Google-Chef: Android-Nutzer wissen, wie viele Daten wir sammeln

[o1] LMG356 am 12.12. 10:08
"Zu viele" ist keine wirklich hilfreiche zahl...

"Immerhin habe man die Nutzungsbedingungen so gut verständlich wie möglich formuliert - und wahrscheinlich hat sie daher auch jeder Anwender gelesen und verstanden."
Okay der Typ ist entweder ein Roboter, Trollt oder Lügt wissentlich. Anders kann ich mir diese völlig Welt fremde Ansicht nicht erklären.
[re:1] Mehrsau am 12.12. 10:15
@LMG356: Ich weiß ja nicht was du geraucht hast, aber nenn mir ein anderes Unternehmen welches so extrem transparent darlegt, was gesammelt wird. Du kannst alles was Google über dich weiß einsehen und die Nutzungsbedingungen sind wirklich in absolut normalem, verständlichem Sprech gehalten. Heißt natürlich nicht, dass das jeder liest. Aber wenn du es tun würdest, würde dir auffallen, wie verständlich alles ist.

In meinen Augen ist das nur Google gebashe weil es schon immer so war und weil Google generell böse ist.
[re:1] LMG356 am 12.12. 11:03
@Mehrsau: Du willst mir also weiß machen das jeder Android Nutzer knapp 17 Seiten Text durchließt und dies auch zumutbar bzw. Nutzer freundlich ist?(https://www.android.com/intl/de_de/enterprise/data-protection/terms)
Und da sind Nichtmal die zig anderen Bedingungen der enthaltenden Apps, Dienste und Accounts von Google enthalten.

PS: Nur weil andere Unternehmen noch schlimmer sind als Google macht es Google noch lange nicht Gut sondern höchstens Besser. Was man auch ehrlich gesagt von einem der Reichsten Unternehmen mindestens erwarten kann/sollte.
[re:1] Mehrsau am 12.12. 11:06
+2 -6
@LMG356: Du hast aber schon gesehen, dass das kein Terms für Privatleute sind, oder? Schau mal links oben auf deiner Seite. Da steht "Unternehmen".

Ich bin absolut bei dir, dass nicht alles perfekt ist, was Google macht. Aber es geht in die absolut richtige Richtung. Jetzt wirklich solche dummen Beispiele heran zu ziehen,....
[re:1] LMG356 am 12.12. 11:15
+5 -2
@Mehrsau: Sind die einzigen Terms die ich zu Android finden kann. Dann nehme ich halt die von Google (https://policies.google.com/terms?hl=de#toc-liability) sind Trotzdem in den Kategorien Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen knapp 20 Seiten.
[re:2] Mehrsau am 12.12. 11:17
+1 -5
@LMG356: Keiner hat behauptet, dass sie nicht lang sind. Aber zeig mir mal bitte einen anderen Hersteller, der seine AGB so verständlich schreibt.
[re:3] LMG356 am 12.12. 11:20
+7 -2
@Mehrsau: Wie oben schon gesagt. "Nur weil andere Unternehmen noch schlimmer sind als Google macht es Google noch lange nicht Gut sondern höchstens Besser. Was man auch ehrlich gesagt von einem der Reichsten Unternehmen mindestens erwarten kann/sollte."
[re:4] PakebuschR am 13.12. 12:17
+1 -
@LMG356: Wobei man wohl auch nicht viele finden wird die es noch schlechter machen - hoffe ich.
[re:2] Paradise am 12.12. 13:07
@Mehrsau: So transparent das man die Ortung ausschaltet und sie trotzdem aufzeichnen...
[re:2] Jeit am 12.12. 10:19
@LMG356: Da jeder Android Nutzer die Nutzungsbedingungen akzeptiert, kann davon ausgegangen werden, dass jeder sie gelesen hat. Dafür setzt man den Haken. wenn du sie dann nicht liest, ist das nicht sein Problem.
[o2] 0711 am 12.12. 10:13
+6 -1
Trotz das ich die Datenschutzerklärungen durchaus mal zu Gemüte führe, nein weiß ich nicht, den Umfang kann ich längst nicht mehr abschätzen.
[o3] Mehrsau am 12.12. 10:16
Für alle die behaupten, Google lege nicht absolut offen dar was sie über einen wissen:

https://myaccount.google.com/dashboard?pli=1

Hier steht ALLES.
[re:1] Breathewave am 12.12. 10:44
+5 -4
@Mehrsau: Richtig, habe mich da gestern durchgehangelt und war erstaunt, wie detailliert die Einstellungen vorgenommen werden können. Gibt's das bei iOS auch? Ich vermute eher nicht...
[re:1] x81Reaper am 12.12. 10:51
+8 -5
@Breathewave: na da wird garnicht erst so viel gesammelt
Deshalb auch der hohe gerätepreis
[re:1] Jeit am 12.12. 11:38
+6 -3
@x81Reaper: Genauso ist es, aber das verstehen die Menschen nicht. Alles was man nicht mit Geld bezahlt, bezahlt man mit Daten.
[re:1] TuxIsGreat am 12.12. 14:07
+1 -
@Jeit: Wo kämen wir auch hin, wenn einfach mit dem bezahlen der Ware Schluss wäre. Heute wird doppelt verdient/abgerechnet, mit dem verdienen der Geräte und dem Verkauf unserer Daten. So viel Kohle wie im Hintergrund mit unseren Daten gemacht wird, müssten die Geräte preiswerter sein. Kommen noch die Zeiten wo der Vibrator heraus bekommt welche Geleitcreme wir nutzen, und welches Toast sich im Toaster befindet. Wehe man legt das falsche ein...
[re:2] thinal am 12.12. 12:19
+6 -4
@x81Reaper: Oh Mann, wie kann man so naiv sein? Schau mal in die Apple-Bilanzen, dann siehst du, wozu der hohe Gerätepreis. Garantiert nicht, um woanders auf Geld zu verzichten.
[re:3] mh0001 am 12.12. 13:08
+4 -4
@x81Reaper: Ich glaube ja eher da heißt es: Was der Kunde nicht weiß, macht ihn nicht heiß...
[re:2] TuxIsGreat am 12.12. 11:09
+4 -1
@Mehrsau: Ist bei mir schon seit Jahren alles pausiert oder deaktiviert. Nur wer garantiert mir, das es tatsächlich so ist und im Hintergrund nicht doch fleissig gesammelt wird? Nur weil da pausiert steht...

Hoffe das es so ist, aber wirklich glauben daran, insbesondere das dies alle Daten sind die erhoben werden, tu ich nicht.
[re:3] erso am 12.12. 11:53
+8 -1
@Mehrsau: Ich habe diese Übersicht immer nur als das verstanden, was die Google Inc. und zeigen möchte und nie als "Das ist ALLES"... zumal hier als Beispiel Metadaten garnicht auftauchen können, da es nur um direkt Nutzer-gebundene Daten geht.

