Neuer Speicher nimmt Solarenergie auf und behält sie über Jahre

[o1] mik1234 am 06.11. 11:42
Und monatlich gib uns unsere Super-Akku / Energiespeicher news ....
[re:1] susumo am 06.11. 11:51
@mik1234:

Warum nimmt man sich die Zeit, um so einen Kommentar abzugeben. Dazu sollte eine Studie in Auftrag gegeben werden.
[re:1] mik1234 am 06.11. 16:25
+9 -3
@susumo: Weil es bisher heiße luft war und sich nach einer gefühlten Ewigkeit nicht wirklich merklich was verbessert hat.
[re:2] BallyW am 07.11. 13:16
+ -
@susumo: dislike
[re:2] bear7 am 06.11. 11:53
+6 -1
@mik1234: und jedes mal dazu einen dummen Kommentar.

jetzt guckst mal auf Google wie die Energiedichte (Größe vs Kapazität) von einem "Standard-Akku" 2009 war und dann vergleichst den mal mit heute.
=> Wir brauchen halt auch mehr Energie. Wenn wir in 10 Jahren endlich die Super-Akkus haben (welche heute angepriesen werden), dann haben wir schon lange dazu die Technologie entwickelt um diese auch "auszunutzen" und zwar so, dass es sich so anfühlt, alsob man nicht weiter gekommen ist.
[re:1] D4rk3n3mi3 am 06.11. 15:09
+2 -
@bear7: Wobei mit Super-Akkus nicht die inkrementellen verbesserungen der Lithium Ionen Akkus ist, die durch mehr Stromverbrauch wieder ausgeglichen werden, sondern ein Akku, der das 10fache an Leistung im gleichen Gewicht oder der gleichen bauform speichern kann oder der 10fach schneller lädt.
Damit unser nächstes Smartphone die 10fache Leistung fordert, kann es Bügeln und/oder Kaffeekochen :D
[re:1] bear7 am 06.11. 15:28
+1 -
@D4rk3n3mi3: naja, in der Technologie gibt es aber keine 10-fach Sprünge... selbst wenn ich eine Technologie habe, welche 10x besser ist, muss die sich erst etablieren, Kinderkrankheiten ausgemerzt werden und am Anfang Fahre ich die trotzdem nur FAKTOR 1,3.

und ja,
> Die Akkus von 2019 haben 5x mehr Energie, lassen sich 10x schneller laden und sind 10x sicherer als das was man 2009 kaufen konnte.
Nur die Smartphones brauchen eben auch 7x mehr Energie :P
[re:2] larsh am 06.11. 18:21
+3 -
@D4rk3n3mi3: So heiß wie manche heutzutage werden ist man von der Bügeleisen-Funktion nicht mehr weit entfernt. :-D
[re:1] slashi am 07.11. 14:48
+ -
@larsh: paar hersteller hatte ja mal mit einer dampffunktion rumgespielt gehabt - ging dann aber seeeeehr zu Lasten des Akkus.. ?
[re:2] mik1234 am 06.11. 16:28
+3 -1
@bear7: Es ist immer noch eine auf Lithium basierende Akku Technologie die im Einsatz ist.

Die ganzen "tollen" Ankündigungen sind doch immer als Ersatz dafür bezeichnet, nur ist davon nichts am Markt zu sehen.

