Amazon: Entlassung von Paket-Packern ist komplett automatisiert

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[o1] husky046 am 29.04. 08:32
Ich kann nicht verstehen das die Politik denen nicht mal ordentlich auf die Finger hat. Sind wahrscheinlich alle gekauft von denen.
[re:1] kkp2321 am 29.04. 08:34
@husky046: Die Politik muss in eine ganz andere Richtung tätig werden, damit das aufhört: Die Menschen dürfen sich nicht genötigt fühlen solche Jobs annehmen zu müssen um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Erst dann, ist der Arbeitgeber in einer Bittsteller Position und hat sich attraktiv zu machen.
[re:1] Zonediver am 29.04. 14:05
@kkp2321: ...seit Jahren passiert aber "genau das Gegenteil"...
Da entsteht gerade eine neue Art Sklaverei...
[re:1] da_mich* am 30.04. 08:34
+4 -
@Zonediver: Die Sklaverei gibt es schon seit es die Zeitarbeitsfirmen gibt. Ein Verbot solcher Firmen würde schon einmal ein Anfang sein die Unternehmen zu zwingen mehr Menschen fest anzustellen.
[re:2] DerTigga am 29.04. 17:37
+ -
@kkp2321: wieviele in diese Richtung drücken und schieben wollende Lobbyisten es wohl gibt..? Ich hab auch wenig Hoffnung, das die Politik was gegen gewisse Arbeitgeberansichten getan kriegen kann. Sicher nicht unbedingt repräsentativ, aber ich hab die Tage zufällig ne Unterhaltung zwischen 2 örtlichen Kleinunternehmern mitgekriegt. Zumindest der eine war eindeutig ein ungekrönter Gott, dem bei ihm arbeitende Leute aber sowas von froh und viel viel dankbarer, als sie es sind sein sollten, das sie dort arbeiten dürften bzw er überhaupt annehmbare Jobs zur Verfügung gestellt habe..
[re:2] happy_dogshit am 29.04. 08:36
+4 -4
@husky046: Du meinst Lobbyarbeit wie bei Artikel 13?
[re:3] DRMfan^^ am 29.04. 08:47
+6 -5
@husky046: Warum? Wenn es ok ist, wenn ein Mensch basierend auf den Kennzahlen Leute entlässt, dann kann es auch gleich ein Computer tun...
[re:4] FatEric am 29.04. 09:03
+7 -
@husky046: Das ist in den USA der Fall und dort wird so ein vorgehen von der Politik sogar unterstützt. Oder glaubst du, Trump würde da anders handeln?
[re:5] Karmageddon am 29.04. 09:07
+1 -
@husky046: Glaubst du wirklich? Das klingt extrem unwahrscheinlich.
[re:6] Nunk-Junge am 29.04. 10:13
+8 -3
@husky046: Vielleicht weil unabhängig von den schlechten Meldungen die in der Presse stehen, im Gegensatz dazu die Mitarbeiter von Amazon recht zufrieden mit ihrem Arbeitgeber sind! Seit Jahren hat Amazon gute Bewertungen in den entsprechenden Rankings sowohl in den USA wie auch in Deutschland. In manchen Rankings wurde Amazon von seinen Mitarbeitern besser bewertet als Google - und von denen hört man ja immer, dass sie so toll sein sollen. In der aktuellen Forbes-Liste steht aber Amazon 'nur' auf Platz 5 der beliebtesten Arbeitgeber weltweit, hinter Alphabet (Google) aber noch vor allen deutschen Unternehmen. Bei Glassdor stehen sie aktuell auch in der Liste der 25 beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland, bei Absolventa steht Amazon auf Platz 1 im Bereich Handel also vor Aldi, Edeka, Rewe, Tchibo und Co, bei Kununu hat Amazon auch recht gute Werte und eine Weiterempfehlungsquote von über 60 % der Mitarbeiter.
[re:1] sunrunner am 29.04. 11:12
+8 -4
@Nunk-Junge: Tss... du kommst hier mit Fakten, dabei weiß es Ver.DI doch viel besser.
Bei Amazon ist alles scheiße und die Leute sind mega unzufrieden.... </Ironie>
[re:2] kazesama am 29.04. 23:38
+ -
@Nunk-Junge: Ich finde es wäre aber sehr wichtig, welcher Teil der Amazon Belegschaft hier diese Bewertungen abgibt. Der Vergleich mit Google z.B. Hinkt da es bei Google weitaus weniger Niedeiglöhner geben wird als bei Amazon. Ist denn anhand der Bewertungen ersichtlich das diese auch von Versand- und Lagermitarbeitern kommt oder evtl. überwiegend aus anderen Abteilungen?
[re:1] Nunk-Junge am 30.04. 18:04
+ -
@kazesama: Definiere Niedriglöhner!!! in den USA verdienen Amazon-Mitarbeiter mindestens 15 Dollar die Stunde. Der Mindestlohn in den USA liegt bei 7,25 Dollar. In Deutschland liegt der Mindestlohn bei 9,19 Euro - wird aber oftmals von Firmen gar nicht bezahlt. Amazon aber zahlt als Einstiegsgehalt mindestens schon 10,78 Euro und garantiert zwei Gehaltssteigerungen in den ersten zwei Jahren. Dazu gibt es Jahressonderzahlung und Bonus, betriebliche Altersversorgung, kostenlose Lebens- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Mitarbeiteraktien und -rabatte und Fortbildungen bezahlt von Amazon. Das bieten gar nicht so viele Firmen.
[re:7] Kla Jur am 29.04. 11:40
+1 -2
@husky046: Wieo muss die Politik reagieren, wenn jeder Käufer bei Amazon genau dieses System unterstützt?!
[re:1] rOOts am 29.04. 12:02
+2 -2
@Kla Jur: Weil die Politik auch die Aufgabe hat Arbeitnehmer zu Schützen!
[re:1] Kla Jur am 30.04. 00:11
+1 -
@rOOts: natürlich! aber eigenverantwortung per se auf die politik abzuschieben ist wohlfeil!
[re:1] rOOts am 30.04. 10:01
+1 -
@Kla Jur: Ja genau!
Für was brauchen wir Abseitsschutzgesetze, kann ja jeder auf sich selbst achtgeben.
[re:2] Moisserator am 03.05. 14:28
+ -
@rOOts: Wer sich in seinem Betrieb nicht genug anstrengt wird halt früher oder später entlassen! Da kann die Politik machen was sie will, wieso verstehen das nur so wenig Menschen?
[re:3] rOOts am 03.05. 14:49
+ -
@Moisserator: Hoffentlich wirst Du niemals krank und/oder Alt!
Warum verstehen es so viele egoistische Dummköppe nicht?

