Coronavirus: "Perfekte" Tracking-App dauert noch drei bis vier Wochen

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[o2] DRMfan^^ am 17.04. 13:57
+1 -3
Warum nicht die App früh veröffentlichen als "Beta" mit Risikohinweis und Early Adopter schon einmal ins Boot holen?! Besser als nichts allemal.
[re:1] Robin01 am 17.04. 15:30
+1 -
@DRMfan^^: prinzipiell eine gute Idee, wenn du Akzeptanz in der Bevölkerung haben willst, lass es.

Microsoft hat es mit seinen Insiderringen versucht, der Erfolg war, dass Journalisten Windows 10 verrissen haben, obwohl ihre Erfahrung auf unstable beta features beruhte. Das wird einer so stark beachtete Corona-App genauso gehen.

Lieber CCC und diverse Hacker zur Mitarbeit bitten, dann haben wir die Sicherheitslücken draußen und die "Graswurzel"-Experten hinter der App
[o3] Sierra11sieben am 17.04. 14:01
+2 -2
Viel gravierender wäre die Zwangsinstallation mit den OS-Updates. So lange es nur eine App ist, kann diese auch wieder gelöscht werden. Dennoch ist das Thema sehr kritisch zu bewerten.
[re:1] Nunk-Junge am 17.04. 15:14
+1 -
@Sierra11sieben: Anders als in Südkorea haben in Deutschland weniger als 50% der Bürger überhaupt ein Smartphone. Die meisten davon erhalten vermutlich kein Update mehr. Südkorea hat die Nutzung der App verpflichtend gemacht, ohne durfte man nicht in die Öffentlichkeit und es wurde auch kontrolliert. Dazu haben sie ganz massive Videoüberwachung gemacht und die Daten abgeglichen. Das wird es hier niemals geben.
[re:1] hcs am 20.04. 10:39
+ -
@Nunk-Junge: niemand hat vor, eine Mauer zu bauen...
[o4] SuperSour am 17.04. 14:30
+5 -4
Die Politiker wollen ja schon lange die Totalüberwachung und jetzte schieben sie halt den Virus vor, um das zu erreichen. Erbämlich...
[re:1] Cratter13 am 17.04. 14:50
+1 -3
@SuperSour: Was ist denn Ihre Alternative um die Ausbreitung des Virus einzudämmen? Und nein, Herdenimmunität ist keine Option, wenn durch die App tausende Menschen vor dem Tode bewahrt werden können. Außerdem ist die Nutzung ja freiwillig.
[re:1] W!npast am 17.04. 15:56
+3 -2
@Cratter13: Hier meine Vorschläge:

1. Abstand halten (hat jeder mittlerweile drauf)
2. mehr Hygiene, öfter Hände waschen und in den Ellenbogen husten (haben auch viele drauf)
3. von mir aus eine Maske tragen.

Dann brauch ich keine App die was genau macht und noch alles können wird?
[re:1] Cratter13 am 18.04. 10:19
+1 -
@W!npast: Haben Sie denn FP3 Masken für die ganze Bevölkerung? Nein, oder?
Wenn man mal in die asiatischen Länder schaut, die das Virus erfolgreich eingedämmt haben, dann hat man dort Masken + Tracking + viele Tests (+ Hygienemaßnahmen) erfolgreich angewandt.

Und die App soll nur ermitteln, welche Kontakte eine nachweislich infizierte Person in den letzten 2-3 Wochen hatte! Ich frage mich echt, woher immer diese Datenschutzpanik kommt, aber bei anderen Dingen werden bereitwillig die Daten gegeben (Google, Facebook, Instagram, Amazon).
[re:1] W!npast am 18.04. 10:56
+ -
@Cratter13: Also ich habe schon vor mehr als zwei Wochen dazu einen Beitrag im Deutschlandfunk gehört, wo jemand erläurterte, dass in Südkorea die Eindämmung deshalb so erfolgreich war, weil man dort kulturell schon länger Masken trägt und massiv gestestet hat. Die App ist ein nettes Spielzeug was die Südkoreaner eben genutzt haben, weil sie Technik mögen. Einen Nutzen in der Eindämmung hatte die App hingegen kaum, laut dieser Aussage.

