CCleaner-Entwickler haben das Problem "vermutlich" verstanden

[o1] DerTigga am 05.08. 09:33
+1 -7
Und jene Bündelung, die ist auf Piriforms Mist gewachsen, die dürfen da (nachwievor) eigenständig was ändern, da hat nicht Avast, so als Piriform aufgekauft habende Firma: das Sagen / den Daumen drauf ?
Darf Priform also überhaupt so offen sein, wie obige News es fordert bzw als zu gering ankreidet ? Irgendwie fast schon ne Leistung, ne so lange News zu schreiben, ohne das der Name des Hauptverantwortlichen, nämlich Avast, nen einziges mal drin vorkommt ..
[re:1] Scaver am 05.08. 10:46
+3 -1
@DerTigga: An sich ist es egal, was Piriform darf oder nicht. Fordern kann man es trotzdem. Die Forderung richtet sich ja nicht an den kleinen Mitarbeiter von Piriform, sondern an den Eigentümer. Na und wer ist das? Richtig, Avast!

Der Hauptverantwortliche ist Piriform, denn deren Name steht drauf!
[re:1] DerTigga am 05.08. 20:47
+ -
@Scaver: Die Forderung ist aber laut News direkt bzw über explizit dafür vorgesehenen Kommunikationskanal Piriform aufs Auge gedrückt worden.
Und angesichts des in der News geschildertem, vergleichsweise pauschalen bzw sich nicht festlegendem Antworttext, hab ich eben das Gefühl entwickelt, das die Piri Leute einerseits Antworten wollten, schließlich sind sie ja die Angesprochenen und es würde seltsam wirken, wenn dann auf einmal Avast Antworten würde.
Aber gleichzeitig nicht zu bzw preisgeben wollten, daß sie bei DEM Thema erstmal Rücksprache mit Avast halten müssen bzw das getan haben. Um zu wissen bzw Anweisung einzuholen, was sie denn "der Presse" sagen "dürfen" und was nicht mehr = daraus entstand jene "Wischiwaschi" bzw Avast weiterhin die Hintertür offen lass Antwort.
Klar, evt verschätze ich mich auch grade..
Ob Piriform da rein Software bzw programmiertechnisch verantwortlich ist oder nicht hat nunmal nicht zwingend was mit nem 'Pressemaulkorb' zu tun..
Ungeklärt ist für mich auch, ob in dem Sinne frühere oder früherer Piriform Macher überhaupt noch bei oder für Avast arbeitet. Meines Wissens nach war das nämlich eher ein ein Mann Betrieb, der wegen Überschuldung verkaufen musste und wegen nicht einstellen wollen seines Projekts verkaufen wollte.
[o2] Latschuk am 05.08. 10:13
Wen interessiert es was Piriform sagt. Die haben aus einem guten Tool ein Dreckstool gemacht.
Was man schon lange meiden sollte.
[re:1] Scaver am 05.08. 10:47
@Latschuk: Das Tool selber ist absolut Problemlos, wenn man damit umzugehen weiß.
Beanstandet wird lediglich die Bündelung mit anderer Software!
[re:1] toco am 05.08. 22:16
+ -1
...was das tool eben zu recht zu einem PUP macht... Dass sie jetzt wo sie blockiert (und aktiv gelöscht?) werden irgendwie merken, dass das keine gute idee ist, sich mit microsoft anzulegen macht es auch nicht wirklich besser.
[o3] Scaver am 05.08. 10:44
+3 -2
"wenn dem Nutzer einfach ungefragt weitere Anwendungen installiert werden"
Wird doch gar nicht. Wird im Installationsprozess ganz klar angezeigt und man hat die Option, die zusätzliche Software abzulehnen. Ist nicht mal irgendwo versteckt. Sieht man sofort auf den ersten Blick!
Und wird es abgelehnt wird auch nichts mitinstalliert!