Alles Einzelkämpfer? Blödmänner! Aber so ist es gut, so kann der AG jeden gegen den Anderen ausspielen! Zusammenschlüsse sind ja sowas von blöd, alleine kann man ja viel mehr erreichen. Oh Gott, lass es Hirn regnen.
[re:4] Moisserator am 03.05. 15:30
+ -
@rOOts: Jeder Betrieb will sich verbessern. Was sollen die mit faulen Mitarbeitern?
[re:5] rOOts am 03.05. 18:51
+ -
@Moisserator: Du setzt Alte und/oder Kranke mit Faulen gleich!

Du bist so ein §"$%§$&&"!
[re:8] rallef am 29.04. 12:59
+2 -3
@husky046: Das ist 'merika... Selbst der letzte Hillbilly, vermutlich gerade auch der, der als nächstes rausfliegt, würde sich am liebsten mit Waffengewalt dagegen wehren, dass sich "the government" in sein Leben einmischt.

Hört sich für uns merkwürdig an, aber so sind die nun mal konditioniert: Lieber Frau und Kinder mangels Kohle langsam und schmerzvoll verrecken lassen als solidarische staatliche "Zwangs" - Hilfe annehmen.
[re:9] Moisserator am 03.05. 14:24
+ -
@husky046: Weil die damit garnichts am Hut haben, und an dem was gemacht wird ist auch nichts schlimmes schließlich will jede Firma sich stets verbessern und nicht verschlechter!
[o2] Link am 29.04. 08:40
Naja, sie werden wie Roboter behandelt, weil sie nun mal nur eine Übergangslösung sind, bis echte Roboter den Job machen können. Das wollen viele nicht wahrhaben, ist nun mal aber so und wird irgendwann jeden von uns treffen, den einen früher, den anderen eben etwas später.
[re:1] Driv3r am 29.04. 08:51
+3 -1
@Link: "Jeden" ganz sicher nicht! Aber in dieserm Fall gebe ich dir recht. Diese Arbeiten werden fürher oder später von Robotern erledigt. Alte Jobs gehen, neue entstehen.
[re:1] tedstriker84 am 29.04. 09:08
+4 -1
@Driv3r: In Deutschland ist so eine Überwachung verboten, dass ist den USA (worauf sicher der Artikel vermutlich bezieht) ganz anders. 10% Fluktuation hören sich für mich pro Jahr nicht viel an, da gibt es ganz andere Branchen. Problematisch sehe ich eher, dass die Benchmarks anhand der 75% restlichen Belegschaft aufgestellt werden. Auf Dauer führt das ja tatsächlich dazu, dass man irgendwann aussortiert wird, weil man nicht mehr mithalten kann. Ist halt immer die Frage wo die Grenze ist.
[re:1] Link am 29.04. 10:00
+3 -
@tedstriker84: "In Deutschland ist so eine Überwachung verboten"
Ach ja? Ich kenne einen Firmenchef persönlich (einer unseren Lieferanten), der ganz stoltz darauf ist, dass er jederzeit ins System schauen kann und sofort sehen kann, welcher seiner Angestellten z.B. aus der Verkaufsabteilung am wenigsten Umsatz generiert hat und kann meistens sogar sagen wieso. Wie die anderen das handhaben, kann ich nicht sagen, der hat es mir aber voller Begeisterung vorgeführt.
[re:1] tedstriker84 am 29.04. 13:44
+1 -
@Link: Das ist auch was anderes. Das ist ja erlaubt. Ist ja ne wichtige KPI für den Chef wer wieviel verkauft. Was aber nicht erlaubt ist zu tracken, was welcher Mitarbeiter über den Tag macht quasi jede Minute macht.
[re:2] Link am 29.04. 17:25
+1 -
@tedstriker84: Ja, aber wo ist da der Unterschied zu zählen, wie viele Artikel einer einpackt? Ist natürlich eine andre Tätigkeit, aber davon abgesehen?
[re:3] Moisserator am 03.05. 14:21
+ -
@tedstriker84: Und es geht in dem Artikel auch nirgens vor das die Mitarbeiter jede Minute Überwacht werden. Lern lesen oder hör auf Kommentare zu verfassen!
[re:2] Moisserator am 03.05. 14:19
+ -
@tedstriker84: Das "so eine Überwachung" in Deutschland verboten ist stimmt nicht, da hier jedeglich die Zeitspanne zwischen zwei Scanns Überwacht wird. Sprich die Produktivität jedes einzelnen.
[re:2] mil0 am 29.04. 10:40
+4 -1
@Driv3r: Es wird jeden betreffen. Man muss nur den Zeitraum erweitern, der die Aussage betrifft. 100 Jahre? Eher nicht. 200 Jahre in der Zukunft: kommt drauf an wo die Grenze Mensch/Maschine dann noch gezogen wird. 500 Jahre: "reine" Menschen haben in keinem Punkt eine Chance mit Robotern mitzuhalten.
[re:1] Arnitun am 29.04. 16:02
+ -
@mil0: keine ahnung warum das minus da ist, aber du hast halt mal recht, das ist eben nur eine frage des zeitraums.
[re:1] Johnny Cache am 29.04. 19:54
+1 -
@Arnitun: Und sein wir realistisch, eine 100%ige Arbeitslosenquote sollte ja am Ende auch das Ziel sein.
[re:2] JTRch am 30.04. 06:44
+ -
@mil0:
Und dann baut ihr Konsumroboter? Wer soll die Produkte kaufen wenn keine Konsumenten mit guter Kapitaldecke vorhanden sind?
[re:3] rOOts am 29.04. 12:07
+ -
@Driv3r: Mehr oder weniger doch! Stichwort KI! Dann ist ein ganzer Zug nur noch ein "Roboter" oder eine Bankfiliale. und so vieles mehr.
[o4] Bjorn_Maurer am 29.04. 08:51
Ein Maler der Vorgaben nicht erfüllt, wird am Ende entlassen; Ein Bankberater der Vorgaben nicht erfüllt, wird am Ende entlassen; ein Manager der Vorgaben nicht erfüllt, wird am Ende entlassen; ein Eisverkäufer der Vorgaben nicht erfüllt, wird am Ende entlassen; eine Krankenschwester der Vorgaben nicht erfüllt, wird am Ende entlassen.... soll ich weitermachen?? Ach Ja, was passiert eigendlich mit einem Winfuture Redakteuer, der für seine Artikel wesentlich länger braucht als seine Kollegen?
[re:1] thinal am 29.04. 09:01
+2 -5
@Bjorn_Maurer:

