Urheberrechts-Protest: Deutsche Wikipedia ist abgeschaltet (Update)

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[o1] pcfreak26 am 09.03. 10:27
Wieso ausgerechnet am 23.ten. Passt aber auch irgendwie zum Thema "Karl Koch" und seiner Geschichte. Wer nicht weiß was ich meine, kann sich ja schlau machen und sich auch den Film "23, nichts ist so wie es scheint" anschauen.

Ps: beziehe mich auf die Demos
[re:1] kkp2321 am 09.03. 10:30
+4 -2
@pcfreak26: Illuminaten!!! XD
[re:1] Corsafahrer am 09.03. 23:54
+4 -1
@kkp2321: Ein Fall für Galileo Mystery!
[re:2] Thomas Höllriegl am 09.03. 10:53
@pcfreak26: Laut Überschrift ist es der 21., nicht der 23.!
[re:1] pcfreak26 am 09.03. 11:28
@Thomas Höllriegl: hatte dazu auch extra was nachgeschrieben, und mich nicht auf die überschrift bezogen, vorschnell geurteilt
[re:3] Tomarr am 09.03. 19:40
+7 -
@pcfreak26: Bestimmt haben die bei dem Termin an nichts anderes gedacht. Am besten man macht am 23. jeden Monats gar nichts.
[re:4] d0351t am 21.03. 21:15
+ -
@pcfreak26: Über iOS mit Safari muss man nur die Reader Funktion in Adressleiste aktivieren und schon kann man wie gewohnt den Artikel lesen.
[o2] adrianghc am 09.03. 10:51
Ganze 24 Stunden, sehr schön. Vielleicht könnten sie sich sogar etwas mehr trauen, schließlich gibt es keine Alternative zu Wikipedia.
[re:1] BigSword am 09.03. 10:57
+34 -
@adrianghc: Eine Woche wäre besser.
[re:1] Mixermachine am 09.03. 17:56
+ -23
@BigSword:
Denke in der Woche könnte schon jemand eine Alternative hochziehen.
Die Daten von Wikipedia gibt's ja zum freien Download.
[re:1] venture am 10.03. 18:33
+11 -
@Mixermachine: Die Infrastruktur, die das Wiki-Team in den Jahren hochgezogen hat, kannst Du nicht "mal eben" in einer Woche nachbauen und damit zu einem ernst zu nehmenden Alternativangebot werden. Wikipedia ist weit mehr als ein Haufen Datensätze.
[re:1] Scaver am 23.03. 03:26
+ -1
@venture: Gibt genug Unternehmen, die eine wesentlich bessere Infrastruktur bereits haben und das Ding in Tagen aufziehen könnten. Google, Amazon und Microsoft wären hier nur die bekanntesten Namen.
Nur dürfte das Interesse bei denen recht gering bis gar nicht vorhanden sein.
[re:2] Henning am 21.03. 13:45
+ -1
@Mixermachine: In nur einer Woche findest Du nicht genug Blockwarte die alles neu eingestellte erstmal löschen.
Löschipedia ist offline ... und keiner merkt es.
[re:2] coi am 21.03. 09:52
+ -
@BigSword: würde nicht viel bringen .. die Abstimmungen zu Artikel 11 und 13 sind schon nächste Woche derzeit bestehen Vorschläge zur Debatte am Montag so das die Abstimmung Dienstag schon sein könnten
[re:2] steffen2 am 09.03. 11:24
@adrianghc: Brockhaus. Auf echtem Papier im Regal aus Holz.
[re:1] Digisven am 09.03. 11:29
@steffen2: Yeah, die Suche dort ist der Knaller. :)
[re:1] Paradise am 09.03. 19:28
+8 -1
@Digisven: https://i.imgur.com/LYXgFlW.jpg
[re:1] Digisven am 10.03. 06:01
+2 -
@Paradise: coooool... dann wär ich dauerhaft davor... :/ irgendwie auch doof...
[re:2] Drachen am 21.03. 15:22
+1 -1
@Digisven: na und die fortwährende Aktualität erst .... :-)
[re:2] Nandemonai am 09.03. 16:58
+6 -1
@steffen2: Aha, wie viele haben einen Vollständigen Brockhaus aus diesem Jahrtausend bei sich zu Hause stehen ?
[re:3] DerTigga am 09.03. 18:27
+1 -2
@steffen2: Ich schick dir gerne eine / die Kaufrechnung der kompletten 2019er Version und die des nötigen Regals zwecks Kostenübernahme...denn dann geht / mache ich das erst*fg
[re:4] Runaway-Fan am 21.03. 07:19
+2 -
@steffen2: Leider wurde der Brockhaus wie die meisten "klassischen" Lexika eingestellt. :(