Meine Kritik an der Anzahl an solchen großartigen Meldungen und der Verfügbarkeit mag für Sie dumm sein (das ist ihr gutes recht), für mich ist sie aber berechtigt weil sie mir nur als Marketing für ein Forschungsinstitut erscheint, dass wieder Geldgeber sucht.
[re:1] mh0001 am 06.11. 20:25
+3 -1
@mik1234: Und Sie haben eben leider den Unterschied zwischen Grundlagenforschung an der Uni und industrieller Fertigung bzw. Marktreife eines Produkts nicht verstanden oder den Weg dorthin.
Von der Erforschung eines neuen Materials oder physikalischen Prinzips bis daraus tatsächlich ein handfestes Produkt wird, ist eine Zeitspanne von ~20 Jahren oder länger gängig und nichts Ungewöhnliches.
Die neulich durch alle Medien gegangenen Fortschritte von Google beim Quantencomputing beispielsweise bedeuten auch "nur", dass man der Aussicht näher gekommen ist, dass daraus in den nächsten 50 Jahren vielleicht mal irgendetwas Nützliches wird. Bis dahin bewegt sich das Alles nur im Rahmen und Interesse der Grundlagenforschung.
Wenn also im Labor ein neues vielversprechendes Material für Akkus entdeckt wurde, findet das meist erstmal unter in der Praxis nicht umsetzbaren Bedingungen statt (tiefe Temperaturen nahe absolutem Nullpunkt, Vakuum, etc.) und es dauert womöglich noch Jahre, bis man das ganze auch unter Normalbedingungen schafft. Zu diesem Zeitpunkt hat sich noch kein einziger Ingenieur ernsthaft damit beschäftigt, dass auch wirklich in einem Device einzusetzen. Bringt bis dahin auch nichts, wenn Physiker, Chemiker etc. noch gar nicht die Grundlagen dafür geschaffen haben. Bis das dann zu einem Produkt wird, Marktreife erreicht und in großer Stückzahl gefertigt werden kann, vergehen nochmals eher Jahre statt Monate.
Entdeckt man also etwas grundlegend Neues, kann es gut sein, dass erst Ihre Kinder davon irgendwann mal etwas haben werden. In Grundlagenforschung wird nicht investiert, um das eigene Leben zeitnah zu verbessern, sondern um die Menschheit auf lange Sicht/Generationen voranzubringen. Zwischenzeitliche Pressemitteilungen wie diese hier sollen Interesse bei der Allgemeinheit bewirken und auf Fortschritte hinweisen, und kein in naher Zukunft verfügbares Produkt ankündigen.
[re:1] mik1234 am 09.11. 21:19
+ -1
@mh0001: Verstanden schon und bleibe dabei, dass es hier nur um unnützes Marketing handelt solange es nichts als Produkt zu erwerben gibt.

Wie sie selbst erwähnt haben kann es lange dauern bis etwas als Produkt erhältlich ist, darum sind diese News nichts wert.
[re:3] AlexanderK1 am 06.11. 20:12
+1 -
@bear7: DAs würde mich mal interessieren. Hab bei Google nicht zum Thema Energiedichte - Entwicklung (Größe vs Kapazität) gefunden. Hast Du einen Link?
[re:1] bear7 am 06.11. 20:18
+1 -
@AlexanderK1: ne, aber ich hab das letztes jahr mal anhand "Standard" Handyakkus ausgerechnet.
=> kann man ja einfach schauen was z.B. in so einen HD2 für ein Akku war <- Größe Kapazität ... und was man heute in einem Samsung S10 verbaut...
[o2] ElGonzales am 06.11. 12:21
+2 -2
Eine HCN - Verbindung... -> Blausäure? Na denn mal los :D
[re:1] haichen am 06.11. 14:37
+1 -
@ElGonzales: Ein Norbornadien Derivat - https://pubs.rsc.org/en/content/articlelanding/2019/ee/c8ee01011k#!divAbstract

Daran wird schon länger gearbeitet. Ich wünsch ihm Glück. Schlecht sieht das jedenfalls nicht aus.

2,5-Norbornadien-2-Nitril-3-Benzylmethylether oder so ähnlich
[re:2] >>Daniel am 06.11. 14:44
+ -1
@ElGonzales: Nein, ein Azobenzolderivat :)
https://pubs.rsc.org/en/content/articlelanding/2019/TA/C9TA04905C#!divAbstract

Edit: meine Antwort war auf die Blausäure bezogen, anscheinend wurden aber auch andere Moleküle verwendet...
[o3] KarstenS am 06.11. 12:30
+ -10
Scheinen von ihrer Idee nicht besonders überzeugt zu sein, wenn sie das Projekt in eine neue eigens dafür gegründete Firma auslagern.
[re:1] Tomarr am 06.11. 12:42
+8 -
@KarstenS: Es ist relativ normal das Forscher keine eigenen Produkte herstellen und auf den Markt bringen. Normalerweise geben sie das Wissen ihrer Grundlagenforschung weiter und finanzieren sich dann halt durch Patente oder ähnlichem. Das war aber schon immer so. Ganz selten machen Forscher wirklich eine eigene Firma auf die dann auf ihren eigenen Forschungen beruhende Produkte herstellt. Meistens kriegst du das allerdings nicht meit, weil man in der Regel nur mitbekommt wenn Firma X Produkt Y auf den Markt bringt. Wer allerdings die Grundlagen dafür geschaffen hat, das kriegt man halt nicht unbedingt mit.
[re:2] bigspid am 06.11. 14:14
+ -1
@KarstenS: Wie kommst du darauf, das als etwas Negatives zu interpretieren? (Ernst gemeinte Frage, kein Sarkasmus)
[re:1] KarstenS am 06.11. 14:55
+1 -2
@bigspid: Bei erfolgreichen Aussichten würde sich eine große Firma dem ganzen annehmen.

