Boeing 747-400: Wichtige Updates erfolgen über 3,5-Zoll-Disketten

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[o1] LoD14 am 11.08. 16:34
Naja, Anfang der 80er entwickelt, Ende der 80ger gebaut... das da keine USB Sticks zum Einsatz kommen wundert nicht... Und selbst als 2005 die letzten gebaut wurden, waren Floppylaufwerke noch Standard in PCs.
[re:1] Farbrausch2003 am 11.08. 16:38
@LoD14: und wenn eine Floppy heutzutage noch mehrere TB speichern könnte, würde es wohl immer noch Laufwerke geben. Zumindest theoretisch.
[re:1] skrApy am 12.08. 10:45
+1 -1
@Farbrausch2003: neee würde es nicht wegen der unzuverlässigkeit ;)
[re:1] 1ST1 am 12.08. 15:21
+2 -
@skrApy: Unzuverlässig? Wir Classic-Computing-Hobbyisten hantieren teils mit Disketten, die 30-40 Jahre alt sind, und immer noch funktionieren. Z.B. originale CP/M-Bootdisketten, usw.
[re:1] skrApy am 12.08. 19:46
+ -
@1ST1: ja ge auso wie Bänder.... eben alles was mit Magnetbändern zu tun hat.
[o2] Robin01 am 11.08. 16:39
+7 -1
"Die USA stellt die Steuerung der Atomraketen auf moderne Technik um".

Wenn sie damit OTA-Updates meinen, dann werde ich auch zum Prepper.
[re:1] TomW am 11.08. 16:50
+6 -
@Robin01: Im Mail-Eingang gabs doch das freundliche Angebot eines kostenlosen Windows Updates ;)
[re:1] Robin01 am 11.08. 16:53
+6 -
@TomW: ja und es ist auch so praktisch, wenn man alle Raketen im AD finden kann ;)
[re:2] legalxpuser am 11.08. 22:00
+8 -
@Robin01: keine Angst die Codes sind sicher im Koffer.....und da kann nur der Präsident ran ^^
[re:1] x-perience1 am 12.08. 07:40
+6 -
@legalxpuser: lol. Das macht mir beim derzeitigen Präsidenten aber etwas Angst.
[re:2] rallef am 12.08. 11:36
+1 -1
@legalxpuser: Eine berühmte Urban Legend...

Die Codes im Koffer sichern nur die Kommunikation zwischen dem Präsidenten als Oberbefehlshaber und dem zuständigen Offizier, der auf entsprechenden Befehl dann endgültig die Startsequenz anstößt... oder eben nicht. Die Militärs sind ja nicht blöd.
[o3] dpazra am 11.08. 16:53
"Was ist ein gutes Medium, um kritische Updates auszuliefern? Bei der Boeing 747 lautet die Antwort: eine Floppydisk."

Eine Floppydisk? Oder disk 1 von 27 :P
[re:2] Scaver am 12.08. 08:26
+ -1
@dpazra: eine Floppydisk bezeichnet hier grammatisch nicht die Anzahl, sondern das "eine" ist austauschbar durch "die".

Es werden vermute ich fast sogar mehr als 27 sein ^^
[re:3] Firefly am 12.08. 13:06
+3 -
@dpazra: den Gag verstehen nur die Oldies hier :)
Ich habe letztens mal die Reihenfolge der Disketten bei Windows 3.1 gefunden, einige musste man 3mal einlegen und immer bunt gemischt.
Und durchschnittlich hatte man mindestens eine Disk mit Lesefehlern dabei. Arrrgh...
[o4] unwichtig am 11.08. 16:57
+8 -
Und wie groß ist dann so ein Update? Wenn die Updates ansatzweise so groß sind wie Karten-Updates bei den alten Auto-Navis, dann viel Spaß :)
[re:1] crazyus am 11.08. 17:23
+3 -2
@unwichtig:

Das habe ich mich auch gefragt.
Wenn man aber überlegt das es im Verhältnis zum Boden nur sehr wenige Strecken gibt, keine Ampeln oder Kreisel und auch nur sehr wenig mögliche Ziele reduziert das die Datenmenge dramatisch.
Da kommt mir auch gleiche eine tolle Idee für Google. Sie könnten ja "Air" Maps anbieten mit OTA Updates :D

