Take-Two-Chef: Xbox Game Pass und Co. sind nicht die Gaming-Zukunft

[o1] H3LD am 06.11. 13:10
+2 -
Wie funktioniert das denn bei Netflix und Co? Die haben ja auch AAA Exklusiv Titel in ihrem Sortiment, die müssen sich doch auch irgendwie finanzieren.
[re:1] NewRaven am 06.11. 15:34
+ -
@H3LD: Die haben aber bei Eigenproduktionen meist andere Kosten als ein AAA-Videospiel und werden häufiger auch noch finanziell von den jeweiligen Staaten gefördert, enthalten häufiger Product-Placements und so weiter. Und sie können zukünftig beispielsweise an TV-Sender oder Kabelnetzbetreiber fremdlizenziert werden und werden so passiv quasi auf unbeschränkte Zeit Einnahmen generieren, ganz ähnlich, wie das beispielsweise auch Musik tut. Nach den meisten Videospielen kräht aber, selbst wenn es AAA-Produktionen sind, nach allerspätestens 3 Jahren kein Hahn mehr. Und ja, letztere Zeitspanne dürfte durch den Fastfood-Charakter solcher Abosysteme sogar noch weiter sinken, weil letztlich der Spielenachschub auch auch noch deutlich stärker ist, als bei Filmen oder Serien. Am Ende bleibt wohl zu sagen, dass das Model, zumindest für die ganz großen Game-Produktionen, nur dann aufgeht, wenn man entweder sehr große neue Kundenkreise dafür begeistern kann - oder andere Methoden der Einnahmen findet. Und hier kommen wir dann auch dazu, warum die Aussage von Zelnick zwar nicht "falsch" aber trotzdem ein bisschen geheuchelt ist, denn Take Two hat sowohl mit Rockstar-Games als auch mit den Games des 2K-Labels ja schon mehr als deutlich gezeigt, dass sie leider sehr gut wissen, wie sie ihre Games auch abseits des normalen Verkaufs monetarisieren können.
Ich mein, ich nutz den Gamepass auch immer mal wieder und ich mag das Konzept... das es aber aufgrund seiner Finanzierungsart über kurz oder lang neue Probleme mit sich bringen wird, ist kaum übersehbar. Nur beschwert sich hier halt einfach die völlig falsche Person über das Problem, denn Take 2 würde mit MTAs halt noch Geld wie Heu verdienen, wenn sie viele ihrer Games einfach "verschenken" würden. Sorgen sollten sich hier vielleicht eher die mittelgroßen Studios machen, die keine "Games As A Service"-Produkte mit massig Microtransactions anbieten, sondern beispielsweise einfach "gute" AA-Games.
[o2] Arhey am 06.11. 13:21
+4 -
Na logisch ist er dagegen. Er möchte lieber selbst permanent die Leute rupfen...
[o3] NightStorm1000 am 06.11. 13:35
+ -6
Bin auch kein Fan von Game Pass. 90% der Spiele die da drinn sind sind nur die Basisversion ohne DLCs. Und bei Games heute ist das nicht viel mehr als ne Demo.
[re:1] s2g am 06.11. 13:52
+2 -1
@NightStorm1000: Das ist schon ein bisschen übertrieben.
Ich habe u.a. The Outer Worlds, Forza Horizon 4, Gears 5,Sea of Thieves(habe jetzt extra mal nur ein paar der großen Titel genannt, die ich gespielt).

Das fühlte sich (auch Stundentechnisch) nicht wie Demos an.
Die Story-Spiele waren alle abgeschlossen, da habe ich nix vermisst. Selbst FH4 fehlen mir die Erweiterungen nicht, weil man auch ohne die viel zu tun hat.

Die Kritik, dass die DLCs fehlen kann ich nachvollziehen, aber der Großteil der Hauptspiele funktioniert ohne DLC problemlos.