1. Amazon Bashing ist gerade total in
2. Es geht ja darum, dass das so herzlos automatisiert gemacht wird und nicht eine Dame aus der HR mit Tränen in den Augen die Kündigung in die Post legt. Als ob das einen Unterschied machen würde...

Kapitalismus gewählt, Kapitalismus bekommen. Ich weiß nicht, wieso man sich aufregt. Der Markt wird es regeln und der Markt hat es geregelt: Nicht nur das Fließband bei VW kann man automatisieren, sondern auch HR Prozesse. Irgendwann sicher auch Presseerzeugnisse.
[re:1] FatEric am 29.04. 09:05
+1 -
@thinal: "Irgendwann sicher auf Presseerzeugnisse". Hat da nicht erst letztens jemand einen Algorithmus vorgestellt, der selbstständig Artikel schreibt und wurde nicht sogar schon ein Buch durch eine KI geschrieben?
[re:1] NamelessOne am 29.04. 09:15
+1 -
@FatEric: Und auch Musik komponiert, soweit ich weiß.
[re:1] Bautz am 29.04. 11:34
+ -1
@NamelessOne: Ja, und die war gar nicht mal so schlecht. Jedenfalls besser als die aktuellen Top10 in Deutschland (auch wenn diese Messlatte natürlich niedrig liegt)
[re:2] Freddy2712 am 29.04. 09:52
+ -
@FatEric: Stimmt bei Game of Thrones wurde Buch 6 durch eine Ki durch Wahrscheinlichkeiten vorhergesagt.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/game-of-thrones-kuenstliche-intelligenz-schreibt-sechstes-buch-15175025.html
[re:2] bLu3t0oth am 29.04. 09:22
+1 -5
@thinal: Wenn du es mal genauer betrachtet, dann sind gut 80%(natürlich geschätzt) der Presseerzeugnisse bereits automatisiert.
DPA/Reuters gibt ne Meldung raus und vom Spiegel, über FAZ/TAZ bis zur ARD wird im Chor miteingestimmt und alle Bürger glauben sie wären /umfassend/ informiert!
[re:1] thinal am 29.04. 09:35
+ -1
@bLu3t0oth: Es sollte eigentlich nur ein Seitenhieb Richtung Jounalist sein, dass das Problem eben nicht Amazon ist, die einfach innerhalb der gesetzten Rahmenbedingungen agieren. Technik hat immer Einfluss auf Gesellschaft und es sollte auch Aufgabe eines Technik-Portals sein, sich mit solchen Dingen offensiv zu beschäftigen und nicht nur zu Klagen und auf die Tränendrüse zu drücken, wenn die von ihnen bejubelte Technik dann auch negative Auswirkungen auf unseren Alltag hat. Und das betrifft eben nicht nur die Niedrig-Löhner und Fließband-Arbeiter, sondern zunehmend auch die Verwaltung, Management-Aufgaben und mit fortschreitender KI auch solche, die sich als Kreative verstehen.
[re:1] bLu3t0oth am 29.04. 09:37
+1 -3
@thinal: Jup, die Rahmenbedingungen sind in diesem Fall das ausschlaggebende Problem, weil sie das erst ermöglichen und erfahrungsgemäß gibt es immer Menschen, die alles Mögliche bis zum Rand ausschöpfen.. in diesem konkreten Fall Amazon
[re:2] Nero FX am 29.04. 10:07
+3 -3
@Bjorn_Maurer:
"Ein Bankberater der Vorgaben nicht erfüllt, wird am Ende entlassen; ein Manager der Vorgaben nicht erfüllt, wird am Ende entlassen"

