Nach Wochen der Funkstille hat Guy Beahm, bekannt als 'Dr Disrespect', in einem Interview Stellung zu seinem plötzlichen Bann bei Twitch bezogen. Der Rauswurf sei für ihn ein totaler Schock gewesen, er werde nicht auf die Plattform zurückkehren. Es bleiben viele Fragen offen.
Dr Disrespect ist schockiert und wird nie wieder auf Twitch streamen
Vom geheimen Start einer eigenen Streaming-Plattform bis hin zu ernsten kriminellen Anschuldigungen: Die Spekulationen rund um Dr Disrespect und seinen Rauswurf bei Twitch hatte in den letzten Wochen besonders bunte Blüten getrieben - auch deshalb, weil sowohl das Amazon-Unternehmen als auch Guy Beahm, der Mann hinter dem Charakter, nicht zu den genauen Gründen für das plötzliche Ende Stellung bezogen hatten. Jetzt bricht Beahm das Schweigen, lässt in seinem ersten Interview nach dem Rauswurf mit PC Gamer aber weiter viele Fragen offen.
Auf die Frage, warum er in den letzten Wochen fast vollständig Stillschweigen bewahrt hatte, antwortet Beahm: "Um ehrlich zu sein - okay, wir haben die Nachricht erhalten (...) es war ein totaler Schock. Stellen Sie sich vor, Sie gehen eines Tages zur Arbeit und die Tür ist geschlossen und Sie können nicht hineinkommen. Man hat Ihnen gesagt, dass Sie gefeuert wurden und liefert keinen Grund dafür, wissen Sie?" Beahm führt aus, dass während seines letzten Streams plötzlich Funktionen ausgeschaltet waren, die Streamern normalerweise zur Verfügung stehen. "Ich habe mit meinem Team telefoniert und nach einer kurzen E-Mail war alles vorbei", so der Streamer weiter.
Dr will den Grund nicht kennen
Beahm bleibt in dem Interview weiter bei der Aussage, die er auch in seiner einzigen Mitteilung nach dem Rauswurf bei Twitch über Twitter getätigt hatte. Twitch habe ihm bis heute keinen genauen Grund für den plötzlichen und permanenten Bann seines Kanals genannt. "Das ist auch das Unglaubliche an dieser Sache. Aus rechtlichen Gründen muss ich hier natürlich vorsichtig sein. Aber eines kann ich mit Sicherheit sagen: Ich werde nicht zu Twitch zurückkehren, das war es".