"Somit endet hier nach 218 Jahren & insgesamt 21 (großen) Ausgaben die Geschichte des Brockhaus Lexikons. Und - nachdem alle anderen bedeutenden Herausgeber (v.a. Meyers Lexikon vom Bibliographischen Institut, Pierer, Herder) aus den verschiedensten Gründen im Laufe der Zeit bereits vorher aus dem Lexikongeschäft ausgeschieden sind - endet an dieser Stelle vorläufig oder für immer die 300-jährige Geschichte des deutschsprachigen (Allgemein)-Lexikons in Buchform."
Quelle: www.lexikon-und-enzyklopaedie.de
[re:5] Scaver am 23.03. 03:28
+ -
@steffen2: Wenn dann doch Brockhaus online! Ist auch wesentlich aktueller!
[re:3] plasma am 21.03. 05:24
+ -
@adrianghc: Was ist mit all den wiki mirrors?
[re:1] adrianghc am 21.03. 09:16
+2 -
@plasma: Die dürften die wenigsten kennen.
[re:2] Nunk-Junge am 21.03. 11:14
+ -
@plasma: Daten zu kopieren ist eine Sache. Auch wenn die Daten der Wikipedia inzwischen recht groß sein dürften, kann man sich leicht kopieren. Aber dann kommt das Problem: Du brauchst eine Infrastruktur für das Management. Mit einem Webserver wirst Du nicht auskommen, denn Wikipedia hat viele gleichzeitige Zugriffe. Also brauchst Du schnelle Leitungen, zahlreiche Webserver zur Verteilung der Last, vermutlich eine geographische Verteilung, ein umfangreiches Benutzermanagement, ein hochverfügbares System welches unterbrechungsfreie Wartung ermöglicht, usw. usw.
[o3] Bjorn_Maurer am 09.03. 11:07
Ich bin auch gegen Artikel 13, Aber ich würde auch gerne mal von einem der Gegner einen Alternativvorschlag hören. Wie soll ein Urheberrechts Gesetz aussehen, das die Schöpfer nicht "entrechtet" wie soll eine Vergütung im Internet aussehen?
[re:1] MrKlein am 09.03. 11:13
+8 -2
@Bjorn_Maurer: Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=_Ls8ICPZ-tI
Rechtsanwalt Christian Solmeckes Vorschlag finde ich eig. ganz gut
[re:1] TobiasH am 10.03. 01:47
+2 -
@MrKlein: Die Kritik an Artikel 13 sollen ja die bösen Filter sein. Wie sein Vorschlag komplette Kopien verhindern soll, wird aber nicht geklärt.
[re:1] larsh am 10.03. 11:54
+2 -
@TobiasH: Schon richtig, aber das kannst du schlicht nicht verhindern. Leicht anders formuliert, umkodiert auf Codec/Dateiformat etc. Abgesehen davon müsstest du ja erstmal eine vollständige DB mit urheberrechtlich geschützten Werken zum Abgleich haben. Wie soll das gehen?
Also: "Melden"-Button überall hin und Strafe drauf, wenn sich in gewisser Zeit nix tut. Alles andere ist weltfremd.
[re:2] wertzuiop123 am 09.03. 12:17
+9 -2
@Bjorn_Maurer: Gibts einige, wurden alle ignoriert
[re:3] aliasname am 09.03. 16:19
+3 -1
@Bjorn_Maurer: genauso wie früher ohne Internet. Information die man publiziert, ist wie der Name sagt einem Publikum zugänglich und gleichzusetzen mit dem Geist den man aus der Flasche gelassen hat.
Und von diesem Publikum kann man sich das "first informed" entsprechend vergüten lassen, das sollte man als Schöpfer sogar. Zu glauben man könnte eine Weiterverbreitung verhindern ist schon sehr weltfremd, das ging zu kleiner Zeit der Menschheitsgeschichte und wird in den kommenden Jahrhunderten auch nicht eintreten. Der Schöpfer hat es in der Hand bis hin zu dem Punkt an dem er etwas einfach für sich behält. Ob das für Ihn lukrativer ist muss er selbst entscheiden.
[re:4] Nunk-Junge am 21.03. 12:46
+1 -
@Bjorn_Maurer: Urheber (Schöpfer wie Du schreibst) sind niemals entrechtet worden. Wer Inhalte klaut konnte schon immer dafür bestraft werden. Und dem Gesetz ist es egal, wer klaut. Auch Google hätte man für Urheberrechtsverstöße verklagen können. Aber Google ist ja nicht doof, sie haben frei zugreifbare Inhalte mit wenigen Worten zitiert und dabei sogar immer die Quelle korrekt angegeben. Zum Beispiel bei frei im Internet verfügbaren Artikeln von Webseiten der Zeitungen. So wie es auch viele Blogger oder kleine Zeitungen oder freie Projekte machen. Nun kamen große Verlage wie Springer auf die Idee, man könne ja Google zur Kasse bitten, dass sie ihre Internetartikel mit wenigen Worten zitieren. Das ist das Leistungsschutzrecht (Artikel 11). Zwar kann jeder Benutzer im Netz frei und kostenlos auf die Artikel selbst zugreifen, aber wenn er über die Google Suche dahin kommt, dann soll Google zahlen. Google muss daher Verträge mit all den Verlagen abschließen und gemäß der Verträge Gebühren zahlen und ist mächtig genug um Vertragsbedingungen in Seinem festzulegen. Blogger oder kleine Zeitungen oder freie Projekte könenn dies überhaupt nicht leisten. Damit sind sie raus. Daneben gibt es die Upload-Filter (Artikel 13). Damit sollen Anbieter sicherstellen, dass nur Inhalte hochgeladen werden, wenn der jenige auch der Urheber ist. Abgesehen davon, dass es technisch kaum machbar ist, könnten selbst einfache Mechanismen nur von den großen Firmen umgesetzt werden. Blogger oder kleine Zeitungen oder freie Projekte sind auch damit raus. Wegen der Nettiquette spare ich mir Kommentare, aber jeder darf sich selbst hier etwas Negatives über die Integrität und Kompetenz unserer Poliiker vorstellen.
[re:5] Drachen am 22.03. 07:55
+ -
@Bjorn_Maurer: Eine etwaige Entrechtung der Urheber hat NICHTS mit dem Internet zu tun, denn die findet praktisch ausschließlich bei der Gestaltung der Verträge mit den Rechteverwertern statt.

Bei Artikel 13 geht es um Verwertungsrechte und deshalb kommt der ganze Blödsinn von den (primär deutschen) Verlagen und nicht von Urhebern. Und es geht um eine unbestreitbare Einschränkung der Meinungsfreiheit, denn über die faktisch nicht zu leistende Vorab-Prüfung auf eventuell bestehende Rechte Dritter auf fast jede Art "Content" (*) hat kaum noch ein Anbieter die Wahl, Upload zuzulassen. Mittelfristig erlangen damit einige wenige große Anbieter die Meinungshoheit zurück und Vielfalt und Kritik werden unterdrückt.
Im Artikel 11 schließlich kommt das auf einer fetten Lüge basierende "Leistungsschutzrecht" zurück, welches schon in Deutschland und Spanien nicht funktioniert hat.