Oder gleich Android Plane.
[re:2] frust-bithuner am 11.08. 17:36
+5 -
@unwichtig: Als Flightsimmer weiß ich, das es nur Luftstraßen und Anflugvektoren sind. also SIDs und STARs. Dazu kommen noch Navigationspunkte, VORs, NDBs und ILS-Frequenzen. Passt problemlos auf 3-4 Floppys im FSX zumindest
[re:3] Trashy am 11.08. 17:59
+5 -
@unwichtig: Da die Daten nur aus binären Word-Values bestehen, bezeichnet man die Größe da auch als "Kilowords". Ältere Versionen des Flight Management System passten schon auf 192 Kilowords - etwa 400kb. Die aktuellen fressen umgerechnet etwa 20 MB. Ein par Disk-Changes braucht man also schon. ;)
[re:1] Chiron84 am 11.08. 21:11
+5 -1
@Trashy: Die Frage ist, müssen sie jedes mal das volle Programm abfahren, oder macht man damit nur Updates, d.h. auf der Disc muss nur drauf sein was gestrichen und was hinzugefügt wird? Dafür würde ja dann eine Floppy dicke reichen.
[re:1] Scaver am 12.08. 08:28
+1 -
@Chiron84: Naja, bei Navis wird ja auch immer alles komplett ersetzt. Würde mich nicht wundern, wenn das hier nicht auch der Fall wäre.
[re:1] Chiron84 am 12.08. 08:33
+2 -
@Scaver: Bei Navis muss man das aber nicht alle 28 Tage durchziehen. Würde mich andererseits auch nicht wundern wenn es jemand gibt, dessen Job es ist jeden Tag mit 20 Floppies in eine andere 747 zu steigen und zu warten, bis die alle durchgerattert sind.
[re:2] pcfan am 12.08. 08:47
+1 -1
@Chiron84: Nicht unbedingt der schlechteste Job der Welt.
Gutes Buch mitnehmen und passt schon^^
[re:3] Chiron84 am 12.08. 09:06
+1 -1
@pcfan: Und wird wahrscheinlich sogar noch gut bezahlt :D
[re:4] wertzuiop123 am 11.08. 18:04
+2 -1
@unwichtig: Hängt davon ab ;) "In its evolution, FMS has had various sizes and capabilities. It can be as small as 400kb for earlier FMS software and eventually increasing up to 20 Mb for the most recent FMS upgrades."
[re:1] Sonnenschein11 am 11.08. 21:34
+3 -1
@wertzuiop123:

Wenn ich mich recht erinnere, war einmal das komplette MS Office auf 5 3,5" Disketten...

Ich unterstelle eh den Softwareschmieden, das min 80% Datenmüll in den OS und AW sind...
[re:1] MiezMau am 11.08. 21:45
+4 -
@Sonnenschein11: Eben. Beispiel 64k-Demos, da sieht man was theoretisch möglich wäre, wenn man sorgfältig coded. Hier als Beispiel was alles in eine 64kb Große Datei passen kann:

https://conspiracy.hu/files/cns!ct.zip

bzw.:

https://chaostheory.conspiracy.hu/downloads.php
[re:1] garryb am 11.08. 22:14
+5 -
@MiezMau: oder kkrieger. Für mich immer noch sensationell was die da gemacht haben.
[re:2] MiezMau am 11.08. 22:31
+5 -
@garryb: Gab es da nicht mal eine Demo davon mit dem Namen Rtlbtl oder so ähnlich? Das war glaub ich auch so ähnlich wie kkrieger oder vielleicht sogar eine frühe Version davon. Aber finde es gerade nicht... bei dem Namen kein Wunder xD
[re:5] Conos am 12.08. 15:37
+1 -1
@unwichtig: naja bei deinem Auto hast du aber eine straßenkarte mit dabei, dieses Bildmaterial ist quasi 99% der Datenmenge. Beim Flugzeug geht es"nur" um Navigationsdaten. Sprich quasi eine Textdatei vereinfacht gesagt. (meine Vermutung dazu)
[o5] lazsniper2 am 11.08. 17:13
+5 -2
die queen of the skies hat eben schon ein paar jahre auf dem (hübschen) buckel ;)
[re:1] MiezMau am 11.08. 21:47
+2 -1
@lazsniper2: Ist aber trotzdem noch (neben der A-350) das Flugzeug, mit dem es am angenehmsten ist zu fliegen.
[re:1] LoD14 am 11.08. 21:57
+2 -1
@MiezMau: Finde die 777 liegt ruhiger in der Luft.
[re:1] MiezMau am 11.08. 22:33
+2 -
@LoD14: Die bin ich glaub ich tatsächlich noch nicht geflogen. Nur die 787 (Dreamliner). Da gefiel mir aber die 747 und die A-350 besser.
[re:2] legalxpuser am 11.08. 21:59
+1 -4
@lazsniper2: eben! und vor allem nicht so ein Flop wie der tolle A380....im Gegenteil ein voller Erfolg und wohl das bekannteste Flugzeug überhaupt.
[o6] Laggy am 11.08. 18:05
+3 -
Sehe das Problem nicht. das eigentliche Programm/Software ist immer ziemlich klein.
Selbst bei einem Modernen Triple-A Spiel mit 100GB Speicherbelegung ist das eigentliche Spiel nur wenige 100 MB groß. Das ist eben der (kompilierte)Quellcode. Der Rest sind einfach nur Grafiken, Datenbanken und sonstiges Gedöns.
Aber was die gesamte Logik angeht kriegt man in wenigen KB bis maximal Megabytes schon unglaublich viel unter. Das wird sich auch auf absehbare Zeit nicht ändern.
[re:1] hhf am 11.08. 19:31
+3 -
@Laggy: Wenn das reicht. Ich taxiere den Quellcode eher auf wenige MB. Es ist unglaublich, was für Platz heute einfach nur für Texturen und Co. drauf geht.
[o7] DON666 am 11.08. 19:55
+3 -
In den Orbitern des Space Shuttle-Programms waren auch - auf Grund ihrer Robustheit - bis zum Ende 386er-CPUs verbaut. Die NASA hat sogar irgendwann noch Restbestände aufgekauft, um welche in Reserve zu haben. Ist also nicht wirklich was Besonderes, dass bewährte Technik in sicherheitsrelevanten Bereichen genutzt wird.
[re:1] Ryo am 11.08. 23:54
+4 -
@DON666: Sie haben sogar bei ebay teile ersteigert da keine Ersatzteil aufzufinden waren!
[o8] deadmanonwinfuture am 11.08. 20:07
+5 -1
Als ich in den 1990ern bei der Bundeswehr war, lief der komplette Nachschub (außer dez. Beschaffung) über 3.5 Zoll Disketten. Hat immer einwandfrei funktioniert da ja nur redundante Daten ausgetauscht wurden. Hatte in rund 1.5 Jahren keinen einzigen Totalausfall dieser Datenträger und das System war manipulationssicher und Feldeinsatztauglich. Es wäre ein viel zu großes Risiko wenn solche Updates zentral verteilt würden. Es geht ja auch hier nur um Parameter und keine Erweiterungen der Software selbst - sowas erhalten die Flieger dann durch Updates bei den normalen Prüfstufen bzw. auf Anforderung des Herstellers. Nicht umsonst ist fast alles modular aufgebaut und kann schnell getauscht werden.
[o9] moniduse am 11.08. 20:50
+7 -
Der ganze Aufstand diverser neuer Prüfungen und Zulassungen war es wohl auch nicht wert, nur um ein paar Disketten weniger zu benötigen.
[10] legalxpuser am 11.08. 21:58
Ja und? Die 747 ist ein Kind der 70er und 80er Jahre....und da waren eben Disketten üblich.

Kein Grund sich also so abfällig und herabblickend über diese "veraltete Technik" zu äußern.
[11] Smilleey am 12.08. 00:47
+1 -
Was früher gut war, kann heute nicht schlecht sein.
[12] NY Accountant am 12.08. 04:46
+1 -1
Was nicht neu ist kann auch nicht gehackt werden!
[13] caZper am 12.08. 10:19
+2 -
Sicher dem Prozess der Verifizierung und Validierung eines neuen Computer System für Luftfahrt geschuldet.Das Ding wird schon eine Freigabe haben und funktioniert halt noch ausreichend.
[14] rallef am 12.08. 11:40
+ -2
Mir wäre erheblich unwohler, wenn ich wüsste, dass die Updates OTA verteilt würden. Das ist erheblich angreifbarer als wenn ich (oder ein anderer Bösewicht) direkten Zugriff auf das Cockpit für einen Angriff benötigen würde.
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