VW-Chef: Tesla ist uns aufgrund seiner Software überlegen

[o2] Eziens am 28.04. 13:07
+8 -1
Dem Verein würde ich persönlich keine Euro mehr in den Rachen werfen, dabei ziele ich mit der Aussage nicht auf die Schummelsoftware sondern nur aus persönliche Erfahrung mit VW.
als Privatkunde ist man dort nicht gern gesehen und wird ausschließlich über den Tisch gezogen.
Passat 3bg eine Woche nach dem VW Werstattbesuch einen Totalüberschwemmung im Innenraum, Ursache eine verstopfter Abfluss unter der Frontscheibe (Wird bei Standard-Wartungstätigkeiten geprüft und gereinigt)
Passat 3c sprang nach dem Werkstattbesuch nur wenn der Wagen warm war schlecht an -> Anlasser ist schon alt und muss neu, neuer Anlasser Fehler immer noch da, Autobatterie ist alt muss neu, neue Autobatterie etwas besser aber immer noch(Freie Werkstatt hat dann den Fehler gefunden, beim Wechsel des Keilriemens wurde dieser nicht wieder korrekt eingestellt, 0,5/1 Millimeter unterschied)
Sharan 7n bei 58.000 neue Kette, Kulanz = 0
Mit meinen Erfahrungen die ich so mit VW sammeln durfte würde ich eher einen Motorrasenmäher fahren als noch einmal in meinem Leben einen VW zu kaufen.
Persönlich würde ich mich sehr freuen wenn die es NIE schaffen auch nur ansatzweise Land in diesem Sektor zu sehen.
[re:1] simaticplc am 28.04. 15:09
+3 -
@Eziens: Aber nur wenn der Rasenmäher nicht von VW ist. Kann der besonderen Qualität von VW nur raten davon fernzubleiben. Der Großteil von deren Materialien wird eh nur in Fernost zusammen genagelt. Never VW
[re:2] UJRL am 28.04. 15:34
+2 -
@Eziens: Passt zu meiner Erfahrung beim Phaeton: Das Wasserkastenthema ist bei VW je eh bekannt. Was nicht heisst, dass trotz des gemachten Häcken auf der Liste dies auch erledigt wurde.
Korrisionsentfernung: "1 x Kulanz auf alles". Tauchte nach 2 Jahren wieder auf; danach wird das über einen deftigen Preis locker wieder reingeholt (Türen, Heckdeckel und Motorhaube) - trotz lückenlosen Scheckheft. Dafür ging danach bei einer Tür-Instsandsetzung die Softclose-Funktion nicht mehr. Kam damit nur durch, weil ich dies bei Abholung sofort bemängelte. Elektr. Heckdeckel - 1 x Kabelbaum bitte. Dazu natürlich - später - Ausfall Sensor-Öffner. Korrosion am Spiegelgehäuse. Habe ich ncith mehr machen lassen (rd. 500,- Euro). Dazu dröhnbackiger Servicemitarbeiter der mehr auf der Flucht anstatt beim Kunden war. Ergänzend dazu: Beim 2. Wagen Probleme mit dem DSG. Fazit: Nie wieder VW.
[o3] Bengurion am 28.04. 13:26
+7 -1
Der letzte Satz ist der Knaller: "...während er ein Bild präsentierte, das den höheren Börsenwert Teslas gegenüber dem VW-Konzern zeigte und den Diess offensichtlich nicht für übertrieben hält."

Das ist ein Faustschlag in die Magengegend der gesamten deutschen Automobilindustrie.
[re:1] skyjagger am 28.04. 16:25
+2 -
@Bengurion: Nun, da die Software in jedem neuen Fahrzeug, egal ob E / B / D Fahrzeug immer wichtiger wird, hat er doch damit nicht unrecht. Auch wenn die Software von Tesla nicht immer fehlerfrei ist, ist diese meilenweit von den Assistenzsystemen welche der VW Konzern verbaut entfernt. Und solch eine Software entwickelt sich nicht mal eben über Nacht.
[re:1] Bengurion am 28.04. 17:45
+ -
@skyjagger: Richtig. Nicht anders habe ich es gemeint.
[re:2] Bautz am 28.04. 18:39
+2 -5
@skyjagger: Hatte jetzt länger keinen VW mehr in den Griffeln... aber wenn ich den aktuellen BMW 1er mit dem Tesla vergleiche, hat der Tesla den Systemen vorraus dass sie es "Autopilot" nennen statt "LKA" "ASC" und "LCA".
Dafür hat der BMW ein vernünftiges Bedienkonzept statt "riesiger viel zu tiefer Touchscreen" (ok, VW hat hier nur "kleiner viel zu tiefer Touchscreen").

