Star Trek: CBS kündigt jetzt noch eine Serie neben Discovery an

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[o2] LoD14 am 15.01. 13:22
Ich find Discovery echt gut. Man darf halt kein Star Trek erwarten. Aber die Story ist nach 2-3 Folgen echt mega in Fahrt gekommen und jede Folge endet mit einem völlig unerwarteten Plottwist. Ich freu mich sowohl auf die neue Discovery Staffel wie auch auf generell neuen Stoff.
[re:1] Nahkampfschaf am 15.01. 13:44
@LoD14: Richtig. Schlecht ist Discovery ganz sicher nicht, es bringt allerdings ebenso wenig das von den Fans ersehnte Star Trek Gefühl rüber. Ich als Fan mag Discovery als Serie, wünsche mir aber trotzdem etwas, daß mehr dem Star Trek Geist entspricht. Mag nur hoffen, daß die neue Picard Serie mehr in diese Kerbe schlägt.
[re:1] Matico am 15.01. 14:15
+4 -3
@Nahkampfschaf: Kein Trigger, eine wirklich ernst gemeinte Frage. Glaubst du, dass das was Star Trek damals ausgemacht hat heute noch funktionieren kann? Gibt es wirklich eine Art von Star Trek die heute so aufgebaut ist wie damals und begeistern kann? Ich glaube die Fans vergessen, dass sich Entertainment und damit auch die Fans (so spiessig sie auch sein mögen) entwickelt haben. Ich sehe für sowas keine Chance, bleibe aber gespannt. Discovery finde ich mega. Eben weil es angepasst ist. Ich ziehe den Vergleich zu Videospielen. Da ist das anspielen heute oftmals eine Enttäuschung die mit dem damals erlebten nichts zu tun hat.
[re:1] kkp2321 am 15.01. 14:21
+4 -
@Matico: Das Problem ist, das alle nur noch action balla bum sehen wollen. Das Problem reduziert sich nicht nur auf Star Trek.
Wenn man ein Massenpublikum anziehen möchte, wird Star Trek wie früher nicht funktionieren. Ich glaube aber, das es eine ausreichende Anzahl an Abnehmern geben würde, die das finanzieren würde.
Discovery hat nette Ansätze, ich finde die Schauspieler Auswahl aber z.B. absolut daneben. Die charismatischste Figur ist vollmaskiert - Saru.
Irgendwie fehlt mir die... Ich nenne es mal Psychologie ,in Discovery. Das hat man in den 90er Jahren viel besser hinbekommen.
[re:1] Matico am 15.01. 15:25
+1 -1
@kkp2321: Es ist überhaupt nicht so, dass alle nur balla bum sehen wollen. Es gibt heute durch Netflix und Co. mehr Anspruch im Mainstream als jemals zuvor. Und abseits des Mainstreams auch mindestens genauso viel Anspruch wie früher. Wenn nicht sogar mehr in viel mehr Variation. Nun hat Star Trek eben Rekorde gebrochen und man möchte weiterhin viel Geld verdienen. Ich bleibe dabei, es ist eine Mischung. Nahkampfschaf hat schon recht, ein bisschen politischer Bezug, eine Handlung auf mehreren Ebenen wäre mir auch sehr sehr recht. Aber das mit früher war alles besser und die Gesellschaft will nur noch boom boom, das glaube ich so nicht. Und mir gefallen die Schauspieler und Charaktere auch sehr gut. Nur die mehreren Ebenen fehlen. Aber bitte auch beobachten, dass jetzt noch mehr Frauen führen und schwule Crewmitglieder am Start sind. Die sind nicht schlechter als Data was die zweite Ebene angeht.
[re:2] kkp2321 am 15.01. 16:35
+1 -
@Matico: Bei Kommentar o5 siehste das Niveau, was die Leute heute wollen. Und das ist keine Ausnahme und dies macht Star Trek kaputt.
[re:3] Matico am 15.01. 18:45
+1 -1
@kkp2321: Naja ich sehe eher das was ich überall sehe. Alt gegen jung, in jeder Generation ist die neue Generation dann dumm und niveaulos. Das Spiel spielen wir seit 100 Jahren und länger. Auch ohne Star Trek. Früher gab's ja auch die bessere Musik. Natürlich. Auch das schon hunderte von Jahre. Das sollte man immer reflektieren, natürlich ohne sich zu verstellen.
[re:2] Tomarr am 15.01. 14:56
+5 -
@Matico: Ich glaube wenn man den Stil von TNG beibehalten hätte, würde es durchaus funktionieren.

Star Trek funktionierte immer durch seine möglichst nur geringen Abweichungen im Star Trek Universum. Und da fällt Discovery absolut raus.