Nein ganz sicher nicht, ein Bankberater wird versetzt aber nicht entlassen
Ein Manager bekommt einen Bonus + eine Entschädigung und wird zum nächsten Unternehmen weggelobt.
[re:3] Karl Popper am 29.04. 10:28
+2 -
@Bjorn_Maurer: In amerikanischen Unternehmen läuft das teilweise etwas anders. Da ist es mehr oder weniger egal, ob du objektiv betrachtet gute Arbeit in einem guten Umfang machst - wenn du in den unteren x % landest, wirst du gefeuert.

http://performance-appraisals.org/faq/rankyank.htm

Inzwischen bereut sogar der Erfinder dieses Systems, es erfunden zu haben.
[o5] merovinger am 29.04. 09:10
+3 -8
Würde das Verfahren hier auch begrüßen.
[re:1] bLu3t0oth am 29.04. 09:22
+5 -1
@merovinger: ..zumindest bis zu deiner Kündigung.
[re:1] merovinger am 29.04. 10:10
+2 -7
@bLu3t0oth: Besser gekündigt zu werden, als unter widrigen Bedingungen zu Arbeiten und die Angst im Nacken zu haben sich vom Amt drangsalieren lassen zu müssen bzw. keine Leistungen zu erhalten.
[re:1] bLu3t0oth am 29.04. 11:02
+5 -2
@merovinger: Vom Amt wirste hinterher trotzdem drangsaliert.. ach halt, außer in den USA(worum es in diesem Fall geht)... da stehste dann einfach ohne Geld auf der Straße*örm*
[re:1] merovinger am 29.04. 12:32
+ -
@bLu3t0oth: Deswegen schreib ich ja auch "hier" weiss jetzt nicht wie du auf die USA in den Zusammenhang kommst!?. Hier wirste bei einer selbständigen Kündigung erstmal für 3 Monate gesperrt, weswegen viele ihren Job trotz Menschenverachtender Bedingungen weiterhin ausüben.
[re:2] bLu3t0oth am 29.04. 14:25
+ -
@merovinger: So im Nachhinein..ja.. ich hatte noch den bezug zum Text während du nach DE abgeschweift bist..
Aber auch hier wirst du nicht unbedingt gesperrt.
Wenn du es vernünftig argumentieren kannst, dann bekommst du auch nicht unbedingt eine Sperre(ich kenne so einen Fall - nicht medizinisch begründet, sondern wegen Arbeitsbedingungen) - aber ja, das Risiko ist hoch.
[re:3] merovinger am 29.04. 23:10
+ -
@bLu3t0oth: Ich war selbst so ein Fall, es ist aber immer abhängig welchen Sachbearbeiter du vor dir sitzen hast. Die erste Sachbearbeiterin hat damals gemeint, ich müsse mich Wieder in der Firma bewerben der ich meiner Reha zu verdanken hatte. Bin dann nach langem hin und her und mit ärztlichen Gutachten um die Sperre herum gekommen. Menschenverachtendes System.
[re:2] Akkon31/41 am 29.04. 19:33
+ -
@merovinger: Du weisst schon wie unser Sozialsystem funktioniert? Durch Abgaben und Steuern. Roboter zahlen keine Sozialabgaben, und Amazon keine Steuern. Folglich wird dir das Amt dann auch nichts mehr bringen wenn der Staat kein Geld mehr hat.
[re:1] merovinger am 29.04. 23:08
+ -
@Akkon31/41: Es gibt irgendwo im netz zahlen und Studien zu berufen die durch die Automatisierung wegfallen, da bleibt am ende eh nicht mehr viel. Nicht das ich das unbedingt begrüße, aber es war und ist nur ein Frage der Zeit.
[o6] Zonediver am 29.04. 09:24
+6 -4
Neoliberales Wirtschaftssystem gepaart mit Asozialität.
Das wird noch schlimmer werden, sobald die Automatisierung mehr als 80% erreicht - Stichwort "Industrie 4.0"
Maschinen arbeiten nicht nur schneller, sondern auch konstanter - Menschen dann mit Maschinen zu vergleichen... asozialer gehts schon nicht mehr... Made by f...... USA.
Und weil die kein Sozialsystem haben (und auch keines wollen), entsteht mächtig Druck.
Aber irgendwann kann man dann auch die Manager weglassen, weil die dann nichts mehr zu managen haben - Maschinen brauchen nur Techniker und Programmierer.
Und irgenwann wird man sich dann auch fragen müssen, wer das ganze Klump kaufen soll, wenn 90% arbeitslos sind...
Aber so weit denkt der Herr "Amazon" nicht...
[re:1] skrApy am 29.04. 09:53
+3 -
@Zonediver: so ist es :) ich hoffe das ich das nicht mehr erleben werde :)
[re:2] Link am 29.04. 10:10
+ -5
@Zonediver: "Und weil die kein Sozialsystem haben (und auch keines wollen)"
Informiere dich bitte erstmal, bevor du irgendwelchen Quatsch nachplapperst, den du irgendwo aufgeschnapt und nicht überprüft hast. Zum Einstieg ins Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialversicherung_(Vereinigte_Staaten).
[re:1] DON666 am 29.04. 12:26
+2 -
@Link: Naja, aber von diesen ganzen Redneck-Rumschreiern, die auch diesen Trump immer so lauthals unterstützen, wird doch jeder als Kommunist niedergebrüllt, der irgendwas in diesem Bereich ändern will, oder etwa nicht?
[re:1] Link am 29.04. 12:39
+ -1
@DON666: Ändert nichts daran, dass es dort sowas sehr wohl gibt, auch wenn es nicht mit unserem identisch ist und letztendlich ist es nicht unsere Sache denen vorzuschreiben, wie ihr Sozialsystem auszusehen hat (genauso wie ich nicht nachvollziehen kann, warum Deutschland z.B. bei Militärausgaben deren Wünschen nachkommen sollte).
[re:1] DON666 am 29.04. 12:57
+1 -
@Link: Denen schreibt doch auch niemand aus Europa ein Sozialsystem vor. Aber es ist doch durchaus legitim, dass sich jemand, der in einem Land mit Sozialsystem (D) negativ über ein Land quasi ohne (USA) auslässt. Schließlich sehen sich die Jungs da drüben immer öffentlich als die Krone der Krone der Schöpfung und DAS Vorbild für die Welt, da darf dann auch gern mal etwas genauer hingeschaut werden. Ist ja nicht so, dass ich direkt zu diesem Trump in seine Hütte gehe und dem sage, was er meiner Meinung nach zu tun hätte.
[re:2] Link am 29.04. 13:13
+ -
@DON666: "Quasi ohne" stimmt nun mal nicht, Sozialleistungen gibts dort sehr wohl und verhungern muss wie bei uns auch niemand. Was wirklich bemitleidenswert ist, ist die Krankenversicherung, aber "gar keine", wie immer wieder gerne behauptet wird, ist auch nicht korrekt, wie man auch in dem von mir verlinktem Artikel nachlesen kann. Also auslassen gerne, zu bemängeln gibts ja durchaus einiges, aber bitte korrekt, dann wird man auch nicht für einen Deppen gehalten, der von nix Ahnung hat.
[re:3] Akkon31/41 am 29.04. 18:50
+ -
@Zonediver: Also in meinem Bereich nicht. Da wird gerade soviel Automatisierung abgeschafft und wieder durch Fachkräfte ersetzt weils eben doch nicht so toll funktioniert und letztlich durch Leasing, Wartung und Co sehr viel teurer ist.
[o7] Lecter am 29.04. 09:42
+6 -3
Diese Überwachungen führen übrigens heutzutage so gut wie alle Mittelständler durch, bei denen es prozesstechnisch irgendwie möglich ist. Das sind die sogenannten Controller und studierten BWLer, die jedes noch so gute Betriebsklima in Grund und Boden fahren und unsere Betriebsräte Galle kotzen lassen! Das ist beileibe kein Amazon-Problem...
[o8] Tomarr am 29.04. 10:46
+6 -3
Ich frage mich ja wo dieser Leistungsdruck noch hin führen soll. Ich meine die Leistungsziele werden ja immer höher gesteckt. Wärend man bei Maschinen oder Robotern entsprechende Prozessoren und/oder Motoren tauschen kann um die Leistung zu steigern sehe ich da beim Menschen maximal die Möglichkeit des Dopings mit all seinen Nebenwirkungen.