Ach ja und ist ja nur eine kleine App und niemand hat vor eine Mauer zu bauen.
[re:2] Texer am 17.04. 14:57
+2 -3
@SuperSour: Genau wie Dein Kommentar -.- , aber ... echter Verschwörungstheoretiker lassen sich nicht von Fakten abhalten !
[o5] Skidrow am 17.04. 14:43
+4 -
die Lösung ist doch ganz einfach: die Entwickler brauchen den Auftrag nur an Google abzugeben, dann haben dann haben sie einen Tag später 90% der weltbevölkerung völlig bedenkenlos installiert.
[re:1] divStar am 17.04. 17:43
+1 -2
@Skidrow: ich traue der BRD im Hinblick auf negative Folgen viel weniger als Google.
[re:1] Skidrow am 18.04. 10:57
+ -
@divStar: Dann beschäftigst du dich vermutlich wenig mit dem Menschenbild, dass das silicon Valley vertritt. "Verhalten ist der Schlüsselbegriff der Kybernetik. Der Mensch ist wie eine Reizreflexmaschiene, wie eine Ratte im Labor, richtet sich das Subjekt an den Dingen, die Bequemlichkeit und Bedürfnisse aus". du kannst ja mal folgen Artikel lesen und ein bisschen darüber nachdenken: www.spiegel.de/spiegel/richard-david-precht-die-digitalisierung-bedroht-alles-was-ist-a-1204080-amp.html
[re:2] Mitglied1 am 19.04. 11:48
+ -
@divStar: Rchtig so Google dein Freund und Helfer :) :):) :):) :)
[o6] Norbertwilde am 17.04. 15:19
+ -
Perfekte Technik wird es nie geben. Und sowas von Anfang an entwickeln zu wollen, wird jeden Geld und Zeitplan sprengen. Wenn die dann fertig sind, ist die Menschheit schon mehrfach an anderen Krankheiten gestorben. Somit ist der Ansatz falsch. Man muss eine App entwickeln, die so wenig Fehler wie möglich hat, um überwiegend verlässliche Daten liefern zu können. Nur dann wird es einen Erfolg bei der Bekämpfung der Pandemie geben, und gleichzeitig mit Hochdruck an Medikamenten und Impfstoff forschen, nur im Verbund mit diesen Maßnahmen kann man in absehbarer Zeit mit einer Rückkehr zum normalen Leben rechnen.
[re:1] Robin01 am 17.04. 15:34
+1 -1
@Norbertwilde: Deswegen forschen wir mit Hochdruck an Medikamenten und Impfstoff und haben eine Ausgangsbegrenzung. Eine App hilft dann die Ausgangsbegrenzung zu lockern.
[o7] RollinCHK am 17.04. 15:45
+1 -2
Ich persönlich habe gegen die geplante Art der App herzlich wenig. Ich bin gerne bereit, mich für die Allgemeinheit von der theoretischen Freiheit her ein bisschen einzuschränken, wobei eine solche App keine Einschränkung bedeuten würde. In Südkorea sähe das anders aus.

Wenn durch solche Dinge wirklich Leben gerettet werden können, ist das eine gute Sache. Vielleicht bin ich befangen, weil ich möchte, dass meine 99 jährige Oma im Hebst ihren 100. Geburtstag feiern erleben kann, aber bis Medikamente und Impfstoffe da sind, wirds halt noch dauern.

Von mir aus soll mit der Hilfe von Google und Apple eine Zwangsinstallation durchgeführt werden. Dann müssen nach der Installation Funktionsweisen der App erklärt werden und erst nachdem der Nutzer das gelesen hat, soll der Nutzer von mir aus die Möglichkeit haben, die App zu deaktivieren bzw. zu löschen, aber im Grunde wäre es sinnvoll, wenn Jeder bequeme Smartphone Nutzer einmalig mit der Fragestellung App JA oder NEIN konfrontiert wird.
[o8] Der Holzmichl am 17.04. 16:41
+1 -1
Warum wird nicht einfach die koreanische App genommen? Das bisschen Text da drinnen sollte doch schnell übersetzt sein.
[re:1] Finsternis am 17.04. 20:34
+ -
@Der Holzmichl: Soweit ich das verstanden habe gibt es nicht "die eine App".
Dort gibt es wohl eine vielzahl die man sich holen kann,welche aber nicht von der Regierung sind und auch eher als informations gimmig angesehn werden und nicht als DAS Allheilmittel.

Und dann gibt es die eine App die wie eine Fußfessel ist, für bestätigte und möglicherweise Infizierte, welche dann zu Quarantäne verdonnerte sind und sich darrüber regelmäßig auch melden müssen.
[re:2] gutzi4u am 18.04. 10:14
+ -
@Der Holzmichl: Weil sie eben nicht den europäischen Datenschutzbestimmungen enspricht.
[o9] divStar am 17.04. 17:45
+ -1
Wer haftet für Datenleaks? Wo kann ich genau sehen welche Daten wann erhoben werden? Wie genau sehen die Folgen aus. Viele Fragen, die die App ansich kaum betreffen und nicht beantwortet sind. Ach ja: wer garantiert mir, dass ich mit der App nicht auch den Staatstrojaner bekomme?
[re:1] gutzi4u am 18.04. 10:20
+ -
@divStar: Die Frage ist, wer dir als seriöse Quelle reicht. Es wird sicherlich einen Winfuture-Artikel üer die Funktiosweise und Datensicherheit geben, sobald sie fertig ist. Vorher ist ja nur Spekulation. Der CCC wird sie sich sicherlich auch vornehmen. Wie sie funktionieren soll, findet sich aber schon ausreichend im Netz.
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