Man hat vorher noch nicht einmal Ansatzweise von dem Sporenantrieb aus der Vergangenheit gehört. Die viel kritisierte Optik der Klingonen kann ich durchaus nachvollziehen. Vorher Krieger in Rüstung und heute in Diplomatenkleidung die sich nicht einmal Vulkanier anziehen würden.

Zudem rückt immer mehr auch die sexuellen Beziehungen der Mannschaftsmitglieder in den Mittelpunkt. Früher hatte Nummer 1 mal eine kleine Affäre, vielleicht auch ein anderes Mitglied das mal eine Folge erzählt wurde, oder zu Kirks Zeiten halt der Captain. Aber hier zieht sich das durch die ganze Serie durch.

Ich glaube es hätte besser gepasst wenn es eine eigenständige SciFy Serie gewesen wäre. Aber so ist es aus dem Star Trek Universum irgendwie raus gerissen.
[re:3] Nahkampfschaf am 15.01. 15:10
+4 -
@Matico: "Glaubst du, dass das was Star Trek damals ausgemacht hat heute noch funktionieren kann? "

Nein. EXAKT so wie es in den 80ern oder 90ern getan wurde, nicht. Das habe ich damals zum Start von Discovery mehrfach erwähnt. Es haben sich nicht nur die Sehgewohnheiten der Leute geändert (heute muss einen etwas sofort mitreissen, CGI technisch darf man nicht mehr hinterhängen, ansonsten warten 50000 andere Serien). 20-30 Einzelepisoden ohne großen roten Faden würde sich heute auch schwer tun. Und so geduldig wie früher im Hinblick auf Zuschauerzahlen sind die Sender heute auch nicht mehr. Da wird man gleich in der Episode mit allem möglichen bombardiert und der 0815 Zuschauer erwartet das auch.

Abgesehen davon sprach meinte ich auch eher "Utopie, statt Dystopie", vom ansprechen aktueller politischer oder kultureller Themen, verpackt in ein Science-Fiction Szenarien, dem beleuchten beider Seiten, ohne dem Zuschauer einen Stempel aufzudrücken. Wenn ich da nur an die Episoden um den Doctor der Voyager denke, oder DATA, wo es um die Rechte und/oder Wünsche künstlicher Intelligenzen ging. Und DAS wäre auch alles heute noch möglich. Wenn auch "nur" als subplot.
[re:4] moribund am 16.01. 11:25
+ -
@Matico: "Glaubst du, dass das was Star Trek damals ausgemacht hat heute noch funktionieren kann?" ->
"Die Orville" macht in etwa das und holt damit alle Star Trek-Nostalgiker ab:
die erste Staffel war der zweiterfolgreichste Newcomer 2018, und die fünfterfolgreichste Serie 2018 überhaupt für Fox, was für eine SciFi-Serie enorm ist.
Von den Kritikern wurde die Serie übrigens zerrissen, gerade weil sie eben alten 80er-90er-Serien-Konzepten und nicht modernen Entwicklungen folgt.
Ich persönlich schaue beide Serien - STD und Orville - sehr gerne und bin sogar froh darüber dass sie so verschieden sind, da damit so einen grosser Bereich abdeckt wird. :-)
[re:2] tapo am 15.01. 13:55
+5 -
@LoD14: Ich verstehe deine Haltung und bin auch fast bei dir: Auch ich finde die Serie nicht schlecht, auch wenn die für mich erst nach 5 Episoden "in Fahrt" kommt.

Aber eben auch als Star Trek Fan sehe ich Discovery kritisch, denn da wo Star trek Drauf steht muss auch Star Trek drin sein - ich kaufe mir ja auch keine BluRay um eine DVD zu bekommen. Und gerade bei Discovery finde ich das nicht so recht, sogar die "Neuen" Filme fand ich mehr Star Trek und noch viel mehr "The Orville" und das ohne Star Trek im Namen^^

Aber wie immer gilt: "Jedem sein Geschmack!" ;D
[re:3] kkp2321 am 15.01. 14:07
+2 -1
@LoD14: Ja, wenn man ignoriert das da Star Trek drauf steht, ist es anschaubar. In der Atmosphäre hat es aber mit Star Trek nichts zu tun.
[o3] ChristianH4 am 15.01. 14:33
+1 -1
Hammer! Jetzt noch das Spiegeluniversum durchleuchten und dann geht es so richtig ab! :D

Ich bin froh, dass Sektion 31 mal thematisiert wird. Nur die Zeitlinie finde ich etwas unglücklich gewählt, da man diese ja wie im Text erwähnt mehr mit DS9 in Verbindung bringt... Aber ok! In Discovery passt es auch ganz gut :)