Aber es wird ja immer mehr schon von den Kindern gefordert. Heute geht doch kaum noch etwas unter Abitur. Früher war Hauptschule noch immer ein solider Abschluss. Diejenigen die dann die Hausaufgaben etwas besser gemacht haben waren dann in der Realschule und die ganz klugen Köpfe, ich glaube das waren so um die 10% die gingen halt aufs Gymnasium, und von denen fing dann halt auch ein kleiner Prozentsatz an zu studieren.

Heute laufen die Eltern ja schon Sturm wenn die Bewertung "nur" die Realschule vorschlägt, das geht ja gar nicht. Das eigene Kind muss doch unbedingt aufs Gymnasium und später unbedingt studieren. Inzwischen ist die Quote von Gymnasiasten bei, wenn ich mich nicht verlesen habe, 53% angelangt. Und das Schlimme ist durch diese Verschiebung ist Hauptschule eigentlich gar nichts mehr wert, Realschule ist wenn überhaupt noch so viel Wert wie damals Hauptschule.

Und die wollen dann auch noch alle studieren. Keiner weiß was, aber hauptsache sie studieren erstmal. Hörsäle um das doppelte ihrer eigentlichen Kapazität überfüllt usw. Und jetzt kommt der Knaller. Ich habe neulich einen Bericht gesehen wo eine Gymnasiastin nicht zum Arztstudium zugelassen wurde weil ihre Noten zu schlecht waren. Ihr Notendurchschnitt lag bei 1,0. Allerdings war die Zahl hinter der Null leider zu schlecht.

Ich frage mich was erwarten wir schon von unseren Kindern an Leistung? Und wenn das im Beruf dann auch noch so weiter geht, wie soll das funktionieren? Wie soll eine Leistung erbracht werden die man naturgemäß irgendwann gar nicht mehr schaffen kann?

Und offensichtlich schaffen ja die Verwaltungsangestellten das Pensum der Auswertung selber nicht mehr, sonst würden sie für soetwas ja nicht extra ein Computersystem einsetzen. Vielleicht sollte man sich da mal fragen wer zuerst versagt hat bevor die Leistungsanforderung so hoch wurde das man sie nicht mehr schaffte. Das sind gar nicht diese doofen Realschüler die da unten buckeln, nein, das Leistungsversagen war schon eine Chefetage höher entstanden.
[re:1] rOOts am 29.04. 12:30
+1 -
@Tomarr: Zitat:"Ich frage mich ja wo dieser Leistungsdruck noch hin führen soll."

Na es wird eine Mischung aus liberalem Wirtschaftskapitalismus und sozial komunistischem Kapitalismus ala China!

Der Mensch (Arbeitnehmer)ist dabei scheiß egal.

Dazu gibt es tolle Science Fiction Filme, z.B. 1984 oder aber auch Metropolis, natürlich gibt es auch sehr Moderne Filme, wie In Time oder auch Die Tribute von Panem, die solche Themen im Hauptstrang oder eben in einer Nebendarstellung behandeln.