Aber ja, an sich sollte Software keine andere Software mitbringen. Werbung im Installer oder Programm anzeigen (einmalig, wenn ich es wegklicke muss es weg bleiben) ist ok, mehr aber dann auch nicht!
[re:1] Link am 05.08. 11:36
+7 -
@Scaver: Akzeptabel wäre es höchstens als Opt-In, bei Opt-Out können AV-Programme gerne anspringen bzw. sollten sie. Damit wäre das Problem mit zugemüllten Rechnern sehr schnell erledigt.
[re:2] DON666 am 05.08. 11:46
+7 -
@Scaver: An sich sollte eine Software, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, den PC von unnötigem Ballast zu befreien, sowieso standardmäßig nicht als Installer, sondern als portable Version verfügbar sein. Die stellt Piriform zwar löblicherweise auch zur Verfügung (und zwar ohne irgendwelchen zusätzlichen Schnickschnack), ist aber über die normale Website für den unbedarften User praktisch unmöglich zu finden.
[re:1] Insanic am 05.08. 17:30
+1 -
@DON666: Hast du mal einen Link?
[re:1] DON666 am 05.08. 17:42
+2 -
@Insanic: Klar: http://www.piriform.com/ccleaner/builds ;)
[re:1] Insanic am 05.08. 17:43
+1 -
@DON666: Vielen Dank
[re:2] Paradise am 05.08. 23:05
+ -
@DON666: Den Link such ich mir immer per Google :D
[re:1] DON666 am 05.08. 23:14
+ -
@Paradise: Ich hab mir den als Verknüpfung abgelegt... ;)
[re:3] eN-t am 06.08. 15:26
+ -
@Scaver: Lustig, dass ausgerechnet Microsoft das "ungefragte Installieren von weiteren Anwendungen" anprangert. Dabei sind die selbst doch die schlimmsten Verbrecher in der Hinsicht. Jedes Windows 10-Update bringt neue "Apps", die ich ungefragt erhalte, die sich ins Startmenü einnisten, die trotz Deinstallation nach einem weiteren Update wieder da sind, und die sich sogar oft als Standard-Anwendung in den Vordergrund drängen.
Nein, ich möchte Edge nicht. Ja, ich habe Vivaldi ganz bewusst als Standard-Browser eingerichtet und das soll auch so bleiben. Nein, auch beim drölften Windows-Update ändere ich meine Meinung dazu nicht, nur weil an jeder Ecke und Kante ein Hinweis "Edge ist jetzt besser und schneller als je zuvor" auftaucht.
Und inzwischen soll Windows 10 ja sogar die Hosts-Datei-Einträge ignorieren, die auf Telemetrie-Server von Microsoft zeigen. Wird Zeit, MS den Rücken zu kehren. Meine Hosts-Datei ist mir heilig.
[o4] Bleifuss am 05.08. 10:48
+1 -1
Wenn man weiß was man mit dem Tool (bei falscher Bedienung auch für Schäden anrichten) kann und wie man es richtig bedient: Einfach die Portable Version benutzen und gut ist!

Wenn man keine Ahnung hat: Finger weg! Das gilt übrigens für jedes "Tunning Tool" das im Umlauf ist!
[re:1] rallef am 05.08. 11:36
+5 -
@Bleifuss: Wenn man nicht weiß was man tut, ist auch der Explorer ein tödliches Instrument^^
[re:2] M_Rhein am 05.08. 18:33
+1 -
@Bleifuss: wenn ich wieder so einen Müll Lese.
Das Tool macht Standardmäßig gar nichts kaputt, man muss schon extrem daran herumspielen um damit etwas kaputt zu machen (gilt für die meisten anderen tools auch).

Das Problem ist nicht das Tool, das Problem sind die Leute die meinen sie seien Profis, fummeln am System herum "weil man dazu ja keine tools" braucht und wundern sich wenn ein solche "Tool" nicht funktioniert....
Die meisten die schreien Sie kennen sich mit PC's aus können Ihn letzten endes auch nur "bedienen"...

