Intels neuer Notebook-Top-Prozessor: Core i9-10980HK zeigt sich

John Woll, 21.01.2020 15:55 Uhr 2 Kommentare
Was hat Intel für den Markt der High-End-Notebooks in den kommenden Monaten zu bieten? Eine Antwort auf die Frage wird der Konzern bald auch mit dem neuen Top-Prozessor Core i9-10980HK geben. Jetzt sind Benchmarks aufgetaucht, die eine Einordnung zulassen.

Mit dem Core i9-10980HK will Intel in teuren Notebooks punkten

Dass Intel einen neuen Mobilprozessor auf den Start vorbereitet, der die Comet Lake Familie mit 14 nm und unhandlichen Namen in die nächste Generation führen wird, war auch bisher bekannt. Jetzt scheinen sich die Hinweise zu verdichten, dass der Hersteller das Spitzen-Modell Core i9-10980HK als einen der ersten Vertreter der kommenden Notebook-Prozessor-Reihe Core i-10000H alias Comet Lake-H in Geräten zum Einsatz bringen werden. Auf Twitter sind gleich mehrere Einträge zum i9-10980HK im Benchmark-Werkzeug Geekbench aufgetaucht.

Intel hatte für den Core i-10000HK-Ableger eine Steigerung der Taktrate in Aussicht gestellt, in den jetzt einsehbaren Benchmark-Ergebnissen ist von dieser Anpassung aber noch nichts zu sehen. Die acht Kerne des Core i9-10980HK takten hier wie beim Vorgänger Core i9-9980HK mit maximal 5,0 GHz, was dazu führt, dass die Multithreading-Scores auf sehr gleichem Niveau liegen. Da die Singlethread-Ergebnisse für das neue Modell sogar eine leichte Verschlechterung zeigen kann nur vermutet werden, dass unter nicht idealen Bedingungen getestet wurde - also beispielsweise mit nicht-optimierten BIOS-Versionen oder mangelnder Kühlung.

Maximal 15 Prozent sind drin

So oder so lassen die Ergebnisse schon jetzt das erahnen, was aufgrund des Verbleibs bei einer 14-nm-Fertigung schon zu erwarten war: Einen Leistungssprung wird der Core i9-10980HK nicht bieten, die recht üblichen 10 Prozent Mehrleistung innerhalb einer Architektur-Familie werden aber wohl auch dieses Mal erreicht - ein Twitter Status schreibt einem 17-Zoll-Gaming Laptop mit Core i9-10980HK und unbekannter Nvidia-GPU 15 Prozent Plus zu - das dürfte die Spitze des möglichen darstellen.
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