PS. ich habe den BMW dann doch nicht genommen, sondern einen Mazda 3.
[o4] karlo73 am 28.04. 14:21
+ -1
"Er schilderte weiter, dass die hundertausende Fahrzeuge, die Tesla inzwischen auf der Straße hat, ein gemeinsames Netzwerk bilden, das kontinuierlich Daten sammelt. Dies wiederum mündet darin, dass die Kunden alle 14 Tage ein besseres Fahrerlebnis bekommen. Damit könne derzeit kein anderer Autohersteller mithalten."
Durch die DSGVO wird sich das in den nächsten Jahrhunderten hier bei uns in DE/EU auch nicht ändern...
[re:1] tisali am 28.04. 15:00
+ -
@karlo73: jetzt bin ich gespannt:

Wo genau soll die DSGVO da etwas erschweren?
[re:2] floerido am 28.04. 15:04
+ -
@karlo73: Auch in der DSGVO ist die Datenerhebung erlaubt, nur muss der Kunde informiert werden. Bereits jetzt muss man eine mehrere Seiten umfassende Datenschutzbelehrung beim Autokauf unterschreiben, weil die Log-Dateien bisher dann beim Service ausgelesen werden.
[re:3] LostSoul am 28.04. 16:32
+2 -
@karlo73: Es ist so unendlich nervig, dass die Leute zwar schlicht keine Ahnung vom Regelungsinhalt (sachlicher und persönlicher Anwendungsbereich) haben, aber irgendwie alles da verwurschteln wollen.
Demnächst können Bäcker auch keine Brötchen mehr verkaufen - DSGVO!
[re:4] tedstriker84 am 29.04. 09:05
+ -
@karlo73: Wieso? Ich nehmen an, dass die Tesla Besitzer diesem Datensammeln ausdrücklich zustimmen müssen.
[o5] dustwalker13 am 28.04. 16:33
+5 -3
"VW-Chef: Tesla ist uns aufgrund seiner Software überlegen"

Äh nein, Tesla ist in dem Bereich überlegen, weil sie nicht die letzten 5 Jahre damit versch***en haben, Gewinne und Manager-Boni zu optimieren und statt dessen Forschung und Entwicklung für Elektroautos und die dafür nötige Software betrieben haben.

Tesla ist nicht überlegen, was hier ab geht ist schlicht schlechtes Management, Gier und Kurzsichtigkeit der deutschen Autoindustrie, die nun Folgen hat.
[re:1] Large am 28.04. 18:25
+2 -
@dustwalker13: VW hat auch keinen Elon Musk. Man kann Musk sehen wie man will, aber er ist getrieben von Forschung und neuen Lösungen; PayPal? Elon Musk!
Die deutsche Automobilindustrie ist dennoch sehr stark und extrem wichtig für Deutschland. Und die VW Gruppe mit all seinen Marken- auch dort wird es eine Ausdünnung geben- warum SEAT und Skoda? Warum Porsche und Audi? Warum der Klotz Bentley? Was sollte der Ausrutscher Phaeton? In Dresden wurde eine ganze Infrastruktur inkl. Straßenbahn erschaffen- nur für diese Kiste! Trotz Piech- Gott habe ihn selig- die Gruppe ist zu groß, zu fett und zu satt geworden- und jetzt einfach mal auf dem Hosenboden gelandet. Die Zeit der Innovationen seitens VW oder Audi stagniert seit Jahren, man war wohl der Meinung, dass es so noch die nächsten Hundert Jahre weitergeht. ...
[o6] jackattack am 28.04. 17:29
+1 -2
Eigentlich müsste VW Tesla aufkaufen. Die Kombination aus dem E-Knowhow von Tesla und dem Können gute Autos in grossen Stückzahlen effizient zu bauen und weltweit zu vertreiben von VW wäre fantastisch.
[re:1] Bengurion am 28.04. 17:47
+5 -
@jackattack: Das würde dann wohl auf eine Wiederholung der Porsche-VW-Geschichte hinauslaufen...Vermutlich würde danach VW zu Tesla gehören.
[o7] Bobbie25 am 28.04. 21:52
+ -
Ich sag mir immer, sage niemals nie. Bin mir sicher, so dick ist der Abstand nun auch nicht. Gerade in dem Bereich kann es schnell zur Überholung kommen.
[re:1] sackbauer am 29.04. 02:26
+ -
@Bobbie25: sicher ;) …
[re:2] JoePhi am 29.04. 14:25
+ -
@Bobbie25: Der Abstand ist riesig! Warum? Weil die herkümmlichen Hersteller seit Jahrzehnten ihre Autos mit Zulieferern bauen, wobei diese dann ganze Bestandteile von a bis Z liefern. Im Grunde auch kein Thema - wird es aber, wenn ich im Grunde kein dezentrales Auto mehr baue, sondern viel eher einen Computer auf Rädern, der sich eben im Betrieb weiterentwickelt. Um das zugewährleisten, muss ich die gesamte Steuerung zentralisieren, was aber dem Zuliefererkonzept widerspricht. Die einzigen, die das zentral machen, ist Tesla. Alle anderen müssen ihre Strukturen von grundauf ändern. Zeitdauer? Wenn es gut läuft vermutlich 5 Jahre ... und das auch nur, wenn man genügend IT Fachleute bekommt, die jetzt schon rar sind. Von daher ...
[o8] Berserker am 28.04. 23:40
+1 -
Ich kaufe nix mehr was auch nur an Wolfsburg vorbeigefahren ist.

