Influencer: Jeder Fünfte kauft "ihre" Produkte - jeder Vierte ist genervt

oder

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[o1] serra.avatar am 24.04. 19:16
+6 -2
mmh dann bin ich wohl die berühmte Ausnahme, den Influencer interessieren mich nicht und das sie das nicht tun schaue ich sie nicht und können mich dadurch auch nicht stören ;p

Ist aber doch nicht wirklich neu, zu Omis Zeiten waren das eben die C bis Z Promis ;p : die Welt ging nicht unter wenn man sie nicht kannte, genauso wie heute auch ;p
[re:1] SnowDuck am 24.04. 20:54
+2 -
@serra.avatar: naja Ausnahme... 3/4 stören die auch nicht.

Najaaaaaa zur Zeit meiner Oma gab es da hauptsächlich einen Influencer. Wenn man den nicht kannte gab das schon Probleme....
[o3] Haubentaucher am 24.04. 19:43
+8 -1
Früher sagte man zu denen Schnorrer.
[o4] bebe1231 am 24.04. 20:17
+1 -
Für die Hersteller der Produkte eine gute Nachricht.
Die beste Nachricht für mich ist, der ganze Zenober spielt sich nur über Youtube und was weiß ich schon ab. Ich kann also davon verschont bleiben, außer ich suche konkret danach.
[re:1] Nunk-Junge am 25.04. 11:57
+2 -
@bebe1231: jaja, das liest man gerne... und ist so was von falsch. Wer so etwas glaubt ist das perfekte Opfer. Niemand, niemand, niemand ist vor Werbung gefeit. Das sagen sogar Marketing-Experten von sich, die alle Tricks kennen und erkennen. Es betrifft nicht nur die Fanboys, Groupies, Gläubigen eines Influencers, denn die werden irgendwann nach kurzer Zeit sowieso weiterziehen. Am besten sind die, die unbemerkt beeinflusst werden.Das funktioniert nachhaltiger. Nehmen wir Bibis Beauty Palace, ich würde so einen Schrott niemals anschauen. Aber allein dass ich den Namen kenne zeigt schon, dass die Marke funktioniert. Und ich habe sie hier schon wieder erwähnt -verdammt. Und wer behauptet, dass sich das Ganze nur auf Youtube abspielt, der liegt so etwas von falsch. Regelmäßig sind Influencer in allen Medien vertreten bis hin zu seriöseren wie Spiegel oder Tagesschau. Wer gar nichts vom CDU-Rand des Influencers Rezo mitbekommen hat, Und wer glkaubt, dass Fußballer nur mit Fußball spielen ihr Geld verdienen, der ist ein Träumer.
[re:1] Aerith am 26.04. 19:43
+ -
@Nunk-Junge: Hmm gabs da nicht iwie knatsch weil die CDU was verbockt hat und diese "influencer" das offen dargelegt hat? Dunkel hab ich davon was mitbekommen aber mehr nicht. Wie was Fußballer kriegen nicht nur fürs kicken Geld. *kichert*
[o5] stf am 24.04. 20:34
+ -2
to Influence = beeinflussen
[o6] DRMfan^^ am 24.04. 20:57
+1 -
Wenn die Fragestellung korrekt wiedergegeben wurde: "schon einmal ein Produkt gekauft hat, weil er es zuvor bei einem Influencer gesehen hat" , dann kann die Zahl praktisch nur steigen, solange nicht nennenswert Leute sterben oder Auswandern.
[o7] Gutmensch am 24.04. 21:08
+4 -1
ist doch ein riesen Erfolg.
gefühlt würde ich beim klassischen Fernsehen annehmen:
genervt 100%
anschließend gekauft 0%
gleich weggeschaltet 100%
[re:1] Robin01 am 24.04. 23:56
+ -
@Gutmensch: vermutlich mitnichten. Ich schätze, wenn man fragt, wer schon mal was gekauft hat, weil er es im Fernsehen, im Prospekt oder auf einer Werbetafel gesehen hat, kommt man jeweils auf 99,9 %. (0,1 % = ich habe gar keinen Fernseher, ich bin blind, oder ähnliches).