(*) Wer Zweifel daran hat, dass es zu "overblocking" kommen wird, sollte vielleicht nur mal 15 Jahre zurückdenken. Da war es an der Tagesordnung, dass Rechteinhaber selbst Löschaufforderungen für Titel vertelt haben (oder verteilen ließen), für die sie die Rechte niemals hatten. Das betraf beispielsweise ebenso Musik fremder Label wie auch Bücher, die längst gemeinfrei waren. Es ist zu erwarten, dass das wieder stärker auftreten wird, wo man nun auch noch Geld kassieren kann - oder wo man mit der reinen Androhung von Rechteverletzung die Veröffentlichung unterdrücken kann.
[o5] Roy Bear am 09.03. 11:55
*schulterzuck* Mach doch!

"[...] Ihr demokratisches Recht wahrzunehmen und am 26. Mai 2019 an der Wahl des EU-Parlaments teilzunehmen (Info). "
Liebe Wikipedia - das mache ich sowieso - aber nicht wegen Euch! Mir gehen ganz andere Sachen viel mehr auf den Senkel.
[re:1] SouThPaRk1991 am 09.03. 12:24
+9 -3
@Roy Bear: Wow. So cool und lässig. Pah, juckt mich doch nich, wenn so 'n lächerlicher Verein zu macht. Wissen wird eh überbewertet.
Jetzt mal im Ernst: Darf ich fragen was für dich persönlich im Moment wichtiger ist bzw. was dir mehr auf dem Senkel geht?
[re:1] Roy Bear am 09.03. 12:33
@SouThPaRk1991: zum Beispiel: das der italienische Staat bei seiner Schuldenquote mal eben beschlossen hat, sein nicht vorhandenes Geld noch mehr unters Volk zu bringen, damit der Schuldendienst (Zinslast) noch schwieriger wird und die EZB weiterhin die Zinsen beläßt, wo sie schon sind - im Keller. Im gleichen Atemzug verkünden "Experten" und div. Politiker, wir müßten wohl uns damit abfinden, zukünftig bis 70 zu arbeiten. ALLE Staaten exkl. D sehen die EU als Konstrukt an, welches es zu melken gilt, bis die Schwarte kracht. Nur unsere Politiker faseln was von "friedensstiftend".
Oder Macron mit seinen tollen Reformplänen: will einen europäischen Fond gründen, um damit schwächere Staaten zu unterstützen. Wer zahlt wohl (mit) am meisten in so einen Fond ein?
[re:1] kkp2321 am 09.03. 12:41
+2 -1
@Roy Bear: Definiere unters Volk bringen
[re:1] Roy Bear am 09.03. 12:44
+1 -4
@kkp2321: Savinni will unter bestimmten Voraussetzungen Gelder ausgeben an in Italien lebende Bürger. Die Voraussetzungen kenne ich nicht im Detail.
[re:2] SouThPaRk1991 am 09.03. 12:48
+3 -1
@Roy Bear: Meinst du das Bürgergeld? Also quasi italiens Hartz 4?
[re:3] kkp2321 am 09.03. 19:20
+4 -1
@Roy Bear: Und? Du willst dich ernsthaft gegen Sozialer Unterstützung aussprechen?
[re:4] DerTigga am 09.03. 21:00
+3 -
@kkp2321: Es ist eben nicht jedem gegeben, hiervon abzuweichen: erst muss ich 'genug' haben, dann dürfen andere (auch) was 'abhaben'.
Das ganze unter Nutzung der Abwandlung eines bekannten Werbespruchs: Sozialer Geiz ist geil.
Damit es nicht zu einzelegoistisch klingt, wird da auch gerne mal zielgerichtet zu einem schwerer "angreifbar" sein sollendem: " .. das deutsche Volk braucht...das deutsche Volk hat verdient, das... das deutsche Volk muss beschützt werden vor..." und ähnlichen Schutzbehauptungen bzw. Schutzschildern aufgeblasen..

Ist aber auch echt schlimm, da verhindern die Italiener einfach mal, das unsBärchen mithilfe von Sparbuch Zinsen so richtig absahnen kann..Frechheit von denen..hauen sollte man sie !11! .. ? Sollen die ihre Armen halt einfach in der Adria versenken oder so, Hauptsache die EZB hebt endlich wieder Zinssätze an !? *fg
[re:5] SnowDuck am 10.03. 07:44
+1 -1
@kkp2321: Soziale Unterstützung ist gut. Aber auch dafür kann ein Staat nur Geld ausgeben, dass er auch einnimmt. Und das tut Italien nicht.