Und Finger weg gilt da meistens für fast alle.
Meist sind es die Leute die auf solche Tools schimpfen, die schimpfen sich auch als Profis.
[re:1] toco am 05.08. 22:19
+ -
Das tool macht standardmäßig auch mal dinge kaputt. Das schreibt der Hersteller doch selbst... https://www.ccleaner.com/docs/ccleaner/troubleshooting/problems-after-you-have-run-ccleaner
[o6] picard47 am 05.08. 12:01
+4 -
Ich weiß, dass diese Meinung nicht auf viel Gegenliebe stoßen wird, aber was die reine Funktion angeht, ist CCleaner nicht ganz so schlimm wie sein Ruf. Marketing, Firmenpolitik und eventuelle Hintertüren mal außen vorgelassen. Zum einen sind ein paar völlig ungefährliche, aber dennoch nützliche Werkzeuge übersichtlich zusammen gefasst. Ich denke da an die Autostart Konfiguration, welche die meist genutzten Autostart-Methoden schnell zugreifbar macht. Oder die PlugIn und Software Übersicht. Alles Dinge, die praktischer sind, als die Windows Board Mittel. Und mit ein wenig Vorsicht kann man die System-Bereinigung auch gezielt anwenden. Ich erinnere mal daran, dass Microsoft erst in den jüngsten Iterationen geschafft hat, die Systembereinigung halbwegs ans Laufen zu bringen. Und selbst die Auflösung von invaliden Registry-Einträgen kann man nutzen, wenn man Ahnung von der Registry hat und ggf. händisch nachbessert. Ich hatte in der Vergangenheit durchaus schon Systeme, welche durch schlecht programmierte Installer und historische Verquickungen die Registry ruiniert hatten und mit CCleaner zumindest wieder lauffähig gemacht werden konnten, bis zum Ersetzen des Systems.
Aber wie überall heutzutage wird nichts differenziert betrachtet, sondern wenn alle brüllen, muss es schon stimmen.
[re:1] DerTigga am 05.08. 22:06
+1 -
@picard47: Nicht zu vergessen, das es eine aktivierbare Backupfunktion für jene Registry Änderungen gibt, die, vor Änderung oder Löschung in der Reg und am gewünschten Ort: eine Datei mit Endung .reg ablegt. Wenn also direkt anschließend oder nach dem nächsten Reboot was nichtmehr richtig läuft: doppelklick auf die Datei und es kann bzw wird alles wieder retour gedreht. Muss man sich eben mal mit der machbaren CC Config beschäftigen und nicht nur nach ach wird schon und hat zu passen arbeiten.. Und womöglich wild rumfluchen von wegen 'zerschossenem und nun neu aufgesetzt werden müssendem Gerät' ..
[re:1] Bleifuss am 05.08. 23:44
+ -
@DerTigga: meine Rede
[re:2] der_ingo am 06.08. 09:26
+ -
@picard47: das Problem ist, dass sich das Tool in seiner Aufmachung aber halt an den Normalo-User richtet, der eben gerade keine Ahnung hat. Der ist durch jahrelange Werbung konditioniert, dass er sein Windows angeblich pflegen und aufräumen müsse und startet dann so ein Tool und lässt das dann machen.
Gerade diejenigen werden kaum vorher prüfen, was CCleaner macht und das dann verstehen und dann wissentlich machen lassen. Und weil das System hinterher doch noch nicht schneller wird, packen sie noch WiseCleaner und TuneUp mit aufs System, denn viel hilft ja angeblich viel. Und am Ende verdreht irgendeines der Tools was im System - und dann ist natürlich Microsoft böse. Schuld sind sie sowieso an allem.
[o7] PeterPh4n am 05.08. 13:20
+ -3
Ja, CCleaner hat das geschickt gemacht, mit dem Installer, dass man während der Installation einmal auf den "Zurück"-Button klicken muss um das Programm restlos Adwarefrei zu installieren. Das habe ich schon beim ersten Mal installieren mit dem neuen Installer durchschaut. Es ist nach vie vor ein tolles Programm, das mit Firewall geblockt und offline genutzt, gefahrlos auch eine aktuelle Version genutzt werden kann.
Allerdings dürfte Avast seit Übernahme mehr an fiesen Installern herumprogrammiert haben, als am Tool selbst. Vielleicht ändert das sich jetzt und liefern es wieder mit "cleanen" Installer aus. Da hätte keiner was dagegen.
[re:1] Link am 05.08. 14:36
+3 -1
@PeterPh4n: Für ein Programm, welches man nur offline gefahrlos nutzen kann, wurden mir einige Adjektive einfallen, aber "toll" wäre sicherlich nicht dabei.
[o8] AHDAJ am 05.08. 13:48
+3 -1
Das Kuriose an dem ganzen CCleaner ist doch: Man braucht ihn garnicht aber die ihn haben ,haben ihn, weil sie ihn schon immer haben.
[re:1] Rulf am 05.08. 17:52
+1 -1
@AHDAJ: im prinzip hast du recht, aber er ist so schön bequem...
[re:2] chronos42 am 06.08. 11:40
+ -
@AHDAJ: Besser formuliert: Man braucht ihn schon lange nicht mehr, zuletzt war er noch bei Windows XP nützlich. Da habe ich ihn öfter eingesetzt wenn Programme nicht richtig deinstalliert wurden und dadurch auch eine Neuinstallation scheiterte. Dieses, damals noch öfter auftretende nervige Thema, ist zum Glück schon lange Geschichte, ich habe seit Ewigkeiten keinen Bedarf mehr an solchen Tools. Für den CCleaner hatte ich sogar eine Lizenz gekauft, aber nur weil ich mal für etwas ein paar Euro bezahlt habe benutze ich es nicht aus Prinzip weiter, nur weil es vor zig Jahren Jahren mal Geld gekostet hat.
[o9] Akkon31/41 am 05.08. 13:53
+2 -
"Wir vermuten, dass die Angelegenheit mit der Bündelung zu tun hat."