Wer Geld und Macht hat, wird sich ALLES leisten können, wohl möglich sogar den Tot weit in die Zukunft verschieben können.

Wer nicht zu diesen Eliten gehört, wird früher Sterben, hart Arbeiten müssen, sich keine gute Medizin leisten können und wenn er obendrein noch Pech hat, in Elend leben müssen.

Zitat:"Heute geht doch kaum noch etwas unter Abitur."
Ist ja kein Wunder, wenn Hauptschüler keinen Ausbildungsplatz bekommen!
Oder, wenn ca. 3,38 Millionen Menschen unter 2000€ Brutto verdienen.
Wer soll davon gut Leben können?
Und bevor es hier jetzt mit dem Verriss los geht,
ca. 500€ Miete, ca, 150€ Nebenkosten, ca. 150€ Mobilität.
Bleiben in etwa 600€ über, doch ist noch kein Fressen und keine Klamotten gekauft.
Auch ist noch nichts für die spätere Rente hinterlegt.

Ergo, von der Hand in den Mund! Und wo bleibt dabei das Leben?
Es ist dann doch nur ein Kampf um Überleben.
Das Wünsche ich Keinem und erst Recht nicht meinem Nachwuchs!
[re:1] Tomarr am 29.04. 13:17
+ -
@rOOts: Schon klar. Also ist bei dir die Lösung alles in zur Elite zu erheben durch das Studium?

Ich sehe das etwas anders. Wir brauchen, zumindest momentan noch, Handwerker. Wir brauchen Menschen die praktische Arbeit leisten, etwa reparieren können usw. Und das nicht nur als Hobby sondern wirklich professionell als Beruf. Aber wozu soll jetzt ein Maurer einen höheren Schulabschluss als die Hauptschule haben müssen wenn er doch seinen Job gut macht? Also warum alle Kinder auf das Gymnasium schicken? Irgendwann, wenn 100% aufs Gymnasium geht, wo willst du dann noch unterscheidungen finden? Dann wird irgendwann das Realgymnasium eingeführt oder das Doppelabitur oder was auch immer? Was ist mit den Kindern die es nicht bis dahin schaffen, sondern nur normales Gymnasium? Die stehen dan auf einmal da wo jetzt die Hauptschüler stehen, nämlich vor dem nichts. Eigentlich ist es ja jetzt schon so wenn man mit einem Notendurchschnitt von 1,0 schon das Studium verweigert kriegt. Welche Note muss man schreiben? Fehlerfrei durchs ganze Schuljahr? Erzeugt ja kaum Leistungsdruck. Dass sich dann nicht mehr Schüler anfangen aufzuhängen wundert mich eigentlich, weil in so einer Gesellschaft kannst du nur versagen. Gewinnen ist da ja schon ausgeschlossen. Wie soll das gehen wenn 1,0 nicht mehr der Hauptgewinn ist sondern nur noch der Trospreis und dann auch noch ganz unten?

Also ich finde das System einfach ein bisschen zu krank. Natürlich sollte man Arbeiten um sich etwas leisten zu können, einen Urlab muss man sich schon verdienen. Ein schickes Auto, Wohnung/Haus etc. Aber man muss doch ncoch Leben können, nicht nur Leistung bringen, auch mal entspannen und das nicht nur 4 Wochen im Jahr im Urlaub.

Und das schlimmste ist, egal wieviel man arbeitet und sich erspart, zumindest als normaler Arbeitnehmer, man ist hier immer nur ein Jahr davon entfernt alles zu verlieren.
[re:1] rOOts am 29.04. 13:33
+ -
@Tomarr: Du hast mich wohl falsch verstanden!
Zur Entspannung könnte ein Grundeinkommen sorgen, auch würden AG zu Bittstellern werden und müssten dementsprechend sich um AN bemühen.

Aber vielleicht würde es ja helfen, wieder zur "Sozialen Marktwirtschaft" zurück zu finden, anstatt dem "Raubtierkapitalismus" hinterher zu hecheln!
Das ginge aber nur, wenn sich die EU darüber einig wäre.
[re:1] Tomarr am 29.04. 13:39
+ -
@rOOts: Ach so meinst du das.

Ja aüber ein Grundeinkommen sollte man sich inzwischen Gedanken machen. Ich war bisher immer ein Gegner vom Grundeinkommen weil ich einfach nicht gesehen habe wie das funktionieren könnte.

Allerdings habe ich dann irgendwo mal eine Lösung gesehen die durchaus einleuchtend war und mir als Grundmodell durchaus zufriedenstellend erschien.
[o9] Silky Q am 29.04. 11:10
+ -2
Immerhin wird da zumindest von den Robotern niemand nur deswegen entlassen, weil er/sie sich nicht an den Hintern grabschen läßt.
[10] BiancaS am 29.04. 12:04
+ -
Das ist nicht nur im Lager so. Mein Vertrag im Kundenservice wurde gerade nicht verlängert, weil ich die 5 % KrankheitsQuote um wenige Tage überschritten habe. Beide Krankheiten waren Begleiterscheinungen meiner Schwerbehinderung. Zahlen too, Verlässlichkeit und Teamwork top.Mein Manager ist fest davon ausgegangen, dass mein Vertrag verlängert wird. War nur nicht seine Entscheidung
[re:1] Tomarr am 29.04. 12:12
+ -
@BiancaS: Ich glaube aber mit einer Schwerbehinderung ist es aber nicht so einfach dich los zu werden. Auch mit einem Zeitvertrag nicht.