[re:1] Rob Otter am 25.04. 07:09
+1 -
@Robin01: Die 99,9% kommen nur dann hin, wenn Du "WEIL er es im Fernsehen [...] gesehen hat" durch ein "obwohl" oder "unabhängig davon, dass" ersetzt. Werbung ist heute so omnipräsent, dass man ihr nicht entgehen kann und damit gar nicht mehr klar ist, was genau einen nun zum Kauf eines bestimmten Produktes bewogen hat.
[re:1] Robin01 am 25.04. 14:43
+ -
@Rob Otter: Nene, den meisten Scheiß kauft man sich, weil man es irgendwo gesehen hat. Ob man differenzieren kann, ob es im Fernsehen oder auf einer Werbetafel war, vielleicht schwierig. Natürlich herrscht heute die Meinung vor, dass ich nicht kaufe, wenn ich es in der Werbung gesehen habe. Zum einen ist es den Menschen nicht bewusst, zum anderen ist klassisches Fernsehen gerade bei den jüngeren nicht mehr in. Aber natürlich hat jeder schon mal was gekauft, weil bei Youtube oder sonstwo eine Werbung lief oder in einem Film etwas bestimmtes genutzt wurde.
[o8] Robin01 am 24.04. 23:57
+ -
Als ich den Titel gelesen habe, hatte ich schon ein bisschen Angst, dass jeder 5te, der sich so einen Influencer-Stream reinzieht, das angebotene Produkt kauft.
[o9] Aerith am 25.04. 00:25
+1 -2
Hmm und dann hat man Leute wie mich, die noch nichteinmal einen "Influencer" gesehen haben. :O
[10] nize am 25.04. 01:16
+1 -1
Glaubwürdigkeit bei Influencern: ungenügend. Niemals würde ich ein beworbenes Produkt kaufen, genervt bin ich täglich und ich entfolge regelmäßig Kanälen, die es übertreiben.
[11] DerTigga am 25.04. 02:58
+1 -1
Kann man nicht für die Typen und Typinnen (auch) sowas wie nen nach abzulegender Prüfung zugeteilten und mit regelmäßiger Nachprüfung belegten 'Waffenschein' einführen ? *fg
[re:1] serra.avatar am 25.04. 09:01
+1 -
@DerTigga: also nen Waffenschein besitze ich, aber gegen Influenzer brauch ich den nicht, oder hab ich dich da falsch verstanden ;p
[re:1] DerTigga am 25.04. 11:48
+ -
@serra.avatar: ich hab irgendwie grade grundsätzliche und intensive Zweifel, das du in dem oder nem ähnlichen Schein: unter sowas wie jagbares Wild den Eintrag: Influenzer vermerkt bzw stehen hast *fg
Von daher verkneif ich mir wohl auch besser, zu fragen, wonach 'die' eigentlich so schmecken :-P
Das ich meinte, das die erstmal nen Waffenschein 'machen' sollten, bevor sich auf die Menschheit loslassen, haste aber wohl verstanden .. ;-)
[12] Norbertwilde am 25.04. 10:33
+ -1
Das Schöne bei Inluenca-Werbung ist, dass man deren Kanäle bei You Tube ansehen muss, um genervt zu sein. Ich tue das nicht, und deshalb berührt mich das Ganze auch nicht. Aber Fernsehwerbung nervt mich sehr, und sobald die kommt, schalte ich den Müll aus.
[13] ZappoB am 25.04. 10:37
+2 -
An alle, die meinen keinen Influenzer zu kennen, oder noch nie auf einen gehört haben: Denkt mal hier nicht nur an Bibi oder Dagi (oder wie sie alle heißen), sondern auch an Tec-Channels über 3D-Druck, PC-Bau oder anderes Zeug, für das ihr euch interessiert und Reviews auf bekannten YT-Kanälen guckt. Habt ihr noch nie auf deren Empfehlung gehört? Ich schon...
[re:1] Aerith am 25.04. 11:31
+ -1
@ZappoB: Das sind dann aber keine "Influencer", denn die richtigen Webseiten machen OBJEKTIVE reviews und beziehen das Preis-Leistung Verhältnis mit in die Endnote ein.