Italiens Haushalt steht kurz vor dem Kollaps, aber statt dagegen etwas zu unternehmen, wird mehr Geld ausgegeben und anschließend gegen die EU gehetzt.
[re:6] kkp2321 am 10.03. 08:21
+3 -
@SnowDuck: Wenn die EU gegen soziale Ausgeben vorgeht, ist dagegen auch nur zu hetzen. Es gibt ganz viele Dinge wo man sicher viel Geld einsparen kann. Wenn die Menschen reihenweise Obdachlos werden wegen Mittellosigkeit, steht Italien nicht nur im Haushalt vor dem Kollaps, sondern dann bald auch Gesellschaftlich. Denn Obdachlosigkeit schafft Kriminalität. Ich weiß nicht, ob Italien ausgerechnet davon noch mehr braucht.
[re:2] SouThPaRk1991 am 09.03. 12:46
+4 -3
@Roy Bear: Wer profitiert denn durch seine Exportpolitik, v.a. auch im Schengenraum, am meisten von der EU? Genau, wir! Daher erachte ich es nur als gerecht, dass wir mehr zahlen.
[re:1] Roy Bear am 09.03. 12:49
+3 -3
@SouThPaRk1991: falsch - es profitieren Firmen (i d. R. die Manager an der Spitze und falls AG - die Aktionäre) im Exportgeschäft! ICH profitiere davon nicht.
[re:2] Roy Bear am 09.03. 12:51
+2 -2
@SouThPaRk1991: findest du es gerecht, daß deutsche Firmen Waren ans EU Ausland liefern, der empfangende Staat nicht zahlen will oder kann und die Bundesbank dann dafür bürgt? Ich nicht! Guck die mal die Target2 Salden an!
[re:3] SouThPaRk1991 am 09.03. 12:54
+2 -4
@Roy Bear: Du glaubst wirklich, dass du von diesen Firmen nicht profitierst. Das ist ja schon fast undankbar. Vor allem aber zeugt es davon, dass du keine Ahnung hast, wie Volkswirtschaften funktionieren.
[re:4] SouThPaRk1991 am 09.03. 12:56
+2 -2
@Roy Bear: Meinst du die Bundeszentralbank? Die bürgt höchstens für andere Kreditinstitute, aber niemals für Unternehmenskredite, die dürfen die nämlich überhaupt nicht abschließen.
[re:5] Roy Bear am 09.03. 13:00
+2 -2
@SouThPaRk1991: Ich meine das Konstrukt "Hermes-Bürgschaften" Kreditnehmer ist ein EU-Staat, keine Firma. Die Firma erhält nur schon das Geld, welches der EU-Staat noch zahlen muß.
[re:6] SouThPaRk1991 am 09.03. 14:59
+4 -
@Roy Bear: Also meinst du das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermesdeckungen
Wieder ein Beispiel, bei dem Deutschland profitiert: "Bis Ende 2014 hat der Bund mit Hermesdeckungen insgesamt ein Plus von 3,874 Milliarden Euro erwirtschaftet." Diese Bürgschaften gibt's nämlich nicht gratis. Was war also nochmal genau dein Punkt?
[re:7] Klaus K. am 21.03. 10:00
+ -
@SouThPaRk1991: du weißt aber schon über die Target 2 Salden bescheid oder?
Wir Deutschen zahlen unsere Exporte nämlich selber.
Wer in Deutschland profitiert denn wirklich? Der Hartzer oder der Geringverdiener oder doch vielleicht nur einige wenige?
[re:8] SouThPaRk1991 am 21.03. 12:09
+ -
@Klaus K.: TARGET 2 bezieht sich ausschließlich auf den EU Binnenmarkt. Glaubst du, dass wir nur innerhalb der EU exportieren? Zumal wir auch innerhalb der EU nicht nur an defizitäre Staaten exportieren.
Dass der dadurch entstehende Wohlstand ungleich verteilt wird, ist eine völlig andere Debatte, die ich hier nicht führen möchte.
[re:9] Nunk-Junge am 21.03. 12:56
+1 -
@Klaus K.: Exporte werden nicht aus der Luft generiert. Das wird durch Firmen gemacht, die hier Steuern zahlen. Und durch deren Arbeitnehmer, die hier Gehalt beziehen und damit wieder Steuern zahlen und die Wirtschaft ankurbeln. Bevor Du jetzt auf die Idee kommst, dass viele Firmen keine oder kaum Steuern zahlen. Sag es nicht! Du machst Dich sonst lächerlich.
[re:3] Abzdef am 10.03. 10:23
+4 -
@Roy Bear: Wer friedensstiftend bestreitet, leugnet die europäische Geschichte - oder hat einfach keine Ahnung.
Da es ja eigentlich um Wikipedia geht, einfach dort mal nach den Kriegen innerhalb Europas innerhalb der letzten 200 Jahre suchen. Ein Großteil der dort aufgeführten Kriege wurde zwischen jetzigen EU-Staaten geführt und führten zu Millionen von Toten. Der Einigungsprozeß innerhalb von Europa nach dem 2. Weltkrieg führte zur längsten Friedensphase die wir jemals in Europa hatten.
Zu Italien war ich auch deiner Meinung. Italien ist hoch verschuldet. Was dort jetzt mit einer Grundabsicherung passiert, ist grundsätzlich aber nichts anderes als Hartz IV oder Sozialhilfe, was es dort nicht wirklich gab. Informieren hilft da einfach weiter - weiter als BILD-Bildung
Natürlich hört es sich für den Reichen immer ganz schlimm an, wenn er auch nur ein wenig von seinem Reichtum abgeben sollen. Was du bei Macron so toll findest, heißt in Deutschland Länderfinanzausgleich. Dort hat z.B. Bayern jahrzehntelang dick abkassiert. Ohne Soli wären die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen neuen und alten Bundesländern noch immer extrem hoch. Von Einheit könnte man wohl kaum sprechen. Ohne Ausgleich der wirtschaftlichen Ungleichheiten würde es die USA in der jetzigen Form wohl ebenfalls nicht geben.
[re:1] floerido am 10.03. 11:47
+ -
@Abzdef: Am Länderfinanzausgleich kann man auch gut die fehlende "Solidarität" der Reichen erkennen. Bayern ist mittlerweile ein großer Zahler geworden und möchte diesen regelmäßig Abschaffen, damit kein anderer aufschließen kann.
[re:2] serra.avatar am 09.03. 13:32
+3 -1
@SouThPaRk1991: hat doch recht was juckt es wenn wikipedia youtube Fratzenbuch & Co zu machen? ein paar digital Naive die sich dann aufregen ... alles Dienste wo man auch ohne mit Leben könnte.

