PS5 & Xbox Series X: Coronavirus gefährdet Release der Konsolen

Stefan Trunzik, 07.02.2020 11:26 Uhr 3 Kommentare
Die beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 (PS5) und Xbox Series X erscheinen zwar erst im 4. Quartal dieses Jahres, doch schon jetzt soll ihr Release gefährdet sein. Laut Analysten könnte der aktuell kursierende Coronavirus den Launch und die Verfügbarkeit stark beeinflussen. Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus kämpft die Tech-Branche aktuell mit Lie­fer­eng­päs­sen von Produkten aus China. Nahezu alle großen Konzerne lassen hier ihre Smartphones, Tablets, Notebooks, Spielekonsolen und vieles mehr produzieren. Sony und Microsoft bilden dabei keine Ausnahme. Die beiden Hersteller bereiten sich derzeit auf den Launch ihrer Next-Gen-Konsolen vor, welche ebenfalls von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sein könnten. Wie die Analysten der Jefferies Group (via Business Insider) vermuten, wird der Produktionsablauf für die PlayStation 5 und Xbox Series X durch die Krankheit gestört.

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Lieferengpässe und Release-Verschiebungen belasten die Hersteller

Sollte es zu weiteren Stilllegungen oder Einschränkungen in den von Sony und Microsoft genutzten Fabriken kommen, die einen Monat oder gar länger andauern könnten, ist eine Verzögerung des Release der Konsolen nicht auszuschließen. Ebenfalls könnten die PS5 und Xbox Series X unter Lieferproblemen leiden, da mögliche Unterbrechungen für eine durchaus limitierte Stückzahl sorgen dürften. Ein offizielles Statement der beiden Hersteller und eine Bestätigung, ob das Coronavirus den Start der nächsten Konsolengeneration beeinflussen könnte, steht bislang noch aus.

Abseits von Microsoft und Sony meldete Nin­ten­do bereits an, dass es in Japan zu Lie­fer­eng­päs­sen bei der Auslieferung der Nintendo Switch kommen kann. Ebenso betroffen soll die Pro­duk­tion von neuen Apple iPhones sein. Auch der anstehende Mobile World Congress 2020 steht im Schatten des Coronavirus. Hersteller wie ZTE und LG mussten bereits die ersten Termine sowie Pressekonferenzen absagen und stellen aus China einreisende Mitarbeiter vor dem MWC-Besuch unter eine zweiwöchige Qua­ran­tä­ne. Es dürften nicht die letzten Konzerne sein, die von einem Besuch der Messe absehen.

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