Supercomputer: Einer der schnellsten Fünf steht jetzt bei Microsoft

[o1] gestank am 19.05. 18:52
+ -
Und natürlich ist Linux das Betriebsystem, wie bei allen TOP 500 Computer :)
[re:1] TomW am 19.05. 20:43
+ -
@gestank: Ich warte nur auf den ersten Supercomputer mit Windows Vista
[re:2] Hans3 am 20.05. 23:02
+ -
@gestank: Microsoft verdient Milliarden mit der Cloud - auf mehr als 90% der Rechner in Microsofts Cloud läuft Linux. Microsoft hat inzwischen eigene Linux-Distributionen, steuert einiges an Entwicklung an Linux bei, selbst unter Windows läuft inzwischen Linux als Subsystem (also nix mehr langsame virtuelle Maschine).

Der Gedanke dass Microsoft = Windows und Linux ist der Feind ist sowas von 1999 und Steve Ballmer.

Willkommen im Jahr 2020!
[o2] DRMfan^^ am 19.05. 20:46
+ -
Wo würden eigentlich die Cloud-Rechenzentren (Azure, WAS ...) in der TOP 500 stehen, würde man sie als jeweils einen Supercomputer bewerten ...
[re:1] Hans3 am 20.05. 23:12
+1 -
@DRMfan^^: Normalerweise wird die Leistung eines Rechnerverbundes über Tests wie den Linpack Test ermittelt. Daraus ergibt sich dann ein Wert über den man das Rechenzentrum in die Top 500 einordnen kann.
Dieser Linpack Test simuliert typische Anforderungen die an Großrechenzentren üblicherweise gestellt werden (bezüglich Speicher, verteilte Berechnungen, ...).

Falls man Microsofts Azure komplett mieten würde und daraus einen einzelnen Rechnerverbund schalten würde wären die Ergebnisse katastrophal da es dafür nicht ausgelegt ist. Beispielsweise ist es für Großrechenzentren extrem wichtig zwischen den einzelnen Knoten richtig fette Verbindungen zu haben mit möglichst kurzen Kabellängen. Alleine schon da würden Rechenzentren wie Microsofts Azure Rechenzentren scheitern. Denn sie sind für größtmögliche Parallelität ausgelegt, sodass sehr viele Kunden einzelne Instanzen betreiben können ohne gegenseitige Einbußen zu haben. Verbindungen zwischen allen Rechnern müssten also teilweise sogar den Umweg über das öffentliche Internet gehen da sie physisch oft gar nicht verbunden sind. Das macht natürlich Datentransfer zwischen den einzelnen Knoten extrem langsam (so in der Gegend Faktor 10000).

Ich schätze dass man aus Microsoft Azure auch nach Optimierung den Faktor 1000 geringere Leistungen raus bekommen würde wie von einem vergleichbar großen Rechenzentrum das für die Zusammenschaltung ausgelegt wäre.
[re:1] DRMfan^^ am 21.05. 09:31
+ -
@Hans3: Ah ok, ist natürlich eine Frage des Benchmarks. Wenn Zwischenergebnisse massenhaft abgeglichen werden müssen (kann mir sowas z.B. bei Wettermodellen gut vorstellen), dann ist diese Latenz natürlich wichtig. Ich kenne von Linpack nicht mehr als den Namen und wusste nicht, dass das dort ein wichtiger Faktor ist, zumal die Liste ja immer nur sagt "xy PetaFLOPS". Ja, "xy PetaFLOPS" bezieht sich natürlich auf die Referenz-Anwendung Linpack, aber dass Latenz und Bandbreite zwischen den Knoten so enorm wichtig für Linpack ist, das ist ja erstmal nicht offensichtlich ohne Kenntnis des Benchmarks.
[o3] username am 19.05. 21:17
+ -1
Ich find meinen Computer auch echt super
oder

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