Ich HOFFE nur, dass es auch ein paar Crossover-Folgen mit Discovery geben wird!!! :)
[re:1] mmode7m8 am 15.01. 15:02
+3 -
@ChristianH4: Sektion 31 wurde auch schon in Star Trek Enterprise thematisiert und das spielt ca. 100 Jahre vor TOS. Malcolm Reed war Mitglied und wurde wieder kontaktiert. Google mal welche Folgen, ich glaub es war in Staffel 4.
[re:1] kkp2321 am 15.01. 16:36
+ -1
@mmode7m8: Sektion 31 bezieht sich auf die Charta der Sternenflotte. Demzufolge gibts diese Sektion seit es die Sternenflotte gibt.
[o4] ChristianH4 am 15.01. 15:19
+ -
Ja das ist mir bekannt :) Nur den spannensten Themenblog gab es bei DS9 mit dem Dominion in Verbindung mit Sektion 31. Darauf wollte ich hinaus :P
[o5] tomsan am 15.01. 15:59
+1 -5
Puh..... ausgerechnet Captain Philippa Georgiou?
Charisma einer Wachspuppe (jedenfalls in der Serie durfte wie ja nun minimal schauspielern).

Mal abwarten.
Erstmal geht es ja bald mit Discovery weiter. Anderes Star Trek, aber war auch mal bitter nötig (Gerade läuft ja auch wieder "Enterprise" im Vorabendprogramm. Noch schlechter, langweiliger, billiger als is in Erinnerung hatte. Oh, aber dafür wurde T'Pol wohl eher für pubertierende entworfen :D Gibt ja da andauernd irgendwelche Dusch & Halbnackt-Szenen :D)
[re:1] moribund am 16.01. 11:15
+ -
@tomsan: Ich denke mal es geht nicht um Captain Philippa Georgiou, die ja (vorsicht kleiner Staffel 1 Spoiler) mittlerweile im Magen irgendeines Klingonen gelandet ist, sondern um ihr (vorsicht kleiner Staffel 1 Spoiler) "böseres", aber interessanteres Gegenstück aus dem Parallel-Universum, das ja ebenfalls von Michelle Yeoh gespielt wird.
[re:1] tomsan am 16.01. 13:04
+ -
@moribund:
...die meinte ich auch. ;)
dann halt "Emperor" und nicht "Cpt". Oder was ihr Titel war.
Fand ihre Figur, nach Michael Burnham am Schlechtesten
[o6] L_M_A_O am 15.01. 18:40
+2 -2
Wenn die selben Leute wie bei Discovery daran arbeiten, kann man die Serie schon vergessen.
[o7] Jedi123 am 15.01. 18:41
+2 -
Ich habe alle Star Trek Filme und serien gesehen, und Discovery fand ich im großen und ganzen(!) gut, ABER wenn jetzt wirklich bald 3 Serien live sind habe ich da kein gutes Gefühl. Eine Frage der Zeit bis was eingestellt wird. 3 parallel werden nicht erfolgreich laufen...

- Discovery
- Picard Serie
- Discovery Timeline: Sektion 31
[re:1] tomsan am 16.01. 13:06
+ -
@Jedi123:

Kommt ja noch sogar eine 4. :D
Die "Lower Decks" sind ja auch noch in Arbeit
[o8] Sade am 16.01. 17:15
+ -
Was soll denn daran kein StarTrek sein? Mich nervt dieses starre Denken vieler Fans. "Die Klingonen sehen ja total anders aus, zu viel Action, zu düster, entspricht nicht den Gene Roddenberry Grundgedanken".

Wenn man die Serie als gelungen ansieht, wieso sie nicht entsprechend wertschätzen? Es ist eine Star Trek Interpretation, entweder man akzeptiert sie oder nicht.

Star Trek: Enterprise mit Scott Bakula fand ich, sowohl von den Charakteren her, als auch von der Story, mega lame, aber die Schauspieler fand ich gut und obwohl es mich nicht vom Hocker haut, ist es Star Trek und gehört zum Universum dazu.

Enterprise mit Kirk und Co. find ich aus heutiger Sicht auch nur "OK", hat aber eben den Kultstatus, aufgewachsen bin ich aber mit TNG, Voyager und DS9. Für mich spiegelt Star Trek den aktuellen Zeitgeist wieder und das tut Discovery grandios.

Für die Leute denen Discovery zu actionlastig ist, gibt es ja bald neue Spinoffs, die andere Fokusse bieten. Es sollte für jeden was dabei sein, erzählt doch mal was euch gefällt, anstatt immer nur zu jammern...
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