Der Grund: Man wollte auf eine spezielle Technologie von AMD warten.

Die Produktion der Xbox Series X & Co. starte später als geplant

Microsoft kann sich mit 1,4 Millionen verkauften Xbox Series-Konsolen über einen geglückten Start der Konsolengeneration freuen. In einem Interview mit The Verge hat jetzt Xbox-Chef Phil Spencer unter anderem über die heiße Phase der Entwicklung kurz vor der offiziellen Ankündigung der Konsole berichtet und dabei auch eine interessante Anekdote aus den Wochen vor dem Produktionsstart geteilt.

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Die Entwicklung einer neuen Konsolengeneration unterliegt natürlich einem sehr langfristigen Zeitplan. Dabei geht es für Unternehmen in der letzten Phase vor allem darum, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um Hardware-Spezifikationen festzulegen. Nur so kann die Produktion hochgefahren und eine ausreichende Stückzahl zum Launch erreicht werden. Genau hier war Microsoft bei der Xbox Series-Familie bewusst ins Risiko gegangen.

"Wir waren ein wenig hinter dem zurück, (…) wo Sony war, was die produzierten Einheiten betrifft. Wir haben im Spätsommer begonnen. Wenn man so vorgeht, dann geht das nicht ohne die richtigen Einzelhändler und Distributoren", so Spencer. Laut dem Xbox-Chef gab es für seine Abteilung aber einen guten Grund, in Sachen Produktion auf die Bremse zu treten: "Wir waren etwas später als die Konkurrenz, weil wir auf eine bestimmte AMD-Technologie in unserem Chip gewartet hatten."

Keine Details zur Technologie

Leider nennt Spencer in dem aktuellen Gespräch keine Details, die eine Aufschluss über die zugrundeliegende Technologie erlauben. Eine Vermutung: Microsoft hatte in einer Pressemeldung ein großes Ausrufezeichen hinter die Tatsache gesetzt, dass man "die einzigen Konsolen der nächsten Generation mit voller Hardware-Unterstützung für alle RDNA 2-Funktionen" biete. Auf jeden Fall war sich das Unternehmen sicher, dass die Vorteile sogar einen verspäteten Produktionsstart rechtfertigen.

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