Die sagen dann auch ganz offen, wenn zB eine CPU für das was sie leistet zu teuer ist.
Klar, gute Hardware zum guten Preis bekommt Empfehlungen und zwar nicht nur von einer Testseite. Liest man mehr davon zeichnet sich ein Bild und das kann die eigene Entscheidung durchaus beeinflussen. Ist ja nur natürlich. Aber dahinter stehen immer noch reale Leistungsdaten.
[re:1] James8349 am 25.04. 11:38
+2 -
@Aerith: Natürlich sind das Influencer. Das sind sogar die wirklich wichtigen Influencer, weil sie das vertrauen ihres Publikums genießen UND seriös genug sind um auch das vertrauen der Leute auf sich zu ziehen die sie sonst nicht schauen.

Influencer sind *alle* die eine starke Präsenz in den sozialen Medien haben und als Werbeträger in Frage kommen.
[re:1] Aerith am 25.04. 19:09
+ -
@James8349: Jo ich bezog mich aber nicht auf social media Schwachsinn, sondern auf Reviewseiten wie (ehemals) Techreport.com.
[re:1] James8349 am 25.04. 20:40
+1 -
@Aerith: Selbst Reviewseiten sind Influencer. Zudem noch welche die gratis arbeiten (also für die Hersteller gratis bzw. sogar milde gewinnbringend wenn sie sich die Hard-/Software selbst kaufen). Heutzutage ist praktisch das gesamte Internet = Social Media. Weil jeder bewerten und kommentieren kann. Ein "One-to-many"-Massenmedium ist das Internet schon lange nicht mehr.

Auch wenn sie "ehrlich" sind, machen sie Werbung für das Produkt mit ihren Reviews. Und lassen sich das ggf. auch bezahlen wenn Hersteller X irgendein Lob von Seite Y auf seine Produktverpackung schreibt.

Und auch wenn sie keine Provision kriegen, verdienen sie damit ihr Geld. Ganz egal wie objektiv sie sein mögen, auch die gestalten ihre Reviews so das die Nutzer sie lesen/schauen. Und wie objektiv sie sind, das weißt du genausowenig. Auch die könnten Ergebnisse so manipulieren (oder Dinge einfach weglassen oder eben aufbauschen) das sie ihrem persönlichen Geschmack entsprechen. Können sie sich in der Regel natürlich nicht leisten, weil dann Vertrauen verloren geht, aber dennoch...
[re:2] Aerith am 25.04. 22:35
+ -
@James8349: Ist aber immer noch Welten entfernt von irgendwelchen Pseudopromis die einfach nur ihre Popularität missbrauchen. Finde es iwie affig da alles in einen Topf zu werfen nur um in dieser Diskussion hier "Recht zu haben".

Sind objektive reviews eine Art Werbung? Bei technisch guten Produkten auf jeden Fall. Sie können aber auch genau das Gegenteil bewirken wenn das Produkt nicht so der Brüller ist. Ich bezweifel das Influencer die Provision kriegen groß drüber reden wenn ds Produkt suboptimal ist.

Das ist der entscheidende Unterschied.
[re:3] James8349 am 26.04. 00:06
+1 -
@Aerith: Das du das bezweifelst ist ja schön, aber Techmoan z.B. macht das in seinen Reviews durchaus, auch dann wenn er das Produkt vom Hersteller kostenlos gestellt bekommt.

Der Unterschied ist: Du glaubst jemandem der keine Provision oder Gratisproben kriegt mehr, weil du ihm einfach objektivität unterstellst. Und du glaubst es bestätigt das er objektiv ist wenn du in positiven Einzelfällen nachprüfst ob die Daten stimmen. Aber: Prüfst du auch in negativen Fällen nach, ob die Daten ebenfalls korrekt sind oder vertraust du darauf das der Reviewer die Daten nicht manipuliert um vielleicht doch irgendwann von seiner subjektiven lieblingsfirma Provision zu bekommen?

Ob du dich von "objektiven" technischen Daten die du nicht selber überprüfst manipulieren lässt oder von Influencern die Produkt X empfehlen macht jetzt nicht so viel Unterschied.

Wenn du den Schritt weiter gehst und Reviewer gegeneinander abwägst, bist du schon sicherer. Und genau das ist der Punkt. Man sollte niemals nur einer einzelnen Quelle vertrauen. Ganz egal wie subjektiv oder objektiv sie einem scheint. Mir ist egal ob Influencer X oder Reviewer Y ein Produkt empfiehlt. Wenn es interessant scheint, dann erkundige ich mich bei mehreren. Tust du das nicht, dann fällst du auf die Agenda eines einzelnen herein, und da spielt es keine Rolle ob Influencer, Reviewer oder Fachmagazin.

