Emotet-Panik: Jetzt warnt die Telekom vor Fake-Rechnung mit Trojaner

Nadine Dressler, 11.12.2018 12:36 Uhr 9 Kommentare
Die Telekom hat jetzt eine Warnung vor gefälschten Rechnungen ausgesprochen, die im Namen des Unternehmens versendet werden und den gefährlichen Trojaner Emotet enthalten. Vor der Emotet-Gang hatten in der vergangenen Woche schon das BSI, CERT-Bund sowie die Cyber­crime-Spezialisten der LKAs gewarnt. In einem umfangreichen Blogbeitrag erklärt die Telekom dazu, wie man die Fälschungen erkennen kann. Der Telekom war demnach zu Ohren gekommen, dass bei einigen Kunden der seit Wochen durch das Netz geisternde Trojaner Emotet getarnt als Telekom-Online-Rechnung aufgetaucht war. Laut Mitteilung des Unternehmens versenden international tätige Cyberkriminelle derzeit massiv diese Fake-Rechnungen. Im Anhang befindet sich dann eine Word-Datei.


Bankdaten abgreifen, weiterverbreiten

Öffnet der Empfänger diese vermeintliche Rechnung, können die Betrüger großen Schaden verursachen. Laut der Telekom ist die Schad-Software darauf ausgelegt, gezielt Bankdaten abzugreifen. Zudem verbreitet sich der Trojaner selbst weiter, sobald er auf einem System aktiv wurde. Dazu werden unter anderem die Outlook-Kontakte genutzt. "Die Schadsoftware verändert ihre Gestalt permanent und ist daher für Anti-Malware-Programme vor einer Infektion schwer zu erkennen", so die Telekom weiter.

"Die gefälschten Rechnungen sind zwar auf den ersten Blick gut nachgeahmt, vom Original allerdings klar zu unterscheiden."

Diese Unterschiede sind im Großen und Ganzen vier Besonderheiten:


ImageGate: Malware lässt sich über ein Bild verbreiten
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Siehe auch:
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