Es ist schon seit langem gang und gäbe Bereiche, die nicht besonders Erfolgversprechend sind, in eigene Firmen auszugliedern und wie es in diesem Fall scheint, in eine eigen Firma zu stecken, da sich keine der existierenden Größen der Sache annehmen will.

Der Grund ist die unternehmerische Haftung. Gehts bei einer eigenen Firma schief, geht sie in Insolvenz. Verlierer sind Lieferanten und Kunden.

Kommt es in einer großen Firma zu einem Totalausfall, sieht die Welt wieder anders aus, weil da genug zu holen ist. Die WiiU wäre vielleicht ein Beispiel für letzteres.
[re:1] bigspid am 06.11. 19:41
+2 -
@KarstenS: Ich kann das aus der Industrie so nicht ganz bestätigen. Oft sind es bei Kooperationsprojekten entweder Joint-Ventures, oder (falls sich die Partner nicht einigen können) eben Neugründungen, bei denen die einzelnen Partner entsprechende Anteile tragen. Das ist aber eher normal, vor Allem bei neuen Technologien. Wir (Konzern) haben bspw. ein Unternehmen entdeckt, das für Fahrzeuge neuartige Sensoren (Nahes Infrarotspektrum auf Siliziumbasis) massetauglich fertigen wollen. Das Unternehmen hätten wir längst geschluckt, um die Entwicklung besser in die eigene Richtung steuern zu können, aber grad solche Unternehmen wollen das nicht. Entsprechende Anteile wurden also aufgekauft, aber alle Anteilhaber sind im <10% Bereich, sodass kein einzelnes Unternehmen die Mehrheitsentscheidungen treffen kann.
Ich kann aber deinen Punkt nachvollziehen.
[re:2] slashi am 07.11. 14:56
+ -
@KarstenS: Genau aus diesem Grund hat sich Deutschland im innovations Bereich abhängen lassen, weil man grundlegend gute Ideen in einem starren und undynamischen Umfeld eines Großunternehmens versucht hat zu realisieren.... Gibt da ein klasse Buch zu - Silicon Germany...
[re:3] FlatHack am 06.11. 14:23
+1 -
@KarstenS: Forscher wollen i. d. R. forschen und nicht verkaufen.
[re:4] ckahle am 06.11. 14:49
+1 -1
@KarstenS: Universitäten sind nunmal keine Unternehmen.
[o4] Tomelino am 06.11. 13:11
+5 -
Der Taschenwärmer war mein erster Gedanke, als ich gelesen habe, dass die Energie als Wärme freigegeben wird. Bin schon ein schlaues Bürschchen, bzw. ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn :D
[re:1] melaw am 07.11. 12:22
+ -
@Tomelino: Der hat aber zwei Nachteile: Erstens benötigt man eine große Menge Energie, um ihn aufzuladen. Nur ein bisschen geht nicht. Zweitens gibt er alle Energie kontrollierbar auf einmal ab. Nur ein bisschen geht nicht.
[o5] ttoG am 06.11. 16:08
+3 -1
Hoffentlich bleiben die auch mal am Ball. Von den Algen-Akkus hört man ja auch nichts mehr.
[o6] Lecter am 07.11. 10:58
+ -
Der erste "Super-Akku" ist schon fertig - Toyota hat es geschafft: https://www.focus.de/auto/elektroauto/feststoff-batterie-toyota-kuendigt-an-wunder-akku-schon-2020-serienreif_id_10804929.html
[re:1] melaw am 07.11. 12:24
+ -
@Lecter: Na klar. Alle Jahre wieder. Glaube ich erst wenn ich es kaufen kann.
[o7] thielemann03 am 07.11. 13:31
+ -
Das werde ich im Auge behalten, könnte eine echt gute Alternative zu Wärmepumpen werden, denn irgendwann kackt meine Ölheizhung ab und ich darf mit Öl nicht weitermachen.
[o8] PeterH9 am 07.11. 19:26
+ -1
immer werden die kosten vergessen zu erwähnen. Warum wohl
oder

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