Verwirrung um Konsolen-Namen: Xbox One X feiert zweiten Frühling

Stefan Trunzik am 23.09.2020 08:07 Uhr
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Optisch und technisch liegen Welten zwischen der neuen Xbox Series X und der Xbox One X. Doch die Ähnlichkeit des Namens sorgt scheinbar für Verwirrung. Zum Start der Next-Gen-Vorbestellungen stiegen die Verkaufszahlen der alten Konsole um satte 747 Prozent.

Die laut Microsoft "rekordverdächtige Nachfrage" der Xbox Series X und Series S scheint auch die aktuelle Konsolen-Generation zu beflügeln. Aus den US-amerikanischen Ver­kaufs­sta­tis­ti­ken von Amazon geht hervor, dass der so genannte "Sales Rank" (dt. Verkaufsrang) der Xbox One X zeitweilig um 747 Prozent angestiegen ist. Die Ähnlichkeit des Namens dürf­te dafür gesorgt haben, dass viele Interessenten versehentlich zur mittlerweile drei Jahre alten Konsole griffen, anstatt das Next-Gen-Gegenstück in den Warenkorb zu legen. Davon gehen unter anderem die Kollegen von Gamesradar und IGN aus.

Xbox One X
Die aktuelle Xbox One X...


Microsoft Xbox Series X
...und die neue Xbox Series X

Vorbesteller in Deutschland scheinbar kaum betroffen

Ebenso könnten fehlgeleitete Bot-Käufe die Statistiken trüben. In den ersten 20 Minuten der kürzlich gestarteten Vorbestellungsphase der Xbox Series X war die Konsole im Online-Shop von Amazon kaum auffindbar. Stattdessen wurde die Xbox One X vorgeschlagen. In Deutsch­land scheint man der Verwechslung halbwegs entgangen zu sein, wie die "Aufsteiger des Ta­ges"-Übersicht im Bereich Games zeigt. Hier rangieren die Xbox Series X und die Series S derzeit wie erwartet auf den ersten beiden Rängen, während die Xbox One X nicht einmal in den Top 100 vertreten ist.

Bereits im Sommer bestätigte Microsoft, dass die aktuelle Konsolen-Generation im Vorfeld des Marktstarts der Xbox Series X ausgedünnt und die Produktion der Xbox One X sowie der Xbox One S All-Digital-Edition eingestellt wird. Lediglich die preiswerte Xbox One S inklusive optischem Blu-ray-Laufwerk soll weiterhin verfügbar sein. Die Next-Gen-Konsolen der Red­mon­der werden ab dem 10. November weltweit verkauft. In Deutschland liegen die Prei­se bei 499,99 Euro (Series X) und 299,99 Euro (Series S). Mit etwas Glück können die Systeme in den nächsten Tagen und Wochen bei bekannten Händlern vorbestellt werden, sollte Mi­cro­soft das Kontingent aufstocken.

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