Neuer PewDiePie Hack: Manipulierte Chromecast mit YouTube-Werbung

Nadine Juliana Dressler am 02.01.2019 10:49 Uhr
33 Kommentare
Am Silvestertag 2018 kamen die ersten Nachrichten über einen erneuten #SubscribeToPewdiepie "Hack" in den sozialen Netzwerken auf. Dieses Mal erhalten Google Chromecast-Nutzer die Aufforderung, dem YouTuber PewDiePie zu folgen und seinen Kanal zu abonnieren.

Schon im Dezember gab es zwei große Aktionen, in denen sich Hacker Schwachstellen zu Nutze machten, um für den umstrittenen YouTuber PewDiePie Werbung zu machen: Zunächst wurden Drucker manipuliert, die plötzlich Werbung für den Kanal des Schweden Felix Kjellberg zu Papier brachten. Dann schleusten sich PewDiePie-Anhänger in das Netzwerk des bekannten Wall Street Journals ein und veröffentlichten dort eine kurze Werbebotschaft. Nun wurde zum Silvestertag ein neuer #SubscribeToPewdiepie "Hack" gestartet.


Strippenzieher im Hintergrund ist soweit aktuell bekannt ist der Twitter-Nutzer friendlyh4xx0r. Er schickte nun die Anpreisung für das PewDiePie-Abo über Googles Chromecast TV-Dongel an tausende Nutzer (via Caschy).

Dabei machte sich friendlyh4xx0r zu Nutze, dass Netzwerke mit UPnP-Routern bereitgestellte Skripte automatisch abspielen können. Entsprechend wurden PewDiePie-Werbe-Skripte veröffentlicht.

Was steckt dahinter?

Wer sich nun fragt, was hinter diesen Aktionen steckt: Fans von PewDiePie ärgern sich seit einiger Zeit über den Wettlauf an der Spitze der bekanntesten YouTuber und hatten dazu aufgerufen, ihrem Star die Unterstützung gegen den YouTuber T-Series zuzusagen. T-Series hat derzeit (Stand 2.1.2019 10.45 Uhr) 78.397.782 Abonnenten, PewDiePie hat derzeit mit 79.437.858 Abonnenten die Nase vorn.

Google versucht derweil, betroffene, verärgerte Chromecast-Nutzer mit einigen Tipps zu helfen (zum Beispiel mit Support-Hilfe bei Twitter). Um das Empfangen der Werbung zu verhindern, müsste derzeit UPnP über den Router deaktiviert werden.
Siehe auch:
33 Kommentare lesen & antworten
Jede Woche neu: Top-News per E-Mail
Folge WinFuture auf Google News
Verwandte Themen
YouTube
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2021 WinFuture Impressum Datenschutz Cookies