Und ja, ich werfe alle in einen Topf. Aber nicht um in der Diskussion Recht zu haben, sondern einfach weil ich keiner einzelnen Quelle traue und weil ich glaube das es schlicht keine objektivität gibt. Niemand ist objektiv.
[re:4] Aerith am 26.04. 12:17
+ -
@James8349: "Aber: Prüfst du auch in negativen Fällen nach, ob die Daten ebenfalls korrekt sind "

Natürlich, alles andere wäre grob fahrläsig. Oo

Bevor ich ein Produkt kaufe (gehen wir mal nicht von einem Notfall aus indem ich es SOFORT brauche) geht idR mindestens ein halbes Jahr ins Land. In dieser Zeit grabe ich das halbe Internet um und lese so ziemlich alles. Reviews, Erfahrungen der Nutzer, Datenblätter, Forendiskussionen über Alternativen, Diskussionen und Daten über die Technik die dahinter steckt (Ingenieur hier, interessiert mich halt) etc.

Ich versuche so viel Informationen wie möglich aufzutreiben um so objektiv wie menschenmöglich zu entscheiden.

Dieser Ansatz sorgt dafür, dass ich eine Rücksendequote wegen "nichtgefallen" von 0% habe. Der Nachteil: Ich bin physiologisch nicht im Stande einen Spontankauf zu tätigen. Mein Gehirn verweigert das schlicht und ergreifend. :X
[re:5] James8349 am 26.04. 12:24
+ -
@Aerith: Willkommen im Club. Aber dann ist auch egal wie du auf das Produkt aufmerksam wirst. Ob das nu ein Influencer ist, Tech-Review, Freunde, Google-AD oder klassische Werbung im Prospekt. ;)
[re:6] Aerith am 26.04. 12:32
+ -
@James8349: Yup, so ziemlich. Alles was Werbung bei mir bewirkt, ist dass ich weiß das es das Produkt gibt. Lt. einem Gespräch mit einem Werbeagenten, soll Werbung auch gar nicht mehr bewirken.
[re:7] ZappoB am 26.04. 13:59
+ -
@Aerith: Wie du weiter unten aber selbst schreibst: "Ist wie in der Matrix: gib ihnen die Illusion die Wahl zu haben und sie werden das Programm annehmen." ;)

Aber du hast recht, genau so funktioniert unser Verstand. Freier Wille ist nur eine Programmierung, der wir folgen. Und der menschliche Verstand ist extrem schnell und einfach zu programmieren, vor allem bei intelligenten Menschen, dazu gibt es ein sehr interessantes Video von Vsauce:
https://youtu.be/-adHRNYHbm0
[re:2] divStar am 26.04. 04:29
+ -
@James8349: für mich sind Influenzer Individuen, die sich durch sinnloses Gepose (mit den zu werbenden Dingen in einem Bild) hervortun (wollen). Tec-Channels, die Reviews machen (objektive Reviews gibt es in unserer Zeit so gut wie nie), sind 1. selten Individuen und 2. posen sie nicht nervtötend mit Duckfaces auf irgendeinem Bild.

Informationsgehalt ist zwar auch oft subjektiv - aber Kopf abschalten sollte man eh nicht. Und ja - wie auf WF - bilden diese Tec-Channels Meinungen in den Köpfen der Follower / Leser. Aber für mich haben sie Mehrwert - Influenzer hingegen eher nicht. Daher kenne ich keinen Influenzer - aber sehr wohl Tec-Channels und Review-Seiten (auch ziemlich subjektive wie Weird Gear für Musikzeugs). Da ich meinen Kopf aber eingeschaltet lasse, sind für mich ganz offensichtlich subjektive Reviews, die keinerlei überprüfbare Argumente enthalten, oftmals inkl. Channel uninteressant.
[re:1] James8349 am 26.04. 11:01
+1 -
@divStar: Das mag deine Definition sein. Das ist aber nur eine Gruppe der Influencer. Linus von Linus Tech Tips ist einer. Genau wie Gronkh einer ist. Und auch Look Mum No Computer. Sie unterscheiden sich lediglich von der Reichweite her (also was das Influencer-Dasein betrifft, vom Content her natürlich auch).