Amazon Cloud & Co müssten zumachen plus die Provider einfach mal abschalten ... das hätte Wirkung, wenn dann zigtausend Firmen handlungsunfähig wären, weil sie an ihre "outsourced" Daten nicht mehr rankommen ... was glaubst du was das Druck auf die Politik ausüben würde ... das hätte Signalwirkung! Wenn Springer & Co. dann auf einmal die geballte restliche Wirtschaft gegen sich hätte.
[re:1] SouThPaRk1991 am 09.03. 15:02
+6 -
@serra.avatar: Natürlich wäre es effektiver, wenn größere Akteure (für einen längeren Zeitraum) mitziehen würden. Dennoch ist mMn der Schritt der Wikipedia zu würdigen und sollte nicht schlecht geredet werden.
[re:2] Ryou-sama am 09.03. 12:49
+6 -3
@Roy Bear: Und in zwei Jahren wirst du meckern wieso diese und jene Seite plötzlich schließen muss, dein Text/Bild/Video gelöscht oder bis zu drei Tage braucht bis es auf den entsprechenden Seiten freigeschaltet wurde, oder du kaum noch hilfreiche Informationen, zu irgendeinem Thema das dich interessiert, aus dem Internet bekommst.

Btw: Wieso denkst du, dass die Wikipedia gerade DICH damit anspricht? Du bist nur einer von zig Millionen.
[re:1] Roy Bear am 09.03. 13:09
@Ryou-sama: "Und in zwei Jahren wirst du meckern wieso diese und jene Seite plötzlich schließen muss, dein Text/Bild/Video gelöscht oder bis zu drei Tage braucht bis es auf den entsprechenden Seiten freigeschaltet wurde, oder du kaum noch hilfreiche Informationen, zu irgendeinem Thema das dich interessiert, aus dem Internet bekommst. " - Nun, ich kenne auch noch die Zeit, wo es kein Internet gab. Auch damals schon konnte man sich informieren, wenn man wollte. Das mag für die jüngere Gesellschaft heute unvorstellbar sein, aber so war es.
[re:1] SouThPaRk1991 am 09.03. 13:17
+7 -1
@Roy Bear: Es geht nicht darum, dass es auch mal ohne Internet ging oder wieder gehen könnte, sondern darum, was für ein Rückschritt das wäre.
[re:2] Shadi am 09.03. 14:24
+5 -
@Roy Bear: Ich kenne die Zeit auch noch und mal ganz ehrlich: Da war die Welt sehr klein. Heute kann man wesentlich schneller und besser an benötigte Informationen kommen, das Internet hat neue Möglichkeiten eröffnet, z.b. massig Tutorials etc zu allen möglichen Bereichen. Für mich als Menschen der sich gerne neue Dinge aneignet, wäre es sehr unangenehm wieder zurück in die alte Zeit zu gehen ;)
[re:3] Place. am 09.03. 14:33
+5 -1
@Roy Bear: "[...] Nun, ich kenne auch noch die Zeit, wo es kein Internet gab. Auch damals schon konnte man sich informieren, wenn man wollte." - Ja diese Zeiten kennen alle hier noch, na und? Sowas nennt man Zukunft und Fortschritt. So Leute wie du würden wahrscheinlich immer noch gerne ihr Tante Emma Lädchen um die Ecke haben und ein Telefon mit Wählscheibe. Internet und Vernetzung ist Zukunft, und mit der Zukunft müssen auch neue Gesetze und Regelungen erlassen werden. Aber zugunsten aller.
[re:4] Ryou-sama am 09.03. 15:53
+6 -
@Roy Bear: Ich kenne diese Zeit ebenfalls. Allerdings möchte ich, was zumindest das Thema Informationsbeschaffenheit und Fortschritt anbelangt, um nichts in der Welt zu den 80ern und 90ern zurück.
[o6] DARK-THREAT am 09.03. 13:40
Ich verstehe den Sinn nicht wirklich. Auf Wikipedia werden die Quellen und Urheber doch immer angegeben. Und Geld wird mit Wiki auch nicht verdient...aber naja, anscheinend wollen andere Mächte ihre Stellungen behalten und spielen etwas aus auf Lasten der normalen User. Gerade das deu Wikipedia ist ja nicht wirklich gut und neutral. https://www.youtube.com/watch?v=wHfiCX_YdgA
[re:1] SouThPaRk1991 am 09.03. 14:52
+7 -
@DARK-THREAT: Sorry, aber länger als 26:24min hab ich 's leider nicht ausgehalten. Als nämlich versucht wurde, eine "Kritik" am Wikipedia Artikel von Herrn Ganser als neutral darzustellen, in dem beispielsweise folgende Formulierung steckt, war bei mir endgültig Schluss: "Otto-Anna-und-Ayshe-Normalverbraucher*in". Bis dahin fand ich schon furchtbar, dass man sich an einer winzigen Formulierungsfrage in einem einzigen Artikel aufhängt und ausgehend davon extrapoliert bzw. induziert, dass die gesamte Wikipedia voll von solchen (Pseudo-)Beispielen sei. Besonders schön übrigens auch: Sachlichkeit einfordern, aber gleichzeitig die Wikipedia bezichtigen, von mafiösen Strukturen geprägt zu sein.
[re:1] Candlebox am 09.03. 17:34
+4 -
@SouThPaRk1991: Ich bin absolut kein Fan von KenFM, aber ich finde die Doku ziemlich gut, auch, wenn ich sie schon länger kenne und es auch selber ausprobiert habe, Grammatikfehler bzw. Personenfehler/Biografiefehler zu korrigieren. Auch wenn diese Fehler von der Gemeinschaft in überwiegendem Maße positiv bewertet wurden und auch mit Quellenangaben erweitert wurde, wurden diese Änderungen zurückgesetzt.
Die deutsche Wikipedia leidet nicht Umsonst an Autorenschwund.
