Microsoft will als CO2-Senke rückwirkend klimaneutral werden

oder

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[o1] Brassel am 17.01. 08:56
Finde ich sehr lobenswert, wenn es umgesetzt wird.
Der Anfang ist gemacht, andere Firmen sollten sich daran ein Beisspiel nehmen oder besser sein.

Getreu dem Motto: "Jeder einzelne kann etwas dazu beitragen."
[re:1] mike4001 am 17.01. 10:25
+1 -1
@Brassel: Stimme zu.

Man darf natürlich nicht vergessen, dass eine Firma mit den Gewinnen wie MS sich das leisten kann. Beim kleinen Mittelstandsunternehmen, das gerade mal so über die Runden kommt, weil der Chef selbst Samstag und Sonntag mitarbeitet, wirds sowas nicht geben.
[re:1] Brassel am 17.01. 11:19
+4 -1
@mike4001: Das kann ich so nicht vollständig unterschreiben.
In erster Linie sollte überhaupt keine negative Ökobilanz entstehen. Das ist auch mit geringen finanziellen Möglichkeiten machbar.
Die vorausgegangene negative Bilanz wieder umzukehren, ist sicherlich sehr schwierig bis gar nicht möglich, weil finanziell einfach nicht zu stemmen.
[re:2] glurak15 am 17.01. 11:25
+ -1
@mike4001: Ja klar, aber die kleinen Firmen machen auch nur einen kleineren Teil davon aus. Wird ja aktuell fast alles von den gröseren Firmen gehostet und von denen sollte es sich jeder leisten können.
[re:1] Brassel am 17.01. 11:31
+3 -1
@glurak15: Das stimmt nicht. Über 70% aller Beschäftigten in Deutschland arbeiten nicht in der Großindustrie.
Und Du kannst mal davon ausgehen, daß die Mittelstand und Kleinunternehmen, genauso viel "Umweltdreck" verursachen wie die Großindustrie.
[o2] DON666 am 17.01. 09:04
+1 -1
Sollte das in der Überschrift nicht eher "CO2-Senker" heißen?

Ich frag für nen Freund.
[re:1] dpazra am 17.01. 09:26
+1 -
@DON666: Ich würde schätzen, es ist eine Übersetzung von "sink", die im deutschen etwas komisch klingt. In Technik/Informatik-Bereichen hast du aber öfter die Begriffe "source" und "sink". Die "source" trägt netto zu etwas bei (z.B. indem sie permanent Wärme emittiert), die "sinks" sind Stellen in denen etwas verschwindet (z.B. etwas, was netto Wärme verschluckt oder in diesem Fall CO2).

Falls es so gemeint ist, dann ist das eine wichtige Unterscheidung. Senker stoßen weniger als vorher aus, vielleicht immer noch positiv, vielleicht schon negativ, aber eine Senke ist etwas, was auf jeden Fall CO2 verschluckt statt auszustoßen.
[re:2] ckahle am 17.01. 11:31
+1 -
@DON666: Senke, ohne R. Das Gegenteil von Quelle.
[re:1] DON666 am 17.01. 12:42
+ -
@ckahle: Okay, hätte ich in diesem Zusammenhang jetzt nicht so erwartet, aber gut. Dachte halt wirklich, du hättest dich vertippt. ;)
[o3] SDJ am 17.01. 10:13
+3 -2
Microsoft unter Nadella gefällt mir immer besser. Ich hätte ganz ehrlich nie gedacht, dass ich so eine Aussage mal tätigen werde.
[o4] Skidrow am 17.01. 10:56
+3 -1
erst mal guter Gedanke. wird aber nicht funktionieren. Stichwort Rebound-Effekt. Der Rebound-Effekt (sowie Backfire-Effekt) sind DIE zentralen Themen der nächsten Jahre und Jahrzehnte. sie machen deutlich: alle Bestrebungen zum Schutz der Umwelt und Atmosphäre verpuffen im Nichts solange unsere Wirtschaft dem Primat des Wachstums unterliegt.
[re:1] Brassel am 17.01. 11:21
+1 -2
@Skidrow: Wachstum ist nicht gleichbedeutend mit Umweltverschmutzung oder Ausbeutung von Rohstoffen und / oder Arbeitskräften.
[re:1] Skidrow am 17.01. 12:07
+1 -
@Brassel: Leider doch: https://www.suedkurier.de/ueberregional/kultur/Der-Rebound-Effekt-ist-unser-groesster-Feind-Wie-wir-vom-Basketball-lernen-koennen-warum-uns-kein-nachhaltiges-und-klimafreundliches-Leben-gelingt;art10399,10262456

Um nur ein Beispiel zu nennen als Informationsquelle.
[re:1] Brassel am 17.01. 14:07
+1 -1
@Skidrow: Ich habe mir den Artikel mal durchgelesen.
Aufgrund dessen muss ich dir recht geben.
Ein Umdenken, geht da leider nur über den Geldbeutel. Energie muss einfach teurer werden, erst dann wird über dessen Nutzung nachgedacht.
[re:1] c[A]rm[A] am 17.01. 14:54
+ -1
@Brassel: Durch die Klimasteuer wurde Energie für den Endkunden schon doppelt so teuer. Mit der Ökosteuer steigen jetzt die nächsten Jahre die Spritpreise. Es wird auf die Falschen ausgelagert was oben verbrochen wird. Zieht nur die Schere weiter auseinander. Die die es sich wie bisher leisten können wird es weiterhin nicht betreffen.
[o5] Freizeitposter am 17.01. 11:45
+1 -1
Mit dem Entzug von CO2 ist es nicht getan. Das Zeug muss auch irgendwo gelagert werden. Nur wo?

Ausserdem: diese Technik für den CO2 Entzug gibt es bereits. Die Firma Carbon Engineering in Canada.
Allerdings: derzeit schaffen die nur 1 Tonne pro Tag.

Quelle: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/klimaschutz-co2-filter-benzin-85859

Also MS - nicht das Rad neu erfinden, sondern vorhandene Technologie gezielter fördern.

Zudem reicht es nicht nur den CO2 aus der Atmosphäre zu entziehen. Die Weltmeere speichern 93% der anfallnenden CO2 und Wärme auf diesem Globus. Selbst wenn wir jetzt schlagartig sämtliches CO2 aus der Atmosphäre entziehen könnte, dauertb es mehrere Jahrzehnte bis Jahrhunderte bis die Meere wieder auf einem normalen Stand sind.
Eine Ursache beim Klimawandel zieht nämlich einen ganzen Rattenschwanz an Folgen hinter sich her.

Quellen:
https://www.focus.de/wissen/klima/klimawandel-wird-schlimmer-oekosystemen-drohen-jetzt-todeszonen_id_11553309.html

https://www.klimafakten.de/meldung/klimawandel-eine-faktenliste

Die Folgen der Erderwärmung schon jetzt:

https://www.t-online.de/nachrichten/wissen/id_87158840/zehntausende-tote-voegel-hitzewelle-im-meer-loeste-massensterben-vor-us-kueste-aus.html
[o7] DRMfan^^ am 17.01. 15:12
+ -
Ist für Microsoft auch Vergleichsweise einfach: Hauptsächlich digitale Produkte, das meiste an Hardware wird zugekauft (das kann man dann ja schön rausrechnen ....)

dennoch eine gute Sache.
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