TDIs EGR Ventile seit dem Update dauer Kaputt
(T)FSI Kolben und Steuerketten

Und Getriebe + Steuergeräte VW Kankheitheit min. 20Jahren !

Nix mehr aus dem VW KOnzern !

Ab was willste Kaufen..
BMW Diesel brennen ab...
Benz Rostet...
Porsche ist irgentwie auch wieder VW...
Audi sowieso VW...
Opel baut nur noch mini Motörchen aus dem PSA Konzern

Ford MachE ende des Jahres mal anschauen oder KIA und 7 Jahre keinen Ärger
[re:1] Odi waN am 29.04. 08:25
+ -
@Berserker: Ich gebe dir soweit recht aber Porsche ist kein irgendwie VW, die sind komplett anders und haben auch den Mut neue Autos zu entwickeln (Taycan). Sie gehören zu VW agieren aber komplett eingenständig, stell dir vor die würden nur ansatzweise ein Steuergerät verbauen was VW auch verbaut mit all den bugs, die Kunden wären sehr ungehalten.

Aber wenn ich dir ein Tipp geben darf, schaue mal bei Hyundai vorbei und Mazda, die machen derzeit alles richtig.

Ach und noch was, ich fahre ein Skoda Rapid ohne schnick schnack und der läuft, ich bin echt glücklich nicht mehr Ausstattung dazu genommen zu haben, wenn ich sehe wie oft unser Betriebs Polo und Golf 7 GTD in der Werkstatt steht wegen allem möglichen Kack.
[re:2] tedstriker84 am 29.04. 09:08
+ -
@Berserker: Die Antwort ist einfach, kauf einfach einen KIA. Ist günstiger (vor allem als Tageszulassung) und es gibt lange Garantie. (wobei die 7 Jahren nicht auf alles gelten!) Wir sind so in der Familie sehr gut gefahren in den letzten Jahren und haben keinerlei Probleme gehabt. Der KIA Ceed meiner Mutter hält nun schon 13 Jahre alt und hatte erst einmal eine Reparatur der Lenkstange für 700€, dass wars.
[o9] tilly am 29.04. 05:42
+1 -
Hier gibt es einen merkwürdigen Kontrast: wenn ich mir Videos von Tesla Besitzern anschaue sind die meisten super zufrieden, haben aber teils Mängellisten die bei einem konventionellen Wagen niemals akzeptiert würde.

Und ja, als IT-affiner Mensch findet man es cool alle zwei Wochen ein Update zu bekommen. Aber beim Normalbürger ruft das nur Unwohlsein hervor.
[10] Althena am 29.04. 08:43
+1 -
Wie schon vor ein paar Wochen ein japanischer Ingenieur eines Autokonzerns gesagt hat. Tesla ist derzeit allen anderen 5 Jahre voraus. Außerdem können andere Hersteller die Autos nicht einfach nach bauen meint er. Tesla hat nur 3 Systeme im Auto die alles regeln und diese stellen sie auch noch selber her. Alle anderen Autohersteller haben hunderte einzelne Systeme von verschiedenen Zulieferern. Das ist ein riesen Nachteil heutzutage.
[11] Vienesko am 29.04. 23:01
+ -
Ich kann mich noch an eine gar nicht so weit entfernte Zeit erinnern, als Tesla langsam anfing. Elon Musk wurde weltweit ausgelacht, insbesondere von den großen Autokonzernen sowie deren langjährigen Anhängern. Was man da alles von den Sofaexperten gehört hat. Elektro hat keine Zukunft, Wasserstoff sei DIE Alternative, lieber einen Diesel usw usf. Ich glaube, dass wir mit Elon Musk einen Ausnahmeindustriellen haben. Elon Musk ist der Part bei Tesla, der den Unterschied macht. Wäre er nicht da, wäre Tesla bei weitem nicht so innovativ, wie sie es sind. Nicht, weil er eine Art Automessias ist sondern weil er einfach unkonventionell Dinge tut und Sachen einfach macht. Er steckte fast sein gesamtes Geld aus dem Paypal Verkauf in Tesla, schlief in der Fabrik um bei Problemen sofort agieren zu können und setzt Anfragen für Funktionen, die er von Tesla Fahrern per Twitter bekommen hat einfach um und die Funktion wird mit dem nächsten Update ausgeliefert. Wo gibt es sowas? Ich sag nicht, dass Tesla keine Fehler macht aber ich beobachte deren Strategie seit Anfang an und finde, sie hatten und haben genau den richtigen Weg. Und jetzt zu sehen, wie die überheblichen deutschen Autokonzerne jetzt ganz schnell anschliessen müssen weil sie die Zukunft verpennt haben ist schon amüsant.
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