Das sinnlose Gepose macht einen Influencer nicht aus. Das unterscheidet höchstens in gut und schlecht. Wie in jeder anderen Werbe- und Marketingform auch. Wobei "gut" und "schlecht" auch wieder subjektiv ist. Es ist Werbung für eine andere Zielgruppe. Je nach Zielgruppe muss man eben subtiler manipulieren um zum Ziel zu kommen.
[re:2] Aerith am 26.04. 12:22
+ -
@James8349: Eine korrekt ausgeführte Manipulation ist eine in der der Manipulierte nie bemerkt, dass er beeinflusst wurde!

Ist wie in der Matrix: gib ihnen die Illusion die Wahl zu haben und sie werden das Programm annehmen. :D
[re:3] divStar am 26.04. 14:46
+ -
@James8349: wenn ich einen Mehrwert vom Influencer habe (z.B. Produktreviews oder -teardowns - wenn auch subjektive) ist mir das Recht. Solange das nicht auf eine snobbische Art passiert, ist das okay. Ich kann und sollte immer noch selbst entscheiden ob und was ich mir kaufe.
[re:2] ZappoB am 25.04. 14:31
+ -
@Aerith: Ich habe weiter unten eine ausführlichere Antwort an tomsan geschrieben, aber kurz gesagt: wenn du dich durch die Tests für oder gegen einen Kauf entscheidest, hast du dich beeinflussen lassen. Willentlich. Und damit sind diese "Tester" auch Beeinflusser, oder eben "Influencer". Nur weil der Begriff häufig negativ belastet auftaucht, müssen nicht alle Influencer das Ziel haben, dich zum Kauf von Scheibenkleister anzuregen.
[re:1] Aerith am 25.04. 19:10
+ -
@ZappoB: Eh nö. Diese Seiten kriegen keine provison und haben nicht vor dich von einem Kauf zu überzeugen. Manche Seiten müssen sogar Hardware die sie testen selbst kaufen, weil sie zu offen über Schwachstellen reden um gratis Review Modelle zugesendet zu bekommen.

Für mich ist das das genaue Gegenteil eines Influencers.
[re:1] ZappoB am 26.04. 13:50
+ -
@Aerith: Damit haben wir das Grundproblem erkannt: was GENAU bezeichnet man als Influencer? Ist es dann nur der reine Verkäufer oder Promoter, der dir egal um welchen Preis etwas andrehen will? Dann bin ich bei dir.

Ich habe bisher den Begriff für mich als "Kanal mit großer Reichweite" betrachtet, unabhängig von der Qualität. Es kann also (für mich) gute und schlechte Influencer geben.
[re:2] Aerith am 26.04. 14:33
+ -
@ZappoB: Naja, wenn man bedenkt, dass diese Influencergeschichte doch schon etwas neuartiges ist, was sich primär auf die sozialen Medien bezieht würde ich die Definition etwas enger fassen.

Theoretisch hast du aber recht: sämtliche Medien beeinflussen die Konsumenten in der einen oder anderen Form, also könnte man alle als "Influencer" bezeichnen. Nur halte ich eine so umfassende Definition für nutzlos.

ich denke hier geht es wirklich um diese online-pseudopromis die von den Firmen Knete kriegen damit sie deren Produkte benutzen und zur Schau stellen. Die müssen da teilweise nicht mal drüber reden, einfach beliebt sein und eine zB spezifische Uhr tragen reicht um die Fans zu beeinflussen.
[re:3] ZappoB am 26.04. 18:54
+ -
@Aerith: OK, dann haben wir den Konsens gefunden, dass es eine verbale Unterscheidung zwischen Influencern, also den rein auf Geldeingang ausgerichteten Marketing-Kanälen, und Reviewern, welche Produkte möglichst neutral vorstellen, geben muss.
Influencer: empfiehlt alles gegen Entgelt (schlecht)
Reviewer: möglichst neutrale Produktvorstellung mit Pros und Contras (gut)
[re:2] James8349 am 25.04. 11:36
+1 -
@ZappoB: Jo... Man müsste auch in der Studie unterscheiden zwischen den "Influencern" die wirklich Ahnung von dem haben was sie bewerben/empfehlen und denjenigen die stumpf ihren vorgegebenen Text aufsagen. Und ich glaube nicht das man das hier getan hat. Von daher finde ich die ziemlich wertlos.