Wäre super, wenn du deine Aussage mal mit Beispielen belegst wo das Hauptspiel erst durch den DLC mehr wird als eine Demo. Eine Demo geht oft nicht länger als ein paar Minuten oder auch mal eine Stunde. Deswegen wäre ich an Beispielen interessiert.
[re:2] Falkit am 06.11. 14:04
+9 -
@NightStorm1000: Was für ein Quatsch. Jedes Spiel, was du kaufst, ist die Vollversion ohne DlCs. Und genau die Version bekommst auch im Gamepass. Kaufst du gleich eine Version mit DLC zahlst du entsprechend mehr und ist somit ungefähr deckungsgleich, als wenn du beim Gamepass Spiel die Dlc/den Season Pass dazu kaufst.

Ich hab in meinem Leben kaum DLCs gelauft bisher. Kann man locker an 2 Händen abzählen und ich ha e nicht im geringsten das Gefühl etwas verpasst oder nur Demo Versionen gekauft zu haben.

Aber klar, irgendwelche zusätzlichen Gründe muss man halt finden, um irgendwas schlecht zu reden.
[re:1] s2g am 06.11. 14:39
+ -
@Falkit: Das trifft es noch besser auf den Punkt als mein Kommentar.
[o4] 1Man am 06.11. 13:36
+1 -
Ms könnte take two kaufen und gta 6 erstmal xbox exclusive machen, später für Ps5 rausbringen
[o5] Tical2k am 06.11. 13:53
+1 -
"... und an dem Preispunkt für den Besitz eines Titels, der sehr vernünftig und sehr niedrig ist ..."
Kommt ein bisschen drauf an von welchen seiner Divisionen er spricht :-P
2K Games find ich jedenfalls unangemessen hoch für das bisherige Prinzip, Rockstar Games zu niedrig, Private Division im Regelfall mindestens gerechtfertigt oder eher zu niedrig.

Zum Thema: Also für mich hat sich das gelohnt mit dem Game Pass. Hab dauernd irgendwelche Spiele gekauft (selbst wenn ich viele davon immer noch nicht einmal gestartet habe). Jetzt denke ich mehrfach darüber nach und spiele entweder Game Pass Titel oder eben endlich meine "alte Sammlung" (sofern Spiele "gut gealtert" sind).
Trotz Abo gebe ich nun weniger aus als vorher und konsumiere sogar mehr unterschiedliche Titel aktuell (was schon immer in Relation mehr als bei anderen schien).
[re:1] divStar am 06.11. 20:47
+ -
@Tical2k: also Dead or Alive 5 kam mit allen Kostümen auf absolut kostengünstige ca. 800€ oder so. Ist das etwa nicht günstig? Ist doch Klasse!
[o6] s2g am 06.11. 14:01
+11 -
Dank GamePass habe ich wieder angefangen Spiele naiv zu spielen.
Das heißt, ich probiere Spiele aus ohne mich darüber zu informieren wie oder was sie sind.
Ich schaue mir die Screenshots an und lade es runter.

Dadurch habe ich schon einige Spiele entdeckt, die ich mir sonst nie gekauft hätte.
Ein Spiel, das mir nicht gefällt, schmerzt bei 12,99 Euro kaum. Vor allem da ich dann direkt das nächste ausprobieren kann.
[o7] barnetta am 06.11. 15:28
+ -
TakeTwo will GTA5 auch noch auf der PS6 und Xbox Series XL verkaufen, kein Wunder dass die gegen Abo Modell sind, da die ihnen die Käufer klaufen für ihr Recycling!
[re:1] Tical2k am 06.11. 15:41
+ -
@barnetta: Genau genommen verschenken sie es größtenteils als Grundspiel und versprechen sich vom Online-Modus weiter Geld.
Würde daher also keinen Unterschied machen, wenn das Grundspiel somit in einem Abo enthalten wäre oder nicht, da der meiste Umsatz mit Ingame-Verkäufen generiert wird.
oder

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