Die Wikipedia ist gut, wenn man in wissenschaftlichen Themen sucht, hingegen ist sie politisch indoktriniert, wenn man sich in gesellschaftspolitische Themen verirrt.
Du kannst Dir auch das Ganservideo dazu selbst anschauen, wie er es in einem Vortrag in Tübingen selbst darstellt.
Ab 1H 27: https://youtu.be/cgkQXJ3mugY?t=5218.
[re:1] SouThPaRk1991 am 09.03. 18:52
+3 -
@Candlebox: Dass es dieses Problem bei Wikipedia zu geben scheint, hab ich auch schon mehrfach gehört und ich möchte es eigentlich auch nicht unbedingt bezweifeln (weil eben einige unabhängig voneinander davon berichten und weil tatsächlich immer weniger Autoren mitmachen), aber die "Beweisführung" bei KenFM ist mir einfach zu stümperhaft.
[re:1] kkp2321 am 10.03. 08:34
+2 -
@SouThPaRk1991: Ein wesentliches Problem sehe ich darin, das Wikipedia eben nicht Wikileaks ist und ich daher kein Problem darin sehe, das Autoren sich klar bekennen sollten. Was einige namenhafte Autoren da abziehen, hat mit einer seriösen, neutralen, Haltung nichts zu tun.
Aufgrund der Monopolstellung Wikipedia in Deutschlands kann es sogar passieren, das WIkipedia eine offene Verantwortungsstelle gründen wird müssen. Da setzt sich der Dirk Pohlmann jetzt wohl für ein. Er nannte da ein Gesetz, das kann ich grad nicht wiedergeben.
Was mir schon aufgefallen ist, das Quell-Links gar nicht funktionieren oder mir teilweise gefaked vorkommen. Insbesondere beim Stern/Spiegel/Focus fiel mir das auf. Wenn man einen Artikel regulär bei den Magazinen aufruft und diesen Link mit einer Quelle von Wikipedia vergleicht, erkennt man sofort an der URL, da passt was nicht zusammen und die, welche bei Wikipedia angegeben wurde, funktionieren auch nicht.
KenFM als stümperhaft zu bezeichnen und selbst nichts besseres aufzeigen zu können, ist schon sehr arm. Man kann den Charakter Ken Jebsen mögen oder nicht mögen, er ist ne sehr eigene Natur. Aber stümperhaft, ist er nicht.
[re:2] SouThPaRk1991 am 10.03. 12:46
+1 -
@kkp2321: "KenFM als stümperhaft zu bezeichnen und selbst nichts besseres aufzeigen zu können, ist schon sehr arm."
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Weil ich seine Beweisführung unzureichend finde, muss ich etwas besseres aufzeigen um seine - nicht meine - These zu untermauern? Tut mir leid, aber das ist absurd.
[re:3] kkp2321 am 10.03. 12:50
+ -
@SouThPaRk1991: Dann solltest du das zumindest mit etwas unterstreichen können. Wo, an welcher Stelle, präzisiere mal ein wenig. Pauschal das Wort stümperhaft zu benutzen zeugt nicht davon, sich mit dem Mann und seiner Arbeit auseinander gesetzt zu haben.
Zumal insbesondere Markus Fiedler mit Ken Jebsen (KenFM) nichts zu tun hat. Fiedler brauchte jemanden, der seine Arbeit veröffentlicht und sich an Jebsen als Publisher gewandt.
Ähnlich Daniele Ganser. Jebsen hat nichts mit Gansers Arbeit zu tun. Jebsen stellt die Plattform, wo Ganser unter anderem seine Arbeit präsentiert.
Du hast dich absolut nicht mit der Materie auseinander gesetzt. Aber Stümperhaft isser.
[re:4] SouThPaRk1991 am 10.03. 14:29
+1 -
@kkp2321: Da hast du aber etwas gründlich missverstanden. Ich bezog meine Kritik nicht auf KenFM im Allgemeinen, sondern auf diesen einen Beitrag im Speziellen und dabei wie gesagt auch nur auf die ersten ~26min, da ich weiteres anschauen dieses Beitrags als reine Zeitverschwendung erachtet hätte. Warum ich das so sehe, habe ich bereits dargelegt.
[re:5] kkp2321 am 10.03. 14:45
+ -1
@SouThPaRk1991: "die "Beweisführung" bei KenFM ist mir einfach zu stümperhaft."
Da solltest du aber unbedingt an deiner Klarheit bei deinen Aussagen arbeiten.
[re:6] SouThPaRk1991 am 10.03. 14:47
+1 -
@kkp2321: Ja, das kann man missverstehen, sollte sich aber eigentlich aus dem Kontext der Unterhaltung ergeben. Sonst hätte ich vermutlich "von KenFM" geschrieben.
[re:7] kkp2321 am 10.03. 14:48
+ -
@SouThPaRk1991: Nagut, lassen wir das so stehen. Wir haben uns ausgesprochen ^^
[o7] Cheeses am 09.03. 17:55
+14 -
Schade das nur die deutschsprachige Wikipedia gesperrt wird. Eine Aktion über alle Wikis mit europäischen Sprachen hinweg hätte gegebenenfalls deutlich mehr Signalwirkung gehabt und Druck ausgeübt, auch wenn der deutsche Sprachraum am größten ist in der EU. So wird das von den Politikern vermutlich nur wieder als deutsche Spinnerei wegen "German Angst" abgestempelt. Naja, vielleicht kommen die anderen ja auch noch mit ins Boot.
[re:1] Gast72060 am 09.03. 23:53
+1 -
@Cheeses: Na, ich weiß ja nicht! Solange sich solche Aktionen nur auf 24 Stunden beruhen und auch nur 1 Seite umfassen, haben solche Aktionen meiner Meinung nach überhaupt keinen Effekt! Wenn es denn mal für einen Monat oder so wäre und alle großen Seiten da mitziehen, dann sähe das alles schon anders aus.
[o8] henric am 09.03. 19:03
Am Tag der Abstimmung alle DNS Anfragen umleiten