Ich find vor allem immer Leute lustig die mir sagen das sie ein Produkt kaufen weil sie dafür selten oder noch nie Werbung gesehen haben und daraus schließen: Das muss gut sein und für sich selbst sprechen. Manipulation ist vielfältig. ^^
[re:1] Robin01 am 25.04. 14:46
+ -
@James8349: oh ich erinnere mich ... war es nicht OnePlus, die mit "du kannst nur ein Smartphone bestellen, wenn du eingeladen wurdest" "Werbung" gemacht haben?
[re:3] tomsan am 25.04. 13:44
+ -
@ZappoB:
.....dankst ja auch jede Zeitschrift/Magazin automatisch Influenzer.

Finde schon, das es zwischen Empfehlungen/Tests/Tipps und Influenzern Unterschiede gibt.
[re:1] ZappoB am 25.04. 14:25
+ -
@tomsan: OK, dann müsste man den Begriff "Influencer" mal genauer definieren. Für mich sind das Personen und/oder Kanäle mit großer Reichweite und Reviews bzw. direkten Kaufempfehlungen - ob gewerblich oder nicht, lasse ich mal außen vor, aber ich denke, die meisten haben zumindest das Ziel, mal etwas Geld damit zu verdienen.

Nun könnte man den Begriff rein negativ prägen (was zumeist auch so getan wird) und sagen: Influencer empfehlen ALLES, wofür sie bezahlt werden. Das mag auf einige tatsächlich zutreffen, aber ich sehe diese mehr als die schwarzen Schafe der Szene. Ich bin viel auf YT im Tec-Bereich unterwegs, schaue mir gerne auch unterschiedliche Bewertungen zu einem Produkt an, um meine eigene Meinung zu bilden - aber letztendlich bilde ich sie mir durch die "Influencer", weil diese mich beeinflussen. Aha!

Das heißt aber nicht, dass ich los rushe und mir eine billig Version einer icedout Uhr hole, weil Bibi sich diese "gegönnt" und so verführerisch in die Kamera gehalten hat. Nein! Das mache ich, weil ich damit so geil angeben kann.... öhm... will sagen: weil die sooo cooOOool ist. :* ;) :P
[re:1] Aerith am 25.04. 19:13
+ -
@ZappoB: "aber letztendlich bilde ich sie mir durch die "Influencer", weil diese mich beeinflussen. Aha!"

Jo und dann machst du es genau falsch herum.
Was der Typ sagt ist völlig Banane, zumindest bei Hardware sprechen die Testergebnisse und die Daten für sich. Du lässt dich also nicht von den "Influencern" beeinflussen, sondern von objektiv messbaren Eigenschaften des Produkts.

BTW: Influencer sind für mich alle die Knete dafür bekommen das sie ein spezifisches Produkt vorstellen. Deren Tests traue ich dann auch nur so weit wie ich sie werfen kann.
[re:1] DerTigga am 26.04. 04:24
+1 -
@Aerith: Der wichtigere Punkt für mich ist dabei: die sich aktiv dagegen wehren, Geld annehmen zu sollen.
Oder, wie es in der Ärzteschaft im Punkt in bzw für Pharmaindustrie tätiger 'Kollegen' so schön heißt: (k)ein MietMaul sind.
[re:2] ZappoB am 26.04. 13:45
+ -
@Aerith: Testergebnisse und Daten? Wer testet und woher stammen die Daten? Einfach nur ein Datenblatt vorlesen ohne Überprüfung?

Nein, ein guter Tester nennt natürlich die Daten, überprüft diese, testet das Zusammenspiel verschiedener Komponenten und vor allem: ist das Ergebnis insgesamt gut.

Für mich das Paradebeispiel 3D-Drucker: die reinen Daten sagen eigentlich überhaupt nichts über den Drucker aus. Auch nicht jede einzelne Komponente, die verbaut ist. Wichtig ist: wie sieht das Druckergebnis aus, wie kann getinkert werden, läuft das Teil im Dauerbetrieb zuverlässig, etc. - und das zeigen die "Influencer" (positiv behaftet) in Ihren hoffentlich unabhängigen Videos. Merkt man meist auch recht schnell daran, ob etwas nur schöngeredet wird.

