Bill Gates kauft Porsche Taycan, Musk nimmt's persönlich und motzt

Witold Pryjda, 19.02.2020 13:31 Uhr 35 Kommentare
Bill Gates hat sich ein Elektroauto gekauft. Laut Elon Musk war es aber wohl das falsche Auto, denn der Microsoft-Co-Gründer ist nun Besitzer eines Porsche Taycan. Der Tesla-Chef hätte aber natürlich gerne gehabt, dass Gates einen seiner Wagen kauft und motzte daraufhin über ihn. Bill Gates hat bekanntlich das nötige Kleingeld und deshalb dürfte ihm auf seinem Konto gar nicht auffallen, dass er sich einen Porsche Taycan gekauft hat. Der elektrische Sportwagen des Stuttgarter Herstellers kostet 150.000 Dollar aufwärts und ein solcher wird demnächst in der (hoffentlich feuerfesten) Garage des Milliardärs und Microsoft-Co-Gründers stehen.

Doch für Elon Musk ist das offenbar ein schwerer Fauxpas, denn als der Tesla-Chef davon erfuhr, konnte er es nicht lassen, über Gates auf Twitter zu lästern. Hintergrund war aber nicht ausschließlich die Wahl des Herstellers bzw. Modells, sondern Aussagen von Gates, dass er die Reichweite von Elektroautos nach wie vor durchaus kritisch sieht.



Denn Gates wurde in einem Interview mit Marques Brownlee auf Elektroautos angesprochen, der bekannte Tech-Blogger wollte wissen, ob ihm auch Negatives zum Thema einfällt. Denn an sich gab es von Gates auch Lob für Tesla, da das Unternehmen den Rest der Industrie zum Umstieg auf Elektroautos motiviert, ja treibt.

Probleme bei der Reichweite

Gates stellte aber fest, dass Elektroautos noch nicht ganz so für Langstreckenfahrten geeignet sind, weil die Ladezeit eben noch zu lange ist, jedenfalls im Verhältnis zum simplen und schnel­len Auffüllen eines Tanks. Und auch die größten Elektro-Fans werden wohl kein zwin­gen­des Argument haben, warum jemand, der viel und lange fahren muss, zwangsläufig zu einem Elektroauto greifen sollte.

Musk wurde jedenfalls auf die Aussagen von Bill Gates aufmerksam gemacht und der Tesla-Chef meinte recht verächtlich, dass seine Konversationen mit Gates "ehrlicherweise enttäuschend" waren. Das kann man wohl noch nicht als "Streit" bezeichnen, ob sich Musk mit solchen Twitter-Aussagen Freunde macht, ist aber eine andere Sache.
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