"Diese Internetseite wurde durch den Upload-Filter der Medienkonzerne blockiert! Für Informationen kontaktieren sie bitte Bertelsmann oder Axel Springer.".
[o9] DailyLama am 09.03. 22:35
+8 -8
Die deutsche Wikipedia abzuschalten ist ein Dienst an der Menschheit. die deutsche Version ist derart ideologisch aufgeladen, das hat mit einem neutralen
Nachschlagewerk nichts mehr zu tun. Die englische Version ist großteils sehr gut und internationale Artikel sollte man nur übersetzen dürfen und nicht einen völlig anderen Artikel pro Sprache machen dürfen.
[re:1] X-TrEmEakaJDz am 10.03. 02:26
+3 -2
@DailyLama: Sehe ich genau so. :-) 1:1 Übersetzungen - vernünftig und in jeder Sprache die man will. Somit sind auch die Quellenangaben sehr überschaubar.
[re:3] DON666 am 21.03. 08:18
+1 -1
@DailyLama: Glücklicherweise hat man ja nach 2 verheerenden Weltkriegen auch und gerade hierzulande gewisse Konsequenzen gezogen, was z. B. das Miteinander und die Menschenrechte betrifft. Das wirkt sich selbstverständlich auch allgemein in der Gesellschaft aus, die dadurch eher sozial geprägt ist. Und die Wikipedia wird nun mal von Menschen gemacht, die in dieser Gesellschaft sozialisiert wurden. Manche mögen das aus teils schwer nachvollziehbaren Gründen nicht, warum auch immer. In einer demokratischen Gesellschaft müssen diese aber damit leben. Uns anderen wird ja auch immer wieder erzählt, dass wir die neu aufkeimende braune Brut ertragen müssen, solange gewisse Grenzen (noch) nicht überschritten werden. Das fällt oftmals auch mehr als schwer.

"Ideologisch aufgeladene" Artikel sind mir übrigens bisher nicht wirklich aufgefallen, das mag aber durchaus am eigenen Standpunkt liegen, ob man etwas als neutral formuliert betrachtet oder nicht.
[re:3] DailyLama am 22.03. 09:24
+ -
@DON666: Ideologisch aufgeladen ist Dir nichts aufgefallen?
Sehne wir uns mal "Masculism" an: https://en.wikipedia.org/wiki/Masculism
"Masculism or masculinism may variously refer to advocacy of the rights or needs of men and boys; and the adherence to or promotion of attributes (opinions, values, attitudes, habits) regarded as typical of men and boys."

Sehr neutral.

Und hier die deutsche Version "Maskulinismus ist das Eintreten für die Rechte und Bedürfnisse von Männern mit einer Ideologie naturbedingter männlicher Überlegenheit oder des Androzentrismus, welche sich in Männerbünden und antifeministischen Bewegungen artikuliert. Eine Kernthese des Maskulinismus lautet, dass Männer von Müttern und Frauen unterdrückt werden und sich auf ihre Männlichkeit zurückbesinnen sollten"

Überhaupt nicht neutral: "naturbedingter männlicher Überlegenheit", "Männerbünden und antifeministischen Bewegungen", "Männer von Müttern und Frauen unterdrückt"

Tipp: das nächste mal auch den englischen Artikel ansehen. Und dann die berechtigte Frage: warum liest man in beiden Fragen nicht generell das selbe, sondern völlig unterschiedliche Dinge? Das kann nicht der Sinn eines Lexikons sein.
[re:1] DON666 am 22.03. 09:56
+ -
@DailyLama: Antwort auf deinen Tipp meinerseits: Wie zur Hölle hätte ich jetzt von den Millionen Einträgen genau auf diesen stoßen sollen, um das vergleichen zu können? Könnte ich das, wäre ich wohl auch Lottomillionär.