Wenn es danach geht, müsste ja 90% aller Freeware geblockt werden. Einmal nicht aufgepasst, ist der Rechner voll mit Tool Bars und anderer Freeware, die sich dann auch teils nur noch mit viel Aufwand wieder entfernen lässt.
[10] Rulf am 05.08. 17:51
+ -
regel nr1: nur benutzerdefinierte installation...
[11] ALOIS8753 am 05.08. 18:30
+ -
Hatte bis heute keine Probleme mit Windows und CC.
[12] Smilleey am 05.08. 19:12
+1 -3
Bin kein Freund von CCleaner, aber was MS da macht geht gar nicht. Warnung okay aber Bevormundung ein No Go.
[re:1] DerTigga am 05.08. 20:26
+ -1
@Smilleey: hast du evt Hoffnung, daß sich letzteres nochmal bessert? Ich nämlich nichtmehr.
[13] mirovb am 06.08. 07:45
+2 -1
Natürlich würde ich es sehr begrüssen, wenn ich nicht zur Installation von zusätzlichen Tools gedrängt werde, so etwas sollte transparent dargestellt werden, so das man es offen abwählen kann, was man nicht benötigt.

Ich finde aber, das hier mir zweierlei Mass gemessen wird. Microsoft selber ist doch nicht viel besser, wenn mir überall das Microsoft Konto wie ein Virus aufgedrängt wird. Sogar bei der Installation - wenn Internetverbindung gegeben ist - wird mir das Microsoft Konto aufgedrängt, ohne eine erkennbare Option für das Lokale Konto.

Und ständig wird im Windows Defender der Cloudschutz zum aktivieren gefordert, oder die eigene Datenübermittlung, wenn man es nicht verwirft.

Von OneDriver möchte ich gar nicht erst reden...Ist zwar jetzt deinstallierbar, aber sobald man sich zum Beispiel ein Office oder andere Software installiert, kommt OneDrive wieder ungefragt drauf. Oder viele der Apps aus dem Store, die ungefragt installiert werden...

Für mich ist das auch Malware, aber hier regt sich keiner auf, sondern da ist es in Ordnung.

Solche Freeware "lebt" von integrierter Werbung, deswegen ist diese ja auch kostenlos. Und solange man alles transparent abwählen kann (was bei MS nicht der Fall ist), ist das für mich in Ordnung.

Aber ich denke hier geht es darum, das Microsoft einfach nicht will, das diverse Datenübertragungen durch eine externe Software abgeschaltet werden...natürlich alles zum Wohle des Nutzers.

Natürlich sollte man sich im Klaren sein, was man mit solchen Tuning Tools anrichten kann, aber das gilt für 50% der Software auf dem Markt. Beschweren sollte man sich in solchen Fällen nicht, wenn man keine Ahnung hat.

Das rechtfertigt in meinen Augen aber nicht solch eine drastische Blockierung, sonst kann man das in Zukunft für vieles andere erwarten. Und das wäre reine Willkür seitens Microsoft.

Erst mal an die eigene (Microsoft) Nase packen, dann kann man sich erlauben kritisch über andere zu werden.
[14] pappkamerad am 06.08. 12:39
+1 -
"wenn dem Nutzer einfach ungefragt weitere Anwendungen installiert werden"
Mit der Begründung müsste der Defender auch Windows selbst sperren. Ich hab da neulich so ein "Skype"-Symbol ungefragt in der Taskleiste gehabt *rollingeyes*
oder

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