Wenn DU das "falsch herum" findest erlebst du entweder ein derbes Aha-Erlebnis (z. B. wenn PC-Komponenten zwar für sich gut sind, aber zusammen keine gute Leistung abgeben, weil sie nicht harmonieren), oder du kennst dich bereits derart gut mit der Materie aus, dass du keine Anleitung mehr brauchst. Dann aber die Frage: woher hast du das Wissen? Autodidaktisch per Versuch-macht-kluch und damit vielen Fehlern, aus denen du lernen konntest, oder du hast ebenfalls Anleitung bekommen.

Und nochmal zum Begriff "Influencer": ja, wenn man ihn wie du als reine Werbung-für-Geld betrachtet, gebe ich dir recht. Ich versuche ihn (noch) als unvoreingenommene Hilfe zur Produktauswahl zu betrachten.
[re:3] Aerith am 26.04. 14:35
+ -
@ZappoB: "Ich versuche ihn (noch) als unvoreingenommene Hilfe zur Produktauswahl zu betrachten."

Das ergibt aber keinen Sinn. Ein "Influencer" beeinflusst Leute nicht weil er so nett ist und nicht will das sie Fehler machen, sondern weil es sein Job ist produkte zu promoten.

Ich denke das ist der wichtigste Knackpunkt: es ist der JOB dieser Leute und dadurch verlieren sie Ihre unabhängigkeit/objektivität.

EDIT:
"oder du kennst dich bereits derart gut mit der Materie aus, dass du keine Anleitung mehr brauchst. Dann aber die Frage: woher hast du das Wissen? Autodidaktisch per Versuch-macht-kluch und damit vielen Fehlern, aus denen du lernen konntest, oder du hast ebenfalls Anleitung bekommen."

Woher das Wissen? Zunächst eigne ich mir theoretisches Wissen über die Technologie dahinter an. Das ist unabhängig von einem Produkt und kann recht teschnisch werden. Dann mache ich ein assessment ob diese technologie etwas für MEINEN Einsatzzweck bringen würde und ob auf meiner Seite ein Bedarf besteht. Erst wenn das erledigt ist und mit -wahr- beantwortet wurde, lässt der Logiksektor meines Gehirns überhaupt eine Suche nach Produkten zu.

Wenn ich jetzt also einem Review begegne, habe ich bereits das Wissen um die Daten in den Kontext zu setzen und kann einigermaßen extrapolieren wie diese in meinem Falle aussehen würden. Daher bin ich deutlich schwerer zu beeinflussen als andere Menschen.

"Versuch macht klug" gibt es bei mir nicht. Ich fange immer in der Theorie an und gehe erst wenn diese gut aussieht in die Praxis über. Daher: Rücksendequote durch nichtgefallen: 0% Nachteil: extrem aufwändig und erfordert technisches Verständnis, was vielen Menschen fehlt.
[14] DON666 am 26.04. 12:54
+ -
Die Leute WOLLEN sich aber auch Zeugs verkaufen lassen. Ich merke es immer, wenn ich mir z. B. den Stream von Gronkh auf Twitch ansehe. Da macht er ab und zu mal ein wenig Werbung für sein Merch, oder auch mal eine Verlosungsaktion zusammen mit einem Publisher, und das sagt er dann auch klipp und klar an. In der Regel wird da aber über Gott und die Welt gequatscht und gespielt. Aber WEHE, der Gute beißt in eine Scheibe Brot oder setzt ein Getränk an, SOFORT wird er von zig Leuten gelöchert, welche Wurst denn da nun auf welchem Brot liegt, und was für ein Getränk da in dem Becher ist. Dann kommen noch die Fragen nach dem Hersteller seines Brillengestells, und welche Marke Bartwichse er verwendet.

Die wollen unbedingt so sein wie ihr "Held", und meinen, dass das Nachkaufen dieser Sachen sie da irgendwie näher ran bringt, warum auch immer. So verblendet, wie viele der Fans sind, könnten die "Influencer" ein beliebiges Produkt im Stream (privat) nutzen und dem Hersteller hinterher eine Rechnung schicken...
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