Ich komme darauf weil ich eigentlich auch eine Teilbehinderung beantragen und auch bekommen könnte mit meinem Rücken, also 30% wären drin, 50% eher nicht. Und davon hat mir der Rentengutachter aber abgeraten weil er meinte ich würde dann nie wieder einen Job finden weil ich quasi unkündbar wäre. Nun weiß ich natürlich nicht ob er mich nur vom Antrag abhalten wollte und das Ganze stimmt einfach nicht, aber nehmen wir einfach mal an das es stimmt, dann wäre das Problem für die Arbeitgeber ja durch den Zeitvertrag gelöst.
[11] M_Rhein am 29.04. 13:28
+ -
irgendwann wird fast jeder job autimatisiert ablaufen und dann wird es neue jobs geben.
tut mir ja für die Menschen leid die den job verlieren aber es wird unaufhaltsam sein.

und man darf nicht vergessen, doe menschen lieben technik also macht der Mensch das Problem...

kann auch sein dass mein job die nächsten Jahre eine maschine macht, dann muss ich mir halt einen neuen suchen.... wäre ja nicht das erste mal... ist scheiße, ist aber so
[12] Ayanami am 29.04. 13:34
+ -1
Die Kennzahl mit TOT abzukürzen, ist schon fast zynisch. :)
[13] Gevatter am 29.04. 13:47
+ -3
Da stellt sich die Frage: Wie können wir das ändern? Durch die Politik? Nein. Nur, indem wir die Online-Riesen links liegen lassen und im Einzelhandel kaufen. Denn dann muss sich erst gar keiner zur Ausbeutung dort hinstellen. Anders ändert man nix!
[re:1] Reinhard62 am 29.04. 14:25
+2 -1
@Gevatter: Du meinst, bei z.B. Karstadt werden die Leute besser behandelt??
[14] Q7507 am 29.04. 14:50
+2 -3
Ich verstehe die Kommentare zu diesem Thema zumeist nicht.
Wir leben im Kapitalismus und da geht ausschließlich um Gewinnmaximierung.
Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.
[15] Frontoni am 29.04. 14:53
+3 -2
Ich habe mal mit Amazon zusammengearbeitet - und damit meine ich nicht FBA - 1 Jahr habe ich täglich 12-14 Stunden gearbeitet und mir wirklich sehr viel Mühe gegeben,... nach 12 Monaten wurde ich rausgeworfen, eine 0815 Mail informierte mich darüber, und ich durfte 7 Tage Stellung nehmen. Ich habe 3 Mails geschrieben, versucht telefonisch einen Ansprechpartner zu sprechen, da meine Existenz zu der Zeit auf diesem Business beruhte... alles ohne Erfolg, 7 Tage später kam die Antwort: 3 Zeilen - Sorry Entscheidung ist final (Kernaussage).

Zur selben Zeit haben auch zwei weitere Freunde von mir Ihr Account verloren - wir dachten an eine Art IP Bann, da wir auch im Ausland (Spanien, Portugal) gearbeitet haben, angeblich soll der Algo von Amazon dann deinen Account bannen, warum verstehe ich nicht, aber ich konnte es auch nie in Erfahrung bringen.

Keine Begründung, nie erklärt was für Fehler mir unterlaufen sein sollen,... ich musste es hinnehmen + Amazon hat 2 Monate Gewinn auf meinem Konto einbehalten.

Nie wieder werde ich mit Amazon kooperieren - nie wieder auf die Masche reinfallen
[16] Benutser am 29.04. 16:18
+3 -1
Ich hab selbst dort gearbeitet und kenne Freunde dort. Es ist bei weitem noch zu wenig die gekündigt werden. Diese Aussage alleine zieht zwar minuse magisch an, aber wenn man die Hintergründe kennt, versteht man sie. Kurzfassung: Amazon stellt JEDEN der aufrecht gehen und die deutsche Sprache beherrscht ein. Jeden. Da ist mitunter sehr sehr viel "gesocks" dabei der einfach nicht fit für die Arbeitswelt ist. Jeder von euch hatte sicher den einen oder anderen in der Schule der einfach zu blöd für alles war. Oder partout keinen Abschluss machen wollte, hunderte Fehltage verzeichnet, nie Bock auf Hausaufgaben etc hatte. Bei Amazon landen all diese Menschen früher oder später. Der Rest befindet sich auf dem "normalen" Arbeitsmarkt.
[17] Montag am 29.04. 17:46
+ -1
Die müssen mal 1 Monat mal streiken auch auf die Gefahr entlassen zu werden, so schnell kann Amazon keine neue Arbeiter anlernen. Die neue Generation wird dann es besser haben.
[18] floatint am 29.04. 19:05
+ -1
Aus engen Kreisen ist mir bekannt, dass Amazon die Mitarbeiter in Führungspositionen darin schult, wie man Menschen kontrollieren kann. Damit sind psychische Methoden gemeint, sodass die Mitarbeiter richtig unter Druck gesetzt werden.

Aber mal abgesehen davon ist das äußerst heuchlerisch bei solchen Dingen die Politik zu kritisieren. Amazon lebt nicht von der Politik, sondern von den Kunden. Ergo liegt es am Kunden, der "Mir egal was da passiert, ich kauf hier gerne ein"-mäßig agiert.

Er bestellt extra Amazon, weil das Paket direkt am nächsten, wenn nicht sogar am selben Tag geliefert wird und gleichzeitig findet er es nicht in Ordnung, dass die Paketzusteller so unter Druck gesetzt werden.
"Sie sollten doch zumindest mehr verdienen", aber die höheren Lieferkosten möchte er dann doch nicht bezahlen.