Das sich aus den als Beispiel genannten Metadaten Personen extrahieren lassen, sollte bekannt sein (falls nicht, es gibt dazu etliche Artikel).
[re:1] TuxIsGreat am 12.12. 13:17
+2 -2
@erso: So sehe ich das auch, wie bei Facebook und Co reine Alibi Funktion, der kleinste gemeinsame Nenner wird einsehbar gemacht. Selbst wenn Sie bei der Sammlung der relevanten, wichtigen Daten erwischt werden, haben sie mit keinen großen Strafen zu rechnen. Die Gelder die da schlussendlich nach jahrelangem Rechtsstreit zusammen kommen sind wohl schon eingeplan, haben keine Abschreckende Wirkung und nach zwei Wochen hat das der Konsument eh schon wieder vergessen und alles geht weiter wie bisher.
[re:4] DeVIL-I386 am 12.12. 12:04
+2 -2
@Mehrsau: Warum sehe ich da nicht, dass Google meine WLAN-Passwörter speichert?
[re:1] mh0001 am 12.12. 13:05
+1 -1
@DeVIL-I386: Steht explizit in den Einstellungen zur Sicherung am Handy unter "Geräteeinstellungen". Und im Dashboard auf der Website wird angezeigt, wenn eine Gerätesicherung im Account gemacht wurde.
[o4] pcfreak26 am 12.12. 10:17
+4 -1
Ich kenne keinen der sich die Nutzungbedingungen ansatzweise durchließt, da man ja nicht nur die von Google vor die Augen bekommt bei der Ersteinrichtung eines jeden Gerätes, da kommen die der Bloatware ja auch noch dazu die der Hersteller des Gerätes vorinstalliert. Wer ließt denn freiwillig mehrere dann hintereinander (hatte schon bis zu 4 nacheinander), die dann einen eher zum einschlafen bringen bevor man damit fertig wäre und den Leser wegen der Fachsprache noch Kopfschmerzen bereitet.
[re:1] mh0001 am 12.12. 13:06
+1 -2
@pcfreak26: Brauchst du auch nicht, denn beim Einschalten jeder einzelnen Datenschutz relevanten Funktion am Handy, poppt ein Hinweis auf der dich kurz und knackig darüber informiert, was die Funktion die du gerade im Begriff bist einzuschalten an Daten sammelt.
[re:2] TuxIsGreat am 12.12. 13:24
+2 -1
@pcfreak26: Bringt auch nix, weil die Global Player am Ende eh machen was sie wollen. Solange das keine unabhängige Instanz intern überwacht, die Vorgehensweisen transparent veröffentlich, reguliert und durchgreifen kann. Bringen die ausführlichsten Nutzungsbedingungen nix.
[o5] eshloraque am 12.12. 10:49
+5 -2
Hat Google umgestellt auf "Wir sammeln alles, was wir kriegen können. Wir verkaufen alles weiter, was wir haben." Mehr als einen Tweet Aufmerksamkeitsspanne kriegen doch viele nicht mehr hin?
[re:1] TuxIsGreat am 12.12. 13:28
+3 -1
@eshloraque: Wäre doch kurz und knapp alles gesagt. Gleich patentieren lassen und für Milliarden Lizenzen an Facebook und Co verkaufen. Das wären dann wohl zumindest die ehrlichsten AGB seit langem. gg
[o6] Nasmon am 12.12. 11:58
Also ich weiß ganz genau, welche Daten von mir bei Google gesammelt werden: ALLE, die sie nur irgendwie kriegen können :-P Ist doch klar!
[o7] jann0r am 12.12. 12:25
+2 -1
Bin ich der einzige, den es wundert, dass er weiß wie viele Millionen Benutzer wann die Einstellungen auf ihrem Gerät aufgerufen haben?
[re:1] eshloraque am 12.12. 13:38
+2 -1
@jann0r: leider ja. Aber es ist ok. Es ist ja nur Google, dass irgendwelche Bereiche überwacht ohne anzusagen, dass sie es tun.
[re:2] Gast73109 am 13.12. 09:21
+ -
@jann0r: Um die Verwunderung zu beheben: Wenn du dir in deinem Benutzerkonto Einstellungen anschaust, greifst du auf einen Datensatz zu. Und wie in jeder (vernünftigen) Datenbank wird protokolliert, wann auf den Datensatz zuletzt zugriffen wurde (letztere Änderung, Versionänderung, Archivierung....). Es ist ein leichtes abzufragen, wieviel Datensätze in den letzten 28 Tagen geändert wurden.
Und selbst wenn es nicht vernünftig protokolliert wird, reicht ein Vergleich mit dem Backup von vor 28 Tagen wieviel Datensätze sich geändert haben.
Das Ganze kann man also heraus bekommen, ohne zu wissen, wer was geändert hat.
(Natürlich kann man sich nicht nur die Anzahl, sondern auch die dazugehörigen Datensätze und damit die verbunden Konten anzeigen lassen. Für die Aussage von Pichai ist das aber nicht notwendig.)
[o8] Zlorfik am 12.12. 12:58
+8 -3
"Android-Nutzer wissen, wie viele Daten wir sammeln"

Endlich mal wieder Lachen. Danke!
[o9] burkm am 12.12. 17:22
+4 -
ich habe zumindest auf meinem Android Smartphone bei der Neueinrichtung nicht nachvollziehen können, welche Daten und warum z.B. bei den einzelnen Google Datendiensten an Google übertragen werden und warum eine App bestimmte nicht nachvollziehbare Dienste überhaupt braucht oder haben möchte. Meist kommt nur der allgemein Hinweis, dass es beim Sperren irgendwelcher Berechtigungen zu Problemen kommen könnte. Welcher Art und warum usw. ist aber nicht ersichtlich.

Für mich macht das den Eindruck, dass man bewusst hier Informationen unterschlägt und verschleiert, um den Anwender davon möglichst abzuhalten, irgendwelche Daten oder Berechtigungen einzuschränken.
[10] Gast73109 am 13.12. 09:37
+ -
"160 Millionen klingt durchaus nach einer großen Zahl, angesichts von Milliarden Android-Nutzern handelt es sich hier aber letztlich auch nur um einen kleinen Teil."

Die Milliarden von Android-Nutzern haben aber sicherlich nicht alle in den letzten 28 Tagen ihr Handy neu eingerichtet. Die meisten dürften das bei der Ersteinrichtung oder bei einem Update erledigen. Noch ein paar, die auf einen Bericht wie diesen hier reagieren.
Bei 160 Millionen als Durchschnitswert für 28 Tage, sind das über 2 Milliarden pro Jahr.
Ausgehend von einem typisch deutschen Handyvertrag richten also im Laufe von zwei Jahren über 4 Milliarden nutzen ihr Handy ein. Und bei der miserablen Updatewilligkeit der Hersteller reicht das eigentlich auch aus. Einmal eingerichtet und gut.

So schlecht ist der Wert also gar nicht.
oder

Zugangsdaten vergessen?

Jetzt kostenlos Registrieren!
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2022 WinFuture Impressum Datenschutz Cookies