Ach so, ich habe meinen Beitrag [re:3] geschrieben, BEVOR du deine Linkliste nachgereicht hattest, also als direkte Antwort auf o9...
[10] Bobbie25 am 10.03. 20:20
+1 -1
hier ist eine tolle Erklärung dazu !! https://youtu.be/SveV0GUkZzI
[11] henric am 21.03. 02:54
+1 -
Nur Wikipedia alleine, dies wird die Öffentlichkeit kaum wachrütteln. Würden Google, Facebook und Co. mal für 24 Stunden alles Filtern, um so einen Ausblick auf die Zukunft eines Artikel 13 zu verdeutlichen, hätte es Wirkung gezeigt. News der klassischen Medien aus der Suchmaschine entfernt, keine Tweets der Politiker aus der ganzen EU usw. praktisch alle Sozialen Plattformen.
[re:1] Nunk-Junge am 21.03. 11:18
+ -
@henric: Dummerweise richtet sich die Reform vor allem gegen kleine Firmen und freie Projekte. Die großen Firmen sind sicher nicht begeistert, könnten sich aber anpassen. Für die anderen wird es häufig das Aus bedeuten.
[re:2] Ryou-sama am 21.03. 14:26
+ -
@henric: Würden Großunternehmen wie Google & FB da mitmachen - auch wenn ihnen der Protest nichts bringen würde, da sie unter der Reform nicht allzu sehr leiden würden - würden ihnen alleine für diesen einen Tag Millionenbeträge entgehen. Wir wissen alle, dass Google & Co. dieses Risiko nicht eingehen würden.
[12] da_mich* am 21.03. 07:34
+1 -3
Was ist das für ein Protest wenn man einfach nur zu www.wikipedia.com geht, auf Englisch klickt und dann funktioniert es trotzdem? Jeder der sich nur ein bisschen auskennt weiß das. Das ist kein entschlossener und konsequenter Protest.
[re:1] loo_i am 21.03. 08:10
+ -
@da_mich*: Habe es gerade auch getestet; das ist echt traurig...
[re:1] da_mich* am 21.03. 08:14
+ -1
@loo_i: Ja ist es, ist ja nur die Deutsche Seite gesperrt. Da jeder hier auch Englisch können sollte, sollte das also kein Hindernis sein.
[re:2] Nunk-Junge am 21.03. 11:24
+ -1
@da_mich*: Du hast nicht verstanden, was ein Protest ist. Das unterscheidet sich von Sabotage. Es geht nicht darum, Wikipedia einzustellen. Ziel ist es, gegen eine dumme politische Entscheidung zu demonstrieren. Du sagt ja auch nicht, dass eine Demo mit 100.000 Teilnehmern sinnlos ist, denn die Autofahrer können ja andere Straßen nutzen.
[re:1] da_mich* am 21.03. 12:26
+ -2
@Nunk-Junge:Und bei einer Demonstration für mehr Gehalt z.B. IG-Metall oder Piloten arbeiten die in Wirklichkeit trotzdem weiter?
[re:1] Nunk-Junge am 21.03. 13:10
+1 -
@da_mich*: Bei Demonstrationen sind stets nur ein Teil der Angestellten wirklich bei den Demonstrationen, der weitaus größte Teil arbeitet normal weiter. Immerhin geht die Teilnahme an einer Demonstration mit einem Gehaltsverlust einher. Trotzdem sind diese Demonstrationen wichtig und viele sympathisieren damit.
[13] mgfirewater am 21.03. 08:00
+ -1
Wikipedia Deutschland ist über die Android App weiter erreichbar. Dort taucht der Aufruf leider nicht auf. Ich denke, das ein Großteil der Nutzer eine Smartphone App zur Recherche nutzen.
[re:1] mgfirewater am 21.03. 08:02
+ -
@mgfirewater: Ergänzung, der Artikel des Tages ist aber immerhin schwarz mit dem Hinweis.
[re:2] kkp2321 am 21.03. 08:37
+ -
@mgfirewater: Mit nem Scriptblocker und stylesheet ist auch die Seite sichtbar zu machen.
[14] winman3000 am 21.03. 08:34
+ -
Die Suche kann man aber trotzdem durchführen. Man gelangt dann auch wie gewohnt zu den Artikeln. So ganz abgeschaltet ist es dann wohl auch nicht...
[re:1] kamp am 21.03. 10:37
+ -
@winman3000: wie denn genau? egal ob ich auf englisch suche und dann in der Seite die Sprache umstelle, oder gleich auf Deutsch suche, kommt immer der Blocker ;)
[re:1] winman3000 am 21.03. 13:18
+ -
@kamp: leider kann ich dir nicht sagen wie das für euch sehende aussieht, ich kann den Seiteninhalt mit meinem Screen Reader lesen. Den Hinweid, dass die Wikipedia nicht zu sehen ist, kann ich auch lesen, aber wenn ich weiter runter gehe, stehen mir die Suche und die Ergebnisse zur Verfügung. Vielleicht solltest du mal die Formatierungen abschalten und dann sehen, wie es bei dir aussieht. Bei mir geht es jedenfalls, ohne dass ich etwas ausschalten muss. Mein Screen Reader scheint einige CSS oder Js Anweisungen zu ignorieren.
[15] Deafmobil am 21.03. 10:26
+1 -
Leider stimmt der deutsche Politiker Axel Voss dem Artikel 13 dafür. Vermutlich nutzt er kaum Internet und daher ist ihm egal was andere Menschen die viel im Internet denken.
Auf der anderen Seite freuen Musik- und Filmindustrie und Künstler. Wer im Internet dem Videoclip anschaut oder Musik anhört ist gleich automatisch zum Raubkopierern abgestempelt.
[re:1] Drachen am 21.03. 15:26
+1 -
@Deafmobil: Künstler wohl weniger. Es gab da vor ein paar Wochen mal eine Rechnung, nach der ca. 64% der zu erwartenden Einnahmen allein an den Springerkonzern gehen. Nimm nun noch bertelsmann & Co. dazu, dann wird wohl schnell klar, wem allein diese Leitungsschutz-Lüge etwas bringt.
[16] kamp am 21.03. 10:36
+ -3
Wer braucht schon die politisch von linken beherrschte deutsche Wikipedia? Auf der englischen sind die Artikel umfangreicher und sehr sachlich - frei von politisch motivierten Inhalten.
[re:1] toco am 21.03. 11:26
+ -1
@kamp: Ich brauche die hin und wieder.
[17] airlight am 21.03. 11:06
+ -
So wie es ausschaut, zeigt nur die deutsche Wikipedia einen Banner an. Alle anderen Seiten der Länder aus der EU sind normal erreichbar. - ja zeigen noch nicht mal Informationen an. Ich frage mich, ist den anderen Ländern einfach egal?
[re:1] Ryou-sama am 21.03. 14:40
+ -
@airlight: Das Problem ist, dass nur einige wenige europäische Länder (hauptsächlich Deutschsprachige), zu Artikel 11 & 13 berichtet haben und die Menschen bis vor Kurzem gar nichts darüber wussten. Der Twitch-Stream mit Julia Reda und Tiemo Wölken, der vor einer Weile ausgestrahlt wurde, veranschaulicht das ganz gut. Reda erwähnte das im Stream. Erst durch diesen Stream haben auch viele Twitch-Zuschauer überhaupt davon gehört.
[18] Launebub am 21.03. 12:08
+ -
schon über 5 Mille :o
[19] arekbabarek am 21.03. 13:45
+ -
Auf zur Bibliothek !! ;D
[20] Tomy Tom am 22.03. 07:53
+ -
Wäre schön wenn sih etwas bewegt, sowie auch von den entsprechenden Auswirkungen hier etwas zu lesen wäre.
Ich befürchte allerdings das diese "24 Stunden Wiki-Ausfall" eher von den Abgeordneten und Lobbiisten belchelt werden und sich leider nichts ändern wird.
[21] meddl am 22.03. 09:54
+ -
fehlt nur noch thunberg.
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