Er findet es schlecht, dass Amazon teilweise neuwertige Waren verschrottet, bestellt aber gerne gleichzeitig mehrere Produkte, weil er ja ohne Angabe von Gründen alles zurückschicken kann.

usw. usf...
[19] Johnny Cache am 29.04. 20:23
+3 -1
Ich finde es höchst pervers wie hier ständig mit zweierlei Maß gemessen wird.
Ein Arbeitsvertag ist zweiseitig und beruht darauf daß x Stunden Arbeit gegen y € Geld getauscht wird.

Wieso soll es verwerflich sein, wenn einer der Vertragspartner bemüht ist zumindest ansatzweise das zu bekommen was ihm laut Vertrag zusteht, während es andererseits vollkommen in Ordnung ist jeden Monat die Gehaltsabrechnung zu studieren und wegen fehlenden 5€ Theater zu machen?

Leute die gegen eine solche "Überwachung" sind, sollten sich das nächste mal vielleicht überlegen ob das nicht eine gute Sache ist, wenn sie die nächste überhöhte Handwerkerrechnung bezahlen sollen.
Aber das ist selbstverständlich was gaaaaanz was anderes... oder?
[20] bevan1 am 29.04. 21:02
+4 -
Gibt so viele Leute, die nicht richtig arbeiten und ne ruhige Kugel schieben auf Lasten der anderen Kollegen. Wenn die dadurch rausgefischt werden und auf die fresse bekommen, nur richig.
[re:1] Moisserator am 03.05. 14:32
+ -
@bevan1: Endlich einer der es versteht. Jeder ist seines Glückes Schmied und wer sich nicht anstrengt oder nen faulen Lenz schiebt fliegt ganz einfach. Was soll der betrieb denn mit solchen Leuten.
[21] vukojarob96 am 29.04. 23:26
+ -
Sondergebühren einführen, damit die Paketzusteller zumindest einen angemesseneren Lohn erhalten
[22] Kiergard am 30.04. 07:12
+1 -1
Sowas brauchen wir auf der Arbeit.
Gibt genug Dödel die nix arbeiten aber mitgezogen werden weil die Chefs keinen Mumm haben.
[23] Athelstone am 30.04. 10:21
+1 -
Schöne neue Welt...
[24] UweD2 am 30.04. 13:48
+2 -
Wie pervers ist es denn bitte schön, das es hier noch Leute gibt die das allen Ernstes gutheißen. Welcher Bot hat denn bitte den Arbeitgeberkommentar abgelassen, die wären ja nur zu faul zu arbeiten und eh selber Schuld? Ohne Worte...
Und wie kommt denn sowas zustande? Da kommt ein amerikanisches Unternehmen, welches hier unreguliert seine Zentren nach dem amerikanischen Hire and Fire Prinzip aufbaut. Zunächst weiß bei uns keiner was das in der Praxis bedeutet, man kennt es in der Politik noch nicht ( oder will es nicht kennen ) und wartet erst mal.Da man mit den dadurch "versklavten" Arbeitern ja prima seine Bilanzen schönen kann redet man das Problem klein und schön.Bis man dann merkt, was los ist ist der Konzern längst "Systemrelevant" und kann nicht mehr so einfach an die Leine gelegt werden. In der Zwischenzeit haben sich dann schön die Strukturen etabliert, die Konzernvertreter sitzen in den Ausschüssen ( ja, sogar ganz offen ) und beraten und entscheiden über die Standard. Bestes Beispiel empfehle ich mal nachlesen wie die hanebüchenen Entscheidungen in der Agrarindustrie zB Glyphosat, zu hohe Grenzwerte für Gülle die das Trinkwasser versaut usw dadurch zustande kommen das die Unternehmer die daraus profitieren im Rat sitzen der diese Entscheidungen fällt und die Grenzwerte festlegt... IN wenigen Jahren werden die Wasserkosten um das zwei bis dreifache steigen um Nitratfilter zu betreiben, so dass die nach Fläche subventionierten Großbetriebe weiter ihre Gesundheit und Klimazerstörende Massentierhaltung weiterbetreiben können. Schon lange ist unsere "Demokratie", die ich schon fast nicht mehr als Solche bezeichen möchte in Wahrheit eine Autokratie. Klar gibt es noch Recht und Gesetz und Wahlen usw. aber was nützt uns das, wenn in solchen Gremien oder durch absichtliche Lücken in der Gesetzgebung und Verschleppung dafür gesorgt wird, das niemand sein Recht mehr wahr nehmen kann? Beispiele? Gibt es mehr als genug... Klar, wurdest zu Unrecht gekündigt... Amt sperrt dich trotzdem, weil DU bist ja in der Beweispflicht. Kannste nicht sofort beweisen? Tja, Pech gehabt. Während du versuchst, dein "Recht" wahr zu nehmen hat dich dein Vermieter nach 2 Monaten längst auf die Straße gesetzt hat. Dagegen wehren? Die Gerichte sind so überlastet, daß man selbst bei Eilanträgen schlimmstenfalls Jahre warten muss. So ein Pech, das ein Obdachloser gar nicht mehr klagen darf... Das ist unsere schöne neue wirtschaftsgesteuerte Welt... Aber hey? War da nicht kürzlich was mit freiwilliger Selbstregulierung? Hmm. Funktioniert doch bestimmt!
[25] lazsniper2 am 30.04. 19:27
+ -
es gibt eben berufe in denen roboter arbeiten, die von robotern ersetzt werden können. und es gibt berufe in denen roboter arbeiten müssen um roboter zu bedienen. zitat eines sehr einflussreichen vorstandes eines extrem großen konzerns (im privaten geäußert, vertraulich). sieht man mal was von den einfachen arbeitern gehalten wird. einfach funktionieren, der vergleich mit maschienen ist absolut reell.
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